Ist es ungewöhnlich, dass ich noch jf bin?

Ich bin w/bald 20 und mache mir langsam etwas Druck, weil ich noch keinen Sex hatte. Ich fühle mich einfach "weniger erwachsen" wenn sich Leute darüber unterhalten, weil mir eben die Erfahrung fehlt. Bei so Spielen wie "Ich hab noch nie" fühle ich mich als wäre ich total langweilig.

Mit 12 hat es angefangen, dass ich von einem Kumpel (15) sexuell belästigt wurde. Er hat mich über zwei Jahre lang hinweg immer wieder angefasst oder genötigt ihn anzufassen. Danach hatte ich absolut keine Lust auf Typen.

Ich habe psychische Probleme bekommen und war Jahre lang (bzw bin immer noch) damit beschäftigt. Wollte auch keine Beziehung solange ich instabil bin.

Mit 15 hatte ich dann meinen ersten Freund. Wir hatten oft Petting, es war aber nicht schön. Ich war nicht bereit, ich wollte, aber ich bekam öfters Angstzustände. Wir haben es dann beendet.

Ich habe irgendwann erkannt, dass ich bi bin und mehr auf Frauen stehe. Habe paar Frauen geküsst und einmal mit einer nackt gebadet.

Mit 17 kam ich wieder mit meinem Ex zusammen. Wir hatten wieder Petting, also Oralsex/69 und das wars. Es war schön.

Aber es kam nie zum Sex, weil es eine ziemliche on off Beziehung war und ich es erst wollte wenn die Beziehung stabil ist.. Irgendwann war komplett schluss. Seine Eltern haben sich scheiden lassen und er hat oft Schluss gemacht, weil Zuhause alles drunter und drüber ging.

Ich hätte mit mehreren Sex haben können, aber ich wollte nicht. Hätte gerne etwas mit einer Frau, aber finde keine passende.

Jetzt bin ich fast 20 und frage mich woran es liegt. Ich kenne niemand anderen in meinem Alter der noch jf ist. Ansich weiß ich, dass es absolut nicht schlimm ist und die Zeit kommt, aber trotzdem macht es mir Druck.

Es gibt da auch einen Mann mit dem ich gerne Sex hätte, er auch mit mir. Aber ich will keine Beziehung mit ihm und ich weiß nicht, ob ich mein erstes mal so will. Ich weiß nicht ob er mich wirklich so mag wie ich ihn oder ob er es einfach nur ausnutzt, weil er mich haben kann. Ich will es nicht bereuen.

Er wollte schon vor Jahren mit mir schlafen, ich auch, aber es kam wegen mir nie dazu. Er war immer ein guter Freund, die Zeit mit ihm war toll.

Ich will Sex mit ihm, aber ich habe Angst, dass ich Angstzustände bekomme und er dann enttäuscht ist bzw mich nur "ausnutzt". Was soll ich tun?

Es war mir immer wichtig mich weiter zu bilden, deshalb habe ich in meiner Jugend viel gelesen und für die Schule gelernt. Abundzu habe ich Freunde getroffen und war öfters auf Hauspartys. Ich habe viele Freunde, aber brauche auch viel Zeit für mich.

Ist es komisch, dass ich noch Jungfrau bin? Habe ich für mein Alter zu wenig erlebt?

Freundschaft, Sex, Jungfrau, Liebe und Beziehung
Ist mein Arbeitskollege neugierig oder was ist seine Intention?

Ich (w/19)mache ein Praktikum und habe einen neuen Arbeitskollegen (28). Er ist echt erfolgreich und arbeitet nur bei uns, weil er seinen Job wegen Corona pausieren muss. Er ist echt nett.

Aufjedenfall verstehen wir uns gut, aber er hat mir heute voll die persönlichen Fragen gestellt. Was für mich okay war, er meinte ja auch, er versteht wenn das zu privat ist.

Ich bin auch recht offen und bin sowieso nur noch 1 Woche da, also kann es mir egal sein, wenn er viel Privates von mir weiß.

