Die Wortbedeutung eines Begriffs und die Verwendung eines Begriffs können weit auseinander liegen.

z.B. bombastisch. Damit meint man etwas herausragendes exorbitantes, bedeutendes ... (Es hat nichts mit explodierenden Bomben zu tun)

Bombast ist eine alte Bezeichnung für Baumwolle (Baumbast)

Mit der damals und bis noch 1850 in den Kolonien angebauter Baumwolle, haben in Europa einige ein riesiges Vermögen anhäufen können. Draus leitete sich die bedeutungserweiternde Bezeichnung bombastisch als reich mächtig, einflussreich ... ab.

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Lösungsideen für die plotholes in meiner Geschichte?

Ich muss für den Engkischunterricht eine Kurzgeschichte schreiben. Ich habe mich entschieden, dass ich sowas wie einen Krimi/murder Mystery machen werde. Die Grundlegende Idee habe ich schon, aber an manchen Stellen in der Geschichte gibt es einfach plotholes für die mir keine Lösungen einfallen.

Die Idee:

(Aus der Perspektive der zukünftigen Mörderin geschrieben, aber niemand wird erfahren, dass sie es war. Erst an Schluss)

Die Frau, nennen wir sie M wie Mörderin, wurde für den Abend auf eine premiere eines Theaterstückes eingeladen. Unter den Gästen ist ein Detektiv und Assistent, ein Arzt, ihr Cousin etc (den Charakteren were ich natürlich auch Motive geben). Es folgt eine Szene im Theaterstück in der eine Person erschossen werden muss, aber anstatt keiner, war eine echte Kugel im Gewähr. Die Schauspielerin stirbt an der Stelle und der Saal verfällt in Panik und alle verlassen ihn. Nach dem alle den Saal in Panik verlassen haben (außer unserer Mörderin), entdeckt man noch eine Leiche im Publikum, der Cousin der während der Panik von irgendwem erstochen wurde. Der Detektiv macht natürlich seine Arbeit und versucht es aufzuklären, dabei bleibt unsere Mörderin im Saal weil sie sehr daran interessiert ist und natürlich über ihren Cousin trauert. (Es ist aus ihrer Perspektive, deswegen muss sie ja erzählen was vor sich geht und "bleibt" )

Ich möchte den Assistenten schuldig am Mord der Schauspielerin aussehen lassen. (Obwohl er es nicht ist)

-> Er und die Schauspielerin hatten eine Affäre während sie mit dem Regisseur verheiratet war. Sie wollte alles aufdecken, den Steuerbetrug ihres Ehemannes sowohl die Affäre (Ehemann wusste von ihrer Affäre) . (Gibt 2 Personen ein Motiv.

-> Frau M hat ihren Cousin umgebracht wegen dem Erbe der Tante. Der Cousin hatte aber auch einen Konflikt mit mehreren anderen Personen.

. Plothole = Eigentlich sollte der Schuss eine Ablenkung sein, damit Der Cousin in der ganzen Hektik unauffällig umgebracht werden konnte. Frau M wusste von den Affären mit der Schauspielerin etc.

Wie konnte sie das Gewehr unauffällig laden?

2. Könnte ich die Morde nicht unabhängig von einander machen, und es war nur eine spontane "Idee". Warum wurde die Schauspielerin dann umgebracht?

3. Wäre es nicht "zu einfach"? Also iwie direkt klar dass die wahrscheinlich was damit zu tun hatte?

Vielleicht hat jemand von euch Ideen, wie ich diese potholes lösen könnte oder insgesamt verbesserungsideen/gut Vorschläge welche Motive die Personen doch haben könnten oder insgesamt für die Story.

Vielen Dank schonmal!

Danke!

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Wenn Frau M. eingeladen wird, ist sie ja eher zufällig zur Premiere dort. Um das Gewehr mit einer echten Patrone zu laden, hätte sie schon lange vor Beginn der Aufführung hinter die Kulissen gelangen, und sich dort auch noch exzellent auskennen müssen. Dazu muss sie sich noch mit Gewehren auskennen und passende Munition mitbringen. Das Gewehr muss also von jemand anderem geladen werden.

Würdest du die beiden Morde voneinander unabhängig machen, käme es dem Leser wie ein Wunder vor. Es wäre ein zu perfekt passender Zufall. Wie soll aber Frau M. im Voraus Kenntnis von einem während der Vorstellung stattfinden, geplanten Mord erlangen? Hat sie irgend eine Beziehung zum Theater, der Truppe ...? Das Verhältnis der Schauspielerin mit dem Assistenten darf aber kein offenes Geheimnis sein, sonst ahnten dort auch alle anderen schon, was der Hintergrund des Mordes an der Schauspielerin sein könnte.

Der Regisseur hätte einen Grund, seine Frau zu erschießen und auch die Gelegenheit, die Waffe zu manipulieren. Am Theater ist jemand für die Requisiten zuständig und die Person wäre somit zunächst in Verdacht für Mord 1.

Frau M. darf keinesfalls im Saal bleiben, sondern muss ihn, sofort nachdem sie zugestochen hat, mit den anderen Besuchern ebenfalls (in Panik) verlassen. Logischerweise vermisst sie danach sofort ihren Cousin, mit dem sie ja gekommen ist, kehrt ins Theater zurück und fragt überall nach ihm. Dann erst stellt sich heraus, dass der zweite Tote wohl ihr Cousin sein müsse.

Dann kann sie durch geschicktes Vorbringen von "Informationen" über ihren Cousin "verschiedene Theorien" für seine Ermordung beisteuern, die von ihr ablenken. Sie lässt sich das natürlich nur zögerlich entlocken, aber ja, er war kein angenehmer Zeitgenossen, hatte durchaus Feinde, aber immer wenn sie konkret werden soll, kann sie sagen, so genau wisse sie es auch nicht.

Die Ermordete Schauspielerin hatte vor Jahren ein Verhältnis mit einem anderen Schauspieler. Aus "Karrieregründen" ließ sie ihn damals fallen und heiratete den Regisseur. Der fing dann an zu saufen und Drogen zu nehmen, bis seine Karriere vollends den Bach runter ging. Er bekommt schon lange keinen Rollen mehr, aber aus Mitleid lässt ihn der Theaterdirektor als Helfer hinter der Bühne arbeiten. Nun will dieser Ex-Lover sich an der Schauspielerin und deren Mann rächen, präpariert das Gewehr etc. Von deren neuen Verhältnis etc. muss er also nichts wissen.

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Genre ist Urban Fantasie

Erzählweise ist Heldenreise

Entspricht nach deinen Angaben hier im Ablauf der "Unendlichen Geschichte"

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Dir geht es ja um Aufgabe f)

3 1/2 - 2 5/6 
7 1/5 - 2 7/10

Du erweiterst zunächst die Brüche der gemischten Zahlen, so dass Brüche mit dem kleinsten gemeinsamen Nenner aller Zahlen entstehen. Das wäre in diesem Fall Dreißigstel

105/30 - 85/30
216/30 - 81/30

Stehen die Zahlen so auf und unter einem großen Bruchstrich, könnte man nun die Dreißigstel je einmal gegen die oberen und unteren Kürzen und mit den verbleibenden Ganzzahlen Weiterrechnen.

105 - 85
216 - 81

20 : 135

Man kann auch zunächst die Klammern auflösen, in dem man die Klammerinhalte errechnet. Übrig bleibt der Bruch:

20/30
135/30

Entscheidend ist, dass nicht etwa zunächst die Nenner durch den ersten unteren Bruch, und dann durch den zweiten unteren Bruch geteilt werden, wie es ein Taschenrechner tun würde. Zunächst sind immer die Klammern aufzulösen, um nicht Punkt- und Strichrechnung zu kombinieren, was zu einem fehlerhaften Ergebnis führt, wie in dem Beispiel.

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Es gibt keinen alpgemeingültigen Rat. Ein Klappentext soll dem Leser zeigen, worum es im Buch m wesentlichen geht, woraus der Konflikt in etwa besteht, und ihn dazu bringen, an Weg und Ausgang Interesse zu haben.

Faustregel: Namen des Protagonisten, den Konflikt grob umrissen anführen, ohne zu viel zu verraten, und das Ganze maximal hundert Worte lang

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Du könntest noch ein paar Begriffe einbauen: detailgetreu; Kunst sollte nicht nur Liebreiz und Anmut durch Symbolik transportieren; nicht allein den Sehsinn, sondern alle Sinne ansprechen ...

Von ihm stammt ja auch das Bild 'der Schrei'. Auf dem Bild ist kaum etwas zu erkennen, alles ist vage gehalten. Im Vordergrund ein gerade noch als Gesicht einer Person mit offenem Mund vor beklemmendem düsterem/schreiend rotem Hintergrund. Trotzdem drückt es tief empfunden Schmerz oder Angst einer Person aus, man kann sie nahezu schreien hören.

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Beim Erdenken von Ortsnamen sollte man eine gewisse Ordnung einhalten. Ein Dorf ist keine Stadt. Namen von Orten im Flachland, werden kaum auf Berg enden.

Endungen haben Bedeutungen. -bek liegt an einem kleinen Fluss oder Bach, -hude ist eine flache, sandige Stelle in einem Fluss, meistens in einer Biegung auf dem man auch ein größeres Boot aufs Trockene ziehen kann. -horst bezieht sich nicht allein auf Nester großer Vögel z.B. Bookhorst = ein Ort inmitten ausgedehnter Buchenwäldern. -furt liegt an einer flachen Stelle in einem Fluss, die man durchfahren kann.

Schaurig schöne Ortsnamen finden sich in Südengland, Kent und Sussex: Ashhurst Wood, Crowhurst, Forgebench, Witchcross, Gravesend, Edenbridge, Forrest Row, Hawkhurst, Eythorn,  Allhallows-on-Sea, Bathurst ...

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Sieht z.B. ein Säugling eine Wespe, wird es darauf neutral reagieren. Es hat ja noch nicht die Erfahrung gemacht, dass die schmerzhafte Stiche austeilen könnte. Daher hat es keine Angst. Man könnte ihm auf einem Bildschirm eine Massenkarambolage mit all einen Folgen zeigen und es würde dabei nichts empfinden, vielleicht wegen des Lärms zusammenfahren, aber mit all dem ja keine Erfahrungen verknüpfen können.

Anders sieht das im späteren Leben aus. Dann kann man was man sieht mit bereits Erfahrenem verknüpfen, die Folgen eines Vorgangs absehen, sich aufgrund von bisher selbst gemachten oder von anderen berichteten Erfahrungen zumindest vorstellen.

Wenn etwas die eigene Vorstellungskraft sprengt, geht es über selbst gemachte und von anderen geschilderte Erfahrungen hinaus. Je mehr unsere intellektuellen Mittel versagen, desto stärker werden unsere Instinkte geweckt. Dann gibt es nur wenig instinktive Verhaltensweisen, die zu einer Entscheidungsfindung führen:

  • Beobachten - interessiertes drauf zugehen, zu begreifen versuchen - Entscheidung: Kontaktaufnahme, darauf zugehen oder sich zurückziehen
  • Aus der Entfernung beobachten - Schlüsse zeihen - Entscheidung: annähern/zurückziehen
  • Als uninteressant/ungefährlich einordnen - Entscheidung: nicht weiter beachten und auf sich beruhen lassen.
  • Als bedrohlich einordnen - Entscheidung: Abstand halten und zur Flucht bereithalten
  • Als sehr bedrohlich einordnen - Entscheidung: Flucht ergreifen, Verteidigungsmittel/Schutz suchen
  • Als stark bedrohlich einordnen - Entscheidung: Flucht ergreifen, Schutz suchen
  • Gibt es subjektiv keine Möglichkeit zur Flucht, wird mit allen zu Gebote stehenden Mitteln angegriffen, auch wenn dies unlogisch oder erfolglos ist.
  • Ist die Bedrohung subjektiv übermächtig, wird sich tot gestellt.

Verrückt zu werden, ist in der Auswahl unserer möglichen instinktiven Reaktionen nicht vorgesehen. Man sagt zwar manchmal, 'verrückt vor Angst' aber sobald die Gefahr nicht mehr besteht, verliert sie auch diese 'Verrücktheit'.

Was man durch einen schweren Schock oder eine extrem gefährliche Erfahrung bekommen kann, ist eine Posttraumatische Belastungsstörung. Sie nennt sich bewusst Störung, und nicht Verrücktheit also Geisteskrankheit. Sie ist ein Schutzmechanismus, der dafür sorgen soll, dass wir weiterhin handlungsfähig bleiben.

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Bei diesen kleinen Feinheiten der Unterschiedlichkeit, die du da meinst, kommt das persönliche Empfinden zu einem Wort mit hinzu. Je ausgeprägter das Wortverständnis einer Person ist, desto eher werden solche feinen Nuancen wahrgenommen. Da ist vieles auch subjektiv. Es hängt auch davon ab, in welchem Kontext einem bestimmte Worte am häufigsten begegnen.

Dann werden unterschiedliche Worte in verschiedenen Regionen unterschiedlich gebraucht. Im Norden sagt man eher 'sehen', umgangssprachlich auch 'gucken' und in Berlin 'Kieken', im Süden eher 'schauen'. Alle meinen das selbe, sehen als Fähigkeit der Augen.

Gaffen und glotzen sind beides Synonyme zu sehen. Aus meiner subjektiven Sicht impliziert gaffen, einen Ablauf oder Vorgang mit perfidem Interesse beobachten (Folgen eines Unfalls, eine Hinrichtung ...); glotzen ein einfältiges Betrachten ohne zu begreifen, (ähnlich einer Kuh am Zaun).

Unsere Wortwahl bleibt aber gerade erst dadurch etwas ganz individuell persönliches. Wollte der Duden alle erdenklichen subjektiven Interpretationen zu allen Worten erfassen, würde er extrem unhandlich, unübersichtlich und dennoch nicht hilfreicher.

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Wie liest sich dieser Abschnitt?

Für die Zuckerproduktion brauchte man sehr große Zuckermühle - das war eine große Investition. Damit musste eine riesige Fläche bewirtschaftet werden. Dies erforderte wiederum größere Anzahl von Arbeitern. Je größer die Plantagen waren, desto schlechter waren tendenziell die Lebensbedingungen.

Auf den Zuckerplantagen gab es eine hohe Sterblichkeit. Die Sklavenbevölkerung war nicht demographisch stabil. Es gab mehr Männer als Frauen auf den Plantagen. Das führte dazu, dass es nicht genug Nachwuchs unter den Sklaven gab, um die Verstorbenen zu ersetzen. Das funktionierte nur, indem man ständig Sklaven hinzukaufte. Es war auch günstiger Sklaven im jungen Arbeitsalter zu kaufen als die Aufzucht der Kinder auf den Plantagen zu finanzieren.

Das galt auch für die Vertragsarbeiter, die man zuvor eingesetzt hat. Im 17 Jhdt., nach dem Dreißigjähriger Krieg in Europa, erholte sich die Wirtschaft. Die Arbeitsnachfrage in Europa stieg wieder. Deshalb wurde es immer teurer Vertragsarbeiter zu gewinnen, die bereit waren für 4 oder 5 Jahren auf diesen Plantagen zu verdingen. Man griff auch oft dazu Kriegsgefangene auf die Plantagen zu transportieren. Als der Preis für europäische Arbeit so weit gestiegen war, dass man für die 4 oder 5 Jahre Lohn für einen Vertragsarbeiter auch einen Sklaven kaufte konnte, konnte man sich dann ausrechnen, dass es günstiger war einen Sklaven zu kaufen, den man auch über der Vertragszeit noch ausbeuten konnte. Das ist sozusagen das ökonomische und nicht das rassistische mit den man auf afrikanische Arbeit zurückgegriffen hat.

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Für eine rentable Zuckerproduktion braucht es leistungsfähige Zuckermühlen. Deren Aufbau band große Mengen Kapital. Um dann rentabel zu arbeiten, mussten große Flächen bewirtschaftet werden. Dies erforderte wiederum eine hohe Anzahl von Arbeitern, weshalb man immer mehr auf Sklaven zurückgriff. Je größer eine Plantage war, desto schlechter waren tendenziell die Lebensbedingungen der Sklaven und auch der beschäftigten Arbeiter.

So kam es auf den Zuckerplantagen unter den Sklaven zu einer hohen Sterblichkeitsrate. Die Sklavenbevölkerung war außerdem demographisch instabil. Gab es mehr Männer als Frauen, führte das zu weniger Nachwuchs unter den Sklaven, um die Verstorbenen zu ersetzen. Weitaus günstiger als die Aufzucht von Kindern zu finanzieren, war der permanente Zukauf junger, arbeitsfähiger Sklaven.

???Das galt auch für die Vertragsarbeiter, die man zuvor eingesetzt hat.??? Was wolltest du damit sagen? Auch die Bedingen für die beschäftigen Arbeiter waren insgesamt nicht besser? Das muss dann im ersten Absatz schon erwähnt werden.

Ab der zweiten Hälfte des 17 Jhdt., nach dem Dreißigjähriger Krieg in Europa, erholte sich die Wirtschaft. Die Arbeitsnachfrage in Europa stieg wieder. Deshalb wurde es immer teurer Vertragsarbeiter zu gewinnen, die bereit waren, sich für 4 oder 5 Jahren in Übersee auf diesen Plantagen zu verdingen. Man griff deshalb auf Kriegsgefangene und Sogar Strafgefangene zurück, die auf die Plantagen transportiert wurden.

Als der Preis für Arbeit in Europa so weit gestiegen war, dass man für die 4 oder 5 Jahre Lohn eines Vertragsarbeiters auch einen Sklaven kaufte konnte, wurde der Sklavenkauf besonders lukrativ. Dies Unfreien konnte man Jahre über so eine Vertragszeit hinaus ausbeuten.

??? Das ist sozusagen das ökonomische und nicht das rassistische mit den man auf afrikanische Arbeit zurückgegriffen hat. ???

Den letzten Satz musst du noch mal überdenken. Sklavenhaltung soll kein Rassismus sein? Wogegen ist dann hundertfünfzig Jahre später wohl Martin Luther King auf die Straße gegangen? Nelson Mandela hat nach jahrzehntelangem Ringen 1994 die Abschaffung der Appartheid in Südafrikas durchsetzen können! Abwertung, Ausgrenzung,  Unterdrückung, Versklavung aufgrund von reinen Äußerlichkeiten ist rassistische Segregation. Ökonomische Argumente machen sie nicht gerechter.

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Ebony = engl. Ebenholz

Huyen = vietnamesisch weiblicher Name "von glänzend schwarzer Farbe"

Jette, Jetta = lateinisch weiblicher Name "glänzend schwarz"

Kala = Hindi weiblicher Name "Schwarz"

Kanika = ägyptischer weiblicher Name Schwarz"

Alva = spanisch weibl. Name "Schwarz"

Barane = Australische Ureinwohner "schwarze Ente"

Burilda = Australische Ureinwohner "Schwarzer Schwan"

So etwa findet man hier ganz gut:

http://www.lowchensaustralia.com/names.htm

man muss natürlich etwas englisch können

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Sprache dient ja der Kommunikation, dem Austausch von Informationen und Ideen. zunächst waren das sicher einzelne Laute und die Verständigung ganz simpel:

"Oh!" (andere alarmieren) - der Andere "Oh?" (Was ist los?) - blickt in die selbe Richtung, entdeckt die Schlange - "Oh!" (Gefahr ebenfalls erkannt) Da sind wir noch ganz nah an der Stufe Tier. Murmeltiere z.B. kommunizieren so mit Pfiffen.

Nun ist das Leben und Zusammenleben ja komplexer, man will sich über weit mehr und ganz unterschiedliche Dinge austauschen. Immer mehr Dinge und Vorgänge bekommen eigene Begriffe, ähnliche Dinge vielleicht auch ähnliche Begriffe, und zur weiteren Differenzierung werden ihnen später noch Attribute zugeordnet.

Dann will man sich auch über Dinge austauschen, die nicht im Hier und Jetzt vor sich gehen, sondern in der Vergangenheit liegen, von einem anderen erlebt wurden, oder imaginär sind. Zweiwortsätze mit Subjekt und Prädikat reichen dazu nicht mehr aus, die Syntax muss immer weiter ausgebaut werden. Diese Entwicklung schreitet parallel mit der intellektuellen Entwicklung stetig voran. Jede folgende Generation wächst in den Sprachgebrauch der Erwachsene hinein und hat gleichzeitig Anteil an deren Weiterentwicklung.

Innerhalb einer Gruppe "einigt" man sich auf bestimmte Begriffe und Ausdrücke. Von anderen Gruppen, mit denen man sich nicht regelmäßig genug austauscht, werden die gar nicht verstanden. Die entwickelten unter sich ganz eigene andere Bezeichnungen und Begriffe. Die Menschheit wird also sicher niemals eine einzige Universalsprache gehabt haben.

Einzig universell ist bisher Kopfschütteln für Nein und Nicken für Ja. Die Bezeichnung für die eigene Eltern mit Mama (Bla, Nana ... ) und Papa (Baba ...) kommen weltweit vor. Das liegt daran dass Babys in der Lallphase, also noch vor dem eigentlichen Spracherwerb, solche doppelsilbigen Laute, vorzugsweise dem Vokal A, von sich geben.

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Willst du ein Buch verfilmen, musst du vom Autor vorher das Recht auf Verfilmung kaufen.

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In der indirekten jede steht das Verb im Konjunktiv. z.B.

Außerdem bewundere Sie die Arbeit der "Eine-Welt-Gruppe", die Projekte in Entwicklungsländern fördere, indem sie etwa in den Pausen Produkte aus diesen Ländern anböten und zu Spenden aufriefen.

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Für every selbst gibt es kein Pseudonym. All und each bezeichnen etwas leicht anderes. all Day = den ganzen Tag. each würde man für eine Häufigkeitsangabe zur Zeit nicht verwenden.

Every day, every week, every afternoon, sogar every now and than (immer wieder einmal) ...

In dem Beispielsatz ist das Remond am Anfang irreführen. Entweder es heißt remember to do, oder think of doing, don't forget to

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Besorg dir einen etwas festeren Schaumstoffblock in der Größe der Lücke und Höhe der Liegefläche des Bettes. Das ist dann wie Matratze, wenn du mit dem Kopf darauf zu liegen kommst.

Ganz schick wird es, wenn du dir Stoff besorgst, und daraus eine Art Spannlaken passend für diesen Block nähst. Den Bezug kann man dann auch mal abziehen und waschen.

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to don = (sich) etwas anziehen, aufsetzen, anlegen Kleidung/Schmuck.
Etwas gehobener ausgedrückt und bezieht sich eher auf festliche oder edlere Garderobe. Es ist ein regelmäßiges Verb. (To don hat nichts mit do/don't/do not/don't know gemein.)

So don your Tuxeo ??? entweder fehlen Satzzeichen, ist der Satz ist nicht komplett oder es handelt sich um flapsige wörtliche Rede.
In deinem Beispiel kann es auch ironisch gemeint sein.

So you donned your tuxedo. Wäre ein korrekter Satz in vernünftiger Zeitform Past.

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Nicht so ganz.

Vergeltung kann auch Dankbarkeit ausdrücken. Man denke an die besonders im katholischen Raum gebräuchliche Redewendung 'Vergelt's Gott'. Da ist jemand dankbar für etwas, das ihm Gutes getan wurde, und meint, dies gar nicht zurückgeben zu können. Das sagt so etwas wie, ich kann dir zwar nichts gleichwertiges zurückgeben, aber möge Gott dich dafür belohnen.

