Hund hat Kaninchen von Nachbarn getötet?

Oh je, heute morgen habe ich in aller früh unseren Flur geputzt und die Türe geöffnet, um ein Stöckchen rauszuschmeißen. Da flutschte mir unser neuer Hund durch die Türe und rannte weg...der Hund ist vor 5 Wochen aus Rumänien zu uns gekommen, es handelt sich um einen HSH Mischling.

Da mein Kleinkind noch im Bett lag und schlief, konnte ich nicht sofort hinterher. Als ich den kleinen gerade wecken wollte, sah ich den Hund wieder vor unserem Haus. Ich ging also vor die Türe um ihn reinzuholen, als er anfing ganz aufgeregt und freudig rumzuspringen und Richtung Nachbars Garten zu laufen. Ich also eben über die Straße hinterher..und dann der Schock. Der Draht vom Kaninchengehege aufgebissen, und ein totes Kaninchen neben dem Gehege, von dem anderen keine Spur.

Ich habe natürlich sofort geklingelt, es öffnete aber niemand. Den Hund habe ich dann reingebracht und habe eine Decke geholt, um das Kaninchen darin einzuwickeln und mitzunehmen. Ich wollte nämlich nicht das der 9 jährige Sohn das sieht.

Etwas später bin ich wieder rüber um zu klingeln, war aber immer noch niemand da. Eine andere Nachbarin, welche gut mit diesen Nachbarn befreundet ist, fragte ob was passiert sei, weil ich so aufgelöst aussehe. Ich habe ihr die Situation geschildert und sie beruhigte mich erstmal, und sagte das sowas natürlich blöd ist, aber nunmal einfach passieren kann, da mein Hund ja schließlich auch nur ein Tier ist. Sie hat dann die Nachbarn angerufen, und erstmal dem von der Schule kommenden Sohn zum Essen zu sich rübergeholt, bis die Eltern wieder kamen.

Als sie da waren, sind mein Mann und ich sofort rüber und haben uns entschuldigt, und gesagt das wir den entstandenen Schaden natürlich begleichen würden. Der Nachbar forderte uns auf, den Hund abzugeben, da er ja gefährlich sei, und das nächste mal bestimmt ihren Sohn anfällt. Machen wir das nicht, wird er uns Anzeigen.

Da wir ein kleines Kind zuhause haben, hat unser Hundetrainer, der auch Sachverständiger der Stadt ist, einen Wesenstest gemacht (angeleint) welcher positiv war.

Wenn wir das jetzt wie versprochen über die Haftpflicht machen, haben wir doch rechtlich gesehen erstmal alles richtig gemacht, oder?

Es tut.mir natürlich unheimlich leid für das Kaninchen, und vorallem für den Sohn, aber ich gebe doch nicht meinen Hund ab, "nur" weil er ein Kaninchen gerissen hat. Natürlich werde ich ab jetzt genau drauf achten, das der Hund nicht nochmal abhauen kann und wegen des Jagdtrieb, darf er eh nur an der Leine laufen.

Welche Konsequenzen kann meine tragisch geendete Unachtsamkeit haben?

Bitte keine Vorwürfe, die mache ich mir nun wahrlich genug.

Vielen Dank.

Kaninchen, Tiere, Hund, Recht, Tierhaltung, Kinder und Erziehung, Hundehalterversicherung
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Wie überzeuge ich meine Schwester, mit dem kiffen aufzuhören?

Guten morgen liebe Community,

Ich versuche mich kurz zu fassen. Meine 13 jährige Nichte ist die ersten 11 Jahre bei meiner Mutter groß geworden, da meine Schwester damals einfach noch nicht erwachsen genug für ein Kind war.

Als sie dann vor 2 Jahren endlich wieder bei meiner Schwester Leben dürfte, war die Hoffnung groß, das sie es klappt. Leider vergebens...meine Schwester hat seit Januar in ihrer Wohnung kein Gas mehr, also weder warm Wasser noch Heizung. Seitdem ist meine Nichte unter der Woche wieder bei meiner Mutter oder mir (Jugendamt verbietet das meine Nichte unter den Umständen da bleiben darf). Meine Schwester hat das mit den Gas zwar nicht verschuldet, ist aber meiner Meinung nach viel zu wählerisch bei der Wohnungssuche.