Er hat mich gefragt ob ich auf Frauen stehe und das tue ich. Er hat dann gefragt, wie ich das gemerkt habe und was ich denn schon so für sexuelle Erfahrungen gemacht habe. Hab ich ihm auch grob erzählt, haben uns halt ausgetauscht. Er hat das Thema dann immer wieder in so eine Richtung gelenkt, also z. B Sauna oder Swingerclub. Es war aber kein komisches Gespräch, also nicht notgeil oder so. Er hat ja auch von sich viel erzählt. Unteranderem auch, dass er in einer offenen Beziehung ist. Irgendwann meinte er auch bi sein ist cool, weil ich ja dann einen dreier haben könnte. Und ich soll nicht verklemmt sein und offen für neue Erfahrungen.

Er war die ganze Zeit echt respektvoll und wirkte echt interessiert. Meinte auch ständig, er versteht wenn ich dazu nichts sagen will etc.

Ich frage mich was seine Intention war? Neugier oder doch Notgeil?

Ich dachte ich wäre 0 sein Typ und bin etwas verwundert, ich dachte ich wäre absolut nicht in seiner Liga. Ich fange natürlich nichts mit ihm an.

Vor paar Tagen hat er Späße gemacht vonwegen ich wäre ja fast noch ein Kind, weil ich recht jung aussehe. Nach unserem Gespräch heute ist er ganz anders und sagt sowas wie "bist ja schon Erwachsen, kannst ja tun was du willst *Zwinger* *zwinker*".

Leben, Arbeit, Beruf, Sex, Liebe und Beziehung
Soll ich meinen Chef danach fragen oder es lassen?

Ich absolviere ein 6 wöchiges Praktikum für meine Ausbildung. Es gefällt mir sehr gut.

Ich bin eigentlich nie krank, aber in letzter Zeit eben schon.

Ich habe die ersten 3 Tage verpasst, weil ich Corona und eine Mandelentzündung hatte. Habe aber kein Antibiotika genommen, weil ich die Quarantäne nicht verlassen konnte und es sowieso irgendwann weg war.

Dann habe ich 9 Tage gearbeitet, was auch echt gut war.

Aber jetzt seit Montag habe ich wieder eine Mandelentzündung und nehme Antibiotika. Hatte auch Fieber. Meine Ärztin meinte ich soll nicht arbeiten. Ich wäre lieber hingegangen, denn so fehle ich jetzt wieder 4 Tage.. Ich mache mir einfach Sorgen wie das wirken könnte. Natürlich ist es besser, dass ich Zuhause bin, aber trotzdem.

Ich komme ansich gut mit meinen Kollegen klar, alle sehr nett und verständnisvoll. Die Arbeit macht Spaß. Aber ich habe das Gefühl mich so gar nicht richtig einleben zu können.

Montag darf ich wieder arbeiten. Dienstag habe ich eine Fahrstunde, die wichtig ist, es ist keine normale. Wäre jetzt unnötig alles zu erklären. Wenn ich die verpasse muss ich wieder 1 Monat warten. Ich müsste dafür aber 2std später anfangen als sonst. Mein Chef meinte auch beim letzten Mal das ist absolut kein Problem.

Aber jetzt nach dem allen, will ich nicht nochmal fragen. Ich habe Angst von dem was er jetzt von mir denkt.

Was soll ich tun?

Leben, Arbeit, Schule, Angst, Chef, Praktikum, Ausbildung und Studium
Wieso hat sie mich länger arbeiten lassen, hätte ich etwas sagen sollen?

Ich mache ein Praktikum. Heute war mein erster Tag. Eigentlich arbeite ich von 12-20h. Heute war ich aber bis fast 22h da und bin total verwirrt.

Um 20h war ich grade dabei Tschüss zusagen und dann kam meine Kollegin und hat mich gefragt ob ich ihr kurz helfe, natürlich hab ich das, aber dann wollte sie mir noch alles mögliche zeigen und zack hatten wir 22h.

Ich finds prinzipiell nicht schlimm. Es war Arbeit die nur zu dieser Zeit stattfindet, also war das meine Möglichkeit einen Einblick zu erhalten. Finde ich auch gut, aber ich war total verwirrt.

