Eltern rasten wirklich wegen allem aus?

Hallo, ich verstehe nicht was vorallem mit meinem Vater, aber auch mit meiner Mutter inzwischen los ist. Ich bin 21 un studiere in einer anderen Stadt, da ich jedoch (noch) freitags einen Minijob in meiner Heimat habe fahre ich meistens Freitag Samstag Sonntag heim. In der Zeit wo ich da bin, rasten meine Eltern wegen wirklich allem aus. Bsp: ich sitze auf dem Sofa, schreibe gerade am Handy ne Nachricht und mein Vater fragt mich nach seinem Ladekabel. Ich sage ich tippe noch fertig und dann geb ich's ihm - in dem Moment während ich noch rede schreit er mich schon an dass er es sofort will, und dass ich es sicher verloren hätte und ich solle ihm ein neues Kabel kaufen. Ich ignoriere alles, stehe auf und gebe ihm das Kabel. Aber er schreit weiter, sagt ich sei sowieso zu faul und würde ihn immer provozieren - dabei hab ich wirklich gar nichts getan.

Ein anderes Mal hat es geregnet, und MEINE Schuhe wurden nass, er ist tatsächlich darüber ausgerastet das meine Schuhe nass sind, was ja nichtmal SEIN Problem ist. Er meinte dann dass ich ja alles kaputt machen würde, dass ich zu dumm sei um aufzupassen und dass er der einzige im Haus sei der irgendwas produktives machen würde. Generell bringt er sich sehr gerne in diese opferrolle, praktisch in jedem 5. Satz.

Oder ich bin am Sonntag nach nem Film auf dem Sofa eingeschlafen, wo ich sowieso nicht verstehe was daran so dramatisch ist, statt mich zu wecken wache ich von seinem Geschrei auf, was mir denn einfallen würde und dass das doch nicht sein könne und dass er jetzt wach sei wegen mir, was ja gar keinen Sinn macht denn er musste schon wach gewesen sein um mich überhaupt zu sehen.. ich könnte noch unendliche Beispiele liefern wegen allem, und das Problem ist mein Mutter lässt sich eben offt mitreißen. Früher war er nie so, erst so seid nem Jahr, er wirkt irgendwie auf mich total verbittert. Ich weiß nicht was ich machen soll, habt ihr ne Idee woran es liegt?

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Frag doch mal deine Mutter, ohne deinen Vater, nachdem er ja gleich rumschreit. Vielleicht steht der Vater unter Stress, und lässt es (unfairerweise) an dir aus. Wenn man länger unter großem Stress steht, kann man schon recht unangenehm werden, das ist selbst sehr anstrengend. Wie gesagt, das heißt nicht dass es ok ist das an dir auszulassen, aber ich schätze du willst auch verstehen wo die Änderung herkommt. Dass er nicht immer so war, lässt halt drauf schließen dass da irgendwie Stress mitspielt.

Abgesehen davon, Kontakt reduzieren. Zumindest vorerst. Vielleicht legt sich das ja auch mit der Zeit wieder. Aber mehr in deiner Wohnung zu sein (und vielleicht kannst ja bei den Freunden bei dir in der Gegend auch einfach mal schlafen?), schützt dich dann vor diesen Ausrastern.

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Nur nach Geschlecht zu urteilen scheint mir eh unsinnig. Man kann auch andere Kriterien heranziehen, die objektiver sind. Ich mein, auch unter Frauen (oder Männern) gibt es große Unterschiede. Ein Freund von mir ist größer und breiter gebaut, bei gleichem Training wäre er fix immer stärker als ich. Dafür wäre ich vielleicht schneller (nehm ich halt an).

Diese Idee von absoluter Fairness ist Blödsinn, weil Menschen einfach unterschiedliche Grundvoraussetzungen haben. Auch Transleute müssen viel trainieren, das ist halt schon wesentlich relevanter als das Geschlecht mit dem man geboren wurde.

Wie gesagt, nach biologischem Geschlecht zu urteilen scheint mir unsinnig. Man kann da sicher andere Kategorien finden, die mehr Sinn machen. Und auch wenn dann immer noch meistens Frauen in einer und Männer in der anderen Kategorie sind, kann man doch, wenn man halt eher in die andere Kategorie passt, dort mitmachen.

Ist, denke ich, ähnlich wie bei einem Männer- oder Frauenchor. Da können Männer und Frauen jeweils nicht mitmachen, weil halt die Stimme die entsprechende Höhe oder Tiefe nicht hergibt. Aber wenn eine Frau so tief kommt, dass sie zumindest Tenor singen kann, oder ein Mann halt Sopran, sollte die Person da auch mitsingen können.

