Das klingt zugegebener Maßen erstmal nach nicht sooo viel nach 5 Jahren Studium. Aber bitte bedenke, daß du dann frisch von der Uni kommst und zwar theoretisch viel weißt, aber praktisch noch fast keine Erfahrung hast. Das bedeutet, daß du zu Anfang ganz deutlich viel länger brauchst, um das gleiche wie dein Chef oder Chefin zu schaffen. Du erarbeitest auch deutlich weniger Umsatz. Zudem brauchst deinen Chef auch sehr oft, weil du einfach zu Anfang Hilfe benötigst. Wenn er es Ernst meint mit deiner Assistenzausbildung, dann hilft er auch, wo er kann. Aber in dieser Zeit kann er selbst auch nichts erarbeiten... Viele junge Assistenzzahnärzte wünschen sich gleich ein großes Gehalt, verständlicherweise. Aber für ihr höheres Gehalt müssen auch die Chefs ordentlich abreiten, also nutze die Assistenzzeit gut und lerne viel und hab etwas Geduld. Das Gehalt wird mit den Jahren ganz bestimmt besser

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Ich würde vermuten, daß es sich eher um eine Zahnfleischentzündung handelt. Wäre es nur Zahnwechsel, dann wäre das Zahnfleisch nur an einer Stelle gerötet (manchmal auch dann nicht). Aber wenn ich das auf dem Foto richtig sehe, dann sind die Rötungen ehr großflächiger und an allen oder den meisten Zähnen. Da solltest du doch mal den Tierarzt aufsuche. Ich weiß nicht, ob so junge Katzen auch schon viel Zahnstein haben können (kann man auf dem Foto auch keinen sehen) aber ich denke, es sollte überprüft werden. Frißt sie denn ordentlich, vor allem auch härtere Sachen wie Trockenfutter? Wenn nicht wäre das auch ein Indiz für Schmerzen im Bereich des Zahnfleisches.

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Deine Frage zu beantworten, ist gar nicht so einfach. Milchzähne können durchaus eine gewisse zeit die Funktion des bleibenden Zahns der jeweiligen Stelle übernehmen. Aber ganz sicher nicht für immer. Dafür sind sie einfach nicht ausgelegt. Insofern kann ich nicht zustimmen, wenn jemand schreibt: "damit kannst du alt werden". Habe ich so noch nie gesehen. Spätestens um das 30 Lebensjahr des Patienten herum sind sie in der Regel nicht mehr erhaltungswürdig. Sie funktionieren gut, um die Lücke bewußt aufzuhalten, um dann später ein Implantat zu setzen. Je nach dem, welche Zähne nicht angelegt sind, kann man auch die Lücken mit KFO-Möglichkeiten schließen. Das geht gut bei Prämolaren (kleine Backenzähne). Bei fehlenden Frontzähnen (da sind es in der Regel die kleinen Schneidezähne, welche fehlen) ist das nicht so schön, weil dann der Eckzahn neben den großen Schneidezahn geschoben werden müßte und das ist optisch nicht so toll. Wenn dein Kieferorthopäde zur Lückenhaltung geraten hat, denke ich, dann ist ein kieferorthopädischer Lückenschluß wohl eher nicht angeraten. Das solltest du explizit nochmal erfragen. In dem Fall macht dann die Zusatzversicherung Sinn, damit Du dann bei den Implantaten finanzielle Hilfe bekommst. Ich gebe deinem Kieferorthopäden Recht, wenn er sagt, daß die jetzt noch gesunden Milchzähne ohne weiteres erst mal drin bleiben können. Wie gesagt, wenn du sie gut pflegst, halten sie durchaus ein paar Jahre. Und wenn du dann eine Zusatzversicherung hast, bist du gut vorbereitet, wenn wirklich der Ernstfall eintritt und sie ersetzt werden müssen.

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Ist der Zahnarzt verpflichtet, eine wackelige Brücke ein zweites Mal auszutauschen?

Hallo,

im August 2011 ließ ich mir im Unterkiefer im rechten Backenzahnbereich eine Brücke auf Implantaten machen. Sie besteht aus drei Kronen auf Implantaten und einem Brückenglied, das zwischen dem ersten Implantat und dem Eckzahn angehängt ist.

Nach einigen Monaten hatte ich das Gefühl, dass die Konstruktion nicht fest ist. Wieder und wieder sprach ich meinen Zahnarzt darauf an, doch er meinte jedes Mal, es sei alles fest. Erst im September 2012 bestätigte er nach einer Röntgenaufnahme, dass sich der Aufbau auf dem mittleren Implantat gelockert hat und die Brücke aus diesem Grund wackelt. Da er es nicht schaffte, sie abzunehmen, musste sie zersägt und komplett zerstört werden.