Um 21:45h hab ich dann gesagt, dass ich gehe und sie meinte "okay ich kann mich langsam auf den Weg machen." Wieso langsam ich hab doch viel zu lange gearbeitet?

War das ein Missverständnis, dachte sie ich arbeite länger?

Ich habe nicht gefragt, weil ich nicht desinteressiert wirken wollte. Vorallem nicht am ersten Tag.. Außerdem was mich so sehr verwirrt ist halt, dass wir beide im Spät Dienst arbeiten, wieso arbeitet sie so lange? Ich dachte die ganze Zeit "ach in 10min hört sie bestimmt auch auf".

Hab ich irgendwas falsch gemacht? Ich habe jetzt ein schlechtes Gewissen weil ich gegangen bin. Klar war es mein Recht, aber was denkt sie jetzt...

Ich wollte sie da jetzt auch nicht drauf aufmerksam machen. Sie war mitten in einer Team Besprechung und hab gestört, bin dann also gegangen als sie meinte "kannst langsam gehen" .

Ist es normal das man länger arbeitet als Plan? Ist übrigens ein Job in der Pflege, ist bei der Fragestellung vielleicht nicht ganz irrelevant. Wir waren heute aber nicht mal so schlecht besetzt

Ist halt alles halb so wild, finds nur doof weil ich jetzt total verwirrt bin und morgen um 6h wieder losfahren muss.

Arbeit, Schule, Ausbildung, Gesundheit und Medizin
Wieso fühle ich mich so leer, was fehlt mir?

Ich bin w/19 und habe seit 5 Jahren psychische Probleme.

War mit 16-18 Jahren wegen Depressionen und Panikattacken in Behandlung (Therapie, Antidepressiva, Psychiatrie). Ich wurde entlassen, weil es mit besser ging.

Mir geht es auch besser. Ich habe mein Leben umstrukturiert. Ich schlafe jetzt mehr, ich esse genug, ich mache Sport und setze mich nicht so unter Druck. Ich hatte ein ganzes Jahr lang keine einzige Panikattacke.

Im November 2020 hatte ich Corona. Die Quarantäne tat mir nicht so gut und ich hab mich monatelang nur schwach und müde gefühlt. Es war schwer da wieder raus zu kommen, es hat mich gestresst. Durch den Lockdown sind irgendwie auch meine positiven Routinen kaputt gegangen. Ich hatte nach so langer Zeit wieder Angstzustände.

Die letzten 3 Monate habe ich alles verbessert und war endlich wieder etwas besser drauf.

Doch letzte Woche wurde ich wieder positiv getestet. Diesmal bin ich sogar noch kränker als beim ersten Mal. Es ist eine Woche her und ich fühle mich immer noch schwach und antriebslos.

Was fehlt mir? In meinem ganzen Leben suche ich nach irgendetwas das mich glücklich macht und ich finde nichts.

Ich ziehe meine Routinen streng durch, habe Hobbys die ich liebe, versuche alles zu perfektionieren und zu optimieren (was vllt ein Problem ist) und bin trotzdem so unglücklich.

Oft sagen mir Leute sie wünschen sich mein Leben, weil ich alles so gut im Griff habe. Aber ehrlichgesagt habe ich einfach nur so große Versagensängste, dass ich alles perfekt machen muss. Ich fühle mich gefangen.

Ich habe angefangen minimalistisch zu leben, weil ich sowieso nur Dinge kaufe um mich kurzzeitig glücklich zu machen. Ich spare mein Geld. Ich verbringe meine Zeit damit zu lesen und mich zu bilden, was ich liebe. Ich möchte Vegan werden und nachhaltig leben. Ich schlafe mit einem Schlafsack auf dem Boden. Ich habe alles weggegeben und ich fühle mich besser. Aber ich bin nicht glücklich, warum?

Ich will mein Handy weggeben, aber ich schaffe es nicht. Ich glaube ich bin abhängig und habe Angst etwas zu verpassen.

Leben, Angst, Psychologie, Gesundheit und Medizin, Liebe und Beziehung