Vergeltung ist im Gegensatz zur Rache also ambivalent. Sie kann aus guten wie schlechten Taten bestehen. Spricht man von Vergeltung, geht man davon aus, dass sie im Rahmen bleibt, 'Auge um Auge, Zahn um Zahn' und nicht blindwütig erfolgt.

Rache ist grundsätzlich auf die Schädigung eines anderen gerichtet. Sie ist eine unnachsichtige Vergeltung für etwas, das dem Rächer, wenn auch nur vermeintlich, angetan wurde. Hier geht oft über 'Auge um Auge, Zahn um Zahn hinaus, übersteigt das Ausmaß der Rache die Auswirkungen des zugrundeliegenden Anlasses. Es gibt sogar die Redewendung, 'Rache ist ein Gericht, dass kalt gegessen werden Muss.'

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Du musst Produkte die du anbietest nicht selbst herstellen. Du kannst sie bei Herstellern bzw. im Großhandel kaufen und dann zu einem etwas höheren Preis an Endabnehmer verkaufen. Die Differenz, also die Handelsspanne deckt deine Kosten und was dann noch übrig bleibt, wird dein Gewinn.

Einen Onlineshop kann man genau wie eine Internetseite, oder einen Blog bei Providern abonnieren und dann für die eigenen Bedürfnisse gestalten. Je nach dem, wie komfortabel dein Shop ist, werden da monatlich Bereitstellungsgebühren fällig.

Zu Einstandspreisen von Waren und möglichen zu erzielenden Verkaufspreisen musst du das Internet genau durchforschen. Und nicht vergessen, Einkaufen, Verkaufen und Versenden kosten auch Geld. Da musst du gut kalkulieren, damit du nich auf Kosten sitzenbleibst.

Großhändler und Hersteller verkaufen nur An Wiederverkäufer. Deshalb musst du vorher schon ein Gewerbe angemeldet haben. Das machst du beim Ordnungsamt deiner Gemeinde. Kostet höchstens 50 Euro. Mit 17 brauchst du die Unterschrift der Eltern.

Wer ein Gewerbe betreibt, ist zur Buchführung verpflichtet, muss seine Einnahmen und Ausgaben für andere nachvollziehbar festhalten. Dazu reicht zunächst eine recht einfache Exceltabelle.

Erst Wenn dein Laden richtig brummt, besorgst du dir ein Buchhaltungsprogramm für deinen Rechner. Das kostet auch nicht die Welt. ein Gutes gibt es hier: Internet Design & EDV Entwicklung und nennt sich EAR. Ich habe da so was um 80 € jährlich bezahlt, und bekam jedes Jahr rechtzeitig ein Update, das alle neuen Steuerregeln berücksichtigte.

Liegen deine Einnahmen im ersten Jahr unter 17.500 € , und im zweiten Jahr voraussichtlich unter 50.000 €, brauchst du nach § 19 Umsatzsteuergesetz 'Besteuerung der Kleinunternehmer' den Umsatzsteuer-Anteil darin nicht an das Finanzamt abzuführen, darfst die Steuer aber auch in deinen Rechnungen nicht ausgewiesen haben.

Für jedes abgelaufen Kalenderjahr musst du dann eine Steuererklärung machen mit der Anlage EÜR (Einnahmen-Überschuss-Rechnung). Das hört sich nur schlimm an, ist aber nicht kompliziert.

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Mach eine Analyse der wichtigsten Faktoren zu deiner Idee. Ganz gleich ob Gegenstand, Werkzeug, Dienstleistung ... stellen sich zunächst folgende Fragen:

Wer ist Zielgruppe und wie groß ist die?

Wie teuer wird die Produktion/Bereitstellung pro Stück, pro 1.000, pro 1.000.000?

Wie hoch müsste der Stückpreis sein, um die unerlässlichen Faktoren Herstellung, Material, Verpackung, Lagerung, Versand, Markteinführung, Werbung ... und einen zunächst kleinen Gewinn zu decken?

Wird die Zielgruppe den Preis als gerechtfertigt empfinden?

Bei ganz klarem Ja - weiter machen und Investor, Hersteller, Vertreiber finden.

Vielleicht - optimiere evtl. die Faktoren.

Nein - vergiss es.

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Folter ist so unmenschlich, dass Folterer und Gefolterter zu Unmenschen werden müssen, um darüber nicht den Verstand zu verlieren. Jegliche Gefühle müssen auf beiden Seiten abgekapselt werden. Der Folterer wird zum grausamen Untier und der Gefolterte zu einer willenlosen Marionette.

Das Ziel von Folter ist es, eine Person vollständig dem Willen anderer zu unterwerfen. ihren Willen, ihre Selbstachtung, ihren Widerstand gegen die Ziele der Folter sollen gebrochen, und zuletzt vollständig ausgemerzt werden. Der Gefolterte mag still für sich an einem Mantra festhalten wie: ich werde nichts und niemand verraten ... was eben in deiner Story passt, was ihm die Stärke zum stoischen Durchhalten gibt.

Nicht allein die mit der Folter zugefügten Scherzen bewirken die totale Unterwerfung einer Person. Gleichzeitig ist es die entwürdigende Behandlung, das hilflose ausgeliefert sein, nicht wissen, was als nächstes geschehen könnte oder wird. Schon dass er nach einer Weile Kerker kaum noch einen heilen Faden am Leib trägt, ist extrem entwürdigend.

Die Wünsche des Gefolterten reduzieren sich zuletzt nur noch auf seine Grundbedürfnisse. Für ihn kann es zuletzt schon ein 'Sieg' sein, dass heute mal die Daumenschrauben nicht zum Einsatz kommen, nicht bemerkt wurde, dass er doch eine Weile schlafen konnte, der Brotkanten einmal etwas größer ausfällt.

Er dürfte danach einen auf andere schon abschreckend wirkenden Fatalismus gegenüber Widrigkeiten zeigen. Er hat schon viel schlimmeres erlebt als dass man ohne Feuerholz auskommen müsste, oder die Speisekammer leer ist, Gendarmen die Tür eintreten.

Weil er in den schlimmsten Momenten seines Lebens keinerlei Mitleid erfuhr, wird ihm jede Form von Mitleid künftig äußerst suspekt sein. Er wird seinem Umfeld auch nicht gerne aus der Zeit seiner Gefangenschaft berichten. Das macht ihn zu einer mysteriösen Person, eine Außenseiter, der vom jedem mit argwöhnischen Vorurteilen betrachtet wird (Mittelalter).

Aber mal etwas physisches. Wer auf der Streckbank gelegen hat, dem sind sämtliche Glieder ausgerenkt worden. Danach ist man nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen, für den Rest des Lebens ein absoluter Pflegefall. Aus dem Spanischen Stiefel kommt der Fuß als Matsch wieder heraus. Es ist also zu überlegen, wie weit man die Folter treiben will, wenn der Charakter später noch flott zuwege sein soll.

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Ich habe etwas überlegen müssen, was deine ersten 2 ½ Zeilen aussagen sollen. Deine Sätze sind außerdem zu lang. 

Im Jahre kann weg - mittels ist Beamtendeutsch - 

… den gerade erst erlernten B. … Geschichte.

Sie wurde von den Eltern gleich stolz an die Wand gehängt. 

Inzwischen ist sein Qualitätsanspruch ebenfalls erwachsen, und das Schreiben hat … verloren.

In Kindertagen schreib er ScFi, heute … stecken lassen. Am liebsten schreibt er Geschichten, die seine Leser aufheitern, ihnen wieder Hoffnung geben und einen auch mal zum Lachen bringen.

Während seiner Reisen und in verschiedensten Berufen - man reist nicht in einen Beruf, sondern übt ihn aus, ist tätig als …

Er war in vielen verschiedenen Berufen tätig und fand dabei heraus, dass Sinn für Humor Menschen verbinden kann. 

Nicht selten sind die „kleinsten“ Menschen von größter Bedeutung. 

Dieser Satz macht für mich keinen Sinn

Max wohnt in Frankfurt am Main, wo er lebt und schreibt und auch mal ein Stück Apfelkuchen isst, wie jeder normale Mensch.

Warum ‘wie jeder normal Mensch’? 

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Englisch

Sollte es zu einer Welt-Nation kommen, hätten wir so viel neu zu organisieren, dass man dann am besten eine Sprache wählen sollte, die möglichst viele Einwohner bereits beherrschen.

Rein von der größten Bevölkerungsgruppe her, müsste man dann Chinesisch wählen. Sie ist aber eine unpraktische Sprache, für Nicht-Asiaten schwer zu erlernen, die Schriftzeichen erfordern eine ganz neue Technik... Die Erde hätte plötzlich Milliarden von Analphabeten.

Englisch ist jetzt schon die Sprache, auf die zurückgegriffen wird, wenn zwei Personen unterschiedlicher Nationalitäten sich verständigen wollen. Daher sollte man ihren schon bestehenden Vorsprung zur Welt-Sprache dann auch ausnutzen.

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Ich denke nicht, dass dies schon als 'Geheimsprache' zu sehen ist. Es soll auch nicht den Gesang der Nachtigall lautmalerisch nachahmen, sondern wird eher ein Euphemismus sein. Auch wenn Wikipedia das etwas anders meint.

Im Gedicht geht es ja um ein Rendezvous mit Geschlechtsverkehr, später in Adelskreisen auch euphemistisch 'Schäferstündchen' genannt.

Zu der damaligen Zeit konnte man nicht erzählen, man habe es im Gebüsch getrieben. Sogar, dass man Geschlechtsverkehr als etwas 'wohliges' empfunden hätte, durfte man nicht einmal vor sich selbst zugeben. Wollust war damals schließlich eine schwere Sünde.

So ein heimliches Liebesverhältnis nannte man früher auch eine Tändelei. Das Wort tändeln wurde erst in unserer Zeit durch den Anglizismus flirten abgelöst.

Mittelhochdeutsch tand 'leeres Geschwätz, Unsinn'. Später steht es für ein hübsches, nutzloses Ding, das keinen Wert hat. Der sogenannte „Nürnberger Tand“ war das erste industriell hergestellte Kinderspielzeug.

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Ja, natürlich hat das was zu bedeuten. Kinder kommen immer wieder einmal auf die Idee, etwas Neues auszuprobieren. Wenn dem nicht so wäre, hätte sich die Menschheit doch nicht weiterentwickelt.

Vielleicht ist der Beste Freund Linkshänder, und nun wird es ihm gleichgetan? oder ... oder ... oder ... Das würde ich nicht so überbewerten. Solche Ideen werden meistens bald wieder fallenlassen. Andererseits trainieren sie damit auch ganz unbewusst ihr Durchhaltevermögen bzw. ihre Zielstrebigkeit.

Es schadet doch nicht. Erst wenn eine Note wegen Sauklaue abrutscht, sollte man darauf bestehen, dass zumindest bei Arbeiten mit Rechts geschrieben wird.Aber bis dahin - Wo What?

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Ich selbst habe mit Papyrus noch nicht gearbeitet. Eigentlich soll es aber in der Lage sein, dein Werk direkt in das E-Book Format zu konvertieren. Natürlich müssen vorher die Seiten für die Titulatur im Manuskript auch angelegt und geschrieben sein.

Vielleicht findest du in der Programmdokumentation oder der Hilfe etwas dazu.

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Dazu wählst du in deinem Profil bei dem Werk, das du veröffentlichen möchtest <Weiterschreiben> aus.Oben rechts gibt es dann einen Button zum Veröffentlichen.

Danach wirst du aufgefordert, einige Angaben zu deinem Werk zu machen und kannst einige Tags hinterlegen, damit es von Interessierten gefunden werden kann.

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Als Stolperfalle bezeichnet man im Allgemeinen einen Denkfehler, der in einem bestimmten Zusammenhang von den meisten Menschen gemacht wird.

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Bevor du den ersten Satz überhaupt schreibst, mach dir ganz gründliche Gedanken zur Hauptperson, deinem künftigen Protagonistin. Nicht nur Alter, Haar- und Augenfarbe musst du von dieser fiktiven Person wissen, was für die Story und späteren Lesern sogar völlig gleichgültig ist. Du musst sie in- und auswendig kennen, damit du ganz genau weißt, wie sie tickt. Darauf verwendest du nun einige Tage lang Hirnschmalz.

Alles was du dir zu diesem Menschen ausdenkst hältst du in einem "Charakterbogen" fest. Wie so etwas in etwa geht, beschreibt Jacqueline Vellguth auf ihrer Homepage ausgezeichnet und Schritt für Schritt.

https://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-erschaffen/

Wenn du festgelegt hast, wie dein(e) Protagonist(in) so ist und was sie für Ziele und Wünsche hat, dann brauchst du eine oder mehrere Nebencharaktere, also weitere Personen. Es ist ja niemand allein im Universum, hat Eltern, Geschwister, ist in einer Clique, hat Mitschüler ...

Soll die Story nicht in unserer Welt spielen, sondern in Zukunft/Vergangenheit, Raumschiff/anderer Planet oder einer Phantasywelt; dann musst du die auch noch "erfinden", also dir überlegen, wie es dort aussieht, wie dort die Verhältnisse sind. Deine Charaktere müssen dann natürlich in diese Welt auch "hineinpassen". Auf der Seite von Jacqueline Vellguth gibt es auch dazu Hilfestellung.

Einige der Nebencharaktere müssen den Zielen deinem/r Protagonist/in in irgend einer Weise entgegenstehen, ihn/sie davon abbringen wollen, oder was auch immer. Das ist/sind der/die Antgonist(en)

Dieses "sich durchsetzen müssen gegen Ziele, Wünsche, und Absichten Anderer", was auch immer du da für deine Story auswählst, nennt mann auch den Konflikt. Auch Konkurrenz um etwas, das nur einer allein erreichen kann, nennt man Konflikt. Da wird sich nicht bis aufs Blut bekämpft, aber Absichten stehen da einander gegenüber.

Susi verliebt sich in einen Jungen an der Schule, und ihre beste Freundin auch. Aber eine kann ihn ja nur bekommen (Konkurrenz) ... Wegen vielleicht sogar eines Missverständnisses streiten sich die beiden, und die Freundin hält nun zu denen, die Susi schon immer gemobbt haben ... oder Susi hat sich von ??? zu einer Dummheit überreden lassen, hat nun Stress mit den Eltern, wegen Hausarrest verpasst sie ... Lass dir etwas einfallen.

Es können parallel und nacheinander mehrere Konflikte bestehen, da gibt es keine Grenze. Diese Konflikte sorgen dafür, dass der Leser "am Ball bleibt". Er soll sich ja durch die ganze Story hindurch fragen "ob er/sie das was sie sich vorgenommen hat wohl schafft."

Du lässt in deiner Geschichte also "Dinge passieren", die deinem(r) Protagonist(in) das Leben schwer machen. Die Abfolge, die Handlung nennt man auch den "Plot".

Jetzt beginnst du die Story zu erzählen. Den ersten Teil (10-20%) nennt man Einleitung. Hier soll der Leser mit dem/der Protagonist(in) "warm werden", sie kennenlernen, einiges über sie und ihr Lebensumfeld und die nächsten Personen um sie herum erfahren.

Nun geht es richtig los, kommt der erste Plotpoint, du beginnst den ersten Konflikt einzuführen, erzählst weiter, setzt den zweiten Konflikt obendrauf, dann den dritten ... (20-70%) Zuletzt ist die Lage deiner Protagonistin so verzwickt, dass sie und der Leser kaum noch eine Lösung für möglich halten können.

Schlimmer kann es ja nicht werden, meinen Protagonistin (und Leser), und er/sie findet nun auch eine Lösung, aber Ätsch! Dadurch gerät er/sie nun erst richtig in die Patsche - Au Weia! Hätte sie bloß nicht ..., aber nun ist es zu spät ...

Nach ungefähr 80 - 90%% der Story kommt dann das allmähliche Auflösen der Sache, die Wahrheit kommt ans Licht, oder was sonst die Situation nun klärt.

Viel Spaß beim Ausdenken und Erzählen.

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Sprachen sind also nicht so dein Ding. Dann wirst du es auch mit Nachhilfe in einem Jahr in Spanisch nicht weit bringen.

Ein anderes Fach zu wählen als Option, wird dir das allgemeine Abitur dann aber nicht einbringen. Deshalb sollte es dann auch ein Fach sein, das dich in einer anderen Richtung voranbringt. Nur weil dir internationale Politik jetzt attraktiver, weil für dich leichter erscheint, ist nicht Grund genug. Das Fach sollte deiner Ausbildung auch etwas bringen, sonst ist es sinnlos vertane Zeit und Mühe.

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Auf einmal wird das Drumrum unwichtig für die beiden, sie blenden es völlig aus.

Nicht vergessen, das räumlich nichts zwischen den Beiden sein kann, wenn es zur Sache geht. Mann küsst z.B. schlecht mit einer Waffe in der Hand.

Pass immer genau auf, wo jeweils Arme und Hände abbleiben

Am Schluss streichst du alle Adjektive aus dem Text.

Den Text selbst kann ich dir nicht liefern, weil es ja in deine Story passen muss.

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Tjaaaa,

Vielleicht findest du auf wortwuchs.de unter den Begriffen eine passende Antwort zu den Erzählperspektiven.

Eine Zeitraffung erfährt jede Story, wenn man Nebensächlichkeiten herauslässt, langatmie Beschreibungen kürzt und alle Abschweifungen vom Grundthema ignoriert.

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Das hat sicher nichts mit Sprachkenntnissen zu tun, sondern mit deiner eigenen Stimmung. Wer selbst nicht vergnügt ist, kann seinen geistigen Schöpfungen auch nur mit Mühe eine fröhliche Note geben. Ein Mensch, der gerade Sorgen hat oder traurig ist, kann über den besten Witz nicht lachen, und ihm fiele dann selbst auch keiner ein.

Versuche einmal, dich selbst von deinem Text zu entfernen, also so zu tun, als würdest du als jemand ganz anderes, oder aus der Sichtweise einer anderen Person erzählen. Hier ein Beispiel:

Stell dir verschiedene Szenarien vor, z.B. in einem Bus oder der Bahn sitzen viele Leute. Jeder von ihnen ist mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt. Dann passiert jemandem ein Missgeschick. Jede Person wird das Geschehen anders registrieren und anders reagieren. Man sagt Reaktion, weil die eigene Stimmung und Verfassung unsere Aktionen beeinflusst.

Wer gerade selbst glücklich und zufrieden, mit sich selbst im Reinen ist, wird darüber herzhaft lachen können, und wer gerade von einer Beerdigung kommt, wird sich von diesem Gelächter gestört fühlen. Elfjährige Mädchen werden sich noch lange kringeln und immer wieder kichern. Die griesgrämige Oma schüttelt mit verbissenem Gesicht entrüstet den Kopf. Die Jugendlichen fangen an zu höhnen: "wie kann man so blöd sein". Das Kleinkind in der Karre versteht zwar nicht was los ist, aber weil da Leute lachen, lacht es auch ...

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Wenn du keine Inhaltsidee hast, dann denke dir doch einen Protagonistn aus und lass den was erleben. Dan hast du eine Story.

Bevor du den ersten Satz überhaupt schreibst, mach dir ganz gründliche Gedanken zur Hauptperson, deinem künftigen Protagonistin. Nicht nur Alter, Haar- und Augenfarbe musst du von dieser fiktiven Person wissen, was für die Story und späteren Lesern sogar völlig gleichgültig ist. Du musst sie in- und auswendig kennen, damit du ganz genau weißt, wie sie tickt. Darauf verwendest du nun einige Tage lang Hirnschmalz.

Alles was du dir zu diesem Menschen ausdenkst hältst du in einem "Charakterbogen" fest. Wie so etwas in etwa geht, beschreibt Jacqueline Vellguth auf ihrer Homepage ausgezeichnet und Schritt für Schritt.

https://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-erschaffen/

Wenn du festgelegt hast, wie dein(e) Protagonist(in) so ist und was sie für Ziele und Wünsche hat, dann brauchst du eine oder mehrere Nebencharaktere, also weitere Personen. Es ist ja niemand allein im Universum, hat Eltern, Geschwister, ist in einer Clique, hat Mitschüler ...

Soll die Story nicht in unserer Welt spielen, sondern in Zukunft/Vergangenheit, Raumschiff/anderer Planet oder einer Phantasywelt; dann musst du die auch och "erfinden", also dir überlegen, wie es dort aussieht, wie dort die Verhältnisse sind. Deine Charaktere müssen dann natürlich in diese Welt auch "hineinpassen". Auf der Seite von Jacqueline Vellguth gibt es auch dazu Hilfestellung.

Einige der Nebencharaktere müssen den Zielen deinem/r Protagonist/in in irgend einer Weise entgegenstehen, ihn/sie davon abbringen wollen, oder was auch immer. Das ist/sind der/die Antgonist(en)

Dieses "sich durchsetzen müssen gegen Ziele, Wünsche, und Absichten Anderer", was auch immer du da für deine Story auswählst, nennt mann auch den Konflikt. Auch Konkurrenz um etwas, das nur einer allein erreichen kann, nennt man Konflikt. Da wird sich nicht bis aufs Blut bekämpft, aber Absichten stehen da einander gegenüber.

Susi verliebt sich in einen Jungen an der Schule, und ihre beste Freundin auch. Aber eine kann ihn ja nur bekommen (Konkurrenz) ... Wegen vielleicht sogar eines Missverständnisses streiten sich die beiden, und die Freundin hält nun zu denen, die Susi schon immer gemobbt haben ... oder Susi hat sich von ??? zu einer Dummheit überreden lassen, hat nun Stress mit den Eltern, wegen Hausarrest verpasst sie ... Lass dir etwas einfallen.

Es können parallel und nacheinander mehrere Konflikte bestehen, da gibt es keine Grenze. Diese Konflikte sorgen dafür, dass der Leser "am Ball bleibt". Er soll sich ja durch die ganze Story hindurch fragen "ob er/sie das was sie sich vorgenommen hat wohl schafft."

Du lässt in deiner Geschichte also "Dinge passieren", die deinem(r) Protagonist(in) das Leben schwer machen. Die Abfolge, die Handlung nennt man auch den "Plot".

Jetzt beginnst du die Story zu erzählen. Den ersten Teil (10-20%) nennt man Einleitung. Hier soll der Leser mit dem/der Protagonist(in) "warm werden", sie kennenlernen, einiges über sie und ihr Lebensumfeld und die nächsten Personen um sie herum erfahren.

Nun geht es richtig los, kommt der erste Plotpoint, du beginnst den ersten Konflikt einzuführen, erzählst weiter, setzt den zweiten Konflikt obendrauf, dann den dritten ... (20-70%) Zuletzt ist die Lage deiner Protagonistin so verzwickt, dass sie und der Leser kaum noch eine Lösung für möglich halten können.

Schlimmer kann es ja nicht werden, meinen Protagonistin (und Leser), und er/sie findet nun auch eine Lösung, aber Ätsch! Dadurch gerät er/sie nun erst richtig in die Patsche - Au Weia! Hätte sie bloß nicht ..., aber nun ist es zu spät ...

Nach ungefähr 80 - 90%% der Story kommt dann das allmähliche Auflösen der Sache, die Wahrheit kommt ans Licht, oder was sonst die Situation nun klärt.

Viel Spaß beim Ausdenken und Erzählen.

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In den Sommerferien viel lernen?