Generell: Einteilungen nach biologischem Geschlecht scheinen mir unsinnig. Sowas sollte man objektiver lösen.

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Ja, kommt immer wieder vor. Daher ists am sinnvollsten nach einem Gespräch nicht mehr daran zu denken, und einfach weiter zu suchen. So lange, bis man wirklich einen Vertrag unterschrieben hat.

Es zeugt eh von schlechtem Verhalten, vermutlich auch gegenüber den Mitarbeitern. Das sind dann sicher Unternehmen, die immer nur an sich und nie an den Mitarbeiter denken, wo man ständig Überstunden schieben muss, usw... Ist dann wahrscheinlich eh besser, wenn man den Job nicht kriegt.

Zur Klarstellung, ich spreche hier von längerer Zeit. Dass es eine, vielleicht auch zwei Wochen dauert, ist nicht so ungewöhnlich, die Unternehmen sammeln halt Bewerbungen und gehen die irgendwann auf einmal durch. Etwas zu warten ist normal. Daher immer weiter suchen.

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Ist unklar. Bist aber nicht alleine, generell bezeichnet man das dann als asexuell. Und bevor das wieder jemand sagt, das hat nichts mit einem Trauma zu tun (kann vermutlich, aber gibt genug asexuelle Leute, und da ist man es nicht, weil man traumatisiert ist).

Die Ursachen davon sind halt unklar. Schlimm ist es aber nicht. Und, pro forma, hat auch nichts damit zu tun dass du schwul bist, das sind voneinander unabhängige Dinge.

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Im Mittelalter war es aus pragmatischen Gründen wichtig dass man heterosexuelle Beziehungen eingeht. Sei es als Bauer, der einfach Kinder zur Erhaltung des Hofes brauchte (Kinder waren halt auch billige Arbeitskräfte), oder Adlige, die Kinder brauchten um um ihre Blutlinie fortzuführen.

Generell dürfte eine Ehe eine pragmatische Sache gewesen sein, wo man auch nicht (nur!) nach Gefühlen ging, sondern eher versuchte einen Partner zu finden der was bieten konnte.

Homosexualität hat man dann meines Wissens eher so nebenbei ausgelebt. Also dass man dann wen gefunden hat, mit dem man offiziell einfach befreundet war.

Bin bei dem allen nicht völlig sicher, aber das ist halt mein Wissensstand.

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Man ist nicht stolz auf die Sexualität per se, sondern darauf, dass man sie offen zeigt (so wie es heterosexuelle Leute auch machen, also offen Händchen halten, sich zu trauen dass man queer ist, usw...). Ursprünglich gings da einfach um ein stolzes Entgegenhalten gegen die aktiv homophobe Gesetzgebung, die Homosexualität illegal machte. Es gibt immer noch Leute, die solche Gesetze wieder haben wollen, denen wird gezeigt, dass sie sich brausen gehen können.

Dass es nicht so einfach ist, zu seiner Queerness zu stehen sieht man doch eh allein hier. Es gibt immer noch zahllose Leute die einem untersagen wollen sich zu outen (was äquivalent dazu ist, dass man dann einfach nicht darüber reden kann, egal obs einen beschäftigt oder nicht, wenn man sich dem Druck beugt), es gibt noch genug die Angst haben, dass ihre Eltern oder Freunde sich abwenden könnten und wie man (ebenfalls hier) sieht ist das auch nicht unbegründet. Und auch offene Anfeindungen gegen queere Leute, auch Homosexuelle kommen immer noch vor, aber halt im kleinen Rahmen, wo es nicht gut sichtbar ist.

Soch diesen Problemen nicht zu beugen, sondern zur eigenen Queerness zu stehen (also sich den möglichen Problemen auszusetzen), ist daher schon etwas, worauf man stolz sein kann.

Diese Probleme haben heterosexuelle Leute einfach nicht, also gibts da auch keinen Grund stolz zu sein.

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Selbstverständlich ist das ok. Was denn sonst, soll sie eine sechsjährige, enge Freundschaft aufgeben, nur weil sie jetzt eine Beziehung hat?

Ich mein, man merkt eh dass du lieber kein Problem damit hättest. Du wirst halt damut leben müssen. Auch dass er sie mal umarmt, oder so, da ist doch nichts schlimmes dran. Nein, es steckt nicht mehr dahinter, auch Freunde können sich umarmen, ohne dabei romantische Gefühle zu haben.

