Hallöchen gesagt Lele1987.

Genau das, was Du zum Schluss gemacht hast, das ist die richtige Entscheidung, nämlich das Wahlprogramm anschauen und dann entscheiden, ob die darin enthaltenden Punkte/Ziele Deiner Vorstellung entgegenkommen.

Natürlich stehen in allen Programmen der einzelnen Parteien Ziele drin, die

  • Nur wegen der allgemeinen Stimmung der Wähler darin stehen und somit kaum Aussicht auf Umsetzung haben werden.
  • Bei den Grünen zum Beispiel stehen hohe und auch wichtige Punkte im Programm, die auch angegangen werden müssten, nur die Bezahlung des Ganzen ist mehr als ungewiss.

Man muss da also einen gesunden Mittelweg finden.

Man erhält aus einer Gesprächsrunde, bestehen aus Vertretern mehrerer Parteien und deren Gegenargumenten mehr Informationen, als aus jedem einseitig geführten Interview, weil dort ja nur in der Regel nur die eigene Position erklärt wird.

Zu Deiner eigentlichen Frage:

Ich halte die Grünen schon lange nicht mehr für "schlimm". Im Gegenteil, sie sind eine durchaus anerkannt und damit wichtige Größe in unserer Parteienlandschaft geworden und wirken schon lange erfolgreich in dieser mit (siehe Baden-Württemberg).

Eine Regierungsbeteiligung halte ich nicht nur für möglich, sondern auch für durchaus sinnvoll, um die gerade in der letzten Zeit zutage getretenen Missstände zu beseitigen.

Nur meine Meinung.

Lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

  1. Menschen mit gesundem Selbstbewusstsein strahlen ein Gefühl der Sicherheit und Souveränität aus.
  2. Menschen ohne Selbstvertrauen vermitteln das Gefühl, da kommen wohl Probleme auf mich zu.

Ob man es dann Attraktivität nennt, oder anders, man wählt schon instinktiv lieber die unkompliziertere Seite.

Ob diese Art der Auswahl aber richtig ist, das stellt sich ...

  1. Ja immer erst später heraus und
  2. Das auch nur bei Denjenigen, die auch Menschen ohne Selbstvertrauen eine Chance geben.

Ich persönlich halte eine solche Beurteilung nach ersten Eindrücken für falsch. Freundliche Zurückhaltung und Mitgefühl sind für mich ebenfalls sehr attraktive Züge an manchen Menschen. Natürlich kann man diese Attribute nur erkennen, wenn man den entsprechenden Menschen nicht aus übereilter Entscheidung ablehnt.

Lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Keine Trennung ist schön, schön ist es aber, wenn man dann jemanden hat, der einem Halt gibt und das tut Ihr ja gegenseitig. Auch Gefühle können dadurch aufkommen, nur muss man diese richtig einordnen.

Das geschieht gerade bei Dir.

Du bist also gerade dabei, das Für und Wider gegeneinander aufzuarbeiten.

Was spricht also dafür?

  • Ohne Frage, wenn etwas einem Menschen "guttut", dann ist es bestimmt auch in einer Beziehung als gut einzuschätzen.
  • Ihr wart schon vorher Kumpels, habt es jetzt miteinander probiert und wisst somit wie der andere "tickt".
  • Zumindest bei Dir wurden aus rein freundschaftlichen Gefühlen auch liebevolle.
  • Er scheint Dich auch mehr als zu mögen, nach einem Ausnutzen sieht es jedenfalls nicht aus.

Was spricht dagegen?

  • Das Hauptproblem ist wohl Dein Kinderwunsch und seine dementsprechende Ablehnung.
  • Hierbei ist natürlich ebenfalls die tickende biologische Uhr Deinerseits nicht außer Acht zu lassen.
  • Was mir aber am meisten zu denken gegeben hat, ist dieser Ausspruch:
Hab aber momentan, auch wegen Corona, keine Lust bzw auch überhaupt keine Möglichkeiten jemand neuen kennenzulernen.
  1. Klingt eigentlich nicht nach großer Liebe, bzw. Verlustängsten, oder?