Hallo,

ich bin auf Grund meiner Noten zu dem Entschluss gekommen in den Sommerferien zu lernen und das viel. Ich weiß die Ferien sind dafür da sich zu erholen, allerdings bin ich momentan in der 10. Klasse in einer Realschule (Bayern) und möchte nächste Jahr in die 11. einer FOS. Und da die Anforderungen einer FOS um einiges höher sein werden, wollte ich mich darauf in den Ferien vorbereiten. Vor allem Sprachen wie Englisch möchte ich intensiv in den Ferien wiederholen und verfestigen Bzw. Lücken schließen und den Wortschatz stark erweitern. Zudem möchte ich noch eine 2. Fremdsprache dazu lernen, also spanisch ist mir in den Kopf gekommen. Und wollte diesbezüglich mir einige bekannte und laut vielen Testern und Kunden hilfreiche Lehrbücher anschaffen.

Denn nach den Ferien muss ich ein B1+ Niveau im Englischen aufweisen können und ein A2 Niveau im Spanischen. Um dieses Ziel zu erreichen möchte ich 6h pro Tag investieren. Als Erholung dient schon der 7-8 stündige Schlaf und bisschen Freizeit zwischendurch.

Glaubt ihr es ist machbar innerhalb von 7 Wochen so ein Ziel zu erreichen und dabei jeden Tag nur 6 Stunden Zeit zu investieren? Zudem möchte ich in den letzten 2 Wochen vor Schulbeginn der 11. Klasse noch ein Geschichtswissen aufbauen, der so groß sein soll, dass ich für eine Abiturprüfung der 12. Klasse vorbereitet bin. Für diesen Zweck sind ebenfalls entsprechende Lehrbücher in meiner Kaufliste.

Ich bedanke mich für euer Antworten!

m,17

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Reines Vokalpauken ist nicht so dienlich, um sich in einer Fremdsprache den Wortschatz anzueignen. Schnapp dir die Schulbücher und geh jeden Tag in Englsich und Spanisch eine bis drei Lektionen noch mal gründlich mündlich und schriftlich mit allen gestellten Aufgaben durch. Optimal ist morgens und abends.

Für das Fach Geschichte gilt es hauptsächlich zu lesen. Das kann man immer und überall machen. Wichtig ist hier aber auch, dass man sich dazu Kartenmaterial ansieht, die weitreichenderen Zusammenhänge recherchiert. Sonst bleibt es beim reinen Büffeln nakter Geschichtszahlen.

Länger als konzentriert eine Stunde pro Fach täglich würde ich aber nicht opfern. Die Abstände der Lwrneinheiten fördern das Verinnerlichen.

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sonstiges

ich habe 'sonstiges' ausgewählt, weil ich dich nicht festlegen will.

Am gelungensten kann man in dem Genre schreiben, von dem man man selbst auch gerne liest.

Ein Reisebericht erfordert, dass man auch dort gewesen ist und ausgibig über etwas zu berichten weiß, und damit auch 320 Seiten füllen kann. Die hundertste Beschreibung von den gängigen Tourismuszielen, auch wenn sie noch so gut sein mag, reißt niemand vom Hocker.

Wenn du nicht weißt, was du schreiben willst, versuch es mal mit dieser Anleitung. Die fanden schon viele gut.

Bevor du den ersten Satz überhaupt schreibst, mach dir ganz gründliche Gedanken zur Hauptperson, deinem künftigen Protagonistin. Nicht nur Alter, Haar- und Augenfarbe musst du von dieser fiktiven Person wissen, was für die Story und späteren Lesern sogar völlig gleichgültig ist. Du musst sie in- und auswendig kennen, damit du ganz genau weißt, wie sie tickt. Darauf verwendest du nun einige Tage lang Hirnschmalz.

Alles was du dir zu diesem Menschen ausdenkst hältst du in einem "Charakterbogen" fest. Wie so etwas in etwa geht, beschreibt Jacqueline Vellguth auf ihrer Homepage ausgezeichnet und Schritt für Schritt.

https://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-erschaffen/

Wenn du festgelegt hast, wie dein(e) Protagonist(in) so ist und was sie für Ziele und Wünsche hat, dann brauchst du eine oder mehrere Nebencharaktere, also weitere Personen. Es ist ja niemand allein im Universum, hat Eltern, Geschwister, ist in einer Clique, hat Mitschüler ...

Soll die Story nicht in unserer Welt spielen, sondern in Zukunft/Vergangenheit, Raumschiff/anderer Planet oder einer Phantasywelt; dann musst du die auch och "erfinden", also dir überlegen, wie es dort aussieht, wie dort die Verhältnisse sind. Deine Charaktere müssen dann natürlich in diese Welt auch "hineinpassen". Auf der Seite von Jacqueline Vellguth gibt es auch dazu Hilfestellung.

Einige der Nebencharaktere müssen den Zielen deinem/r Protagonist/in in irgend einer Weise entgegenstehen, ihn/sie davon abbringen wollen, oder was auch immer. Das ist/sind der/die Antgonist(en)

Dieses "sich durchsetzen müssen gegen Ziele, Wünsche, und Absichten Anderer", was auch immer du da für deine Story auswählst, nennt mann auch den Konflikt. Auch Konkurrenz um etwas, das nur einer allein erreichen kann, nennt man Konflikt. Da wird sich nicht bis aufs Blut bekämpft, aber Absichten stehen da einander gegenüber.

Susi verliebt sich in einen Jungen an der Schule, und ihre beste Freundin auch. Aber eine kann ihn ja nur bekommen (Konkurrenz) ... Wegen vielleicht sogar eines Missverständnisses streiten sich die beiden, und die Freundin hält nun zu denen, die Susi schon immer gemobbt haben ... oder Susi hat sich von ??? zu einer Dummheit überreden lassen, hat nun Stress mit den Eltern, wegen Hausarrest verpasst sie ... Lass dir etwas einfallen.

Es können parallel und nacheinander mehrere Konflikte bestehen, da gibt es keine Grenze. Diese Konflikte sorgen dafür, dass der Leser "am Ball bleibt". Er soll sich ja durch die ganze Story hindurch fragen "ob er/sie das was sie sich vorgenommen hat wohl schafft."

Du lässt in deiner Geschichte also "Dinge passieren", die deinem(r) Protagonist(in) das Leben schwer machen. Die Abfolge, die Handlung nennt man auch den "Plot".

Jetzt beginnst du die Story zu erzählen. Den ersten Teil (10-20%) nennt man Einleitung. Hier soll der Leser mit dem/der Protagonist(in) "warm werden", sie kennenlernen, einiges über sie und ihr Lebensumfeld und die nächsten Personen um sie herum erfahren.

Nun geht es richtig los, kommt der erste Plotpoint, du beginnst den ersten Konflikt einzuführen, erzählst weiter, setzt den zweiten Konflikt obendrauf, dann den dritten ... (20-70%) Zuletzt ist die Lage deiner Protagonistin so verzwickt, dass sie und der Leser kaum noch eine Lösung für möglich halten können.

Schlimmer kann es ja nicht werden, meinen Protagonistin (und Leser), und er/sie findet nun auch eine Lösung, aber Ätsch! Dadurch gerät er/sie nun erst richtig in die Patsche - Au Weia! Hätte sie bloß nicht ..., aber nun ist es zu spät ...

Nach ungefähr 80 - 90%% der Story kommt dann das allmähliche Auflösen der Sache, die Wahrheit kommt ans Licht, oder was sonst die Situation nun klärt.

Viel Spaß beim Ausdenken und Erzählen.

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Dadurch, dass anything im zweiten, dem negativen Part des Satzes steht, bekommt es mehr "Gewicht". Damit wird es nicht mehr nur in seiner wörtlichen Bedeutung gesehenn. Die Bedeutung wandelt sich zu so etwas wie 'nicht das mindeste' oder 'nicht das geringste'.

Anythig ist hier sprachlich noch stärker als nothing. Bei wörtlicher Übersetzung kommt das nicht deutlich zum Vorschein, denn im Deutschen müsste man den Satz dazu anders aufbauen.

Im Deutschen kennen wir so etwas ähnliches, z.B. in der wörtlichen Rede. Unterhalten sich zwei, und der eine spricht ein so genanntes offenes Geheimnis laut aus. Der andere sagt daraufhin ironisch, "Das habe ich ja noch nie gehört." Damit meint er aber, 'ich weiß das auch, aber wir reden alle nicht darüber, und du besser auch nicht.'

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Bei einem Erstlingswerk erwartet der Verlag immer, dass es bereits fertig geschrieben ist. Anders sieht es aus, wenn ein Autor in dem Verlag bereits einige Werke veröffentlicht hat. Der muss dann auch angeben, bis wann er es fertig geschrieben haben kann.

Such dir aus dem internet Verlage, die Ähnliches bereits veröffentlichet haben, damit dein Werk auch in deren Programm passt. Auf den meisten Verlagsseiten findest du Hinweise für Neuautoren, wie und wo Manuskripte eingereicht werden sollen.

Es ist nicht so, dass Verlage händeringend auf neue Manuskripte warten. Sie werden geradezu damit überschüttet, weshalb eine Veröffentlichung einem Sechser im Lotto gleich kommt. Bei den großen Verlagen schaffen es von tausenden von Einsendungen im Jahr höchstens zwei ins Programm.

Fast immer wirst du ein Exposé brauchen. Das ist ein Handlungsrahmen deiner Story, der nicht länger als 4 Seiten sein sollte. Er umfasst die komplette Story, also auch das Ende.

Dann ist es ratsam, eine Seite mit den Beschreibungen deiner wichtigsten Charaktere beizufügen. Da geht es nicht um Aussehen, sondern ihren Charakter, also warum sie sind, wie sie sind, und wohin sie sich im Laufe des Plots entwickeln.

Eine Autorenvita mit Bibliographie will man oft auch haben. Das ist eine kurze Beschreibung in dritter Person über dich; wer du bist, wie du zum Schreiben gekommen bist und evtl. als Bibliographie darunter eine Aufstellung der Titel, die du veröffentlicht hast, in welchem Verlag und die ISBN (Mit Druckkostenzuschuss von deiner Seite veröffentlichtes solltest du hier aber nicht erwähnen, macht sich nicht gut)

Selten wollen Verlage gleich das ganze Manuskript haben, meistens nur die ersten 30 Seiten davon. Auf dem Manuskript sollte in jeder Kopfzeile der Arbeitstitel und die Seitennummer, in den Fußzeilen dein Name, Adresse, Tel. E-Mail und evtl. Gesamtseitenzahl angegeben sein. Es wird 1½ -zeilig linksbündig ohne Silbentrennung, also im Flattersatz geschrieben. Normseiten haben 60 Zeichen pro Zeile und 30 Zeilen. (Linken Rand mit 2,5 cm, rechten Rand so breit wie möglich einstellen.

Zeilenumbrüche werden nur am Absatzende eingefügt. Sollen Absätze am Anfang eingerückt sein, wird das als Absatzformatierung für das ganze Dokument festgelegt, und nicht etwa einzeln mit Leerzeichen oder Tabulator gemacht. Einen Seitenwechsel nicht mit Leerzeilen erzwingen, sondern mit dem Befehl Seitenwechsel. Verzichte auf jegliche Schnörkel und Spielereien, Sonderzeichen, und besondere Textformate außer evtl. Fett für Überschriften. Ein Perspektivwechsel wird mit zwei Leerzeilen dargestellt, Kapitel beginnen auf einer neuen Seite, mit oder ohne Überschrift.

Bis auf das Anschreiben muss alles einseitig auf Normseiten geschrieben sein. Reichst du die Unterlagen mit der Post ein, wird nichts davon gebunden oder geheftet, sondern lose in einen Eckspanner gelegt und das Anschreiben obendrauf. Man nimmt weißes Papier, kein Recycling-Papier oder gemustertes. Auf Grafiken und Verzierungen sollte man tunlichst verzichten.

Im Anschreiben solltest du gute Argumente anführen, warum du diesen Verlag wählst und der Verlag das Werk ins Programm aufnehmen sollte. (So ähnlich wie, vergleichbar mit [deren Titel … ] Ähnlich wie in Hunger Games wird hier der überlebende Gladiator … Ich kenne deinen Plot ja nicht) Zwei bis drei gut überlegte Sätze sollte man dazu schon schreiben. Und nicht vergessen, alle Kontaktdaten übersichtlich anzugeben, der Griff zum Telefon, eine Mail als Antwort muss für den Lektor so einfach wie möglich gemacht werden.

Das alles fehlerfrei ist, keine Eselsohren und Fettflecke hat, wird natürlich vorausgesetzt. Je schlichter du alles hältst, desto seriöser kommst du an. Autoren sollen zwar Fantasie haben, aber mit Traumtänzern ist es schwer, professionell zusammenzuarbeiten.

Und dann bleibt nur abzuwarten, wie sich die Verlage entscheiden. Weil das sehr lange dauern kann, solltest du gleich mehrere Verlage anschreiben, sonst wartest du ein halbes Jahr auf eine Absage, bis du woanders dein Glück versuchst. Darüber kann man alt und grau werden.

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Es ist in fast allen Sprachen so, dass es eine Hochsprache, Schriftsprache und Umgangssprache gibt. Lernt man eine Fremdsprache, dann erlernt man in erster Linie die Schriftsprache. Das ist das, was man im Beruf, in Briefen und im Behördenverkehr benutzt.

Die Umgangssprache verwendet man im alltäglichen Umgang mit Personen, die man mehr oder weniger gut kennt. Sie ist beprägt von stehenden Redewendungen, enthält viele Verkürzungen, die man nur im Sinnzusammenhang versteht, und hält sich oft nicht korrek an die Grammatikregeln.

Würde man ein 'Gespräch unter Freunden' wortwörtlich mitschreiben, kann es sein, dass ein Außenstehender daraus dann gar nicht klug wird, sich ihm der Sinn nicht vollständig erschließt. z.B.

"Und?" "Nö, ging irgendwie nicht." "Keine Gelegenheit?" "Das nicht, aber ... keine Ahnung" "Hatte bloß wieder seine neue im Kopf, was?" "^grins^" Die zwei verstehen einander bestens, aber ein Dritter hat keinen blassen Schimmer, um was es gehen könnte. Dabei sprechen sie Deutsch, und zwar ohne Dialekt.

Umgangssprache bezeichet man auch als ideomatische Sprache. Alles was für den Gesprächspartner selbsterklärend ist, er sich 'denken kann' fällt da unter den Tisch. Deshalb sollte man beim Erlernen einer Fremdsprache sich neben den Vokabeln auch die gängigsten Ideome aneignen.

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Im Deutschunterricht nicht aufgepasst?

Unterschied zwischen starken und schwachen Verben:

schwache werden regelmäßig konjugiert: reden, kaufen, lachen, backen

starke werden unregelmäßig konjugiert: essen, trinken, gehen, schlafen

Viele der schwachen Verben waren ehemals starke Verben. z.B. backen, buk und gebacken und im Konjunktiv büke.

Dann gibt es noch Hilfsverben: sein, haben, werden

und die Modalverben: dürfen, können, mögen, müssen, wollen, lassen

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Mit den Scans kann dir sicher ein Copyshop weiterhelfen, wenn du die Originale mitbringst.

Was immer du im Internet herunterlädst, darfst du nicht kommerziell verwenden. Oft sind solche Sachen ksogar noch strenger geschützt. Da verletzt man mit dem Downloaden eventuell schon das Urheberrecht. Und das ist auch ganz gut so.

Stell dir vor, jemand scannt seine Bücher, Bilder und Illustrationen usw. und stellt sie für jederman ins Internet. Damit würde den Urhebern und den Herstellern der Originale ja Verdienst geraubt. Deshalb sagt man ja Raubkopie.

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Um seine Eloquenz zu steigern, muss man die Qualität seines sprachlichen Ausdrucksvermögens auf- und ausbauen. Es genügt nicht, möglichst viele Fremdworte zu kennen, oder versuchen, stets "abgehoben" zu sprechen und schreiben. Vergleichbar mit einem Training zum Muskelaufbau, muss man seinen "Sprachmuskel", sein Ausdrucksvermögen, ebenfalls allmählich aufbauen. Ein Rhetorik-Kurs ist da nicht zielführend und systematisch kann man das auch kaum machen.

Unser Wortschatz hat zwei Aspekte. Da sind einmal die Worte und Begriffe, deren Bedeutung wir verstehen, wenn wir sie hören. Auf der anderen Seite gibt es den bei jedem Menschen wesentlich geringeren Wortschatz, den er auch selbst anwendet. Das liegt daran, dass es oft schon genügt, sich vage ausdrücken. Diese Diskrepanz kann man verringern, indem man sich auch in alltäglichen Unterhaltungen stets bemüht, das treffendste Wort zu verwenden für das, was man ausdrücken will.

In keinem Haushalt sollte ein gutes Wörterbuch fehlen. Die Deutsche Sprache enthält wahrscheinlich über 32 Millionen Worte. Ein bisschen viel für ein einziges Leben ;-) Bei ungefähr 100 Millionen Sprechern werden viele der Worte wohl Fachausdrücke und wissenschaftliche Termini sein, von denen mancher Begriff sogar nur von weniger als 100 Personen verwendet wird. Ein Wörterbuch mit 100.000 Stichworten reicht also durchaus.

Dann gehört zu eloquenter Sprechweise auch eine korrekte Grammatik. Besonders in alltäglichen Gesprächen wird z.B. häufig statt des Genitivs der Dativ verwendet, an Stelle des Präteritums die Verben im Plusquamperfekt gesetzt oder ein Nebensatz, eingeleitet mit weil bzw. denn, syntaktisch wie ein Hauptsatz angeschlossen. Zur korrekten Syntax sollte man die Regeln verinnerlicht haben, um sie in seiner Sprache dann auch ohne nachzudenken korrekt umsetzen zu können. Der Grammatik-Duden ist da hilfreich.

Es reicht nicht aus, möglichst viele "kluge Worte" zu kennen. Für alles und jedes ist auch nicht der Rückgriff auf ein Fremdwort hilfreich, denn man braucht nicht von Kretins sprechen, wenn man es mit Trotteln zu tun hat. Man braucht für Eloquenz zum Verstehen und Anwenden auch einen weiten sprachlichen Horizont. Es geht dabei nicht nur um anwendbares und sofort umsetzbares (Fach)Wissen.

Nehmen wir an, jemand wirft in den Raum "Der Widerspenstigen Zähmung", Weiß der Hörer nicht, dass dies der Titel eines Theaterstücks von William Shakespeare ist, und was dessen Grundtenor aussagt, versteht er dann nicht, was mit dieser verknappten Aussage, vielleicht noch ironisch vorgebracht, angedeutet werden soll. Man versteht dann zwar die Worte, aber es fehlt das Hintergrundwissen, ein Stück der so genannten Allgemeinbildung. Man kann nicht bei allen Themen „gut mitreden“. Damit entgeht einem zugleich auch viel Sprachwitz.

Da hilft einem, viel zu lesen, und zwar nicht allein Unterhaltungsliteratur, sondern auch den ein oder anderen Klassiker wenigstens in Grundzügen verstanden haben, und sich wenn möglich in Kreisen mit großer Allgemeinbildung zu bewegen. Alles und jedes nicht gleich Verstandene sollte man stets hinterfragen, sich auf vielen Gebieten schlau machen. Das erfordert lebenslange "Weiterbildung" in möglichst vielen Bereichen. Dies braucht Lebenszeit, daher kommt Eloquenz auch mit dem Alter, sofern man sich geistig nicht nur mit Trivialitäten befasst.

Stolpert man über ein Wort, das einem nicht gleich einleuchtet, sollte man sich ein wenig damit befassen. Das kann auch ganz interessant und amüsant sein. In Hamburg gibt es z.B. die Straße Doventor, und das Bremer Rathaus steht in der Doventorscontrescarpe. Steht da vielleicht die Klappsmühle gleich nebenan? ^_^

Der Blick in ein Ethymologisches Wörterbuch oder auch Wikipedia ist da hilfreich. Aha, es bezieht sich also nicht auf den alten Namen Dove für die Elbe. Ein Doventor war eine "taub", also als Sackgasse endende enge Gasse von außen, die zu einem Ausfalltor einer Wehranlage führte. Contrescarpe ist ebenfalls ein Begriff aus dem Festungsbau. Da findet man dann auch Glacis. Aha, deshalb Alsterglacis und Glacischaussee. Das hat mit der napoleonischen Zeit zu tun, deshalb auch alles auf französisch … Wenn wir heute jemanden als doof bezeichnen, meinen wir etwas anderes als in früheren Zeiten. Da war doov, wer schlecht oder gar nicht hören konnte, also taub war, und deshalb eben vieles nicht begriff.

Je mehr solcher Hintergründe zu Worten man sich bewusst macht, desto präziser wird man sie anwenden. Auch wenn das dazu gelernte auf den ersten Blick nicht wichtig oder unnütz erscheint, so wird man künftig doch zumindest nicht mehr dümmlich grinsen, weil man Begriffe für sich falsch interpretiert. ^_^

Dann gibt es auch noch Sprichwörter und stehende Redewendungen, bei denen wir den Sinn kaum noch hinterfragen. Dann hört man z.B. „Spinne am Morgen bringt Kummer und Sorgen“ und derjenige meint damit eine Spinne, ein ekliges Kriechtier, das er am Morgen entdeckt hat. Der Hintergrund der Redewendung ist aber ein ganz anderer, hat mit der Tätigkeit des Spinnens zu tun.

Wer am Morgen schon am Spinnrad sitzen musste, dem ging es finanziell schlecht und er hatte keinen einträglicheren Gelderwerb. Setzte sich die fleißige Jungfrau schon ab Mittag ans Spinnrad, dann würde sie sicher eine umfangreiche Aussteuer zusammen haben, wenn sie heiratet (Glück am Drittag). Und wer nur in den Mußestunden, also am Abend spinnen musste, tat das eher aus Freude an der Sache, denn aus Notwendigkeit.

Drittag für Heirat kommt übrigens daher, dass das Leben schon immer in Abschnitten gedacht wurde. Taufe, Firmung/Konfirmation, Heirat … Der Drittag war also die dritte Gelegenheit, bei der man in der Kirche im Mittelpunkt einer Zeremonie stand, die einen Wendepunkt im Leben bedeutete. 

Was Eloquenz ebenfalls ausmacht ist, zu erkennen, wann man einen Gesprächspartner damit zu überwältigen droht. Man trifft immer und überall auf Menschen, deren Wortschatz begrenz ist, die eben „einfach gestrickt“ sind. Sie sind deshalb ja keine schlechteren Menschen, kommen auch gerade durchs Leben. Wird ihnen in irgendeiner Weise bewusst, dass sie da verbal jemandem das Wasser nicht reichen können, sind sie irritiert. Sie fühlen sich eventuell ausgezählt, als dumm hingestellt, beleidigt, und können sich zurückziehen oder einen zu verhöhnen beginnen, und sogar aggressiv werden.

Das waren nun ein paar Vorschläge aus meinem Erfahrungsschatz. Ich mache das schon so, seit ich überhaupt lesen kann. Nun bin ich sechzig, und höre immer öfter ein verwundertes „Was du alles weißt! Womit du dich so alles auskennst“ Nun, ich hatte ja bisher genug Zeit im Leben, zu lesen, zu hören, zu fragen, nachzuschlagen und auch zu hinterfragen.