Wenn meine Nichte bei mir ist, beschwert sie sich ständig über den Cannabiskonsum meiner Schwester. Sie erzählt dann das sie selten zusammen essen, weil meine Schwester sich erst noch einen raucht. Außerdem würde sie kaum neue Anziehsachen bekommen, weil das ganze Geld für die Drogen ausgegeben wird. Sie hat tatsächlich relativ wenig Klamotten. Vieles hat sie schon von meiner Mutter und mir bekommen.

Lange Rede kurzer Sinn- meine Nichte möchte unter diesen Umständen nicht bei meiner Schwester bleiben, und lieber zu mir und meiner Familie (Mann und 10 Monate Alter Sohn) ziehen.

Ich habe ein paar mal versucht "sanft" mit meiner Schwester zu reden, aber alles was dabei rumkam war, das sie in 4-5 Jahren damit aufhört...diese Zeit müsse man ihr zugestehen. Gestern habe ich dann wirklich Druck gemacht, und habe gesagt, dass ich wenn sich nichts ändert, zum Jugendamt gehe. Sie ist jetzt (verständlich) ziemlich sauer auf mich, und hat auf die Bitte hin mir innerhalb dieser Woche mitzuteilen was sie jetzt vor hat geantwortet, dass sie bereits gesagt hätte, was sie macht.

Ich kann das nicht nachvollziehen. Ich möchte so ungern zum Jugendamt...möchte aber das meine Nichte normal aufwachsen kann. Sie hat sich letztens schon selbstverletzt, weil sie sich nicht von ihrer Mutter wahrgenommen fühlt.

Was kann ich noch machen, um schlimmeres abzuwenden?

Kinder, Familie, Freundschaft, Drogen, Cannabis, Jugendamt, Liebe und Beziehung
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Erneutes verkehrsmedizinisches Gutachten?

Schönen Sonntag zusammen,

Ich musste vor 2 Jahren ein Verkehrsmedizinisches Gutachten erstellen lassen, und daraufhin auf Grund von der Borderline Persönlichkeitsstörung meinen Führerschein abgeben. (Es lag keine Straftat, nur ein Hinweis wegen der Einnahme von Psychopharmaka bei der Führerscheinstelle vor.)

Der Schlussatz lautete wie folgt: "Mit einer Verbesserung der Eignungsvoraussetzung ist eher nicht zu rechnen. Eine erneute Begutachtung sollte nur dann erwogen werden, wenn im Vorfeld durch ärztliche psychiatrische Bescheinigung eine dauerhafte Stabilisierung belegt wurde. Der Nachweis regelmäßiger psychiatrischer Betreuung, guter Compliance und Symptomfreihet müsste vorgelegt werden."

Zu meiner jetzigen Situation:

Ich war in Warstein und habe da das Basismodul DBT gemacht, bin dann schwanger geworden und bin während der Schwangerschaft wieder nach Warstein um das nächste Modul DBT zu machen. Hab am zweiten Tag abgebrochen, weil es Mitpatienten gab, die nicht mit meiner Schwangerschaft einverstanden waren. (War im Prinzip Selbstschutz meinerseits zu gehen.) Stand nach der Entbindung (Januar) noch beim Psychologen auf der Warteliste, habe jetzt wieder einen ambulanten Therapieplatz.

Beim Psychiater habe ich am 08.09. einen Termin, weil der Psychologe gerne evtl.Medikation absprechen möchte. Nehme nämlich seit eineinhalb Jahren keine Medikamente mehr. (Nach Absprache)

Ich bräuchte allerdings so langsam mal meinen Führerschein wieder, da Ich ein Kind habe und sehr ländlich wohne. Ich kann kaum bis gar nicht kurzfristig zum Kinderarzt, was Gott sei Dank auch noch nicht nötig war. Ich muss all meine Termine nach dem ziemlich unvorhersehbaren Dienstplan meines Mannes richten.