Das spielt aber insofern nur eine untergeordnete Rolle. Die Gründe mögen sich verändert haben. Waren es vorher Eure Trennungen, sind es jetzt diese, erweitert mit den ganzen Umständen im Zusammenhang von Corona, die Euch verbinden.

IHR TUT EUCH GUT und warum sollte man daran etwas ändern.

Allerdings sollte man dabei offen und ehrlich miteinander umgehen, also keiner von Euch sollte dem anderen falsche Hoffnungen machen. Es kann noch lange Bestand haben, auf lange Sicht aber habt Ihr andere Ziele.

Wenn Ihr dies beachtet, dann ist es auch kein "selbstgemachtes" Problem, denn diese werden ja durch die Umstände bestimmt.

Viel Glück gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Jeder ist da anders. Vielleicht ist er kein Mensch, der sich gut ausdrücken kann?

Eine Stunde Chat ist ja mehr als genug und sicherlich hat er auch nicht gelogen, wenn er noch anderes zu erledigen hatte. Es war wahrscheinlich nur eine "unglückliche Wortwahl".

Meldet er sich von sich aus, dann ist das Thema eh vom Tisch, denn dann hat er auch Interesse daran.

Vielleicht deutest Du beim nächsten Gespräch mal an, das er natürlich jederzeit das Gespräch beenden kann. Er wird es als netten Hinweis verstehen.

Lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Ich würde da nicht zu viel hineininterpretieren, denn wenn es ein Lehrer zu Dir sagt, dann ist er ja auch nicht automatisch in Dich verliebt.

Manchmal ist ein Kompliment eben nur die Anerkennung einer guten Leistung und nicht mehr.

Lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Bis zu dem Wunsch von Ihr, das sie mal Freiraum braucht, kann ich die Sache noch verstehen, denn das ist gar nicht so selten, wie man vielleicht denkt.

Aber dann gleichzeitig die Forderung zu stellen, das Du weiter Kontakt zu halten hast, wenn sie selbst diesen offensichtlich nicht ernst nimmt? Das klingt ja wie die Pflicht eines entlassenen Sträflings zur Meldung bei seinem Bewährungshelfer.

Fakt ist wohl, genau diese 4 Tage "Sendepause" haben bei ihr das Gefühl ausgelöst, es muss etwas mit Dir nicht in Ordnung sein.

  • Schlecht daran: Sie scheint es gewohnt zu sein, dass Du das tust, was sie will.
  • Gut daran: Sie scheint sich echte Sorgen gemacht zu haben, was ja auf weiterhin vorhandene Gefühle zu Dir hindeutet.

Es ist eine schwere Zeit und das für alle. Da kann mal "so ein zeitlich begrenzter Urlaub" vom Anderen sogar die Gefühle wieder erstarken lassen. Dann sollte man diese "Auszeit" aber nicht mit irgendwelchen dummen Bedingungen verknüpfen, die eigentlich nur weiteren Stress auslösen können.

Mein Rat: Die bessere Variante wäre eine wirkliche "Funkstille", denn nur so kann man erkennen, ob der/die Partner/in einem fehlt und die Beziehung somit überhaupt noch Sinn ergibt.

Reden kann da vieles geraderücken ... wenn es noch möglich ist?

Alles Gute gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Es ist wie mit so Vielem auf dieser Welt. Man kann erst reagieren, wenn man von einem Tatbestand Kenntnis erhält.

Erfahren werden sie es aber sicherlich.

Es ist kaum zu vermeiden, dass die Schwangerschaft schon vor der Geburt bemerkt wird. Schule, Frauenarzt, Eltern ... so viele Möglichkeiten, die es auslösen können und sogar bei Verdacht von Missständen verpflichtet sind, dies zu melden.

Und ja, dann muss das Amt tätig werden. Dabei geht es gleichzeitig um das Wohl von der minderjährigen Mutter, als auch um das des zu erwartenden Kindes.

Beider Wohl ist unter ihrer Zuständigkeit.

Alles Gute gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Jetzt müsste man den Begriff "reich werden" noch besser definieren können.

Vieles, was die Lebenshaltungskosten betraf, kostete ja eh schon wenig.

"Sogenannte" Luxusgüter waren dann wiederum fast unerschwinglich.

