Wie definierst du denn Diskriminierung?
Momentan wird dieses Wort ja sehr inflationär verwendet.
Letztlich gibt es einige Gründe für Diskriminierung. Das geht bei "Tradition" los, bspw. dass man in der eigenen Familie es schon so 'gelernt' hat, gewisse Leute oder Ethnien abzulehnen, über Vorurteile, die in der Gesellschaft meist auch schon Jahrzehnte so herumwabern oder eben Erfahrungen, die man machen musste.
Das entschuldigt keine Diskriminierung, denn eigentlich sollte man jeden Menschen einzeln betrachten und ihm eine Chance geben.
Aber manche, das sind meist diejenigen, die sowieso wenig bis gar kein Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, im Gegenzug dann ganz viel Angst haben, die andere diskriminieren. Sie brauchen das Gefühl jemandem überlegen zu sein, sich besser darzustellen, den anderen niederzudrücken, abzulehnen, schlecht zu machen etc.

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Jetzt ist es wohl zu spät, darüber nachzudenken.
Edding kann allergische Reaktionen auslösen und die Dämpfe schaden den Augen, immerhin ist da ja ordentlich Chemie drin.
Aber wenn bisher noch nichts passiert ist: Gesicht gut waschen und das für die Zukunft eben unterlassen.
Eine Patientin von mir hat sich kürzlich die Augenbrauen mit einem blauen Kugelschreiber nachgezogen...gleiches Prinzip, sie war aber stolz auf die lilablaßblauen Augenbrauen.    

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Wer hat denn Persönlichkeitsstörungen und/oder psychologische/psychiatrische Erkrankungen erfunden?
Gott? Oder waren es eher die Menschen, die es definiert haben, weil gewisse Persönlichkeitsmerkmale, wie Schwermut (heute Depression), Selbstgespräche etc. nicht in die gewünschte Norm passen?
Laut der Bibel hat uns Gott doch nach seinem Ebenbild geschaffen...er hat wohl am wenigsten Probleme damit, wenn jemand schwermütig daheim liegt oder lautstark mit sich selbst flucht. Damit haben nur die Menschen rundherum Schwierigkeiten.
Die Frage könnte und sollte  man sinnvollerweise eher stellen, wenn es um Mord oder Pädophilie geht...   

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Ungelernt? Das wäre ein zu großes Patientenrisiko, mindestens Pflegehelfer sollte man schon sein und selbst dann muss trotz allem eine examinierte Fachkraft greifbar sein, denn auch PH dürfen nicht alles.
Aber ungelernt? Alleine? Das mag hart und ggf. arrogant klingen, aber die Frage kann man sich eigentlich selbst beantworten.   

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Nun, wenn schon Diagnostik gelaufen ist, ist ein Herzinfarkt wohl auszuschließen, sonst hätten die Ärzte schon längt Alarm geschlagen.

Du warst beim Orthopäden, wieso lässt das Ergebnis auf sich warten? Meiner kann immer sofort nach Röntgen etc. eine Diagnose stellen. Aber gut, meiner hat auch alle Diagnostik-Geräte vorort.

Ja, ich kenne die Probleme, hatte es selbst schon. Aber was nützt dir das? Meine Ursache ist nicht deine. Und meine Lösung muss nicht zwangsläufig deine sein.
Mir haben bspw. gute Massagen und ein Gang zur Osteopathin geholfen. Aber das ist für viele, die der Schulmedizin anhängen, zu "esoterisch".

Jetzt warte das Ergebnis vom Orthopäden ab und dann überlege, was dir wirklich aktuell Beschwerden bereitet, bzw. denke über die Ursache nach. Ist es der Stress? Gibt es anderweitige Probleme, die dir auf's Gemüt schlagen?
Es gibt ja Dinge, über die man sagt "Das tut mir im Herzen weh!" oder bei denen man spontan den Körper verkrampft.

Bei mir waren es die Muskeln, so verkrampft, dass sie sich gar nicht mehr entspannen konnten. Ursache: Ich habe seit frühester Kindheit meine Muskeln verkrampft, musste mich immer verstellen (auch den Körper)...als sich das lösen wollte, ging es einfach nicht mehr ohne Hilfe von außen. Aber das ist, wie gesagt, etwas Individuelles und muss nicht zwangsläufig auf dich zutreffen.

Aber dennoch, warte erst den Orthopäden ab.

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Was kannst du großartig verlieren?

Meine Partnerin und ich sind über 25 Jahre auseinander, und seit 18 Jahren zusammen. Es kann also klappen. Kann hier aber nicht heterosexuelle Paare sprechen :)

Dennoch, es gibt viele Paare mit Altersunterschied, deren Beziehung sehr gut verläuft.

Daher, wenn du wirklich verliebt bist, wieso nicht einfach versuchen. Im besten Fall ist sie dir zuneigt, im "schlechten" Fall, hast geübt, jemanden anzusprechen.

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Nein, denn es ist nicht gesagt, dass Drogen oder Alkohol das Gefühl wirklich betäuben oder sogar vielleicht nicht schon schlimmer empfinden lassen...