Hätte eine erneute Begutachtung unter diesen Umständen einen Sinn? Ich möchte ungern noch mal ein paar hundert Euro in den Sand setzen. Natürlich würde ich diesmal zu einer anderen Begutachtungsstelle, da mein letztes Gutachten für mich persönlich wie ein Witz war. Es stand kaum bis garnichts über meine persönliche Symptomatik in dem Gutachten. Stattdessen stehen darin alle allgemeinen Symptome meiner Erkrankung (u.a. rücksichtsloses und viel zu schnelles fahren), auch wenn diese nicht auf mich zutrafen. Was meint ihr?

Vielen Dank :)

MPU, Recht, Führerschein, Psychologie, Borderline, führerscheinstelle, fahreignung
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Empfinden Jugendliche keine Empathie?

Huhu ihr lieben,

Ich habe mich eben mit meinem Mann gezankt, da er der Meinung ist folgendes sei in dem Alter (ca.14) völlig normal:

Damals, als ich ca. 7-8 Jahre alt war, schickte mich meine Mutter ins Dorf um beim Metzger einkaufen zu gehen. Auf dem Rückweg mü Usste ich über den Grundschulhof (die Grundschule war quasi schon direkt neben meinem zuhause). Am Wochenende trafen sich dort immer Jugendliche.

Es waren 2 Jugendliche Mädchen auf dem Schulhof, beide kannte ich. Die eine, nennen wir sie Lisa, hat mich schon öfter verbal attackiert. Die andere war eigentlich immer recht neutral.

Lisa fing mich ab, und zwang mich über eine Stunde bei Ihnen zu bleiben. In der Zeit sollte ich ihr erklären wie Sex funktioniert, und sie hat mir gedroht mir die Haare mit dem Feuerzeug aabzufackeln und mir die Kehle mit ihrem Taschenmesser aufzuschlitzen. Die Freundin ermahnte sie mehrmals, das es jetzt gut sei. Sie machte aber immer weiter. Ich habe geweint und gebettelt nachhause zu dürfen. Nichts da.... Sie ging nach ca einer Stunde etwas weg um zu telefonieren. Die Freundin sollte auf mich aufpassen.

Diese forderte mich allerdings auf so schnell wie möglich nachhause zu laufen. Gott sei Dank war das ja nicht weit.

Zuhause habe ich dann nach mehreren Stunden erzählt was los war, da ich wohl sehr blass war und fürchterlich gezittert habe. Außerdem sind es bis zum Metzger und zurück nur 30 min. Meine Eltern zeigten das Mädchen an. Nach einiger Zeit meldete sich der Vater des Mädchens, und bettelte meinen Vater an (die beiden kannten sich), die Anzeige zurück zu nehmen, da ich wohl nicht das erste Kind war bei dem sie das gemacht hat, und ihr jetzt heftige Strafen drohen würden. Mein Vater hat es dann natürlich erst recht nicht gemacht.

Ich komme da jetzt fast 20 Jahre später wieder drauf, weil ich genau diese Frau, jetzt in der Krabbelgruppe getroffen habe. Ich habe zuhause völlig entrüstet gefragt, wie solch empathielose Menschen, denn bitte Kinder bekommen können.

Mein Mann ist der Ansicht dass das völlig normales Verhalten einer 14 jährigen war, und er in diesem Alter mit seinen Freunden stattdessen Tiere gequält hat (ich bin immer noch völlig fassungslos wegen dieser Aussage).

Ich bin der Meinung, das weder das eine, noch das andere in diesem Alter noch normal sind. Man muss doch in den Alter schon fähig sein Empathie und Schuld zu fühlen. So war es bei mir und meinen Freunden zumindestens.

Was meint ihr? Sorry für den langen Text, aber das beschäftigt mich jetzt wirklich.

Vielen Dank

Familie, Freundschaft, Jugendliche, Sex, Pubertät, Psychologie, Empathie, Kinder und Erziehung, Liebe und Beziehung, Mitgefühl
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