Also, da musst schon du an dir arbeiten, die beiden machen nichts falsch. Ich würd auch vorschlagen ihn kennen zu lernen. Muss ja nicht tief gehen, esst halt mal gemeinsam, oder so. Ihr müsst ja keine Freunde werden, aber mir wär wichtig dass mein Partner auch meine Freunde zumindest kennt, und die beiden sich idealerweise zumindest ok verstehen.

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Ich finde das Buch auf Englisch gut verständlich, ist nicht so schwer. Wenn du schon andere Bücher gut auf Englisch verstanden hast, seh ich kein Problem.

Die deutsche Übersetzung ist glaub ich auch gut, ist aber ewig her dass ich die gelesen hab. Prinzipiell halt ichs aber immer für sinnvoller ein Buch in der Originalsprache zu lesen, irgendwas geht beim Übersetzen doch immer verloren, wenn auch vielleicht nur sprachliche Nuancen.

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Weil die Grenze zwischen Mensch und nicht-Mensch einfach willkürlich gezogen werden kann. Man kann sicher eine finden, bei der ein Fötus von Anfang an ein Mensch ist.

Ich sehs aber ähnlich, wenn ein Fötus ein Mensch ist, von Anfang an, ist ein Spermium da auch nicht so weit entfernt.

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Was ist denn das für ein Käse? Dir ist bewusst, dass es auch Männer gibt die auf Männer stehen, oder? Es werden wohl etwa gleich viele homosexuelle Frauen und Männer existieren, also nimmt den armen, armen Typen niemand die Frauen weg.

Und es werden nicht mehr, das sollte sich doch mittlerweile rumgesprochen haben.

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Ich hab zumindest noch nie erlebt, im Internet oder außerhalb, dass jemand angefeindet worden wäre, nur weil er/sie hetero ist. Scheint mir kein existierendes Problem zu sein.

Wenn, richtet sich Abneigung und Intoleranz gegen queerfeindliche Meinungen und Aussagen, aber nicht gegen Leute, nur weil sie heterosexuell sind.

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An sich trägt man auf einer Party nach so einem Ball schicke Sachen, weil man die halt noch vom Ball anhat. In dem Sinn müsstest du dich eigentlich überhaupt nicht schick machen.

Ich würd statt ner hellen eine dunkle Chino vorschlagen, oder halt die Hose vom Anzug (die sind doch eh recht bequem). Dazu halt das hellblaue Hemd. Die meisten haben an dem Punkt eh kein Sakko mehr an, das ist da überflüssig, und würde wohl eh nur dreckig werden bzw. auf nem Stuhl hängen.

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Wie soll das denn funktionieren? Die brauchen deine Daten, sonst können sie doch nach nichts suchen. Ich mein, du willst doch auch mehr über deinen potentiellen Partner wissen als "Gerade auf der Suche". Und dafür werden Daten gebraucht.

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Überhaupt nicht, da es kein Hype ist. Es sind nicht "auf einmal so viele trans".

Da viel zu viele Leute immer noch versuchen zu erklären, wie zutiefst bösartig Transleute sind, und alle Gedanken dieser Art als "gefährliche Agenda" oder ähnlichen Unsinn bezeichnen, ists mal wichtig überhaupt zu sagen, dass es ok ist trans zu sein. Dass daran nichts falsch ist.

Man kann eh nicht einfach so irgendwas machen. Auch in der Jugend muss man Eltern und Ärzte überzeugen, dazu gehört auch viel Nachforschung und Beschäftigung mit dem Thema. Das macht man nicht einfach so, sondern weils einem schlecht geht, und versucht rauszufinden was nicht stimmt. Diese ständige Unterstellung, dass unzählige Leute nur irgendeiner Idee nachlaufen, ist völlig unbegründet. Keine Ahnung wo du diese ganzen Artikel, die es positiv darstellen, her hast, ich seh zu dem Thema immer noch fast nichts, außer ich suche explizit danach. Diese Idee von "es wird soviel Werbung gemacht" ist Unsinn.

Ich vermute mal, dass die Darstellungen nicht wirklich positiv sind, sondern einfach nur neutral. Dass gesagt wird, dass es ok ist wenn man trans ist. Solange nicht irgendwas gesagt wird wie "sei trans, das ist so toll" kann man von einer positiven Darstellung nicht sprechen. Also ist deine Darstellung mal grundlegend inkorrekt.

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