Außerdem, was bringt es Dir, würde es betäuben? Das Gefühl ist ja nicht weg, nur "verdrängt" und kommt irgendwann zurück, dann vielleicht sogar schlimmer und intensiver.

Wieso würdest du das tun wollen? Trauer oder traurig zu sein ist nicht verkehrt. Es ist doch klar, dass man trauert, wenn man einen Menschen verloren hat, den man sehr mag. Es ist auch ERLAUBT! Und es DARF SEIN.

Wenn du jetzt trauerst, dir die Trauer auch zugestehst, wird es irgendwann leichter werden. Ich sage nicht, dass das Gefühl ganz verschwindet, aber es wird leichter.

Ich habe selbst einige mir nahestehende Menschen in den letzten drei-vier Jahren verloren, ich bin oft immer noch traurig, wenn ich daran denke, aber irgendwo sind die positiven Erinnerungen und Erlebnisse mit ihnen dann doch vorherrschend.
Allerdings habe ich auch einen Glauben, der mich hier stärkt, und nach diesem Glauben ist der Mensch an sich nicht weg, sondern nur der irdische (kaputte) Körper, die Seele oder die Energie des Menschens existiert weiterhin. Aber das betrifft mich und meine Ansicht.

 

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Die Einstellung, der doch noch viele nachhängen, stammt aus Zeiten, in denen Kinder "lebensnotwendig" waren, einerseits um den Besitz zu bewahren, aber auch als Arbeitskraft. In späteren Zeiten kam dann unser wunderbarer Generationenvertrag dazu; was heißt: viele Kinder = gute Rente.
Daher sind viele noch der Meinung: Kinderlose sind Egoisten! Aber wehe, man ist homosexuell, dann bspw. ist man der Egoist, wenn man Kinder will :)

Dennoch, sieht man heute die Gesellschaft an, wie viele von den heutigen Kindern oder denen, die zukünftig noch auf die Welt kommen, werden denn irgendwann wirklich noch arbeiten gehen? Selbst heute sind wir schon hart an der Hälfte der Bevölkerung.
Mir sagte kürzlich ein 17jähriger, der Sohn einer Bekannten, er würde es gar nicht einsehen, arbeiten zu gehen. Bis 26 habe er das Recht zu Hause zu wohnen, mit der finanziellen Unterstützung der Mutter, danach helfe ihm schon ALG II, das sei genug, um zu überleben.
Leider kein Einzelfall (mehr), da ich doch in meinem Beruf mit einigen Auszubildenden zusammenkomme, die die Ausbildung mal "anreissen", aber dann doch lieber abbrechen, um zu Hause zu bleiben.

Ich bin selbst kinderlos, wurde nicht nur einmal als Egoistin betitelt, erst kürzlich in der Drogerie, als eine Mutter, die drei Kinder an der Hand hatte, mich zuerst mit ihrem Kinderwagen umfuhr und dann eine Diskussion darüber begann, weil sie mir "schon angesehen hat", dass ich keine Kinder habe...Dabei wollte ich nur Taschentücher kaufen. Aber Grundtenor grundsätzlich: Das Finanzielle. Wir Kinderlosen würden ja im Geld nur so schwimmen und seien viel zu egoistisch, dieses für Kinder auszugeben/in Kinder zu investieren.

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Alkohol kann epileptische Anfälle auslösen. Gerade wenn du einige Tage deine Medikamente nicht nimmst.

Bei Keppra muss ein Spiegel aufrecht erhalten werden, damit es gut und eben effektiv wirken kann. Da du aber die Tabletteneinnahme sowieso nach "Gutdünken", also unregelmäßig gestaltest, kann das Medikament gar nicht so wirken, wie es sollte. Mit Alkohol kann es passieren, dass die Wirkung eines Medikaments außer Kraft gesetzt wird, oder eben Wechselwirkungen auftreten, die nicht überschaubar sind.

Eine Patientin hatte auf Keppra und Alk mal wunderbare Halluzinationen von der Hölle, schwarzen Löchern und Babies, die vor ihr im Patientenzimmer geschlachtet würden.

Ein "Weltuntergang" ist es sicher nicht, wenn du einen epileptischen Anfall und/oder Halluzinationen bekommst. Der betrifft halt DICH und deine Umgebung.
Und ob es bei einem "Mikro-Anfall" bleibt, ist halt fraglich.

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Gut, ich bin bereits alterstechnisch drüber, aber ich war auch mal in dem Alter.

Ich hatte Glück und habe mit 16 die Richtige kennengelernt. Allerdings war es in meiner Generation schon so, dass der "sexuelle" Druck schon sehr früh begann, das heißt: Je früher man sexuelle Erfahrungen sammelte, desto integrierter war man in der Teenie-Gesellschaft.

Doch was heißt Erfahrung? Ist es wirklich die Quantität oder die Qualität? Für mich persönlich wäre es niemals in Frage gekommen, ohne Liebe, mit einer Person ins Bett zu gehen und ich bin heilfroh, früh meinen Lebensmenschen kennengelernt zu haben. Allerdings habe ich auch ganz andere Werte mitbekommen. Jemanden nur einen Tag oder ein paar Stunden kennen, wäre mir zu wenig, um demjenigen meinen Körper anzuvertrauen. Sex hat ja auch etwas mit einem gewissen Vertrauen zu tun.
Aber wie gesagt, das trifft auf mich zu.

