Wie finde ich endlich einen Freund mit 24 Jahren?

Guten Abend :)

Ich bin fast 24 Jahre alt und sitze schon seit ich 9 Jahre alt bin im Rollstuhl. Damit habe ich mich über die Jahre arrangiert und bin soweit ziemlich zufrieden in meinem Leben. Momentan studiere ich noch.

Nur eine Sache wurmt mich: Ich hatte noch nie einen Freund. Mich beschleicht das Gefühl, dass mich zwar manche Männer ganz sympathisch finden, aber sich nie mehr daraus entwickelt, weil ein Leben mit mir, naja, etwas umständlicher ist, und viele davor zurückschrecken.

Auf der einen Seite kann ich es verstehen, weil es mich selbst nervt zu fragen, ob mir jemand mit dem Rohlstuhl helfen kann, und ich mich dadurch oft unselbstständig fühle. Ich mag es nicht, wenn ich die Aufmerksamkeit durch meine Behinderung bekomme. So wäre es dann ja auch einer Beziehung. Mein Partner müsste viel zurückstecken. Kino, in den Urlaub fahren, alles wäre umständlicher für ihn und das nur wegen mich...

Auch in Sachen Liebesleben müsste er wohl oder übel zurückstecken müssen, obwohl dies für die meisten Männer einen großen Raum in einer Beziehung einnimmt. Ich bin halt nicht so beweglich, und Abwechslung ist eher schwierig ist. Dabei würde ich so gerne auch mal mein erstes Mal mit einer Person erleben, die ich liebe.

Mich beschleicht mich das Gefühl, ob ich überhaupt weiter Ausschau halten sollte. Ich will keinem Mensch zur Last fallen oder ihm das Gefühl geben, sich für mich aufopfern zu müssen...

Vielleicht könnt ihr mir ja helfen oder ein paar Gedankenanstöse geben :)

Besonders würde ich mich auch über Meinungen von Männern freuen! ;)

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Gibt bestimmt viele Singles, die das schon okay finden und sogar noch mehr auf sich nehmen würden. Die Frage ist nur in welcher Stadt man lebt. Hierfür würd ich Datingseiten empfehlen. Auf jeden Fall ist es ein Fehler, zu glauben, dass du denen damit zur Last fallen würdest, denn sobald sie sich mit dir einlassen, haben sie es ja bereits freiwillig eingewilligt.

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Ja mein Fernseher steht da auch nur so rum, könnte ich genauso gut verräumen, höchstens 1x im Jahr schalt ich den ein, wenn überhaupt.

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Das Gefühl kenne ich nicht. Aber ich würds damit vergleichen, wenn man zB einen Film sieht, wo jemand von einer gewaltigen Höhe nach unten springt, und dann sieht man so die Kamera von oben nach unten fallen, dann bekommt man das selbe Gefühl im Bauch, als würde man selbst von etwas hohem runterspringen, vielleicht kennt ihr das.

Ich glaube, das ist die Vorstellungskraft, die bei manchen Leuten eben einen Streich spielt und kann je nachdem, was es ist, von Mensch zu Mensch variieren. Beispielsweise habe ich jemanden mal erzählt, dass ein Freund auf der Baustelle bloßfüssig gegangen ist, und dann ganz langsam aus Versehen auf einen großen, langen Nagel am Boden heraufgestiegen ist.

Manchen Leuten kann man ganz normal davon erzählen, und andere wiederum wollen es nicht hören, weil sie es sich irgendwie mit ihrer Vorstellungskraft vorstellen, wie sich das wohl anfühlen mag. Doch ich kann es mir nichtmal dann vorstellen, wenn ich es wollte bzw. versuche.

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Ja, da gibts viele nachtaktive Menschen. Und die anderen schalten gern viel Licht ein, was manchen viel zu grell ist, man sieht das alles doch auch so. Dass du etwas daran ändern willst, hast du nicht erwähnt oder? Ja, also es ist normal. Solltest nur bedenken, dass der Körper Vitamin D braucht, den er über den Sonnenschein bekommt. Und im Winter haben viele Leute zu wenig davon. Und damit sind bereits die tagaktiven Leute gemeint...