„Beigebracht“ hat mir das meine Mutter. Verwandte eins von uns Kindern einem Begriff, der nicht von allen gleich Verstanden wurde, kam sogar beim Mittagessen das Lexikon auf den Tisch. Damit auch der Kleinste begriff worum es geht, sich nicht ausgegrenzt fühlt, wurde das für ihn noch einmal vereinfacht oder mit Beispielen verdeutlicht. Wie hieß es einmal in der Werbung; „Man kann nicht früh genug damit beginnen.“

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In Romanen gibt es verschiedene Arten von Figuren, die man auch Charaktere nennt.

An erster Stelle steh(t)en da der/die Protagonist(en), der/die Hauptcharakter(e), um den/die sich die ganze Story dreht. Er/sie bring(t)en seine/ihre ganze Persönlichkeit ein mit allem was zu seinem/ihrem "Wesen" gehört; Die Herkunft, Erziehung, Bildung, Wissen, Fähigkeiten, Werte, Vorstellungen und Erinnerungen ... aber auch seine/ihre Schwächen und Unzulänglichkeiten. Er/sie ha(t)ben Wünsche und Ziele, deren Umsetzung den/die Konflikte mit sich bring(t)en.

Der zweitwichtigste Charakter: der/die Antagonist(en), die Person(en), die den Absichten und Zielen des Antagonisten entgegensteh(t)en. Er/sie bringt sich ebenfalls als ganze Persönlichkeit ein, ist dem Protagonisten in etwa ebenbürtig. Antagonismus ist nicht notwendigerweise Feindschaft, hindert den Protagonisten aber am Erreichen seiner Ziele, was zum Konflikt führt.

Dann gibt es Nebencharaktere, die Personen, die in die Handlung der Story ebenfalls involviert sind. Niemand lebt im leeren Raum, hat Familie, Freunde, Kollegen ... Auch sie müssen einiges an Tiefe mitbringen, dürfen keine bloßen Pappfiguren sein. Sie nehmen Einfluss auf die Handlung, sind entweder auf Seiten des Protagonisten, oder stehen ihm entgegen.

Und dann gibt es noch Randfiguren, die "Statisten", die auftauchen und wieder verschwinden, ohne das der Leser viel über sie erfährt. Friseure, Kellner, Fahrkartenverkäufer, Taxifahrer ...

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In einem Roman muss der Antagonist nicht notwendigerweise eine oder mehrere Person(en) sein, auch eine Behörde, Organisation, die gesamten Umstände und Verhältnisse können den Protagonisten bei der Verfolgung seiner Ziele und Absichten in einen Konflikt bringen.

Es ist auch möglich, dass eine Randfigur sich im Verlauf der Erzählung als wichtiger Charakter herausstellt, aus seiner Anonymität herausgehoben wird. Nimmt sie unversehens einen gravierenden Einfluss auf die Handlung, was die Spannung steigert, oder eine Wende im Plot entstehen lässt, kann sie zu einer Nebenfigur werden.

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Bevor du den ersten Satz überhaupt schreibst, mach dir ganz gründliche Gedanken zur Hauptperson, deinem künftigen Protagonistin. Nicht nur Alter, Haar- und Augenfarbe musst du von dieser fiktiven Person wissen, was für die Story und späteren Lesern sogar völlig gleichgültig ist. Du musst sie in- und auswendig kennen, damit du ganz genau weißt, wie sie tickt. Darauf verwendest du nun einige Tage lang Hirnschmalz.

Alles was du dir zu diesem Menschen ausdenkst hältst du in einem "Charakterbogen" fest. Wie so etwas in etwa geht, beschreibt Jacqueline Vellguth auf ihrer Homepage ausgezeichnet und Schritt für Schritt.

https://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-erschaffen/

Wenn du festgelegt hast, wie dein(e) Protagonist(in) so ist und was sie für Ziele und Wünsche hat, dann brauchst du eine oder mehrere Nebencharaktere, also weitere Personen. Es ist ja niemand allein im Universum, hat Eltern, Geschwister, ist in einer Clique, hat Mitschüler ...

Einige dieser Nebencharaktere müssen den Zielen deinem/r Protagonist/in in irgend einer Weise entgegenstehen, sie davon abbringen wollen, oder was auch immer.

Dieses "sich durchsetzen müssen gegen Ziele, Wünsche, und Absichten Anderer", was auch immer du da für deine Story auswählst, nennt mann auch den Konflikt. Da wird sich nicht bis aufs Blut bekämpft, aber Absichten stehen da einander gegenüber.

Deine Susi verliebt sich in einen Jungen an der Schule, und ihre beste Freundin auch. Aber eine kann ihn ja nur bekommen ... Wegen vielleicht sogar eines Missverständnisses streiten sich die beiden, und die Freundin hält nun zu denen, die Susi schon immer gemobbt haben ... oder Susi hat sich von ??? zu einer Dummheit überreden lassen, hat nun Stress mit den Eltern, wegen Hausarrest verpasst sie ... Lass dir etwas einfallen.

Es können parallel und nacheinander mehrere Konflikte bestehen, da gibt es keine Grenze. Diese Konflikte sorgen dafür, dass der Leser "am Ball bleibt". Er soll sich ja durch die ganze Story hindurch fragen "ob sie das was sie sich vorgenommen hat wohl schafft."

Du lässt in deiner Geschichte also "Dinge passieren", die deiner Protagonistin das Leben schwer machen. Die Abfolge, die Handlung nennt man auch den "Plot".

Jetzt beginnst du die Story zu erzählen. Den ersten Teil (10-20%) nennt man Einleitung. Hier soll der Leser mit deiner Protagonistin "warm werden", sie kennenlernen, einiges über sie und ihr Lebensumfeld und die nächsten Personen um sie herum erfahren.

Nun geht es richtig los, kommt der erste Plotpoint, du beginnst den ersten Konflikt einzuführen, erzählst weiter, setzt den zweiten Konflikt obendrauf, dann den dritten ... (20-70%) Zuletzt ist die Lage deiner Protagonistin so verzwickt, dass sie und der Leser kaum noch eine Lösung für möglich halten können.

Schlimmer kann es ja nicht werden meinen Protagonistin (und Leser), und sie findet nun auch eine Lösung, aber Ätsch! Dadurch gerät sie nun erst richtig in die Patsche - Au Weia! Hätte sie bloß nicht ..., aber nun ist es zu spät ...

Nach ungefähr 80 - 90%% der Story kommt dann das allmähliche Auflösen der Sache, die Wahrheit kommt ans Licht, oder was sonst die Situation nun klärt.

Viel Spaß beim Ausdenken und Erzählen.

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Bevor du den ersten Satz überhaupt schreibst, mach dir ganz gründliche Gedanken zu diesem Mädchen, deiner künftigen Protagonistin. Nicht nur Alter, Haar- und Augenfarbe musst du von ihr wissen, was für die Story und späteren Lesern sogar völlig gleichgültig ist. Du musst sie in- und auswendig kennen, damit du ganz genau weißt, wie sie tickt. Darauf verwendest du nun einige Tage lang Hirnschmalz.

Alles was du dir zu diesem Mädchen ausdenkst hältst du in einem "Charakterbogen" fest. Wie so etwas in etwa geht, beschreibt Jacqueline Vellguth auf ihrer Homepage ausgezeichnet und Schritt für Schritt.

https://www.schriftsteller-werden.de/charakterentwicklung/charaktere-erschaffen/

Wenn du festgelegt hast, wie deine Protagonistin so ist und was sie für Ziele und Wünsche hat, dann brauchst du eine oder mehrere Nebencharaktere, also weitere Personen. Es ist ja niemand allein im Universum, hat Eltern, Geschwister, ist in einer Clique, hat Mitschüler ...

Einige dieser Nebencharaktere müssen den Zielen deiner Protagonistin in irgend einer Weise entgegenstehen, sie davon abbringen wollen, oder was auch immer.

Dieses "sich durchsetzen müssen gegen Ziele, Wünsche, und Absichten Anderer", was auch immer du da für deine Story auswählst, nennt mann auch den Konflikt. Da wird sich nicht bis aufs Blut bekämpft, aber Absichten stehen da einander gegenüber.

Deine Susi verliebt sich in einen Jungen an der Schule, und ihre beste Freundin auch. Aber eine kann ihn ja nur bekommen ... Wegen vielleicht sogar eines Missverständnisses streiten sich die beiden, und die Freundin hält nun zu denen, die Susi schon immer gemobbt haben ... oder Susi hat sich von ??? zu einer Dummheit überreden lassen, hat nun Stress mit den Eltern, wegen Hausarrest verpasst sie ... Lass dir etwas einfallen.

Es können parallel und nacheinander mehrere Konflikte bestehen, da gibt es keine Grenze. Diese Konflikte sorgen dafür, dass der Leser "am Ball bleibt". Er soll sich ja durch die ganze Story hindurch fragen "ob sie das was sie sich vorgenommen hat wohl schafft."

Du lässt in deiner Geschichte also "Dinge passieren", die deiner Protagonistin das Leben schwer machen. Die Abfolge, die Handlung nennt man auch den "Plot".

Jetzt beginnst du die Story zu erzählen. Den ersten Teil (10-20%) nennt man Einleitung. Hier soll der Leser mit deiner Protagonistin "warm werden", sie kennenlernen, einiges über sie und ihr Lebensumfeld und die nächsten Personen um sie herum erfahren.

Nun geht es richtig los, kommt der erste Plotpoint, du beginnst den esrten Konflikt einzuführen, erzählst weiter, setzt den zweiten Konflikt obendrauf, dann den dritten ... (20-70%) Zuletzt ist die Lage deiner Protagonistin so verzwickt, dass sie und der Leser kaum noch eine Lösung für möglich halten können.

Schlimmer kann es ja nicht werden meinen Protagonistin und Leser, und sie findet nun auch eine Lösung, aber Ätsch! Dadurch gerät sie nun erst richtig in die Patsche - Au Weia! Hätte sie bloß nicht ..., aber nun ist es zu spät ...

Nach ungefähr 80% der Story kommt dann das allmähliche Auflösen der Sache, die Wahrheit kommt ans Licht, oder was sonst die Situation nun klärt.

Viel Spaß beim Ausdenken und Erzählen

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Hier steht es doch :

https://www.randomhouse.de/FAQ/aid65375.rhd

VERLAGSGRUPPE RANDOM HOUSE GmbH

Lektorat [Verlag]*

Neumarkter Str. 28

81673 München

* Geben Sie in der Anschrift unbedingt den Verlagsnamen des Lektorates an, das Ihre Unterlagen erhalten soll. Unter "Unsere Verlage" finden Sie zur Orientierung die verschiedenen Verlage mit ihren Katalogen.

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Hmmm - Ohne eine Idee, worum es in deinem Buch gehen soll, wird das schwierig. Ich denke mir dann erst einen Charakter aus, den/die Protagonist(in) der Story.

Für Young Adult optimal zwischen 18 und 26, also Berufsstarter/Student, bis erste berufliche Erfolge. Schon festen Partner fürs Leben oder noch auf der Suche? Wie tickt die Person, was für ein Typ ist das? Wie lebt sie, wie wohnt sie, was verdient sie, wie kann sie mit Geld umgehen? Es gibt tausend Fragen, die du da stellen und beantwortten musst. Zuletzt hast du dann eine Person, die durch und durch realistisch ist, die du seit Kindertagen kennst. Haar- ud Augenfarbe sind dabei noch das Unwichtigste.

Der Freundeskreis muss dazu passen, das berufliche Umfeld, Hobbys usw. (5 Jahre Hartz IV und teurer Sportwagen geht nicht zusammen und ein Mauerblümchen wird sich in einer Disco nicht wohlfühlen, und wohl auch nicht viel Aufregendes erleben.) ...

Dann braucht diese(r) Protagonist(in) Wünsche und Ziele, für die er/sie brennt, etwas das er mit aller Macht erreichen will. Das allein wäre aber todlangweilig.

Deshalb brauchst du einen Konflikt, etwas das diesen Wünschen und Zielen gegenüberesteht. Das können ganz allgemein widrige Umstände sein, oder ein oder mehrere Antagonisten, die sich ihm entgegenstellen oder seine Konkurrenten sind. Auch dies(n) Charakter(e) musst du ganz haarklein vorher entwickeln.

Und dann konfrontierrst du diese beiden Seiten miteinander und schreibst auf, was passiert.

Gute Tipps dazu findest du auf der Seite schriftsteller-werden.de

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Tja, irgendwie lernen wir wohl heutzutage nicht mehr, wie man konstruktiv kritisiert und ebenso wenig, wie man mit Kritik konstruktiv umgehen soll. Streitgespärche scheinen für viele Menschen nur mit Lautstärlke und Kraftausdrücken führbar zu sein. Denen mangelt es eben an Streitkultur.

Kritik ist im Wortsinn: Die Beurteilung eines Gegenstandes oder einer Handlung anhand von Maßstäben. Es ist also im weitesten Sinne die Äußerung einer Meinung zu etwas. Da beurteilt also jemand etwas, wobei er seinen eigenen Maßstab anlegt, denn einen anderen kann er ja nicht haben. 

Kritik wird ja von einer Person "abgefasst". In welchem Ton der Kritiker sich äußert, häng von seinem Verständnis von, und seinem Willen zur Höflicheit ab. Jeder kann seine Meinung so, oder auch ganz anders zum Ausdruck bringen. Der Einfühlsamme bringt seine Ansicht höflich an, der Vollpfosten wirft mit Beleidigungen um sich.

Jeder wie er kann und will - aber auch wie er es gelernt hat.

Man sollte meinen, dass sich jeder bei einer kritischen Äußerung im Vorwege zumindest fragt, wie er selbst so etwas hören/lesen möchte. Das erfordert zunächst Einsicht, und Umsicht. Viele scheinen heutzutage aber den Wahlspruch zu haben: "Höflichkeit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr."

Als Empfänger von Kritik hat man immer auch eine Wahlmöglichkeit. Da kann eine für beide fruchtbare, sachliche Diskussion beginnen. Ist die Kritik einem zu unsachlich, kann man sie ignorieren, oder den Kritker darauf hinweisen, dass man seine unsachliche Bemerkung nicht ernst nimmt. Man kann sich ärgern, muss es aber nicht ;-)

Man muss sich nicht mit jedem unterhalten, auch nicht im Internet. Um beleidigt zu werden, muss man eine Beleidigung zunächst einmal als eine solche bestätigen. Reagiert man nicht darauf, hat sie keine Wirkung. Wen interessiert schon, was irgendein Hofhund zu bellen hat? Der beruhigt sich auch von allein wieder ;-)

Vielleicht sind wir heutzutage nur alle viel zu schnell ganz oben auf der Palme? Von dort oben bleibt einem eben nur noch mit Kokusnüssen zu werfen. Mit dem Zuhören, Einlenken, Relativieren usw. klappt es dann auf beiden Seiten schlecht. Nun, die Menschhheit war in dem Punkt schon  zivilierter, aber dieses Kulturgut ist wohl irgendwie untergegangen.

Besonders anonym wird bei Kritik gern "die Sau rausgelassen". Keiner kennt keinen, und im wahren Leben wird man einander nie begegnen. Viele sehen das als Freibrief für "absolute Erhlichkeigt" Wenn deren rüder Ton dann auf sie zurückfällt, sind sie "ganz erstaunt", dass sie tatsächlich jemand beim Wort genommen hat.

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Seid ihr nun befreundet, oder nicht?

Freunde nehmen sich schon einmal gegenseitig auf den Arm, und das ist es hier ja auch nur gewesesen. Dann lachen beide mal kräftig darüber, aber tragen sich nichts nach. Wozu heimzahlen?

Jemandem etwas Heimzahlen ist die kleine Schwester der Rache. 

Wo die Grenze ist, weißt du selbst. Mit gefaktem Unfall würde der Spaß viel zu weit gehen, aber was dir da als Streich gespielt wurde, ist doch noch wirklich harmlos.

Es kommt immer darauf an, von wem man verschaukelt wird. Schon Babys sind nicht bei jeder Person gleich gern auf dem Arm. Vielleicht unterhaltet ihr euch mal über 'sich gegenseitig auf den Arm nehmen' und was da geht, und was nicht. Ihr habe da wohl nur verschiedene Grenzen.

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Bedingt die Globalisierung auch die Angleichung von verschiedensten Gesetzen aller Länder? Handelsrecht, Arbeitsrecht, Versicherungrecht, Verpackungsverordnung, alle möglichen Richtlinien... Man denke einmal an die europäische Einheitsgurke und die Einheitscontainer der Schiffahrt

Verdrängungseffekte auf dem Markt: wie Inhabergeführte Konditorei versus Bäckereiketten wie NurHier, versus global operierende Unternehmen mit Franchise wie Stabucks.

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Jedes Buch hat eine unverwechselbare ISBN. Nur wenn die übereinstimmt, dann sind es die selben Bücher.

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Mit dem Schreiben von Büchern Geld verdienen, und zwar so viel, dass man davon wenigstens auskömmlich leben kann, trifft hier in Deutschland vielleicht auf 200 Personen zu. Es werden wirklich nicht mehr sein, eher weniger. Dieser kleinen Schar stehen es schon viel mehr Lottomillionäre gegenüber.

Warum?

Sagen wir, du schreibst ein Buch mit über 500 Seiten, das im Handel dann 14,99 kosten soll. 7% Mehrwertsteuer runter, bleiben Netto 14 €. Vom Verlag bekommst du davon als Autor zwischen 6% und 8% Honorar. Das macht pro Exemplar für dich zwischen 0,84 € und 1,12 €. Abgerechnet und ausgezahlt würde an dich zwei mal jährlich.

Du wirst ja auf Deutsch schreiben. Deutschland, Österreich und Schweiz haben zusammen etwa 100 Mio Menschen mit Deutsch als Sprache. Wenn also jeder hundertste dein Buch kauft, sind das eine Million Bücher, und damit auch eine Million Honorar. Ein schöner Traum.

Im Durchschnitt werden von Büchern im Laufe der ersten zwei Jahre ab Erscheinen 4.000 Stück verkauft, was aber keine Garantie ist. Danach sind die meisten Titel weg vom Fenster. Werden von einem Buch in einem Monat 5.000 Exemplare verkauft, kommt es schon auf die Spiegel Bestsellerliste.

Nun rechnen wir einmal aus, wie viele, und wie oft du gut verkaufbare Bücher schreiben müsstest, um auf 2.000 € monatlich kommen zu können. Schreibt ein Autor regelmäßig und viel, ist also schon etwas bekannt, dann braucht es alle drei Monate ein gut verkaufbares Buch mit einem Preis um die 10 €. Meinst du, du schaffst das - immer wieder - ohne Flopps dazwischen?

Warum gerade 2.000 €? Davon müsstest du Krankenversicherung ca. 550 €, für Pflegeversicherung 50 € und einen Rentenversicherungsbeitrag ca. 380 € zahlen. Damit bleiben dir, sogar schon Einkommenssteuerfrei noch etwas über 1.000 €.

Mit einem Arbeitsvertrag über 35 Wochenstunden bei Mindestlohn würde man genau so viel verdienen wie so ein tüchtiger Autor. 35 Wochenstunden entsprechen 151 Monatsstunden multipliziert mit 8,84 = 1.335 Brutto. Der Arbeitgeber zahlt die halbe Kranken- und Rentenversicherung und es bleiben Netto etwas über 1.000 €.

Autor ist kein Ausbildungsberuf. Autoren arbeiten freiberuflich, wie Rechtsanwälte, Steuerberater, Makler usw. gegen Honorar. Das bedeutet auch, ohne Netz und doppelten Boden - kein druckreifes Manuskript, kein Honorar. 

Bevor du an Luftschlössern in Wolkenkukuksheim bastelst, schaff dir ein gediegenes Fundament mit einer abgeschlossenen Berufsausbildung. In deiner Freizeit kannst du jederzeit schreiben, es kostet ja nichts, und wer weiß, vielleicht wird das mit dem Luftschloss ja doch noch etwas. Es gewinnt ja auch immer wieder jemand im Lotto.

Schreiben ist und war schon immer eine brotlose Kunst. Such dir besser etwas womit du sicherer deine Brötchen verdienen kannst.

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Amtshilfe bedeutet, dass sich Ämter gegenseitig helfen.

Man kann Zeugen und Ermittlungsbeamten ja nicht zumuten, einmal durchs Land zu fahren, nur weil jemand im Urlaub, auf Montage, oder am früheren Wohnort Zeuge eines Vorfalls wurde. Dann wird man zur nächstgelegenen Dienststelle geladen, die dann nur in Hinsicht z.B. einer Zeugenaussage Amtshilfe leistet.

Polizei und Staatsanwaltschaft können immer nur innerhalb der Grenzen ihres Bundeslandes tätig werden. Gerichte haben auch genau festgelegte Bereiche, in denen sie tätig werden. Dass nennt sich räumliche Zuständigkeit. Daneben gibt es dann die sachliche Zuständigkeit.

Amtshilfe untreinander leisten auch unterschiedliche Behörden. Das Einwohnermeldeamt hilft Poizei, Gerichten usw. beim ermitteln des Wohnorts von Personen. Die Zulassungsstellen helfen mit Auskünften, wenn es um Fahrzeuge geht usw.

Allerdings dürfen Behörden auch untereinander nicht alle Daten uneingeschränkt austauschen. Arbeitsagentur und JobCenter und Sozialamt dürfen sich nicht über einen Antragsteller untereinander austauschen. Das Finanzamt darf keiner Behörde Auskünfte über Stuerbürger  ohne deren Erlaubnis geben.

So lange niemand von einem Gericht schuldig gesprochen wurde, und für das Verfahren Tatbestände noch ermittelt werden, spricht man von einem Ermittlungsverfahren. In der Zeit steht der Schuldige noch nicht fest. So lange gibt es nur "Tatverdächtige", gegen die ermittelt wird.

Nein, die genannte Person ist nicht der vermeitliche Täter! Wird gegen jemanden ermittelt, werden Fakten zusammengetragen, die seine Person im Zusammenhang mit der Angelegenehit betreffen. Mehr heißt das nicht! Bis zum erbrachten Nachweis der Schuld oder seinem eigenen Tatgeständnis muss jeder Mensch neutral gesehen werden.

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Vorgeschichte für einen "Buchcharakter"?

Heyo :) Ich schreibe gerne kleinere Geschichten und hab gard eine " Vorgeschichte" zu einem Charakther gemacht ... Ich wollte mal fragen ob ihr igrend welche Verbesserungsvorschläge habt :) Also mal kurz zu den Charaktern die darin vorkommen: Leán ist die Rechte Hand des Führeres eines totalitären Systems (er ist der böse Hauptcharakter) Maven ist der gute Hauptcharakter und es ist ihre Vorgeschichte .. Das ganze spielt zu Mittelalterzeiten in einer Wüstenstadt am Meer.