Künstler, Sportler, Mitarbeiter staatlicher Organe und "linientreue Bürger" haben aber schon "gewisse" Vorzüge genießen dürfen, die man mit "reich sein" vergleichen könnte.

Beispiele: Fahrzeuge, Grundstücke, Häuser als Prämie, oder aber ohne Wartezeit und besonders "günstigen" Preisen waren keine Seltenheit.

Dafür war aber auch die Enteignung bestimmter, nicht linientreuer Bürger ebenfalls eine sehr häufige Praxis. Einen Grund fand man immer, wenn nötig wurde dieser auch erfunden.

Man musste also sogar aufpassen, das man erst gar nicht in deren Fokus geriet, sonst war das "Vermögen" auch mal ganz schnell wieder weg.

Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Zu den Problemen, die Du als solche betrachtest:

Der Vater:

  • Er ist halt offen und direkt, besser als wenn er sich verstellen würde.
  • So weißt Du wenigstens, woran Du mit ihm bist.
  • Musst Du mit ihm ein gutes Verhältnis haben? Es wäre schön, aber nicht zwingend notwendig, schließlich liebst Du Deine Freundin und nicht ihn.

Die Mutter:

  • Du schreibst ja, dass Ihr Euch gut verstanden habt, warum also dieses gefährden?
  • Ihr Verhalten Deiner Freundin (ihrer Tochter) gegenüber wäre doch auch ohne Dich so, wie Du es geschildert hast.
  • Ein gutes Verhältnis zu der Mutter kann ihre Situation also eher verbessern, als das es Ihr schadet.

Deine Freundin:

  • Es ist nun mal ein Fakt das man sich an Regeln hält, wenn man noch bei den Eltern wohnt. Wohnen tut man ja aus einem bestimmten Grund noch dort, wenn man Mitte 20 ist.
  • Gerade, weil sie oft solcherlei Behandlung erleben muss bist Du Ihr so wichtig.
  • Was Dich an dem Erlebten stört, ist für sie Alltag und sie kann sicher damit besser umgehen, als es den Anschein hat.
  • Sicherlich liebt sie ihre Eltern auch wegen anderer Dinge und ist deshalb eher betrübt, das Du diese nun mehr und mehr ablehnst.

Zu Deiner Sicht:

  • So wie Du die Eltern schilderst, scheinen diese nur schlecht zu ihrer Tochter zu sein und das ist eben sicherlich die falsche Sichtweise.
  • Wie schon gesagt, Deine Freundin ist nicht gezwungen dort zu leben. Es hat also wohl berechtigte Gründe und auch Vorteile.
  • Redet auch mal über das Gute an der Sache, dann fällt es Dir sicherlich leichter auch mal die andere Sichtweise zu akzeptieren.
  • Keiner kann immer recht haben, nur muss man versuchen gegenseitiges Verständnis aufzubringen.

Ich denke, gerade das Reden, was Du immer mehr ablehnst, könnte Euch viele Missverständnisse ersparen helfen.

Mein Rat: Nicht immer alles schwarz sehen und Probleme besprechen, das musst Du Dir angewöhnen.

Alles Gute gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Auch wenn es natürlich jetzt für Dich überraschend erscheint, es ist immer möglich, das solche "Unfälle" passieren können.

Mit Deiner Einwilligung zum Sex hast Du also auch dieses Risiko in Kauf genommen.

Nun ist es aber auch ein recht seltsames Zusammentreffen von Zufällen, was in Dir ein "mulmiges Gefühl" aufkommen lässt:

  1. Wie oft spricht denn eine 19-jährige Frau jemanden einfach mal so an und möchte von diesem Ihr erstes Mal haben?
  2. Natürlich verhütet man, weil man möglichst sicher gehen will, das es eben nicht zu einer eventuellen Schwangerschaft kommt.
  3. Trotzdem wird sie schwanger? Da muss man schon etliches falsch gemacht haben.

Was ist nun zu tun?