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Ja, da gibt es verschiedenste Arten von Betrug, gibt ja auch Geldbetrug usw.

Aber in Bezug auf Liebe, Beziehung und Sex läuft es meistens doch auf genau deine erwähnte Art von Betrug hinaus.

Es kann aber auch sein, dass ihr euch zB geeinigt habt, dass du deinen besten Freund nicht sehen sollst, weil er zu eifersüchtig ist - wenn du dann einwilligst, und versprichst es niemals zu tun und dann dagegen verstößt, dann wäre das zB eine andere Art von Betrug.

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Es gibt ja extrem viele Leute, die psychische Probleme haben. Ein Bekannter von mir meinte, dass 40% aller Leute an Depressionen leiden. Das fällt mir irgendwie schwer zu glauben, und frage mich woher er diese Statistik nimmt. Jedenfalls, wenn es stimmen sollte (dann ist wahrscheinlich bloß die Ausprägung so untersch. die meisten haben dann wohl ne leichte Depressionen verglichen mit der schweren), nun da kannste dir ja vorstellen dass man solche Leute durchaus geliebt werden können, wenn man sich mal umsieht. 40% sind schließlich fast jeder zweite Mensch. Natürlich ist Borderline etwas anderes und die Sache mit dem Arm ist eben etwas visuelles. Wie du wahrscheinlich schon gemerkt hast, bemitleiden die Leute sichtbare Krankheiten, Verletzungen und Behinderung immer mehr als jenes was nicht so sichtbar ist. Da haben die dann weniger Verständnis. Bei dir ist es jetzt aber so, dass die Krankheit zwar eher unsichtbar ist, aber dann plötzich dieser Arm, das holt die Leute in die Realität zurück und erkennen auf diese Weise erst, womit sie es zu tun haben und wissen wahrscheinlich im ersten Moment nicht, wie sie auf dich reagieren sollen. Also ich würde meinen, da gibts reichlich Leute, die damit besser umgehen können, als diejenigen, die dich in letzter Zeit eher enttäuscht haben dürften. Vor allem später, wenn du aus den Teenagerjahren raus bist, und so viel Zeit dürfte das nicht sein, dann kommen die Erwachsenen mit denen du es dann zu tun haben wirst, bestimmt besser damit klar.


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Du scheinst ein schlechtes Gewissen zu haben, will ja nicht sagen, dass ich dich deswegen für einen schlechten Menschen oder Psychopathen halte. Aber "komisch", was ja dagegen eine relativ harmlose Bezeichnung ist, ist das durchaus. Die Auswirkungen, die das auf die Psyche haben kann, kannst du dir evt. als verzögertes Ereignis vorstellen. Daher wäre ich vorsichtiger, je nachdem, wie wichtig es dir ist das anzusehen. Ich habe beispielsweise auch kein großes Problem mir so etwas anzusehen, aber es kann immer wieder mal ein Ausnahmevideo erscheinen, wo man merkt, dass das irgendwie einem nicht gut getan hat. Ich meine, muss es denn sein? Das ist eine Frage, die ich mir stellen würde.

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Man kann den Bartwuchs ankurbeln, indem man sich möglichst häufig rasiert (zB täglich), dann wächst der wieder umso schneller nach. Das klingt jetzt zwar dekonstruktiv, aber man kann ja das Spiel ja irgendwann beenden und sich an dem Ergebnis erfreuen.

Schlimm ist nur, wenn man wirklich garkeinen hat. Aber in der Regel hat man da ja ein paar Häärchen hier und da. Die würd ich gleich mal abrasieren und dann abwarten, ob etwas an meiner Vermutung dran ist.

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Die Zahnärzte bohren manchmal an den echten Zähnen rum, sodass sie dann eine andere Form haben - auch daran muss man sich dann gewöhnen und es fühlt sich so komisch an - weil man es eben nicht gewöhnt ist.

Rein vom Material her bemerkt man wenig Unterschied, das gewöhnungsbedürftige ist eher so die Form und an die gewöhnt man sich dann recht schnell. Es gibt also keine Zukunftsprobleme, nur am Anfang stört es.

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