Mit vier Jahren wird Mavens Familie und der Großteil ihres Stammes (die Nara) von Leáns Männern getötet; Leán hat die Nara unter dem Vorwand angegriffen, dass sie die Weißen Raben (eine Widerstands Bewegung gegen das totalitäre System) unterstützen, was allerdings nicht stimmt. Der eigentliche Grund für den Angriff ist, dass Leán Mavens Mutter gefangennehmen wollte, in die er seit Jugendtagen verliebt ist, die sich jedoch für Mavens Vater (ein ehmaliger Freund von Leán) entschieden hat. Also beginnt Leán nach Maven zu suchen, weil sie die „ letzte Verbindung“ zu ihrer Mutter ist. Maven gelingt die Flucht mit wenigen anderen überlebenden. Jedoch wird die kleine Truppe von Sklavenhändlern aufgegriffen, die sie nach Zaras bringen. Es gelingt ihnen sich aus der Hand der Sklavenhändler zu befreien, jedoch wird Maven vom Rest der Gruppe getrennt und so lebt sie vier Jahre lang allein auf der Straß . Mit Acht trifft sie bei einem missglückten Diebstahl auf Leán, der sie über die ganzen Jahre fieberhaft gesucht hat und in ihr sofort ihre Mutter wider erkennt und Sie gefangen nimmt. Die nächsten 4 Jahre lebt sie in Gefangenschaft bei Leán. Leán, der in ihr sowohl die Mutter erkennt, die er sehr liebte, als auch ihren Vater, den er bis aufs Blut gehasst hat, kann sich nicht entscheiden, ob er das Mädchen liebt oder hasst. Noch dazu kann er ihren Willen nicht brechen, sodass Maven immer wider zu flüchten versucht, was allerdings jedesmal scheitert, worauf Leán sie dreimal fast tot prügelt. Insgesamt besteht ihre Zeit bei Leán zu Großteil aus einer Mischung aus Folter und Annäherungsversuchen seinerseits. Dieser „ Psychoterror“ führt später auch dazu, dass sie sich sehr schwer tut, Beziehungen einzugehen und andern zu vertrauen. Ihren letzten Fluchtversuche macht sie mit 13, als ein großes Feuer in Zaras wütet. Als sie durch die brennende Stadt flüchtet, wird ihr Bein unter einem brennenden Balken eingeklemmt. Leán, der sie verfolgt hat, rettet sie vor den Flammen, jedoch hat sie sich bereits schwere Verbrennungen zugezogen. Bei den Versuch vor ihm zu flüchte,stürzt sie von einer Brücke, die über einen der zahlreichen Kanälen führt, die die Stadt durchziehen und ins Meer münden. Zwei Tage später finden sie die Weißen Raben am Strand. Diese nehmen sie bei sich auf unpflegen sie gesund. Jedoch müssen sie fetsstellen, dass Maven sich bei dem Sturz offenbar den Kopf aufgeschlagen hat,denn sie erinnet sich an nichts mehr, außer ihrem Namen ...

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Maven wäre mit 4 Jahren viel zu klein und dusselig, um in deiner Story so zu agieren, überhaupt zu überleben. Sie müsste zu Beginn etwa 10 sein, um überhaupt genug Durchblick haben zu können. Ein Jahr Sklaverei, ein Jahr Gefangenschaft reichen auch schon aus, also diese Zeiträume solltest du raffen.

Unter 12 Jahren im Mittelalter allein auf der Straße zu leben ist gefährlich. Da hat niemand "Mitleid mit der armen Kleinen". Sie muss sich bestimmt öfters einmal ihrer Haut wehren, was zu Essen stehlen... Zimperliese und Heulsuse darf sie nicht sein, aber das Erlebte wird sie schon knallhart machen.

Mit 12 bekommt sie auch erst die ersten fraulichen Rundungen, so dass der Bösewicht sie überhaupt als Frau sehen und begehren kann. Dieser Lèan ist schließlich ein gestandener Mann. Der will sicher nicht, dass man ihm nachsagt, er stünde auf kleine Kinder. Das wäre ja eine Schwäche.

Deine Idee ist ansonsten ausgezeichnet. Die Amnesie solltest du nur nicht zu lange dauern lassen. Damit habe ich selbst erlebte Erfahrungen. Ein bekanntes Gesicht, eine bekannte Redewendung, ein Name, jede Winzigkeit kann ihr Gedächtnis wieder ein Stück weit anwerfen. 

Die Entführung der Mutter ist ja, wenn sie dann 14 oder 15 ist, weniger lange her, so dass man sich bei den Weißen Raben an den Vorfall noch gut erinnert. Jemand erzählt davon, sie bekommt das mit, schnappt Namen auf... Damit kommen Böse Träume, Flashbacks... Manches davon wird sie sich erst selbst nicht glauben wollen, muss aber eingestehen, dass...

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Da gibt es mehrere Dinge im Hintergrund.

Ihm wurde etwas wertvolle zerstört. Eventuell ist der ideelle Wert viel höher, als der Matrielle. Der Verlust ist für ihn siher gewaltig, wenn er deswegen sogar Selbstmord begehen will - solltest du mal drüber nachdenken

Das Kind ist 8, da wird es das nicht mit Absicht gemacht haben, deshalb kann und darf der Vater nicht so sehr auf das Kind böse sein, wie er es wahrscheinlcih im Innern doch ist. Das ergibt für ihn einen Zwiespalt - auch nachdenkenswert.

Das Kind wird nach und nach immer stärkere Schuldgefühle haben, weil es erst mit der Zeit erkennt, welchen Schaden es angerichtet hat. Es bekommt ja mit, wie verzweifelt der Vater über den Verlust ist und wird. Mit 8 ist man noch nicht so analytisch, wie mit 12 oder 16.

Und dann hat er da auch noch ein Meseser in der Hand, sagt er wolle sich umbringen. (Großmutter, warum hast du so große Zähne) Das muss das Kind völlig verunsichern, es erkennt seinen Vater niht wieder - denk mal weiter.

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Wenn das Schreiben deines Buches dich vom Geldverdienen abhält, dann lass es besser. Hier die Begründung:


Mit dem Schreiben Geld verdienen, und zwar so viel, dass man davon wenigstens auskömmlich leben kann, trifft hier in Deutschland vielleicht auf 200 Personen zu. Es werden wirklich nicht mehr sein, eher weniger. Dieser kleinen Schar stehen schon viel mehr Lottomillionäre gegenüber.

Warum?

Sagen wir, du schreibst ein Buch mit über 500 Seiten, das im Handel dann 14,99 kosten soll. 7% Mehrwertsteuer runter, bleiben Netto 14 €. Vom Verlag bekommst du davon als Autor zwischen 6% und 8% Honorar. Das macht pro Exemplar für dich zwischen 0,84 € und 1,12 €. Abgerechnet und augezaht würde an dich zwei mal jährlich.

Du wirst ja auf Deutsch schreiben. Deutschland, Österreich und Schweiz haben zusammen etwa 100 Mio Menshen mit Deutsch als Sprache. Wenn also jeder hundertste ein Buch kauft, sind das eine Million Bücher, und damit auch eine Million für den Autor. Ein schöner Traum.

Im Durchschnitt werden von Büchern im Laufe der ersten zwei Jahre ab Erscheinen 4.000 Stück verkauft, was aber keine Garantie ist. Danach sind die meisten Titel längst weg vom Fenster. Werden von einem Buch in einem Monat 5.000 Exemplare verkauft, kommt es schon auf die Spiegel Bestsellerliste.

Nun rechnen wir einmal aus, wie viele, und wie oft du gut verkaufbare Bücher schreiben müsstest, um auf 2.000 € monatlich kommen zu können. Schreibt ein Autor regelmäßig und viel, ist also schon bekannt, dann braucht es alle drei Monate ein gut verkaufbares Buch mit einem Preis um die 10 €. Meinst du, du schaffst das - immer wieder - ohne Flopps dazwischen?

Warum gerade 2.000 €? Davon müsstest du Krankenversicherung ca. 550
€, und einen Rentenversicherungsbetrag ca. 380 € zahlen, dann noch etwa
50 € für Pflegeversicherung, es blieben dir etwas über 1.000 €, die
sogar noch Einkommenssteuerfrei wären.

Mit einem Arbeitsvertrag über 35 Wochenstunden bei Mindestlohn würde man genau so viel verdienen wie so ein tüchtiger Autor. 35 Wochenstunden entsprechen 151 Monatsstunden multipliziert mit 8,84 = 1.334 Brutto. Der Arbeitgeber zahlt die halbe Kranken- und Rentenversicherung und es bleiben Netto etwas über 1.000 €.

Autor ist kein Ausbildungsberuf. Autoren arbeiten freiberuflich, wie
Rechtsanwälte, Steuerberater, Makler usw gegen Honorar. Das bedeutet
auch, ohne Netz und doppelten Boden - kein druckreifes Manuskript, kein
Honorar.

Bevor du an Luftschlössern in Wolkenkukuksheim bastelst, bleib besser bei dem, womit du jetzt deine Brötchen verdienst. In deiner Freizeit kannst du jederzeit schreiben, es kostet ja nichts, und wer weiß, vielleicht wird das mit dem Luftschloss ja doch noch etwas. Es gewinnt ja auch immer wieder jemand im Lotto.

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Seinen Stil und Ausdruck, Grammatik und Wortwahl kann man verbessern, indem man zunächst seine eigenen Ansprüche erhöht. Suche immer nach dem treffendsten Wort. Gewöhne dir an, stets in ganzen Sätzen zu sprechen.

Im Gespräch mit Kumpels reicht ja Mittelmaß, weil man einander fast schon nur mit Grunzlauten versteht. Wenn die Menschen in deinem Umfeld kein höheres Sprachniveau haben als du selbst, lernst du von ihnen nichts, im Gegenteil, sie versauen deinen noch obendrein.

Wenn du kene Gespräche mit gebildetetn Erwachsenen führen kannst, weil es sie in deinem Umfeld nicht ausreichend gibt, dann lies, lies, lies an guten Büchern, was du in die Finger bekommen kannst. Schau mal nach den Reclam-Büchern, die sind nicht teuer, klein und handlich, aber gute Literatur.

Kommt dir eine Textpassage schwierig vor, sieh in ein Grammatikbuch, kommt ein unbekanntes Wort, schlag es im Lexikon nach. Verstehst du einen Zusammenhang nicht, streich ihn an und frage jemand, der es viellicht besser weiß und Auskunft geben kann.

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Erster Satz OK

Da es mein Ziel ist...

Der Satz ist reichlich lang. Ich hätte ihn in zwei untereteilt geschrieben.

Anfang mit Da es ... ist, macht immer einen geschwurbelten Satz nötig.

Warum nicht:

Mein Ziel ist es Grundschulehrerin zu werden und dazu Lehramt zu studieren. Ich würde mich sehr freuen, wenn ich mein Abitur an ihrer Schule absolvieren darf.

Eine Bewerbung um einen Schul/Ausbildungsplazt ist sozusagen eine Erlaubnisanfrage, im Sinne von, darf ich bei ihnen lernen.

Du könntest zwischen beiden Sätzen noch erwähnen, dass dich auch dein Lehrer ... für den Beruf für  geeignet hält, oder du gerne mit Kindern arbeiten möchtest. 

Freue mich über eine Rückmeldung und auf ein Gespräch.

Ein Gespräch kann man nicht anders als persönlich führen, deshalb auch nicht persönliches Gespräch schreiben, wenn du nicht direkt an eine Person adressiert schreibst. Steht in der Anrede Herr Meier, willst du ja mit ihm ein persönliches Gespräch führen, aber niemals mit Damen und Herren.

Mehr brauchst du nicht zu schreiben. Noten und Empfehlung der Lehrer fügst du ja bei. Jedes Doppelmoppel ist nur überflüssiges Infodumping.

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Wie entkommt man einem überwachten Labor/Militärbasis?

Bevor jemand aufschreit: Es ist für eine Geschichte und ich habe mich in eine Sackgasse manövriert, die aber essentiell für die Story ist. Ich bin für jede Idee oder Schubs dankbar.

Meine Charaktere sind aktuell in einer unterirrdischen Geheimbasis, wo sie als eine Art menschliche Laborratten zu Killern ausgebildet werden. Die meisten nicht ganz freiwillig. Es ist jetzt gerade eine Figur gestorben, was ihnen die Deckung des Chaos und natürlich etwas weniger Überwachung zB beim Abendessen gewährleistet, weil Trauer. Das Problem ist, dass ich eine Gruppe aus mindestens 5 Leuten zumindest aus diesem Trakt des Gebäudes und in eine tiefer(!) gelegene Etage (also weiter weg vom eigentlichen Eingang) bringen muss.

Sie haben in einer tiefergelegenen Etage des Gebäudes Hilfe – das heißt, sie müssen nur diese eine Person erreichen, dann ist es ein Kinderspiel. Lüftungsschächte wären natürlich eine Option (gerade in einer unterirrdischen Stadt) aber das finde ich zu klischeebehaftet. Das anfängliche kleine Treffen habe ich natürlich auch schon gestrichen und bin jetzt mit der Überlegung gegangen, dass sie in Zweier- oder Dreiergrüppchen ihr Glück versuchen und sich erst in einem weniger überwachten Trakt wiedertreffen. Drei der fünf haben das übrigens schon einige Male gemacht.

Zum Gebäude: Es ist eine unterirrdische Stadt in einem dystopisch-futuristischem Setting. Der Trakt in dem meine Leute sind, ist soweit überwacht, als dass die Leute aufgrund von SIcherheitsvorkehrungen (bewusstloses Anliefern) nicht aus der Stadt finden und die Wachen dort helfen ihnen nicht und haben allgemein eher Respekt bis Angst vor meinen Laborratten. Das gesagt, bekommen sie ordentlich eine auf den Deckel, wenn jemand beim Rein- oder Rausgehen erwischt werden würde. Die Sicherheitsvorkehrungen sind in den obersten Etagen am schlimmsten, je tiefer man kommt, desto mehr Maschinen und Techniker hat man. Da die Überprüfungen am Eingang durchgeführt werden und gewisse Trakts abschneidet (es sei denn der Identitätschip ist freigegeben), ist es natürlich leichter tiefer in die Stadt zu kommen, aber von dort kommt man ja laut dem Glauben der Wachen nicht raus. Weglassen sollen sie ihre Laborratten aber trotzdem nicht unbedingt.

Ich bin also ein wenig in der Sackgasse und wäre über vielleicht auch etwas verrücktere Ideen dankbar – und ich habe einiges an Freiraum, was die Kräfte meiner Laborratten betrifft, also kann es ruhig etwas Dummes sein. Aber ich will wie gesagt keine Lüftungsschächte ;)

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Hast du deine Protas vorher ( in früheren Kapiteln) alle Sicherheitsvorkehrungen schon "ausfindig machen lassen"? Wachwechsel - Ablauf, Räumlichkeiten - kennen sie das Gebäude gut genug - Nebenwege, Schächte... Technik - was reagiert worauf und wie, Gab es schon mal Fluchtversuche - was haben sie daraus "gelernt".

Wenigstens einer der Fünf muss einen Plan haben, der vielleicht ausgeklügelt choreographiert sein muss - Absprachen, Geheimzeichen. Gibt es weitere Mitwisser? Der Todesfall tritt plötzlich ein - sind sie vorbereitet?

Ein ganz ungesicherter Lüftungsschacht wäre unglaubwürdig. Wie gelangt Versorgung hinein und anderes hinaus?

Sie könnten bei den Wachen oder sonst welchen Beteiligten einen Verbündeten haben. Es gibt immer Menschen denen Skrupel kommen, die sich mit den Opfer solidarisieren, in jeder Gruppe. (man denke an Schindler, Stauffenberg). Selten sind es die "kleinen Lichter" und niemals die "Oberbonzen".

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Du kannst auf Wattpad mit dem Hashtag #coverbooks oder #booccover nach Wattpaddern suchen, die für andere Cover gestalten.

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Wenn du Gesetze suchst, wirst du hier fündig:

www.gesetze-im-internet.de

unter Titelsuche StGB eingeben, schon hast du das ganze Strafgesetzbuch vor dir. Ab § 80 fangen dann die einzelnen Strafbaren Handlungen, Verbrechen und Vergehen an. Sie sind in Gruppen sortieret zusammengefasst.

In diesem Fall werden ja falsche Absichten vorgespiegelt. Heiratsschwindel liegt nicht vor, denn es kam ja zur Heirat.

Eventuell findest du auch noch was im Bürgerlichen Geseetzbuch BGB Buch 4 (Ehe- uind Familienrecht) und im Buch 5 (Erbrecht)

Die vermögenden Eltern können jederzeit ihr Testament ändern. Auch wenn sie eine Bedingung stellen, die dann kurzzeitig erfüllt ist, danach aber nicht mehr, können sie wieder neu entscheiden. Kinder haben nicht automatisch Anspruch darauf, als Erbe im Testament berücksichtigt zu werden, ob sie Bedingungen erfüllen oder nicht.

Wenn kein Testament vorliegt, ist das mit dem Erben so:

Stirbt eine verheiratete Person, dann gehört dem ihn überlebenden Ehepartner zunächst die ideelle Hälfte des Vermögens (halbes Haus, halbes Auto, halbes Sparbuch...) und er erhält die Hälfte des Vermögens des verstorbenen Lebenspartner als Zugewinn (gemeinsam während der Ehe erwirtschaftetes Vermögen).

Das verbleibende Viertel des gemeinsamen Vermögens fällt dann an die Erben nächster Ordnung als gesetzliches Erbteil, in deinem Fall deren Kind(er), und zwar zu je gleichen Teilen.

Hatte der Verstorbene z.B. drei Kinder, würde von dem Viertel dann jedes ein Drittel bekommen. Ist eines dieser Kinder bereits vor Eintritt des Erbfalls verstorben, wird dessen Anteil auf seine leiblichen Kinder (Enkel des Erblassers) aufgeteilt.

Ein Testament kann stets eine andere Verteilung des Vermögens vorsehen, ganz so wie es der Erblasser vorsieht. Ehegatten können auch ein gegenseitiges Testament machen, dann erben ihre Kinder erst dann, wenn beide verstorben sind.

Ist jemand erbberechtigt, wird aber vom Erblasser in dessen Testament nicht als Erbe aufgeführt, dann steht dem noch die Hälfte seines gesetzlichen Erbteils als Pflichtteil zu. Das muss er dann beim Nachlassgericht einklagen.

Man kann auch als Erbunwürdig erachtet werden. Was dein Protagonist in deiner Story gemacht hat, würde das sogar wahrscheinlich machen.

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Vielleicht hilft dir dabei diese Seite weiter:

http://www.lowchensaustralia.com/names.htm

Man muss nicht so gut englisch können, Schulenglich reicht durchaus.

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Was du beschreibst könnte man mit dem Begriff Fachidiot oder Nerd zusammenfassen. Das ist ein Mensch, der nur auf einem einzigen oder wenigen Gebieten wirklich brilliant sein kann, während alles andere ihn überfordert.

Entweder fällt es ihm schwer, sich auf (s)ein Thema zu konzentrieren, dann verliert er zu oft den Fokus, schweift gedanklich ab, verliert immer wieder  seinen eigenen Faden. Das kann auch an Mangelernährung, zu wenig Schlaf, oder einer Stoffwechselstörung liegen. 

Oder es fehlt ihm einfach der Wortschatz. Sein Vokabular als Ingeneur ist ja etwas fachliches, zu rein sachlichen Themen. Dann fehlen ihm schon deutsche Worten für Gefühle, Sinneseindrücke use. Das treffende Beschreiben von eben nicht nur reinen Sachzusammenhängen, fällt dann schwer. Da hilft alle Intelligenz nicht weiter.

Ein fotografische Gedächtnis hat damit nichts zu tun. Wie gut man Worte im Text (wieder)erkennt und erfassst hängt auch davon ab, ob sie zum eigenen Wortschatz gehören, man viele ähnlich gelagerte Texte liest, sie einem  also geläufig sind. 

Helfen kann er sich da nur selbst. Was willst du machen? Wenn er etwsas
erzählt, könntest du ihn auf den roten Faden fokussieren, aber mehr doch
nicht.

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Um sich rauszuschleichen muss er sich dort gut auskennen. Fang also nicht mit seiner Ankufunt an, sonst must du eine viel zu lange Story schreiben, bis er die Örtlichkeit dazu genau genug kennt, damit das glaubwürdig ist.

Oder - er ist schon zwei Wochen da, und es fahren alle Schüler an einem Nachmittag (wie üblich) alle in den nahen Ort, und er setzt sich dort von den anderen ab... verläuft, verbummelt sich und verpasst den Bus zurück... (Viel einfacher zu schreiben)

Warum fällt seine Abwesenheit zuerst gar nicht auf? er hat noch keine Freunde gefunden, die ihn vermissen würden... Ist er jetzt in Panik, oder denkt er 'ist auch ganz gut so'.

Wo und wie könnte er da nun ein Mädchen kennenlernen? Sie müsste ja auch zufällig irgendwie allein dort "herumgeistern" nicht mit anderen zusammen sein. Warum nimmt er mit ihr Kontakt auf? Hat sie was merkwürdiges an sich? scheint sie sich (auch) zu vrstecken? 

Ja, nun musst du deine Leute nur noch in Bewegung setzen, damit das passiert, was du passieren lassen willst.

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Kann mir jemand bei der Formulierung meines Textet (Gewerbefläche anmieten) helfen?

Kann mir jemand bei der Formulierung dieser Bewerbung helfen? Ich möchte eine Ladenfläche in einem Einkaufszentrum wo es mehrere Läden gibt anmieten, bzw nachfragen ob die mir eine Ladenfläche zu Verfügung stellen können oder falls mal in der nächsten Zeit was frei wird das sie mich kontaktieren würden. Das Einkaufszentrum ist riesig, mir würde es auch ausreichen wenn ich einfach einen kleinen Bereich tur ferfügung gestellt bekommen würde.

  • Was willst Du mit dem Laden machen? Unter anderem eine Pizzeria die in diesem Einkaufszentrum, auf jeden Fall fehlt!

-warum sollte dein Geschäft gut laufen? Wenn wir mit Freunden dort sind zum shoppen und Pizza essen wollen, fahren wir jedesmal anschließend wo anders hin, weil es dort keine vernünftige Pizza gibt. Das habe ich auch schon von vielen mitbekommen dass denen dort vernünftige Pizza fehlt!

-Hast du Erfahrung in diesem Bereich? Ich habe jahrelang in der Gastronomie gearbeitet, mein Cousin hat einen sehr bekannten Restaurant und es einer der top verdienen aus unserer Stadt, dort helfe ich auch oft aus.

  • Wie kannst Du sicherstellen, dass Du regelmäßig die Miete bezahlst? Ich bekomme Startkapital von meiner Familie zusätzlich habe ich auch gespartes Geld.

Wenn Sie es verlangen würden würde ich auch ein Businessplan erstellen.

Ich habe keinen so guten Wortschatz und weiß auch nicht wie ich anfangen kann um sie Überhaupt davon zu überzeugen sich mit mir erst mal zusammenzusetzen.

Ich wär sehr dankbar wenn mir hier einer helfen könnte.

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Um in einem Einkaufscenter eine Ladenfläche anzumieten will man ganz sicher von diir einen Businessplan sehen. Den liefere am besten ungefragt gleich mit!

Die Laufzeiten liegen in der Regel bei 5 Jahren mit Option auf Verlängerung um weitere fünf. Eine Mietsicherheit wird da auch fällig, zumindest eine Selbstschulderische Bürgschaft in entsprechender Höhe.

Einkaufscenter verlangen von jedem Laden auch eine Beteiligung am Werbeaufwand des Centrers, die dann als fester Prozentsatz deines Umsatzes berechnet wird. Das muss deine Pizzeria erst einmal herausholen!

Unter anderem eine Pizzeria ? Heißt genauer? Das will man nämlich auch von dier dann wissen. Du kenntst du dich ja mit den Reichtlinien und Anforderungen im Bereich Lebensmitteln, Herstellung, Bewirtung aus, bist also kein Neuling.

Willst du nur Pizza zum Mitnehmen, oder auch Sitzplätze? Das legt die nötige Größe schon ungefähr fest. Getränke, Nachspeisen... alles braucht Platz.