  • Zwingen kannst Du sie zu gar nichts.
  • Natürlich könntest Du sie um einen Vaterschaftstest bitten, was natürlich anfangs von ihrem Einverständnis abhängt, denn es ist auch hier immer mit Risiken verbunden, siehe hier:

https://ratgeber-vaterschaftstest.de/praenataler-vaterschaftstest/#:~:text=Ab%20wann%20ist%20ein%20Vaterschaftstest%20vor%20der%20Geburt,Vater%20...%204%20In%20%C3%96sterreich%20und%20z.B.%20

  • Hast Du sogar das Gefühl gehabt, das sie eventuell gar keine Jungfrau mehr war, dann rate ich sogar dringendst zu diesem, denn ansonsten passen diese "Zufälle" vielleicht auch wieder ganz gut in ein anderes Gesamtbild, wo Dir das Kind eines Anderen "angedreht" werden soll.
  • Will auch sie das Kind abtreiben, dann atme erst mal kräftig durch und behalte es ansonsten als lehrreiche Erinnerung in Deinem Gedächtnis.
  • Bist Du aber der Vater, dann kommt die nächste Entscheidung auf Euch zu ... Das Kind behalten, oder abtreiben und sorry, das entscheidet wohl eher die Frau, oder? Schließlich hat sie bei jeder der Entscheidungen das größte Risiko.
  • Will sie das Kind behalten, dann steh auch dazu, was Du ja auch möchtest. Aber auch erst dann würde ich es zwingend Deinen Eltern sagen. Die Frage der Vaterschaft kann natürlich auch nach der Geburt des Kindes geklärt werden und das mit bedeutend weniger Risiko für die Frau. Dies entscheidet aber in der Regel dann ein Gericht. Da spielt auch ein eventuell selbst vorgenommener noch keine Rolle.
  • Will sie das Kind abtreiben, dann stehe Ihr auch in diesem Fall zur Seite, denn ganz unbeteiligt warst Du ja an dieser Situation auch nicht. Ob Du es dann aber Deinen Eltern mitteilen willst, das bleibt Dir überlassen, denn im Grunde hast Du wenig falsch gemacht. Ist auch eine Sache des Anstandes, wie ich meine.

Mein Rat:

  1. Ganz egal, ob es nun Dein Kind ist, oder eben nicht. Ihr geht es nicht gut und das solltest Du niemals in dem Zusammenhang vergessen.
  2. Bis zum Beweis des Gegenteils, mache sie nicht zu einer Art Sündenbock, damit kannst Du auch völlig falsch liegen und dann bist Du der, der sich falsch verhält.
  3. Biete Ihr Deine Unterstützung an, zumindest bis die Vaterschaft geklärt ist.

Ich wünsche Euch alles Gute und

Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Eine Beziehung "auf Eis zu legen, weil sie Dir nicht zu 100 % vertrauen kann", das heißt ja immer, es muss Gründe für ein Misstrauen gegeben haben.

Wenn es so war, dann kannst Du sagen, was Du willst, sie will Taten sehen, oder eben bestimmte Sachen nicht mehr erleben müssen.

Es bedeutet aber auch meist, das sie es sich erst mal überlegen will, ob sie Dir noch eine Chance geben will.

  1. Geh in Dich und frage Dich, ob Du etwas falsch gemacht hast und wie Du Ihr glaubhaft versichern kannst, das Du dies ändern wirst.
  2. Eine Chance, falls Du diese bekommst, sollte man als das sehen, was es ist, also verhalte Dich auch so.

Aber wenn Du was Kitschiges haben willst? Dann geh doch zu ihrer Mutter und sage Ihr wie sehr Du ihre Tochter liebst. Überzeugst Du sie, dann glaubt Dir Deine Freundin es auch, denn wer macht schon sowas verrücktes?

Viel Glück gewünscht und

Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Da stellt sich eigentlich erst mal die Frage wie er denn diese "süß sein" meint und warum es Dich stört?

Als "süß" bezeichnet und angesehen zu werden, muss nicht gleichbedeutend mit "unschuldig niedlich naiv" in Zusammenhang gebracht werden.

Es kann auch "reizend nett liebenswert" bedeuten.

Wenn Du es aber nun mal partout nicht möchtest, dann sage ihm doch einfach mal:

"Jetzt nicht falsch verstehen, aber diese Form der Verniedlichung magst Du nicht, Du bevorzugst es doch lieber etwas ernster genommen zu werden."

