Eine Techniker-Weiterbildung soll für eine Spezialisierung im erlernten Beruf sorgen und ist eigentlich nicht für einen Funktionswechsel gedacht.

Na ja. Du könntest deinen Arbeitgeber bitten, dich im Berufsfeld Elektrotechnik einzusetzen. Oder du fragst die Fachschule freundlich, ob du auch als Industriemechaniker ohne Berufsfeld Elektrotechnik aufgenommen werden würdest. 

Falls das alles nicht klappen sollte: Es gibt auch berufsbegleitende Studiengänge in der Fachrichtung Mechatronik. Da könntest du dir eventuell sogar Leistungen aus deinem Erststudium anrechnen lassen.

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Als was kann ich mich dann aber alles bewerben, wenn ich Techniker im Maschinenbau bin?

Als Techniker der Fachrichtung Maschinenbautechnik kannst du folgende Aufgaben ausführen:

  • Maschinen und Anlagen entwickeln, berechnen, konstruieren und erproben
  • Arbeitsplanung, -gestaltung und -vorbereitung durchführen und Fertigungs- und Produktionsprozesse optimieren
  • Fertigung, Produktion und Montage planen und überwachen
  • Kundendienst und Anwendungsberatung organisieren und durchführen
  • Maschinen und Anlagen projektieren und verkaufen
  • Materialien, Fertigungs- und Betriebsmittel planen und einkaufen

welche Weiterbldungsmöglichkeiten gibt es danach noch?

Du kannst dich zum Geprüften Technischen Betriebswirt weiterbilden oder Ingenieurwissenschaften in der Fachrichtung Maschinenbau oder Konstruktionstechnik studieren.

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Du hast den mittleren Schulabschluss und zusätzlich das BK I - das ist doch schon mal was. Jetzt gilt es, Bewerbungen zu schreiben, damit du einen Ausbildungsplatz bekommst und einen kaufmännischen Beruf erlernen kannst.

Du solltest den Unternehmen auch anbieten, bis zum Ausbildungsbeginn als Praktikant zu arbeiten. So kannst du dich durch besonderes Engagement hervortun, und dann sind deine Noten vom BK I auch schnell vergessen.

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  • Vergütung: Wenn du als Industriekaufmann in einem Industrieunternehmen arbeitest, bei dem nach Tarif bezahlt wird, wirst du teils deutlich mehr verdienen als in einer Schifffahrtsspedition. Aber in so einen Betrieb muss man natürlich erst mal reinkommen.
  • Arbeitsmarkt: Industrieunternehmen findest du überall. Schifffahrtsunternehmen nicht.
  • Perspektiven: Als Industriekaufmann bist du eher der kaufmännische Generalist. Als Schifffahrtskaufmann bist du eher der kaufmännische Spezialist für den Gütertransport auf dem Seeweg.
  • Weiterbildungsmöglichkeiten: Als Industriekaufmann kannst du dich z.B. zum Geprüften Industriefachwirt weiterbilden. Als Schifffahrtskaufmann kannst du dich z.B. zum Geprüften Fachwirt für Güterverkehr und Logistik weiterbilden.
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Grundsätzlich besteht keine Pflicht, an einem Lehrgang zur Prüfungsvorbereitung teilzunehmen; du kannst dich also auch so zur Prüfung anmelden.

Empfehlenswert sind die Bücher des Kiehl-Verlags, in deinem Falle "Die Prüfung der Handelsfachwirte". Besonders wichtig ist, dass du dir alte Handelsfachwirt-Prüfungen besorgst (entweder von eBay oder neu vom DIHK-Verlag) und damit lernst. Mit diesen Unterlagen und genügend Selbstdisziplin kannst du die Prüfung auch ohne Lehrgang bestehen - einen Versuch ist es allemal wert, denn so ein Lehrgang kostet ja auch ein paar Tausend Euro.

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