...fahren wir jedesmal anschließend wo anders hin, weil es dort keine vernünftige Pizza gibt ... schon von vielen mitbekommen dass denen dort vernünftige Pizza fehlt!

Hast du dich schon einmal gefragt, warum nicht schon seit lsangem jemand anders diesen Standort für eine Pizzeria gewählt hat? Der wird seine Gründe haben. Recherchierre da doch erst einmal, bevor du dir viel Mühe machst, und dann doch nichts daraus wird. Da würde auch ein schlichter Dreizeiler genügen.

Vielleicht will das Center auch keine, das kannst du mit einem einzigen Telefonat schon einmal klären. Während du deinen Businessplan arbeitest, werden dir die richtigen Worte schon zufliegen. Vorlagen gibt es im Internet dazu ja genug.

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Ich würde erst einmal ein Gerippe schreiben, also die grobe Handlung, und die immer weiter ausbauen. Hier legt man lso fest, wie es beginnt, welche Wendungen es gibt, wie das Ende ungefähr aussehen soll, auf das alles hinstrebt. (Ist bis zum Schluss aber auch noch wandelbar)

Gleichzeitig dann von den wichtigsten Charakteren jeweils einen Charakterbogen anlegen, also alles über die Personen genau festhalten.

Das Gerippe, auch Plot genannt, ist dann so etwas wie dei Straßenkarte, die du immer genauer dann in deinem eigentlichen Text ausbaust. Ich lege mir dazu beides nebeneinander als Dokumente auf den Schirm.

Was ich als Text aufschreibe, nicht unbedingt in genauer Reihenfolge, sondern auch schon einnmal Szenenweise, halte ich dann in Stichworten an der richtigen Stelle in meinem Plot fest. Bei den Stichworten auchte ich auf gleichen Wortlaut, so lässt sich mit Suchen und Finden gut arbeiten.

So kann man seien Roman an allen möglichen Stellen immer weiter stricken, musss sich nicht an eine chronologie halten, behält aber den Überblick.,

Was du wie schreiben willst, musst du aber schon selber wissen.

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Ein Author ist jemand, der etwas aufgeschrieben hat, dass er selbst formuliert hat. Es kann ebensogut etwas fiktives, wie etwas auf Tatsachen beruhendes sein. Das eine ist Belletristik, das andere Sachbuch.

In beiden Bereichen gibt es ein breites Spektrum. Belletristik reicht von Kurzprosa bis Dekalogie (Fortsetzungsroman in zehn Bänden usw.) Sachbücher werden unterschieden in Sach- und Fachbuch, wobei das Fachbuch eher für Leser gedacht ist, die auf dem Gebiet selbst Experten sind, oder für Ausbildungszwecke. Sachbücher sind eher allgemeinere "Ratgeber" zu populären Themen, Kochbücher usw.

Was bedeutet aber "veröffentlicht"? Kann man dein Buch oder auch EBook im Buchhandel kaufen? Hat es eine ISBN = Internationale Standardbuchnummer (wird von der MVB Marketing- und Verlagsservice des Buchhandels GmbH vergeben)? Liegen der Deutschen Nationalbibliothek (Leipzig und Frankfurt) zwei Exemplare deines Buches vor?

Das erst macht es einer ausreichend großen Leserschaft erst möglich, dein Werk auch zu erhalten. Andernfalls musst du den ganzen Verkauf und Vertrieb in eignener Regie berwerkstelligen.

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Da mussst du wirklich gkründlich recherchieren, das kann man nicht mit drei Sätzen und ein paar Begriffen erklären. Es hängt auch davon ab, welchen 'königlichen Hof' du meinst, in welchem Zeitraum des Mittelalters deine Story angesiedelt ist.

Es gibt das Früh-, Hoch-, Spätmittelalter und die frühe Neuzeit. Im Groben ordnet man das Mittelalter in die Zeit von 500 bzw. 600 n. Chr. bis etwa 1500 - also Völkerwanderung bis Reformation ein. Das sind etwa eintausend Jahre, in denen nichts statisch überall gleich war. 

Königliche Höfe als feste Residenzen gab es zunächst gar nicht. Könige zogen von Ländchen zu Ländchen um dort zu Gericht zu sitzen, sich mit den örtlichen "Amtsträgern" auszutauschen, Verträge und Vereinbarungen zu treffen etc.

Dazwischen gab es immer wieder "Kreuzzüge" in denen Ritter mit ihrem Fußvolk für mehrere Jahre in den Orient aufbrachen um 'die heilige Stadt Jerusalem zu befreien'

Burgen waren keine Paläste, an denen die Herrsdcher residierten. Das waren militärische Stürzpunkte an stratgisch günstigen Stellen im Land. Kam ein König dort an, musst der Ritter, der die Burg mit ihren Ländereien darum herum als Lehen "besaß" den König als seinen "Lehnsherren" und sein ganzes Gefolge versorgen... 

Es gab die drei "Stände" Adel, Klerus, Bürger und die Bauern waren alle Leibeigene. Später wurden Handel und Handwerk in "Gilden" und "Zünften" streng reglementiert organisiert.

Jetzt hast du ein paar Stichworte, die dir weiterhelfen. DAmit du autenthisch schreiben kannst, musst du dir die Auskünfte aber wirklich schon selber holen, sonst überschätzt du evtl. die Befugnisse von so einem Mundschenk, oder hältst einen Ritter schon für jemand, der lesen und shreiben konnte.

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Das Gesicht beschreibt man nur dann etwas genauer, wenn der "Beobachtende" nur etwa einen Meter entfernt ist und seine Beobachtung wirklich und ganz und gar wichtig ist für die momentane Handlung.

Ganz genau mit allen Runzeln, Furchen, Dimpeln, Härchen etc, nur bei höächstens 20 cm, also in einer (beinahe) Kusszene. Es ist also eine Frage der Perspektive. Es ist für die Handlung ganz gleichgültig und schnurz piep egal, welche Augenfrabe, Haarfarbe, Grübchen... jemand hat.

Alle solche Äußerklichkeiten sagen überhaupt und ganz und gar nichts über seinen Charakter oder sein Wesen aus. Blond und blauäugig ist nicht automatisch doof und ob die grünen Pupillen auch noch Goldsprenkel haben, interessiert bestenfalls in schmalztriefenden Liebesschnulzen.

Interessant wird das Gesicht nur, wenn es Emotionen spiegelt. Erschrocken sieht anders aus als amüsiert, nachdenklich oder ängsltlich. Auch jemand mit ganz, ganz vielen Llachfältchen kann tief traurig dreinblicken, ohne dass man solch einen Geschwurbel schreibt wie, 'seine Augen schienen in Tränen fortzuschwimmen'.

Erwähne wichtige Äußerlichkeiten oberflächlich, wenn du den Charakter einführst. "Sie war der Jeans und Sweatshirt Typ, kaum Make Up und die blonden Haare zum Pferdeschwanz gebunden stand sie vor mir. Gerade einmal bis zur Schulter ging sie mir, und so wie sie in ihren Turnschuhen auf den Zehen wippte, die eine Augenbraue hochgezogen, schien sie zu allem bereit." 

Jetzt kann es losgehen, fast egal wohin, nur nicht zum Schulball oder ins Theater. Das reicht dem Leser fürs erste. Aha, jung, sportlicher Typ, aufgeschlossen, bereit für neues... (auf jedenfall kein Girly, keine Barby-Tussi) Jetzt muss Action kommen.

Später kannst du immer noch dies und das fallen lassen, wenn es für die Handlung wichtig wird. 'Irgend etwas machte sie wohl nervös, denn schon zum zweiten mal in kurzer Zeit band sie ihre Haare neu und zupfte immer wieder an ihrem Pulli herum.' oder 'Ja OK - ich habe sie warten lassen. Aber 10 Minuten zu spät, ist kein Grund mich so giftig anzuknurren.' 

Lass eine Person das Gesicht und die Gesten machen, wie sie zu der momentanen Situation passen, und schwafel da nicht mit hergekramten Adjektiven  herum. Adjektive werden den Fortgang einer Story immer bremsen, weil sie statisch sind. Benutze treffende Verben, bechreibe Aussehen als "Bewegung, Veränderung...", denn nur Verben sorgen für Action.

Beispiel, sie ist erade auf jemand sauer: aus zusammengekniffenen Augen, vor der Brust verschränkten Armen und hochgezogenen Schultern mit durchborhendem Blick... / Zunächst hatte sie geschwiegen, ließ dann die Arme fallen, drehte sich zu mir herüber, nahm mich fest ins Visier und blaffte, "Weißt du was, du kannst mich mal!" Wo ist mehr Acton?

Meine Beispiele sind nur mal so 'out of the Cuff', aber du erkennst wohl schon, was ich meine. Lass dem Leser seine eigene Fantasie und ihn lieber atemlos der Handlung folgen.

Hier gibt es saugute Tipps zum Nachlesen:

http://www.schriftsteller-werden.de/

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Ich habe einfach keine Ideen in sa hen beruf?

Ich (14, weiblich, möchte Abitur machen) werde von allen Seiten her gefragt was ich mal werden will, außer meine mama, die meint ich muss das jetzt noch gar nicht wissen. Das doofe ist, dass ich es selber gerne wüsste. Ich habe schon oft im Internet nachgeguckt, habe mir ein Buch aus der Schule mit allen aktuellen Ausbildungsberufen (über 300) in Deutschland angeguckt und weiß es immer noch nicht. Nicht mal eine Richtung! Vielleicht habt ihr ja eine Idee, wenn ihr die nachfolgenden Dinge über mich erfahrt: ich interessiere mich für Tiere, lese gerne, liebe es englisch zu sprechen (kann es auch sehr gut, versuche im Moment mir auch spanisch beizubringen), liebe es zu kochen und zu backen. Andererseits kann ich Musik zum Tod nicht ausstehen, kann keine Gespräche führen, kann allgemein nicht mit Menschen umgehen und habe keine Lust mich mit ihnen zu treffen oder so (aber nicht weil ich arrogant bin, sondern weil ich einfach wirklich keine Lust habe!). Ich habe noch nie geraucht, Alkohol getrunken, Drogen genommen oder sonst irgendwas schlechtes gemacht. Ich habe schon überlegt wie es wäre als Tierpfleger zu arbeiten, aber ich wäre wahrscheinlich unterfordert.. außerdem möchte ich schon nicht allzu wenig verdienen. Beim Beruf Koch das gleiche... Irgendwelche bürojobs, was soziales oder Dinge die mit verletzten, kranken Leuten zu tun haben möchte ich auch nicht.. bitte helft mir, ich bin ein schwieriger Fall :"D

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Das du dich nicht entscheiden kannst, iat ganz logisch. Da sollst du dir darüber gedanken machen, was du später einmal als Erwachsener machen willst, hast aber viel zu wenig Informationen, um dich festlegen zu können.

kann keine Gespräche führen, kann allgemein nicht mit Menschen umgehen und habe keine Lust mich mit ihnen zu treffen oder so

Das liegt daran, dass du noch so jung bist. Das wächst sich noch zurecht, auch wenn du das jetzt noch nicht glaubst. Und was man gern als Hobby macht, sieht als Beruf dann doch eher anders aus. Und du möchtest etwas machen, wozu man Köpfchen braucht.

Die wenigsten Köche z.B. können ihre Kreativität bei der Arbeit auch ausleben. Tierpfleger ist ein harter Job, streicheln ud Schmusern kommt dabei eher selten vor. Besonders in jungen Jahren hat man von vielen Berufen oft eine reichlich falsche Vorstellung. Mehr ls 90% eines Berufs ist immer Routine.

Und dann gibt es keinen einzigen Beruf, in dem man ganz und gar nicht mit Menschen zu tun hat, oder ausschließlich nur mit Sachen. Wilst du im Bereich Sprache arbeiten, wirst du es auch mit Menschen zu tun bekommen. Viele Berufe erfordern auch ein abgeschlossenes Studium.

Hat man keine Ideen, fehlen einem die nötigen Informationen. Wenn es zu viele gibt, muss man sie sortieren. Veiles lsst sich auch gruppieren. Vielleicht siehst du dich mal systematisch hier um:

https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/faces/index?path=null/berufsfelder

Was willst du mit Dingen tun (herstellen, verwalten, verkaufen, lagern,
transportieren pflegen, entwickeln, verbessern...) Was willst du mit Menschen tun? (bedienen, beraten, anleiten, unterrichten, führen, behandeln, ...) Was machen Übersetzer genau? Willst du viel unterwegs sein, oder von einem Platz arbeiten? Endlos viele Möglichkeiten.

Und nun mach dich schlau und leg los.

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Hier ein paar Überlegungen, die deiner Story einen Weg und eine Richtung geben:

Ist der Fundort auch der Tatort? - Es ist unwahrscheinlich, dass ein Taxifahrer in den Kreisen der Reichen verkehrt. - War er vielleicht so etwas wie ein Handlanger bei dubiosen Machenschaften (Anlagegeschäfte, Immobilienbranche...) War er der Gigolo der reichen Schönen, und fiel der Eifersucht des Ehemanns zum Opfer?

Schmuck herumliegen zu haben alleine macht noch nicht reich. - Wie kam er zu dem markanten Schmuckstück? - Hat er es gestohlen? wurde er ihm von ihr geschenkt? Gehörte er einer Einbruchsgang an? Wurde er bei einem Raub ermordet, oder im Steit von seinen Kumpanen?

Möglich ist auch, dass jemand in höchsten Kreisen meinte, er hätte irgend etwas mitgbekommen, dass er nicht wissen durfte, ihn also nur "vorsorglich" kalt gemacht?

Tja, es ist deine Story ;-)

So einen Krimi schreibt man üblicherweise erst, wenn man sich über die Tat, die Motive und deren Hintergründe genau im Klaren ist. Dann erst schreibt man die Handlung darum herum

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Es gibt dazu so eine Art "Grundregel". Man will auf jeden Fall nicht sofort das ganze Werk haben. Die ersten 30 bis 50 Seiten des Buches reichen den Lektoren schon, um zu erkennen, ob das Potenzial hat. Auf der Internetseite der Verlage sind diese Anforderungen angegeben.

Fast immer will man ein Exposé von etwa 3 Seiten. Das ist eine Beschreibung des Werkes mit einem Abriss der Handlung, eine Art Inhaltsangabe. Die Optimale Gliederung sieht so aus:

Ein zusammenfassender Satz vorangestellt, der so etwas wie den Klappentext darstellt. Dann folgt eine kurze Beschreibung von "Handlungsort und der Zeit" und eine Erläuterung zu den wichtigsten Charakteren. Dem folgt eine Beschreibung des Inhalts mit ungefähr 3 Zeilen pro Kapitel.

Das eine Kapitel wird natürlich wichtiger sein als andere und mehr Platz brauchen, deshalb nur ungefähr, aber alls kurz gehalten. Ins Exposé wird auch das Ende hineingenommen, denn Lektoren sind etwas anderes als Leser. Dann folgt der Romanbeginn, höchstens 50 Seiten.

Heute schickt man keine Papierbündel mehr durch die Gegend, auch Datenträger CD-ROM oder Stick sind unerwünscht. Daher alles in eine Datei an eine Mail anhängen. Sollte tatsächlich gedrucktes Material angefordert werden, dann die Romanseiten ungeheftet und gelocht nur mit zwei Gummibändern überkreuz zusammenfassen.

Für den Romantext solltest du die so genannte Normseite verwenden (60 Zeichen in 30 Zeilen, Abstand 24 pt.). Oben steht auf jeder Seite Titel und Autorenname und in der Fußzeile die Seitennummern. eine Vorlage zum Herunterladen findest du auf dieser Seite ganz unten:

http://www.schriftsteller-werden.de/downloads/

Der Blog von Jacqueline Vellguth ist übrings eine hervorragend Fundgrube für Ratschläge zum Schreiben und Veröffentlichen.

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Jack and Jill kommen in einem englischen Kinderreim vor. Jack and Jill went up the hill, to fetch a bucket of water. Jack fell down and broke his crown, and Jill came tumbling after. Vielleicht dieses hier?

Piano Playtime: Favourite Rhymes Sound Book (Hardback)

https://www.thebookpeople.co.uk/webapp/wcs/stores/servlet/qs_product_tbp?productId=630101&storeId=10001&catalogId=10051&langId=100&topCatId=85207&categoryId=109704

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Die Idee finde ich super, denn Bücher wirft man nicht einfach so weg. Es gibt aber auch einfach Schund, und was nicht älter als 4 Jahre ist, bekommt jeder fast so günstig schon im Handel, nimmt es nicht gebraucht.

Bücher, von denen du meinst, dass sie einen Antiquar interessieren könnten, stellst du in einer Liste zusammen, gehst nicht mit den Büchern sofort irgendwo hin. Das machst du professioneller, und die Mühe lohnt sich:

In die Liste nimmst du die Angaben aus dem Impressum der Bücher auf: Titel, Autor, Verlag mit Ort, ISBN (haben Bücher erst seit etwa 1962), Vorwort/Einleitung/Kommentar von ..., Widmung und/oder Exlibris enthalten, Ausstattung also Einbandart und Zustand des Einbandes, der Seiten und der Bindung (sei so pingelig wie ein Käufer).

Taschenbücher nach 1945 veröffentlicht, von unbedeutenden Autoren kann man wohl getrost ins Altpapier geben. Die sortieren und verkaufen lohnt die Mühe nicht. Dann gibt es noch die Readers Digest Bände. Sie sehen edel aus, sind aber völlig wertlos. Auch wenn im Impressum ein Buchclub als Verlagoder (Buch)Club-Ausgabe steht, ist das Buch für den Orkus.

Mit deinen Notizen kannst du im Internet vorher nachsehen, was
du da überhaupt hast, ob es sich lohnt, welchen Preis du und ungefähr erwarten kannst. Das gibt dir auch ein sicheres Gefühl dem Antiquitätenhändler gegenüber.

Dann kommt das Verhandeln, und je besser du informiert bist, desto besser kannst du argumentieren. Lass dich nicht kopfscheu machen, denn Antiquitätenhändler wollen natürlich immer möglichst wenig investieren, billig ankaufen. Aber jeder Euro mehr ist deiner.

Wenn du direkt nicht verkaufen kannst, bleibt dir immer noch EBAY, wobei deine Listen und Fotos dann auch ganz nützlich werden. Stell die Sachen immer mit einem

festen Endpreis

ein. Leg

auf jeden Fall

auch fest, dass der

Käufer

sich die Sachen

bei dir holen muss

, und

dann der Betrag in bar fällig wird

.

Auf diese Weise hast du kein einziges Buch vergeblich von hier nach da geschleppt, in ein paar lesenswerte Bücher geschaut, und dabei hoffentlich was gefunden, dass du selbst noch lesen willst, bevor es weggeht ;-)

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Im Prinzip kann man das überall dort machen, wo Leute zusammenkommen, die Räumlichkeiten entsprechend sind, und die dortigen Verantwortlichen ein Interessse daran haben.

Buchhandlungen werden nur Interesse haben, wenn dein Buch auch eine ISBN hat. Es bleiben aber noch Bibliotheken, Cafés, Kneipen, Kulturinstitute, Volkshochschulen, Literaturhäuser usw. Daneben gibt es auch Lesungen von Autoren vor festen Gruppen, z.B. vor Schulklassen oder in Schreibseminaren (meist Volkshochschule aber es gibt auch freie Seminare anderer Veranstalter).

Verlage organisieren Lesungen aus marketingtechnischen Gründen, um ein neu erschienenes Buch einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen und es zu bewerben. Als Selfpublisher bist du ja dein eigener Verleger, würdest hier selbst die Werbetrommel rühren. Damit es dir auch was bringt, sind einige Überlegungen im Vorfeld angebracht:

Leser besuchen Lesungen, weil sie auf ihnen die Autoren persönlich erleben können. Tja - Niemand kennt dich, keiner weiß von deinem Buch, wahrscheinlich nicht einmal die Lokalpresse, aber wer könnte Interesse haben? Jugendbuch im Altersheim oder Erotik-Roman in der Grundschule? Wer ist deine Ziel-Leserschaft? Wo kommt die üblicherweise zusammen?

Zusammen mit dem Verantwortlichen für die Räume solltest du dann gezielt Werbung für deine Buchvorstellung machen. Buchhandlungen setzen das üblicherweise in die Lokalpresse, Volkshochschulen hängen das mindestens ans "Schwarze Brett" usw. Das sollte miteinander abgestimmt sein, also nicht nur den Termin dafür vereinbaren.

Soll die Presse eingeladen werden? Dann solltet ihr eine Pressemitteilung an die Lokalpresse, oder wo es sich lohnt an die Redaktion Feuilleton einer größeren Zeitung aufsetzen.

Es fragt sich dabei natürlich, wie professionell du das aufziehen
willst. Von dir als Verleger erwartet man schon ein gewisses Maß an
Professionalität. Einer Buchhandlung gegenüber bist du der  (einzige) Vertreter deines Verlages, und hast nicht nur das Recht, sondern auch die Pflicht, Buchhändler dazu zu bewegen, dein Buch ins Sortiment aufzunehmen. Wenn nicht du, wer sonst?

Händler erwarten von dir bestimmt Rabatte, also informier dich zu den üblichen Rabttmöglichkeiten für den Buchhandel. So weit ich weiß gibt es 10 bestellen, 7 bezahlen; 7/5 oder 5/4 Regel. Wegen der Buchpreisbindung dürfen Preise für Bücher die ersten 18 Monate nicht verringert werden. Und auch nicht zu vergessen, dass im Laden mindestens ein Buch von den Kunden bergrabbelt wird, deshalb mindestens dieses eine Exemplar nur noch schlecht zu verkaufen ist. Auch daher diese merkwürdigen Rabattregeln.

https://de.wikipedia.org/wiki/Waschzettel#Verlags-_und_Bibliothekswesen

Hat dein Buch eine ISBN und kann in einer Buchhandlung gekauft werden? Dann solltest du mindestens für  Buchhändler einen "Waschzettel" vorrätig haben. Sie dir dazu einmal einen gedruckte Verlagskataloge an, der sicher in  Buchhandlungen zu bekommen sind.

Dein Waschzetel repräsentiert gleichzeitig dein Verlagsprogramm, also solch einen Katalog. Er sollte A5 groß sein, im 4-Farb-Druck mit Abbildung des Buches und aus etwas besserem (blankem) Papier sein, was jeder Copyshop machen kann. Je qualitativer, desto weniger wird er einfach weggeworfen.

Der lässt sich auch prima bei Lesungen verteilen, einer Pressemitteilung beilegen, jedem Brief und verkauften Buch beilegen, wie ein Flyer verwenden usw. (Niemand sollte ohne so einen Zettel aus deiner Lesung gehen, damit er hinterher noch weiß, worüber er Verwandten und Bekannten was zu erzählen hat ;-)

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Bücher haben im Antiquariat nur dann einen Wert, wenn sie in möglichst einwandfreiem Zustand und einige Jahre alt sind. Je edler die Ausstattung, also Leder- Kunstleder- oder wenigstens Leineneinband mit unversehrtem Schutzumschlag, desto eher besteht Interesse.

Bücher, von denen du meinst, dass sie einen Antiquar interessieren könnten, stellst du in einer Liste zusammen, gehst nicht mit den Büchern sofort irgendwo hin. Das machst du professioneller, und die Mühe lohnt sich:

In die Liste nimmst du die Angaben aus dem Impressum der Bücher auf: Titel, Autor, Verlag mit Ort, ISBN (haben Bücher erst seit etwa 1962), Vorwort/Einleitung/Kommentar von ..., Widmung und/oder Exlibris enthalten, Ausstattung (Einbandart) und Zustand des Einbandes, der Seiten und der Bindung (sei so pingelig wie ein Käufer).