Lieben Gruß aus Berlin

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Meine minderjährige Schwester will keinen Kontakt zu unserem Vater?

Hey, Ich bin 18 Jahre alt werde in kürze 19, lebe mit meinem auch fast 21 jährigen Freund in einer gemeinsamen Wohnung, da wir beide einen Sohn in ein paar Wochen bekommen.

Meine Schwester (nächsten Monat 16) ist psychisch Krank (Depressionen, Suizidal gewesen) war mit mir zusammen (bis zu meinem 17ten Geburtstag) in einer Pflegefamilie. Ich habe sie früher verlassen, da ich mit der Mutter der Familie nicht klar gekommen bin (Meinungsverschiedenheiten). Bin dann zu meinem Vater gezogen und seit 2 Monaten wie gesagt in einer Gemeinsamen Wohnung. Meine Schwester will seit über 1 Jahr keinen Kontakt zu unseren Vater, hat ihn sogar angezeigt da sie sich anscheinend von ihm sexuell belästigt gefühlt hat. (Ich will ihr weder widersprechen, noch möchte ich meinem Vater irgendwas vorwerfen). Meiner Meinung nach ist das vollkommen in Ordnung, sie ist ein eigener Mensch und muss selbst entscheiden was ihr gut tut und was nicht! Diese Meinung kann mein Vater nicht nachvollziehen (da er ja nie eine Begründung von ihr bekommen hat und er sie UNBEDINGT Fragen muss warum und weshalb und überhaupt). Finde ich sehr übertrieben, vielleicht verstehe ich es ja mehr wenn mein Sohn da ist. Naja er fragt IMMERWIEDER nach wieso er denn nichts erfahren würde und warum sie überhaupt NUR MIT MIR Kontakt hätte und nicht mit ihm usw. Meine Schwester ist derzeit in NRW in einer Einrichtung für Psychisch kranke (ist wie eine WG aufgebaut) nd wir wohnen in RLP, sie würde gerne bei uns übernachten 1 mal im Monat (gar kein Thema), nur sie hat Angst das mein Vater sich dann bei mir aufhält weil sie nicht mit ihm sprechen möchte da es ihr anscheinend nicht gut tut. Mein Vater will aber UNBEDINGT wissen WANN SIE WENN DA ist und das sie wissen soll das er auch dort ist egal ob sie Angst hat das er da ist. (Verstehe ich auch nicht, warum man dann ausgerechnet hinkommen will) und er sie dann unbedingt ALLE FRAGEN STELLEN UND SIE SIE BEANTWORTEN SOLL. Er meinte auch einmal ich sollte sie gar nicht erst in die Wohnung lassen wenn sie nicht mit seiner rumspringerei in UNSERER WOHNUNG klarkommen würde. (ES ist doch meine Wohnung oder nicht? Diese Antwort hat ihm überhaupt nicht gepasst) ich soll ihm auch SOFORT Bescheid sagen sobald sie sich bei mir in der Wohnung aufhält, damit er eben dort aufkreuzen kann. Ist es normal das ich Mitleid mit meiner Schwester habe, da sie sonst bei niemanden schlafen könnte in der Zeit wo sie heimfahrt hat und dann mein Vater solche Maßnahmen vornehmen möchte? Sollte ich ihm das überhaupt dann erzählen?

Ich bin nicht in der Lage diese Entscheidung zu treffen. Was sagt ihr dazu als aussenstehende die keine Emotionale Abhängigkeit haben?

Vielen Dank

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Hallöchen gesagt.

Das ist ja mal eine Familiengeschichte. Kompliziert ist gar kein passender Ausdruck ...

Ich fange mal so an:

Erst mal alles Gute gewünscht für Euch und die Geburt Eures Kindes.