Wenn du darüber nachdenkst, Sex zu haben, ohne Liebe, einfach zum Probieren. Okay. Dein Ding, kein Thema.
Aber tu' dann Dir und den Mädels einen gefallen: SEI EHRLICH! Sage den Mädchen, dass du nur poppen willst.
Und rechne damit, je öfters du es tust und je mehr Mädels du dadurch kennenlernst, dass sich das auf deinen Ruf auswirkt.
Wie gesagt, wenn ihr beide euch einig seid, steht dem ja nichts im Wege. Viele machen es so. Aber Ehrlichkeit gehört halt dazu.

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Das gibt es, durchaus. Allerdings wäre das ein äußerst seltener Fall, aber dennoch, es ist möglich einen Herzinfarkt nicht zu spüren, hatte das selbst schon auf meiner Station im KH.

Trotzdem, man weiß nicht, ob der Reporter nicht doch Schmerzen im Vorfeld hatte...man kann solche Schmerzen ja auch oft fehldeuten oder meinen "Das vergeht schon wieder". Gerade wenn es bspw. in den linken Arm strahlt, denken viele erstmal nicht an einen Herzinfarkt.

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Gut, ich bin lesbisch, daher nicht die direkte Zielgruppe :)

Aber natürlich gibt es viele Frauen, die andere Frauen attraktiv finden. Warum auch nicht? Es ist doch nicht verwerflich, jemanden als schön zu empfinden, egal ob es das Geschlecht ist, das man bevorzugt oder eben nicht.

Ich finde ja auch manche Männer charismatisch, obwohl ich nicht auf sie stehe. Es gibt auch genügend Frauen, die ich toll finde, ohne sexuelles Interesse an ihnen zu haben.

Genauso habe ich einige männliche Freunde, die, obwohl hetero, ebenso Männer als attraktiv empfinden, und dies auch zugeben können :)

Frauen tun sich hier vielleicht einfacher, zuzugeben, dass sie eine andere Frau attraktiv finden, ohne gleich in Verruf zu geraten, lesbisch zu sein. Bei Männern sieht es da wohl noch anders aus.

Umarmen ist doch in einer Freundschaft normal. Meine beste Freundin umarme ich genauso, gute Freunde, egal ob Mann oder Frau ebenso. Aber Küssen? Niemals...das ist meiner Frau vorbehalten, weil Küssen für mich eine sehr intime Sache ist, von einem Küsschen auf die Wange abgesehen.
Wenn man aber manche Mädels-Freundschaften so ansieht, die sich eben küssen, dann könnte man glatt auf die Idee kommen, dass dies nicht Zeichen ihrer innigen Freundschaft ist, sondern lediglich dazu dient, die Jungs drumrum etwas anzuheizen...

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Wo geht es los? Wo hört es auf?

Was sind "falsche" Signale? Und war wären dann die Richtigen? Und wie ist das bei KINDERN zu handhaben?

Meine Frau hat sich damals gewehrt, geschrien, den Täter gekratzt, bis er sie k.o. schlug und letztendlich ihren Körper mit einem Messer aufschlitzte...die Narben trägt sie noch heute. Das Gerichtsurteil gibt es noch...das war zu einer Zeit, als Vergewaltigung fast noch als Kavaliersdelikt galt. Der Verteidiger hielt ihr vor, dass sie sich nicht genug gewehrt hätte...Der Täter selbst ist heute noch davon überzeugt, sie wollte das so.

Ich war ein Kind...ich sagte Nein...hat ihn das gestört? Nein! Komme ich als 5jährige gegen 17jährigen muskelbepackten Typen an? Nein! Meine Mutter ist noch heute der Auffassung, allein dadurch, dass ich ein Mädchen bin, bin ich daran mit Schuld!

ALSO, was sind die Signale, die eine Frau aussenden sollte, um nicht vergewaltigt zu werden? Letztendlich kann es eine gewaltdominierte Gesellschaft IMMER so auslegen, als hätte Frau es irgendwie doch so gewollt...ein Lächeln, ein Winken...wupps...vergewaltigt und selbst Schuld daran. Ein Nein? Ach, ein Nein einer Frau ist doch eigentlich immer ein Ja...hm...wupps, vergewaltigt und selbst Schuld daran.

Egal, wie eine Frau signalisiert, dass sie KEINEN SEX haben möchte, ist das zu akzeptieren und man hat die Finger von ihr zu lassen.

Es gibt soviele Frauen, die sich nicht wehren können. Die es entweder nicht gelernt haben oder so traumatisiert sind, überhaupt angegriffen zu werden, dass sie gelähmt sind, nicht fähig zu schreien, sich zu bewegen...ist das der berühmte Freifahrtsschein? Denn sie wehrt sich ja nicht, also muss es ihr gefallen?

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