Taschenbücher nach 1945 von unbedeutenden Autoren kann man wohl getrost ins Altpapier geben. Die sortieren und verkaufen lohnt die Mühe nicht. Dann gibt es noch die Readers Digest Bände. Sie sehen edel aus, sind aber völlig wertlos. Auch wenn im Impressum ein Buchclub als Verlag oder (Buchclub)Ausgabe steht, ist das Buch für den Orkus.

Mit Gemälden ist das auch so eine Sache. Nicht jeder Ölschinken ist wertvoll, nicht jeder Druck bringt was ein. Da bleibt nur abfotografieren, Maße notieren und mit dem Farbfoto an einen Antiquitätenhändler wenden. Ist das Bild signiert? steht etwas auf der Rückseite, gibt es ein Zertifikat zum Bild, alte Rechnung? Auch hier machst du eine ähnliche Liste für den Antiquitätenhändler.

Teppiche - sehen manchmal wertvoll aus, sind aber nicht unbedingt echt. Oftmals haben Teppiche auf der Rückseite einen Aufkleber mit den Herstellungsdaten. Echte Perser und andere Orient-Teppiche werden mit einem Echtheits-Zertifikat ausgeliefert. Echte Perserteppiche sind um so wertvoller, je älter sie sind.

Die Anzahl der Knoten pro Quadrtzentimer oder Square-Inch sind ein Quslitätsmerkmal. Je höher die Zahl, desto edler. Teppiche fotografieren, Maße notieren und nur mit den Notizen herumfragen gehen.

Dann zu dem Säbel. Auf neutrale, möglichst dunkle, nicht spiegelnde Oberfläche legen und sehr gutes, kontrastreiches Foto ohne Spiegelungen machen. Ist irgend etwas eingraviert, das Auskunft über den Säbel geben kann? WEiß man etwas über den Besitzer? Gibt es verzierende Ziselierungen? Gibt es eine Scheide dazu? Alles für den Antiquitätenhändler aufschreiben. Nur mit Notizen und Foto hingehen!

Mit deinen Notizen kannst du auch im Internet vorher nachsehen, was du da überhaupt hast und ungefähr erwarten kannst. Das gibt dir auch ein sicheres Gefühl dem Antiquitätenhänlder gegenüber. Jetzt kommt das Verhandeln, und je besser du informiert bist, desto besser kannst du argumentieren.

Wenn du direkt nicht verkaufen kannst, bleibt dir immer noch EBAY, wobei deine Listen und Fotos dann auch ganz nützlich werden. Stell die Sachen immer mit einem festen Endpreis ein. Leg auf jeden Fall auch fest, dass der Käufer sich die Sachen bei dir holen muss, und dann auch der Betrag in bar fällig wird.

Lass dich nicht kopfscheu machen, denn Antiquitätenhändler wollen möglichst wenig investieren. Warte mit der Aktion nicht bis zum Umzug, denn sonst kommt der Möbeltransporteur her und bietet dir an, alles mitzunehmen und dir dafür einen Teil seines Preises zu erlassen. Entrümpelungsfirmen sind da nicht besser.

Dann bist du aber in Zugzwang, musst die Sachen irgendwie loswerden, oder für viel Geld einlagern, was du hinterher vielliecht nicht wieder herausholen kannst. Hier ist Zeit wirklich Geld.

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Geschichte geschrieben! Ist der Anfang gut?

Geschichte Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur schwarz, obwohl ich mir sicher bin die Augen geöffnet zu haben. Ich rufe „hallo?“ und „ist da jemand?“. Ich habe keine Ahnung, wo und wer ich bin. Als niemand mir antwortet, stehe ich auf und probiere zu laufen, aber ich kann nicht! Meine Beine kleben förmlich am Boden. Ich kann sie nicht heben. Langsam gerate ich in Panik, ich rufe noch einmal „Hallo?“, als ich plötzlich einen Lichtstrahl wahrnehme… obwohl ich sonst nichts sehe, den Lichtstrahl sehe ich! „Wer ist da?“ frage ich,… keine Antwort, aber etwas Spitzes sticht in meinen Rücken. Durch meine Reflexe, drehe ich mich abrupt um, was ich lieber hätte lassen sollen! :Ich sehe einen in schwarz gekleideten Mann mit orange leuchtenden Augen. Jetzt bin ich mir zwar sicher, nicht blind zu sein und, dass es anscheinend nur dunkel war! Aber das beruhigt mich ganz und gar nicht. Jetzt wünsche ich mir sogar, ich wäre blind. Diesen Mann, ich kann ihn nicht ansehen. Zumindest glaube ich, dass es ein Mann ist. Er, oder sie, ist wirklich angsteinflößend! Verzweifelt rufe ich nach Hilfe, als auch schon eine Person auftaucht, von welcher ich glaube, dass es eine Frau ist. Aber Oh Schreck! Sie sieht aus wie der Mann, nur, dass sie lange schwarze Haare hat und der Mann kurze. Aber das ändert nichts, angsteinflößend ist sie trotzdem! Ich bin hysterisch, probiere nochmal zu laufen, als der Mann und die Frau plötzlich gruselig anfangen zu lachen „hihwahuhuhu, hiuauhhuhahuho“. Jetzt habe ich noch mehr Angst, soviel, dass die Angst siegt. Ich reiße mich los, denn meine Füße waren mit Fesseln an den Boden befestigt. Ich renne schnell, so schnell wie noch nie, ich renne tatsächlich um mein Leben, da der Mann und die Frau mir mit 2 Messern, einer Axt und einem Gewehr folgen. Ich hoffe in irgendeine Stadt zu kommen, wo viel los ist, da ich mich dort unter die Leute mischen könnte. Aber nichts, kein einziger Mensch, kein einziges Haus. Ich laufe durch das Nichts, wirklich, das Nichts! Es ist einfach alles schwarz, ich kann nach oben und unten gehen, überall hin. Nach gefühlten 20 Stunden halte ich an, da ich niemanden höre oder sehe. Also nicht einmal den Mann und nicht die Frau, weg, verschwunden. Ich habe sie abgehängt!

Ist das ´gut als Anfang? (Ich bin schon viel weiter! Aber ist das schonmal gut?)

LG Naomi2002

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Mir fehlt da etwas, und zwar die Steigerung der Spannung. Woran liegt das?

Da wacht jemand auf, weiß nicht wo er ist, kann nichts sehen... kann sich nicht fortbewegen, dann tauchen zwei Gruselgestalten auf, bedrohen ihn mit Waffen, jagen ihn durchs Nichts, aber die Stimmung innerhalb des Protaonisten ist durch die ganze Szene stets gleich.

Du hast nur beschrieben, was er sieht, wir haben aber sechs Sinne. Zu Angst und Panik gehört doch mehr. Wo bleibern die Nackenhaare, die Gänsehaut, Gefühle im Körper wie Herz setzt aus, atemlos vor Anstrengung... Seitenstechen, "Lunge platzt fast", Beine geben nach...

Bei Angst, Panik, auf der Flucht, denkt man nicht in ausgewählt langen und grammatisch einwandfreien Sätzen, sondern in Fetzen. Erst wundert sich der Protagonist, dann sorgt er sich, dann bekommt er Angst, der Schreck löst Panik aus, er rennt um sein Leben. So musst du das sprachlich auch steigern.

Ich wache auf und sehe nichts, überhaupt nichts, nur Dunkelheit. Etwas stimmt hier nicht.  „Hallo!“ - ist da jemand?“. Aber meine lauten Rufe beantwortet niemand. Warum hört mich niemand? Wo sind denn alle Anderen? Das ist alles höchst merkwürdig, aber ich träume nicht. Ich scheine doch nicht im Bett zu liegen, aber in dieser Finssternis ist nichts zu erkennen.

Eine Weile lausche ich angestrengt in die Dunkelheit, kann aber nichts wahrnehmen, nicht einmal die leisesten Geräusche. Wo bin ich nur, und irgendwie muss man doch Licht machen können. Das ist sicher nicht mein Bett. Auch wenn ich es nicht sehe, es fühlt sich fremd an wie der ganze Raum hier. Auch der Geruch in der Luft ist eigenartig, ein wenig wie - ja, rostiges Eisen.

Es muss irgendwo eine Wand geben und einen Lichtschalter. Vorsichtig lasse ich mich zu Boden gleiten und noch während ich micht aufrichte, vernehme ich ein feines Klicken. Weiter komme ich dann nicht, denn meine Füße scheinen am Boden zu kleben, ich bekomme sie nicht vom Fleck. Von so etwas hört man nur in Alpträumen, doch ich bin ganz sicher wach. Plötzlich erhellt ein Lichtstrahl den Raum. Nun wird sich aufklären, was hier los ist.

Etwas sticht in meinen Rücken und ilässt mich herumfahren. Mir gegenüber steht ein ganz in schwarz gekleideter Mann, aber etwas an ihm ist merkwürdig. Seine Augen, sie leuchten Orange. Wie ist der hier her gekommen, war er schon die ganze Zeit da? Und was hat er mit dem langen Messer vor?

Ich versuche mit aller Gewalt von ihm weg zu kommen, kann aber meine Füße nicht heben. Schweiß läuft mir den Rücken hinab, ich muss von dem Mann weg, aber meine Füße bekomme ich nicht von der Stelle. "Hilfe - ist da jemand?" versuche ich es noch einmal, wobei meine Stimme zittert. Unwillkürlich muss ich schlucken, obwohl mein Hals ganz trocken ist....

Jetzt bist du dran

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Das Currikulum eines Schuljahres, also was an den einzelnen Schulstufen durchzunehmen und unterrichten ist, wird von den Kultusministern der Bundesländer festgelegt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Curriculum_(P%C3%A4dagogik)#Kerncurriculum

Vielleicht mal suchen mit [Currikulum - Bundesland - Schulart - Schuljahr - Deutsch] suchen

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Es gibt eine Internetseite, auf der Vornamen nach Beliebtheit in den einzelnen Jahren aufgeführt sind. Rechne das lter deiner Protagonisten mal zurück, dann bekommst du eine sehr schöne Auswahl. Diese hier ist ganz gut:

http://www.beliebte-vornamen.de/

Der Name wird bei der Geburt vergeben. Er lässt auch erkennen, in was für einer Familie derjenige hineingeboren wird.

Es gibt zu Vornamen auch Assoziationen, die auf Vorbehalten beruhen. Solche Vorbehalte entstehen in der Gesellschaft. Beste Beispiele sind Denis, Kevin und Chantal. Jeder kennt wohl den Film Kevin allein zuhaus. oder Dennis the Manice, erst eine Figur in einem Comikstrip in Amerika, der dann Vorlage zu einer Fernesehserie wurde.

Hella von Sinnen hat seinerzeit einige Anekdoten um den Namen Chantal gebracht. Sie gründete das auf ihre selbst aufgestellte Behauptung, es gäbe eine Statistik, derzuvolge Chantal besonders in bildungsfernen Schichten sehr beliebt sei. Eine solche Stistik existiert aber gar nicht. Sie hat alles erflunkert. Und dann kam noch der Film " Fack ju Göhte".

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Gesund zu sein ist Glückssache, und daher macht sie wirkich einen Teil des Lebensgrlücs aus.

Mit dem schlechten Gedächtnis wird darauf angespielt, dass man die negativen Einflüsse im Leben, bzw. einem schlechts widerfährt, dies nicht nur ver- oder aufarbeiten soll, sondern besser auch zuletzt wirklich vergisst.

Es sagte auch einmal jemand. Zum Vergeben gehört immer auch Vergessen.

Es reicht also nicht, jemendem zu vergeben.  Hinterher muss es auch aus der Welt sien. Würde man denjenigen dann aber immer wieder an seine einstige "Missetat" erinnern, oder gemahnen, wäre das Vergeben nicht komplett.

Eltern vergeben ihren Kindern übrigens sehr viel, auch schlimmes.

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Bücher zu lesen ist natürlich ein guter Weg, kann aber nur ein Weg sein. Nebenher solltest du auch mal nachsehen, was es für Synonyme zu Worten gibt, und nicht so recht verstanendes im Lexikon nachlesen, (oft reicht schon Wikipedia)

http://synonyme.woxikon.de/synonymliste

Erst Worte, deren Bedeutung du auch wirklich verstanden und verinnerlicht hast, wirst du auch in deinen Wortschatz aufnehmen und selbst verwenden.

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Du fürchtest also ein Plagiat deines Werkes durch Lektorat, Druckerei oder Verlag. Als Autor hast du das alleinige Urheberrecht und auch das Recht auf die zugrunde liegende Idee. Ein Probgeleser darf deine Idee hinter der Story auch nicht für ein eigenes Werk verwenden. Da bleib mal locker.

Sollte da jemand versuchen mit deinem Werk ohne dein Einverständnis Schindluder zu treiben, kannst du den anzeigen und auf Schadensersatz verklagen. Und das kann denjenigen richtig Geld kosten. Schon der Versuch ist strafbar!

Rechne mal aus: Roman, 300 Seiten, widerrechtliche Auflage von 2.500 Stück gedruckt, Ladenpreis 12 Euro.  Entgangene Netto-EInnahmen für Buchhandel, Verlag und Autor rund 11,20 das Stück. Das geht dann in die Tausende. Derjenige muss nämlich 2.500 mal 11,2 Euronen blechen, ob er selbst was eingenommen hatte, oder nicht, ist dabei egal.

Das war nur der Schadensersatz, dazu kommt noch die Strafe, die der Richter dafür festsetzt. Das Urheberrecht ist ein von der Justiz sehr gut geschütztes Individualrecht. Da ist kaum ein Richter zimperlich. Plagiatoren bekommen hierzulande richtig was auf die Finger. Und sind danach vorbestraft und können sogar in den Knast kommen.

Obendrein muss derjenige auch noch alles was er hergestellt hat und jegliche Aufzeichnungen zum fremden Werk vernichten. Lass mal 2.500 Bücher zur Müllverbrennung transportieren, allein das kostet reichlich! Diese Vernichtung muss auch noch von autorisierter Stelle mit Gutachten dokumentiert und bestätigt werden, das kostet auch noch einmal eine Stange Geld.  

Verlage und Druckereien werden von vernünftigen Menschen geführt. Die begeben sich doch nicht leichtsinnig auf so dünnes Eis! Wer kauft sich ein Kreuzfahrtschiff, wenn er doch nur mit dem Tretboot über die Alster will ;-)

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Lass dichnicht entmutigen. Es gibt zwar nur 84 Geschichten auf der Welt, und die sind schon alle erzählt, aber jeder Schriftsteller erzählt sie auf seine Weise. Für Liebesgeschichten gibt es auch nur zwei Vrianten, entweder O-Bein oder X-Bein, sie kriegen sich, oder eben nicht.

Interessant ist an der Geschichte ja der Weg von A nach Z. Mach dir vielleicht erst einmal ein Diagramm zur Handlung und ausführliche  Beschreibungen deiner Charaktere. wenigstens die Hauptcharaktere musst du ganz gründlich kennen und unverwechselbar beschtreiben und auftreten lassen können.

Dabei sind Haar- und Augenfarbe fast unwichtig sind. Überlege dir, warum sie so denken wie sie denken, so handeln wie sie handeln. Was haben sie bis dahin schon erlebt, wie und wodurch haben sie sich zu was für einem Typ entwickelt.

Keiner von ihnen lebt im luftlehren Raum. Jeder hat Eltern, Geschwister, Mitschüler, Lehrer, Freunde, Feinde. Die Emotionen richten sich nach den äueren und inneren Gegebenheiten.

Wie geht sie mit ihrer Eifersucht gegenüber ihrer Frunding um, als die mit dem Jungen geht... Was macht das mit deren Freundschaft... Hat die Mutter, andere Freunde, irgendwelche Mitschüler etwas dazu zu sagen oder vorzuschlagen...

Was immer du beschreibst, wir haben mehr als nur einen Gesichtssinn. Beschreibe mit allen Sinnen, dann wird das Bild plastischer.

Hier eine interessante Seite, die dir sicher weiterhilft, im Blog sind jede Menge brauchbarer Tipps.

www.schriftsteller-werden.de

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Ich könnte dir diese vier Titel von Tamora Pierce anbieten:

Dhana - The Immortals Quartett

Kampf um Tortall

, 1992, ISBN 3-401-01965-1,

Wild Magic

, 1992

Im Tal des Langen Sees

, 1993, ISBN 3-401-01966-X,

Wolf Speaker

, 1993

Der Kaiserliche Magier

, 1995, ISBN 3-401-01967-8,

The Emperor Mage

, 1994

Im Reich der Götter

, 1996, ISBN 3-401-01968-6,

The Realms of the Gods

, 1995

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Die Menschen trugen Unterwäsche. Die Oberbekleidung konnte noch nicht so effizient wie heutzutage gewaschen werden (Persil und Perwoll waren noch nicht erfunden), deshalb hatte man Unterwäsche aus Leinen, die sogar kochfest ist.
Könige waren ursprünglich Stammesführer, die vom Kaiser in Rom als Herrscher in ihrem oder dem von ihnen eroberten Land eingesetzt waren. Sie vererbten ihre Königswürde dann an ihre Söhne weiter. Die Könige waren die obersten Lehnsherren ihres Landes.
Weil sie immer wieder Kriege gegen Nachbarn führten und zwischen 1095 und 1291 auch immer wieder auf Kreuzzüge gingen, hatten sie ständig große Heere nötig. Das stellten die Ritter in ihrem Gefolge. Jeder einfache Ritter hatte ein Streitpferd, seine Rüstung, seine Waffen, einen Knappen mit oder ohne eigenes Pferd. Dafür musst er selbst sorgen.
War ein Ritter besonders treu ergeben, als besonders tüchtig aufgefallen etc. wurde er vom König mit einem mehr oder weniger großen Lehen belohnt. Ihm wurde damit ein bestimmter Landstrich (von der Größe zwischen ein paar Dörfern oder einer ganzen Grafschaft) übertragen, und der Ritter konnte die Erträge seines Lehens , den von den Bauern und Handwerkern abzuführenden Zehnt, dann nutzen.
Jeder Ritter rüstete seinen eigenen Haufen bewaffneter Krieger aus, mit dem er für seinen König ins Feld zog. Das finanzierte er aus den Erträgen seines Lehens. Je besser er im Heer diente, je erfolgreicher er war, desto höhere Titel verlieh ihm der König. Je höher sein Titel, desto größer das Lehen des Ritters, und desto besser ausgerüstet und zahlreicher seine Mannschaft.
Wir sind heute der Meinung, dass die Kommunikation im Mittelalter spärlich gewesen sei, das stimmt aber nicht. Auch die Strecken, die von einzelnen Menschen zurückgelegt wurden, werden heute oft unterschätzt. Es waren damals weit mehr Menschen unterwegs, als wir heute meinen.
Die einstigen Straßen und Wege aus der Römerzeit waren  noch vorhanden und bildeten ein gut vernetztes Wegesystem. Ein Mensch kann zufuß täglich 30 km zurücklegen, und kam so jeweils morgens, mittags und abends in ein weiteres Dorf, eine Stadt oder ein Kloster oder wenigstens ein Gehöft. Die Abende waren wirklich lang, denn war die Sonne untergegangen, war es stockfinster.
Die wenigsten konnten lesen und schreiben, deshalb musste alles mündlich übermittelt werden. Zeitung, Radio und Fernsehen gab es nicht, deshalb haben sich die Menschen viel mehr Dinge erzählt, als heutzutage. Sie hörten einander besser zu als heute, und merkten sich die Dinge viel besser. Eine Neuigkeit nannte man damals übrigens Zeitung. 
Hofdame ist kein Beruf in dem Sinne. Stieg ein Ritter im Ansehen seines Königs, stieg auch sein Rang im Adel. Weil er aber fast immer auf Kriegsschaupläatzen war, langeweilte sich seine Frau. Kinder aufziehen und Gesinde herumscheuchen füllt einen ja nicht aus. Deshalb hielt sie mit ausgesuchten Damen Hof.
Gräfinnen und Prinzessinnen waren sie nur ein "Anhang ihres Mannes", hatten keinen eigenen Rang. Starb der Mann, fiel sie wieder in ihren bürgerlichen Status zurück und das Lehen ging zurück an den König. Fand sich dann nicht binnen einer gewissen Frist ein Mann von Stand, der sie ehelichte, ging sie mit den Resten ihrer Mitgift ins Kloster. 
Mädchen zählten auch in adeligen Familien nichts. Man musste sie möglichst gut verheiraten, und dazu war es besser, wenn sie an einem anderen Hof das "Dame sein" gelernt hatte. Außerdem konnte sie auf die Weise eher jemandem von Stand auffallen. So wie man die Jungen mit 12 an fremde Höfe schickte um dort Ritter zu werden, so schickte man die Mädchen als Hofdamen in die Fremde.
Die Könige reisten Im Mittelalter fast ständig durch ihre Länder, waren kaum in einer Stadt sesshaft. Der Hofstaat eines Königs war wie eine kleine Stadt, mit Handwerkern aller Art, Händlern die für den Nachschub an Lebensmitteln, Kleidung usw. sorgten, von Koch bis Barbier, Schneider bis Hebamme folgte alles dem König nach, zählte deshalb zu seinem Gefolge.
Wenn Adelige Angelegenheiten untereinander zu regeln hatten, war der König als Lehnsherr der Richter. Dann musste sie dort hin kommen, wo der König gerade Hof hielt. Das Rechtswesen wurde in den Grafschaften vom Vogt und seinen Mitarbeitern wahrgenommen. Ihm unterstand das Gericht und die Gefängnisse. Er sorgte auch dafür, dass der König bei seiner Ankunft in der Grafschaft dann auch Gericht halten konnte.
Oft konnten nicht einmal die Könige lesen und schreiben. Sämtliche Schreibarbeiten bei Hofe wurde deshalb von Mönchen erledigt. Verträge mussten auf Latein abgefasst werden, und das hatten nur Mönche lernen können. Waren sie geschickt, konnten sie es auch zu königlichen Beratern bringen. Oftmals nutzten sie ihre Stellung, um zu intrigieren (Welcher Graf zahlt mehr Schmiergeld?)
Ein Lord (Graf) hatte hatte ebenfalls einen Hofstaat, aber viel kleiner als der König. Die Burg auf seinem Lehen war wie ein Dorf für sich. Lebensmittel wurden von den Bauern im Umland geliefert als Abgabe, den Zehnt des Grafen, den sie so in Naturalien zahlten. Andere Untertanen leisteten ihren Zehnt in Geld, das dann für Einkäufe zur Verfügung stand. Wichtigste Person war der Marjordomus, er war Verwalter der Burg und vertrat den Grafen in Abwesenheit. Alles andere Personal waren Knechte und Mägde.

Der Haushalt von Königen, Grafen usw. ist nur die engste Familie.

>Herr der Ringe< >Game of Thrones< das sind fiktive Erzählungen, die in Fantasy-Welten spielen. Die Geschichten spielen auch nicht im Mittelalter, sondern in ganz eigenen Welten mit eigener Historie, in denen es Magie und Fabelwesen gibt. Da ist alles nur ausgedacht. Wirklich im Mittelalter spielen z.B. >Die Säulen der Erde< und >Die Pfeiler der Macht< Bei den beiden Romanen merkt man auch, dass wirkliche geschichtlich belegte Ereignisse auf die Erzählung wirken.