Jetzt zur eigentlichen Frage:

  • Du und Deine Schwester habt keine leichte Zeit durchgestanden, was ja eigentlich verbindet.
  • Ich weiß zwar nicht, warum und wann Ihr in eine Pflegefamilie musstet, aber es muss ja gravierende Gründe dafür gegeben haben.
  • Du hast es dann mit 17 nicht mehr bei der Pflegefamilie ausgehalten und lebtest bis vor 2 Monaten bei Deinem Vater. Du solltest ihn also ausreichend kennengelernt haben.
  • Deine Schwester sagt, Dein Vater hätte sie sexuell belästigt? Das würde zumindest die psychischen Probleme noch besser erklären können. Zusammen mit den anderen Erlebnissen kann es bei Ihr dazu geführt haben.
  • Du scheinst es aber weder bestätigen, noch erlebt zu haben, was Deine Schwester sagt.

Deine Schwester:

  • Deine Schwester hat nach wie vor Vertrauen zu Dir und will den Kontakt auch gerne wieder pflegen. Wenn man so will, bist Du ja nun ihre einzige Bezugsperson.
  • Ihr rigoroser Wunsch, dass sie keinen Kontakt mit Eurem Vater haben will, deutet schon sehr darauf hin, "das da etwas Schlimmes vorgefallen sein muss".

Dein Vater:

  • Seine Frage, warum sie denn mit ihm keinen Kontakt haben will ist erst mal zweitrangig, denn alleine das Erlebte in der Pflegefamilie wäre da schon ein triftiger Grund.
  • Warum er aber so darauf besteht, unbedingt sofort informiert zu werden, dann anwesend sein zu müssen, das ist schon mehr als seltsam.
  • Bei mir würden alle Alarmglocken anfangen zu bimmeln an Deiner Stelle. Mir fallen da nur zwei Gründe ein:
  1. Entweder will er verhindern, das es aus ihr herausbricht und sie wirklich ALLES erzählt, was sie möglicherweise bisher verdrängt hat,
  2. oder er will sie einfach nur mit seiner Anwesenheit nochmals quälen.

Beides ist mehr als verwerflich.

  • Nach Eurer Vergangenheit hätte nicht sie ihm Einiges zu erklären, sondern er Ihr, was die Sache noch merkwürdiger macht.

Zu Dir und Deinen Zwiespalt:

  • Du scheinst ihn als Vater wieder angenommen zu haben. Wobei sich mir der Grund, weswegen Du dann in einer Pflegefamilie warst, immer noch nicht ganz erschlossen hat. Du konntest ja anscheinend problemlos zu ihm ziehen.
  • Du liebst Deine Schwester auch noch, wie Du ebenfalls den Kontakt aufrechterhalten möchtest.
  • Es ist die Wohnung von Dir und Deinem Freund und damit Eure Entscheidung wer, wann dort verweilen darf.
  • Nun ist es aber anscheinend auch so, das Du von Deinem Vater diverse Unterstützung erhältst und deshalb hin- und hergerissen bist.
  • Das ändert aber nichts an der Sache selbst, denn
  1. Hat sich Dein Vater nichts vorzuwerfen, dann sollte er nicht auf etwas drängen, was im Endeffekt zu einer Sache wird, was am Ende Ihr alle Euch vorwerfen müsst.
  2. Was erwartet er sich von solch einem Treffen? Ich kann da nur niedere Motive herauslesen und Du?

Mein Rat:

  • Sage Deinem Vater das Ihr beide ja um den Zustand Deiner Schwester wisst.
  • Somit kann ein Zusammentreffen für sie keinesfalls gut sein.
  • Du und Dein Vater, Ihr könnt Euch doch immer sehen, was machen da ein paar Tage aus? Es geht auch um keine Schuldfrage, oder Parteilichkeit die Du zeigen willst. Es geht einfach darum, das Du auch sie liebst und wenigstens das Gefühl geben möchtest nicht ganz alleine zu sein.

Wenn er das nicht verstehen will, dann frage nach seinen triftigen Gründen.

Es kann sein, Deine Schwester hat gelogen, was die sexuelle Belästigung betrifft und er sie zur Rede stellen will. Ob dies das so schon angeschlagene Verhältnis zwischen Euch nicht ganz zerstören könnte, wäre wohl auch noch zu bedenken.

Keine leichte Entscheidung wie ich meine.

Alles Gute gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

An sich, ist an einem guten Verhältnis zu Kollegen nichts auszusetzen

Entscheiden daran ist aber, welche Absichten dahinter stecken.

  1. Kollegiales und freundschaftliches Verhalten, ohne Hintergedanken ist ja ok.
  2. Will er aber "MEHR"? Dann kann es schon in mehrfacher Hinsicht zu einem Problem werden.
  • "Verschmäht werden", ein Gedanke, den wohl niemand schön findet.
  • Jeder reagiert darauf anders, in der Regel aber vernünftig. Nur ist dann seine Reaktion völlig offen, denn Du kennst ihn ja erst kurz.
  • Egal, wie diese aber ausfällt, keine Arbeit der Welt ist es wert deswegen Dinge zu tun, die man nicht will.

Deshalb einige Ratschläge:

  1. Sei weiter freundlich zu ihm, denn ein gutes kollegiales Verhältnis ist ja sehr gut.
  2. Zeige ihm aber von Anfang an bestimmte Grenzen auf. Beispiel: Kommt er Dir zu nah, dann verbitte Dir das freundlich aber bestimmt. Ebenso bei Umarmungen usw.
  3. Eine freundliche Ablehnung von Avancen ist völlig legitim und auf keinen Fall Mobbing.
  4. Was willst Du denn ansonsten machen, etwas gegen Deinen Willen?

Ein Tipp noch: Fantasie kann sehr schön sein, manchmal bringt sie uns aber auch auf Gedanken, die eigentlich harmlos sind. Ein wirkliches Problem wird es erst, wenn es auch geschieht. Warte vorerst ab wie er sich zukünftig verhält, achte auf sein Verhalten und regiere, wenn nötig.

Und niemals vergessen:

"NEIN!" ist eigentlich schon ein vollständiger Satz, nur eben ohne sinnlose Erklärungen und Schnörkel. Jeder Mann sollte es verstehen und vor allem akzeptieren.

Viel Glück gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Vielleicht solltest Du mal mehr über die kleinen Dinge, aus denen sie ein Drama zu machen scheint, nachdenken?

4 Monate ist ja mehr oder weniger noch die Zeit der richtigen Kennenlernphase. Freundschaft+ ist da wohl eher nicht geeignet, um sich richtig kennenzulernen.

Sie sagt ja schon, dass sie nicht weiß, ob diese Beziehung eine Zukunft hat. Ergo sagt sie "noch durch die Blume", dass Ihr einige Dinge ganz und gar nicht gefallen.

Was heißt übrigens dieser Begriff "Ich will Sie nicht komplett verlieren ..."?

Wünschst Du Dir die Freundschaft+ zurück? Dann sage es Ihr doch und beendet die jetzige Beziehung. Nur musst Du dann eventuell mit einer Abfuhr klarkommen können, denn jetzt hat sie ja offensichtlich auch eine "andere Seite" von Dir kennengelernt und diese scheint Ihr nicht zu gefallen.

Mein Rat: Willst Du sie nicht ganz verlieren, dann spreche in Ruhe mit Ihr über die sie störenden Dinge. Meist ist ja genau die Änderung von "Kleinigkeiten", die wohl einfachste Lösung Euer Probleme.

Viel Glück gewünscht und

Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Natürlich ist es nicht einfach mit solchen Menschen und deren Handlungen umzugehen.

Frage Dich also immer erst ...

  • Kennt dieser Mensch Dich überhaupt, um solche Dinge beurteilen zu können?
  • Ist es nicht egal, was jemand über Dich denkt, mit dem Du keinen freundschaftlichen Umgang pflegst, wie auch nicht pflegen willst?
  • Kann man an seiner Sichtweise etwas ändern?

Mit Behauptungen und Meinungen über Menschen ist es so eine Sache:

  • Sie sind leicht aufgestellt und leider auch schnell verbreitet.
  • Dich sollte es eigentlich nur verletzen, wenn etwas Wahres daran wäre, denn Du weißt es ja am besten, das dies Lügen sind, aber trotzdem verletzt Dich allein die Frechheit des Verursachers, wie auch die relative "Hilflosigkeit", das man wenig daran ändern kann, was andere glauben wollen.
  • Menschen, die Dich kennen, werden logischerweise deren Wahrheitsgehalt als falsch erkennen und sich nicht daran stören.
  • Für Dich sieht das aber ganz anders aus, denn es gibt ja auch Menschen, die Dich eben nicht kennen und es somit zumindest erst mal als "Information" annehmen.
  • Da kann eine geäußerte Verteidigung auch mal als Eingeständnis aufgefasst werden ... leider weit verbreitet diese dumme Ansicht.