Tatsächlich waren die Länder Europas damals etwa so unterteilt wie unsere heutigen. Deutschland war größer, reichte fast bis Rom, und Frankreich war deshalb kleiner als heute. Nur anders als unsere heutigen paar Bundesländer war Deutschland ein Flickenteppich von Grafschaften und kleinen Fürstentümern, die alle unterschiedliches Recht, unterschiedliche Maßsysteme, unterschiedliche Münzen, unterschiedliche Zölle... hatten. Lübsche Mark und Kölner Mark waren verschiedene Münzen mit verschiedenem Wert. Jedes Fürstentum hatte seine eigene Elle, Spanne, Klafter...

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Das Genre nennt sich Robinsonade = einer oder mehrere stranden irgendwo isoliert und muss/müssen sich durchschlagen. 

•Der Bericht des Arthur Gordon Pym, Edgar Allan Poe, 1838
•Onkel Robinson, unvollendeter Roman von Jules Verne aus den Jahren 1869 bis 1870
•Die geheimnisvolle Insel, Jules Verne, 1874 / 1875
•Die Schule der Robinsons, Jules Verne, 1882
•Zwei Jahre Ferien, Jules Verne, 1888
•Das zweite Vaterland, Jules Verne 1900, geschrieben als Fortsetzung zu Der Schweizerische Robinson von Johann David Wyss
•Bericht eines Schiffbrüchigen, Erzählung, Gabriel García Márquez, 1955
•Die Wand, Roman von Marlen Haushofer, 1963
•Schiffbruch mit Tiger, Yann Martel, 2001
Piraths Insel von Norbert Jacques,
Trilogie Die Höhlenkinder (1918-20), lässt die Protagonisten nicht auf einer Insel, sondern in einer entlegenen Gegend stranden
A.S. Neill - Die grüne Wolke
Nicolas Roeg - Castaway (auch.: Castaway – Die Insel)
Robert Zemecki - Verschollen (orig.: Cast away)
William Golding - Herr der Fliegen (Lord of the Flies)

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Wenn Mobber mit dem was sie machen Erfolg haben, dann machen sie weiter und verbessern ihre Taktik auch immer mehr. Der Erfolg bestärkt sie darin, mit ihrem Mobben "im Recht zu sein" Ich füge hier mal was ein, das ich normalerweise als Rat für gemobbte Personen schreibe.

Was tun gegen Mobbing. Auch wenn Mobbing scheinbar ganz individuell aussehen mag, hat es doch eine stets gleiche Struktur. Wer gegen wen und was im einzelnen geschieht mag ganz unterschiedlich sein, aber der Ablauf ist immer nach dem selben Muster.
So fängt Mobbing grundsätzlich an:
Jemand legt einen Fallstrick aus, sucht sich irgend etwas, das einen verletzen wird. Und er wird auch immer weiter machen. Das Opfer soll darauf reagieren, und zwar am besten genervt, gestresst, beleidigt, verletzt... damit stolpert derjenige dann direkt und genau nach Plan in diese "Trickfalle".
Ein Mobber will damit beim Opfer einen "Knopf installieren". Er wird den dann auch immer wieder drücken, und das Opfer wird auf Knopfdruck jedes Mal wie erwartet reagieren. Damit hat sich das Opfer dem Mobbing von ihm, seinen Anhängern, Mitläufern, zuletzt der ganzen Gruppe (Klasse) voll und ganz selbst ausgeliefert.
Man lasse sich bloß nicht von irgend jemand zum "Hampelmann der Gruppe (Klasse)" machen! Den Sieg darf man niemand gönnen. Die Mobber und ihre Mitläufer haben vom Opfer meistens vor langer Zeit schon die "offizielle Einwilligung" bekommen, es erst z.B. mit seinem Namen zu mobben, dann auch noch mit diesem, dann noch mit jenem, und ihnen wird immer mehr einfallen. Das wird nie aufhören.
Wie kommt man aber aus der Situation wieder heraus. Wie legt man die selbst angenommene Opferrolle wieder ab. Und je länger das Spiel schon anhält, desto schwerer wird es. Der Grund liegt im Opfer selbst, dass sich zuletzt nicht mehr zur Wehr zu setzen wagt. Das liegt daran, dass es schon zu eingeschüchtert ist. Er ist zum willkommenen Opfer für jeden geworden.
Es hat sich aus der Gemeinschaft schon so weit zurückgezogen, dass es seine Angreifer überhaupt nicht mehr erkennen und zu unterscheiden kann. Dadurch erfasst das Opfer die dahinter stehende Struktur gar nicht richtig und hat den Eindruck, sich gegen eine große, nicht einzuschätzende Masse wehren zu müssen. Das führt zu Resignation.
Sicher kannst du deine Klasse nicht genau genug einschätzen, erkennst nicht, wie sie "tickt". Deshalb ist die richtige Taktik schwierig von außen durch jemand anderes festzulegen. Die Klasse ist auch nicht nur eine einzige Gruppe, sondern besteht aus mehreren Gruppen von zwei bis etwa sieben Schülern und Einzelgänger gibt es auch.
Die Gruppen sitzen auch nicht immer auf einem Haufen oder hängen immer alle zusammen. Solche Gruppen lösen sich hin und wieder auf, formieren sich neu. Einzelne oder mehrere schließen sich an, dafür gehen andere wieder weg. Das wandelt sich ständig. Es gibt auch "zwei dicke Freunde", zu denen sich auch mal der eine oder andere gesellt, aber selten für lange.
Die Gruppen stehen nicht gegeneinander, ticken nur verschieden, haben andere Interessenschwerpunkte, Ansichten, Meinungen, Wertvorstellungen, Vorlieben, Abneigungen usw. Gleich und gleich gesellt sich eben gern.
Jede Gruppe hat ein oder zwei Meinungsführer. Die Obermobber der Klasse werden auch zu einer Gruppe gehören. Da werden sie Meinungsführer oder Vice sein. Um in seiner Gruppe "der Coole" zu sein, "für Spaß zu sorgen", baucht es immer wieder ein Opfer, einen Hampelmann, wo alle immer mal wieder am Band ziehen dürfen. Einen hat man in die Opferrolle gedrängt, und mit dem treibt man es dann immer wieder.
Die eine und einzige Reaktion auf so ein Piesacken muss absolut souverän rüberkommen. Sie muss jeden Mobber sofort und für immer vor der ganzen Klasse als blamierten Dummen dastehen lassen. Das muss gleich beim ersten Mal wie ein "Todesstoß" plötzlich kommen, genau gezielt und richtig dosiert sein, mit der perfekten Publikumswirkung.
_________________________
Bevor so ein Ritter ins Turnier ging, hat er seinen Kontrahenten ganz genau ausgekundschaftet, weiß welche Stärken und Schwächen der hat, wie stark und fit dessen Pferd ist, wie dessen Rüstung gebaut ist, wie stabil dessen Waffen sind... Sein eigenes Pferd wurde in Top-Form gebracht, seine Rüstung und Waffen sind auf Vordermann, nirgends ein Rostfleck, alles frisch geölt, jeder Gurt, jeder Riemen wird noch und noch mal gecheckt...
So gründlich musst du dich auch vorbereiten. Such in der Klasse Kontakt zu Einzelgängern und kleinen Grüppchen. Du musst deinen Gegner kennen, brauchst Mitstreiter, eine Rüstung, scharfe Waffen, und eine Taktik...
Erst wenn alles perfekt ist sitzt der Ritter auf, greift sein Banner, treibt sein Pferd hoch erhobenen Hauptes auf den Platz und präsentiert sich von allen Seiten... Warum diese Showeinlage? Er soll den andern doch bloß hau ruck aus dem Sattel heben. Hat er doch trainiert, kann ja nicht so schwer sein - Tjaa.

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Einen Einstieg findet man immer dann schlecht, wenn man keine Prämisse für die Story hat. Irgendwie hat man dann den Faden verloren und weiß nicht mehr weiter. Du brauchst ein Samenkorn. Wenn auf der Tüte stand "Sonnenblume", dann macht einen Rosengarten anzulegen schon keinen Sinn mehr.

Die Prämisse ist das, was du mit der ganzen Story "beweisen willst".

Das kann sein: "Wer sich selbst treu bleibt, kann jede Widrigkeit

überwinden" - "Wer sein Ziel nicht aus den Augen verliert, wird es auch

erreichen." Oder das genaue Gegenteil soll am Ende dabei heraus
kommen.  Oder was auch immer.

Mit deiner Prämisse als >Start - Über Dings Bums - nach Ziel< 
im Kopf schreibst du nun den Plot und überlegst dir dazu die nötigen
Charaktere, Pro- und Antagonisten, das Umfeld, die Umwelt etc. Der Plot
kann oberflächlich oder sehr detailliert sein, also auch unfertig,
aber
du hast dann so etwas wie eine Straßenkarte.

Dann beschreibst du, wie die Reise auf dieser Karte genau verläuft
mit allen Abstechern in malerische Landschaften, beschreibst Leute am
Wegesrand, hältst mit dem ein oder anderen einen Plausch, beschreibst wo
der Protagonist oder der Antagonist einkehrt und was er isst und was
für Leute da noch so abhängen, und dann kommt er mit jemand ins
Gespräch...

Und dann braucht es einen Konflikt, also eiine Gelelgeneheit, bei der sich Pro und Antagonist begegnen, was für erste Spannung sorgt, und nach einer Weile verstärkt dr sich um die zweite Stufe zu zünden...

Man kann nur bei jemandem in der Schud stehen, der einem einmal die  Ehre, das Ansehen, die Integrität  in einer Situation, oder bei einer Bedrohung das Leben oder die Gesundheit gerettet hat. Kein Dritter muss es unbedingt erfahren, es kann stillschweigend ein Geheimnis zwischen beiden bleiben.

Es kann dazu führen, dass die beiden eine enge Beziehung eingehen, sie sich danach abgrundtief zu hassen beginnen, sie eine psychische Abhängigkeit aus Angst vor Verrat eingeht... Sie gerarten in Streit und sie füchtet nun, dass er ausplaudert...kann sehr spannend werden.

Er hat verhindert, dass... z,B, etwas herauskommt... Dadurch fliegt sie nicht von der Schule, bekommt sie die Ausbildungsstelle doch noch, wird sie nicht entlassen. Er hilft ihr in einem Fach auf die Sprünge, und sie packt den gefährdeten Abschluss doch (bisschen flau). Er rettet sie vor ener Vergewaltungung oder sonst einer Gewlttat und ...

Denk dir selbst was aus, such dein Samenkorn.

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Du brauchst nun einen Verlag. Du verkaufst dem deinen Text nicht, sondern räumst damit einem Unternehmen das Recht zur Vervielfältigung und Vertrieb deines geistigen Eigentums ein. Deshalb wird ein Verlagsvertrag geschlossen, und kein Kaufvertrag. Aber erst einmal Schritt für Schritt:

Einen Verlag zu finden, der dein Buch gedruckt verlegt, 
ist eine etwas umständliche Prozedur. Gründliche Vorarbeit und 
Systematik erspart einem dabei viele unnütze Anschreiben und 
Enttäuschungen. 

Zunächst muss es ja ein Verlag sein, der auch 
Bücher deines Genres verlegt.

Dann solltest du auch aufpassen, dass du 
nicht bei einem reinen Selbskosten-Zuschuss-Verlag oder einem 
Dienstleister für Selbspublikationen landest. NAch reichlich Bauchpinseln knöpfen sie dir nur viel 
Geld ab, aber dein Buch kümmert sie einen Sch**dreck. Solche Verlage 
findet man, wenn man in Suchmaschinen Verlage sucht. Sie haben oft dicke
Überschriften: "Verlag sucht Autoren" - "Wir verlegen Ihr Buch".



Eine recht aktuelle Liste von deutschsprachigen Verlagen findest du in der 
"Liste von Verlagen" bei Wikipedia. Da kannst du schon einmal eine erste
Vorauswahl nach Programmschwerpunkten treffen. Dann erst siehst du dir 
die Homepage des jeweiligen Verlages an. 



Wenn deren Homepage dann aber "nicht gut aussieht", das Programm nur was von nur zwei, drei Autoren anbietet, oder Tendenziös ist, dann ist das wohl ein "Pleiteverlag" oder eine "Wohnzimmer-Einmann-Band", also auch da lieber Finger weg!



Hast du einen seriös erscheinenden Verlag gefunden, 
durchstöberst du deren aktuelles Verlagsprogramm, ob so etwas ähnliches 
wie dein Buch dabei ist. Hier erst lohnt es sich überhaupt einen Kontakt 
aufzunehmen.



Manche Verlage haben eine Seite "für Autoren" oder auch "Lektorat" genannt, manchmal findet man es auch unter "Kontakt". Da steht, wie der Verlag Manuskripte für neue Bücher gerne hätte.  Die einen wollen die ersten 50 Seiten, die anderen das erste Kapitel usw. Selten möchte man noch Papierstapel, sondern alles auf Datenträger oder per Mail als PDF-Dateien angehängt oder alles in einer Datei. Daran solltest du dich strikt  halten, sonst geht alles nur in den Papierkorb.



Wenn auf der Website dazu gar nichts zu finden ist, dann erkundige dich 
telefonisch beim Verlag. Da kannst du eventuell schon erfahren, wer dein 
Manuskript genau bekommen soll. Auf jeden Fall will man von dir zusätzlich ein Exposé haben. Das ist eine Inhaltsangabe, die in kurzen Abrissen die Handlung von Anfang bis Ende umreißt und die Hauptcharaktere schildert.



Dann möchte man von dir auch eine Autorenvita haben. Das ist ein kurzer Text über dich; wer du bist, wann geboren, wo du auf was für eine Schule gegangen, erlernteer/ausgeübter Beruf, wie du zum Schreiben  gekommen bist. Das sollte ungefähr eine 
halbe Seite lang sein. Überlege dir dabei gut, was die Öffentlichkeit über dich lesen will und darf. Sieh dir 
evtl. welche von anderen Autoren an.  
Wie gut willst du "gefunden" werden können?

Dann gibt es ein Format für Manuskriptseiten, das von allen Verlagen bevorzugt wird. Die ermöglicht es den Verlagen schon im Voraus den Umfang des gedruckten Buches, Herstellungskosten sowie Ladenpreis zu kalkulieren. Ich habe für dich hier eine sehr gute Website: 



http://www.schriftsteller-werden.de/kreatives-schreiben/glossar/



Direkt bei dem Begriff "Normseite" kannst du dir die Vorlage herunterladen. 

Die Seite bietet noch unwahrscheinlich viele weitere Tipps zu Schreiben und
Veröffentlichen, fast ganz ohne Fachchinesisch. Die lohnt sich wirklich 
durchzusehen. 



Wenn der Verlag dein Buch dann verlegen will, wird man einen Verlagsvertrag aushandeln. Da gibt es einiges zu beachten:

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Dann solltest du dir eine so genannte Kladde kaufen. Das ist wie Buch in Größe DIN A 5 mit dünneren Seiten gebunden, hat je nach dem linierte/karierte Seiten und einen festeren Pappeinband (Plastikeinband würde ich nicht wählen, denn der bricht bei Kälte).

So etwas hatte ich früher für Grarmmatik und Rechtschreibung in Deutsch (eines von vorn und das andere von hinten angefangen einzutragen und für Formeln und Regeln in Mathe ebenso von vorne das eine und von hinten das andere begonnen.

Wenn man da nicht auch noch drin herumkritzelt oder Doodle hineinmalt, reicht so eine Kladde für einige Schuljahre. Weil sie robust sind, gehen sie auch nicht so schnell kaputt wie Hefte. Senkrechte Mittellinien für Vokabeln kann man selber schnell ziehen.

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Diabetes ist nicht gut, ersst nach Jahren wirklich akute Symptoe

MS beginnt schleichend mit Schüben, die aber erst in Laufe der Zeit schwerwiegend genug sind, um nicht zu verreisen. Nicht optimal.

Mein Tipp:

Nimm was zunächst ganz undramatisches - Sturz vom Fahrrad o.Ä. (lässt sich problemlos an jedem Punkt der Vergangenheit einfügen, wenn du ihn überhaupt erwähnen willst) - Platzwunde am Kopf - drei Stiche - trallala - nach ner Woche Mini-Narbe auf der Stirn - alles OK und abgehakt.

Nach ein paar Wochen - Plötzlich bei irgend einer Gelegenheit mit Freuden zusammen - knicken ihr die Beine unterweg und sie lallt für einen Moment - dann alles wieder gut. - Was war das denn? - War da Schnapps in der Cola? Soon Quatsch, natürlich nicht!. - vielleicht solltest du mal was essen... (immer noch harmlos) Vielleicht hat sie nun hin und wieder für kurze Momente Kopfschmerzen (für die Plausibilität).

Ein paar Tage später zuhause - Grand Mall = schwerer epileptiscer Anfall - kommt ins Krankenhaus - hat Gedächtnisausfälle evtl. noch leichte Lähmungserscheinungen - psychische Veränderungen sind daneben auch noch möglich wie weinerlich, unbegründet wütend, ängstlich, spinnt häufig herum und scheint Lügen zu erfinden...(nicht jede Veränderung nehmen, eine reicht) Untersuchung zeigt Schädelbruch mt Knochenverschiebung - dringende OP erforderlich - (längere Reha danach)

Fahrradsturz war wohl doch mehr als gedacht. Reise erst mal geplatzt.

Du musst den Grand Mall nicht voll und ganz schildern, sofern ihr Zuhausse unwichtig und ihre Eltern in deiner Story bisher Randfiguren sind. Diesen kritischen Punkt müssen die anderen dann nur bruchstückhaft erzählt bekommen. Dadurch kannst du einfach bei oberflächlichen Aussagen bleiben. 

Die psychische Veränderung durch den Anfall mit herumspinnen und unrichtiges Zeugs erzählen, finde ich am interessatesten. Das kann ein interessanter Handlungstreiber werden: Es kann dadurch zu Streit unter den Freunden etc. kommen. Was erzählt die denn für Lügen herum - du weißt doch, dass sie krank ist - das ist doch kein Grund zu lügen - reg dich nicht so auf, sie kann im Moment nicht anders ... Wie viele Missverständnisse und Fehlinterprätationen da möglich werden.

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Worüber kann man (traurige*Fragezeichen*) Texte schreiben?

Haluu.. Alsou ich schreibe gerne Texte, aber mir fällt nix mehr ein, worüber ich schreiben könnte.. Weiß jemand, worüber ich noch schreiben könnte? Meine Texte sind oft traurig, aber nicht so selfhate-mäßig, das sollen sie nämlich auch nicht sein.. Aber bitte kommentiert auch nicht so etwas, wie ich soll Liebestexte schreiben, denn zu sowas Süßem bin ich leider nicht in der Lage XD

ABER: Ich schreibe auch keine Geschichten.. Ich schreibe so nen Zeug wie sowas hier:

Es ist nichts. Alles ist schwarz. Farblos. Irgendwann hatte alles mal eine Farbe, doch diese ist jetzt weg. Es hat sich verändert, aber es wird niemals wieder wie vorher sein. Langsam ist von allem Buntem die Farbe abgegangen, so dass es nur noch ganz wenig - bis gar keine Farbe mehr hat. Alles ist jetzt so trostlos. Auch, wenn es früher auch nicht ganz so einfach war, wie jetzt kann man nicht mehr leben. Nichts, in dem man glücklich sein könnte. Nichts, in dem man normal leben könnte. Es kommt immer nur mehr Regen, und immer mehr Farbe wird abgewischt. Es ist nichts. Es besteht aus nichts. Das was der Regen zerstört hat, kann man zwar wieder trocken, doch so wie früher wird es nicht. Es ist alles Schmerz, zusammengesetzt aus vielen verschiedenen Problemen. Das ist das Graue, was sich unter dem Bunten versteckt hatte. Doch es gibt kein Bunt mehr, nur noch schwarz. Und dieses Schwarz ist Nichts. Man ist verloren im Nichts. Weil alles keinen Sinn mehr ergibt, egal, wie logisch es ist. Weil man nicht mehr weiter kommt, egal, wie lang man läuft. Weil alles auf diesen Moment anhält, bis man es endlich begriffen hat. Es geht nicht weiter. Denn das hier ist eine eigene grau-schwarze Welt mit verwischter Farbe. Diese Welt liegt genau hinter dieser, in der man sich früher befunden hat. Doch sie ist total anders. Trauriger, gefühlsloser, verlorener..

Okk vielleicht etwas viel, sorry, not sorry XD

Öhhmm.. Hat jemand Vorschläge?

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Was du hier geschreiben hast ist sau-gut. Von Anfang an habe ich mich beim Lesen immer gefragt, Was ist denn da bloß passiert, was hat die Veränderung hervorgerufen. Bis etwas über die Mitte hinaus, wirkte alles wie ein "Kliffhänger", machte neugierig auf den Hintergrund. Auch wenn es eine gute Beschreibung ist, habe ich zuletzt dann wirklich eine erläuternde Rückblende vermisst, damit eine Erklärug dafür gefunden wird.

Es ist ja keine Erzählung, weil es keine Handlung hat. Es ist eine eindringliche Beschreibung eines (seelischen) Zustandes. Das kann  als Fragment einer Story noch viel weiter ausgebaut werden. 

Denk doch mal über alle W-Fragen dazu nach: Wer denkt, fühlt, sieht da alles so trist und farblos. Wie kam es dazu, wie war das vorher, was war vorher, was löste die Veränderung aus, war jemand oder mehrere andere daran Beteiligt... Kommt die Person aus dem "seelischen Loch" wieder heraus, allein oder mit Hilfe, und Hilfe von wem.

Wenn du solche Fragen dann erzählerisch darum herum aufbaust, kann daraus ein hervorragender Entwicklungsroman werden. Bleib da mal dran.

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Hier schrieb so gut wie jeder, "zwei Protagonistinnen seien nicht gut".

Ich habe gerade einen fantstisch guten, sau-spannenden Roman gelessen, in dem es so etwa 20 Protgonisten gab, die für sich oder als kleines Grüppchen,  mehr oder weniger eigne bzw. gemeinschaftliche  Ziele verfolgten. Niemand agiert im Luftleeren Raum, deshalb braucht man Protagonisten, die einen oder mehrere Antagonisten haben.

Ich würde stets gut darauf achten, dass die Charaktere vom Typ her nicht zu einheitlich werden. Sie mögen ein ähnliches Leben führen, ähnliches Schicksal teilen, sind aber unabhängige Personen.

Auch ohne jeweils ihren Namen zu nennen, muss der Leser gleich wissen, Aha, hier handelt jetzt A, oder Hier ist eindeutig die Rede von B. Mach die Mädels trotz aller übereinstimmenden Dinge zu unverwechselbaren Persönlichkeiten.

Z.B. A arbeitet verbissen an einer Karriere als Eiskunstläuferin, B ist verträumt, malt gern Mangas und Doodles. A ist sportlich schlank, B eher träge und kämpft mit Pummeligkeit. A hat wenig Interesse an Unterricht, außer Sport etc, schlechtere Noten, ist aber beliebt bei ganzer Klasse; B ist "Musterschülerin", nur nicht in Sport etc., als Streberin verschriehen und wird manchmal gehänselt wegen "Hüftgold"... 

Schon diese beiden Mädchen A und B werden wohl in der selben Situation ganz verschieden reagieren. Selbst wenn sie eineiige Zwillinge wären, würde man sie beim Lesen sofort auseinander halten können. Das ist es, was du brauchst.

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