Mein Rat:

  • Kommt so etwas weiter vor, dann antworte kurz und knapp: "Jedem seine Meinung, das ist dann eben Deine. Von Menschen, die mich kennen, was man wohl von uns beiden eher nicht behaupten kann, lasse ich mir gerne etwas sagen. Was Du sagst, ist mir also eher egal." Bei weiteren Vorfällen dieser Art dann einfach sagen "Wird Dir das Ganze nicht langsam selber langweilig?"
  • Ansonsten sprechen Taten immer mehr als Worte. Alle außer ihm werden Dich genau nach diesen beurteilen, was natürlich erst mit der Zeit passiert.
  • Mach Dein Ding und lass Dir durch solche Menschen nicht das Leben versauern. Das ist die beste Art von Ignoranz und Selbstbewusstsein, die Du ihm zeigen kannst.
  • Deine Freunde werden Dich umso mehr achte, eben weil Du "da drüber zu stehen scheinst" und ihn wird diese Reaktion mehr treffen als Du Dir vorstellen kannst.

Versuche es einfach mal.

  1. Bleib Dir selber treu und begib Dich nicht auf sein Niveau.
  2. Ruhig zu reagieren ist in den Augen des Umfeldes immer ein Zeichen von Stärke und Sicherheit.

Kann Dir da nur ein gesundes Selbstvertrauen wünschen und ein Ende dieser Vorkommnisse.

Lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Ein wenig widersprüchlich die Frage, denn dieser Ausspruch:

Warum bekomme ich jeden Mann? .... mach es mir zum spiel...

ist ja das Gegenteil von diesem:

Also möchte IHN ! Was dann schon manchmal zu spät ist weshalb ich extrem Trauer

Wo ja anscheinend nicht alle Männer mit sich spielen lassen, oder?

Bekommst Du nun also alle Männer, oder nur die Männer, von denen Du eigentlich nicht wirklich etwas willst?

Fazit:

  • Nicht alle Männer sind einheitlich geprägt.
  • Deine "Spielchen" sind eben nicht immer ein Erfolgsgarant.
  • Es gibt auch Männer mit gesundem Selbstbewusstsein und die zeigen Dir dann eben die kalte Schulter.

Warum Du so einen Mist machst? Anscheinend aus Fehlern nichts gelernt?

Mein Rat:

  1. Mal nicht so spielerisch, sondern ernsthaft an solche Dinge herangehen.
  2. Wie es in den Wald hineinschallt, so schallt es auch wieder heraus.

Nur so ein Gedanke ... aber es ist Dein Leben ...

Viel Glück gewünscht und

lieben Gruß aus Berlin

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Hallöchen gesagt.

Ein Praktikum ist ja relativ kurz. Trotzdem möchte ich nicht ausschließen, dass Du echte Sympathie für die Mitarbeiterin entwickelt hast.

Meiner Meinung nach wird das aber auf Einseitigkeit beruhen, denn für sie bist Du eben nur eine Praktikantin gewesen. Ihr hattet wie Du sagst auch kaum Kontakt, also wird sie mehr als überrascht sein, wenn Du jetzt Kontakt aufnimmst.

Natürlich kannst Du sagen, dass Du sie besonders nett fandest, wie Dir auch das Praktikum sehr gut gefallen hat, aber warum Du nun unbedingt mit Ihr Kontakt haben willst, das wirst Du Ihr nicht erklären können.

Jetzt frage Dich, wie würdest Du an ihrer Stelle reagieren?

Ich denke, sie wird erst irritiert sein und dann nett, aber bestimmt ablehnen.

Mein Rat: Lass es und behalte sie in guter Erinnerung, ehe eine Absage Dir diese Erinnerung zerstört.

Lieben Gruß aus Berlin

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