Im November bekam ich eine neue Brücke. Bei dieser hatte ich von Anfang an das gleiche Gefühl wie bei der vorherigen. Nämlich, dass irgendetwas bei der Konstruktion locker ist. Wieder teilte ich dem Zahnarzt dieses Gefühl mit. Doch er testete zweimal die Stabilität und meinte, alles sei in Ordnung. Ich beschäftigte mich schon mit dem Gedanken, einen Gutachter einzuschalten. Suchte im Januar diesen Jahres aber erst einmal eine Zahnärztin auf, die auch auf Implantationen spezialisiert ist. Ihrer Meinung nach ließ sich keine Lockerung erkennen.

Seit ein paar Tagen habe ich massive Probleme. Beim Kauen spüre ich, dass die Brücke wackelt. Bei Bewegungen wie beim Spülen des Mundes mit Spüllösung höre ich ein klackendes Geräusch. Machte daraufhin gestern auch selbst den "Tasttest". Ich nahm die Kronen zwischen zwei Finger und wackelte vorsichtig daran. Leider bestätigte sich dabei mein Gefühl. Die Brücke lässt sich im vorderen Teil sehr stark hin-und herbewegen!

Nächste Woche ist mein Zahnarzt aus dem Urlaub zurück, und ich werde natürlich sofort einen Termin vereinbaren. Doch selbst wenn er bestätigt, dass auch diese neue Brücke wieder wackelt, ist er zu einem zweiten Austausch verpflichtet? Denn nur ein Nachbessern ist wohl nicht möglich, da auch diese Brücke sicherlich wieder zerstört werden muss.

Ich bin verzweifelt, denn das ganze kann ja so nicht bleiben! Welche Rechte habe ich jetzt, da die Garantiezeit für den Zahnersatz ja noch nicht abgelaufen ist.

LG Yandira

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Du befindest dich noch in der Zeit der Gewährleistung, in welcher dein Zahnarzt verpflichtet ist, nachzubessern, zu reparieren oder wenn nichts anderes geht, zu erneuern.Dein Zahnarzt ist sich dessen offensichtlich bewußt, denn er hat die erste Brücke ohne Zutun der Kasse von sich aus erneuert. Natürlich ist diese neue Situation auch für ihn unschön, aber ich denke, er wird auch jetzt nach einer Lösung suchen. Allerdings könntest du dich auch darauf berufen, daß dein Vertrauen zu deinem Zahnarzt nunmehr gestört ist, denn die Situation tritt ja zum 2.Mal auf. Dann mußt du dich an deine gesetzliche Kasse wenden und eine Mängelrüge erteilen lassen. Dann wird ein Gutachter beauftragt, der deine Brücke anschaut und dann bekommt dein Zahnarzt Auflagen, was er für dich tun muß. Vorausgesetzt, es wurden Mängel festgestellt. Wenn du allerdings nicht mehr zu ihm möchtest, muß du einen Vertragswandel beantragen. Dann muß dein Zahnarzt alles Geld an dich und die Kasse zurückzahlen und danach kannst du einen anderen Zahnarzt aufsuchen und von vorne beginnen. Allerdings ist ja ein großer Teil deiner Arbeit eine Privatleistung. Ich vermute, daß es auch nur um die Suprakonstruktion, sprich die Brücke, geht. Nicht um die Implantate selbst. Wie hier mit den Privatleistungen zu verfahren ist, fragst du am besten deine Krankenkasse.

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Ich nehme an, dies ist eine ernsthafte Frage. Also hier eine ernsthafte Antwort. Zähne, die Amalgamfüllungen enthalten, sind tatsächlich Sondermüll. Sie werden in Spezialbehältern gesammelt und dann von einer Spezialfirma abgeholt und umweltverträglich entsorgt. Alle anderen Zähne werden mit dem normalen Hausmüll entsorgt.

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Bei der Beantwortung deiner Frage scheint mir sehr wichtig zu klären, ob du in der gesetzlichen KK oder privat versichert bist. Bei der gesetzlichen KK ist das Provisorium im Kostenveranschlag enthalten und wird nicht extra ausgewiesen abgerechnet. Eine Extrarechnung im Fall der gesetzlichen KK kann es für ein Provisorium nur geben, wenn es aus bestimmten Gründen und sehr begründeten Ausnahmefällen im Labor angefertigt werden muß. Darüber solltest du dann aber aufgeklärt werden und dein Einverständnis eingeholt werden. Bist du privat versichert, erscheint das Provisorium als ein Posten unter vielen auf deiner Rechnung. 200 € für ein Provi erscheinen mir sehr hioch. Natürlich nicht, wenn es der GESAMTkostenvoranschlag ist. Dieser Preis nur für das Provi ist nur gerechtfertigt, wenn es sich um ein laborgefertigtes, sehr hochwertiges, weil z.B. für längere zeit gedachtes Provi handelt. Oder du hast z.B. wegen beruflicher Verpflichtungen ein besinders hohen Anspruch an das Provi. Dann muß das auch im Labor hergestellt werden, damit es z.B. im Frontzahnbereich nicht als Provi zu erkennen ist. Ich würde sehr raten, da nochmal nachzufragen, weshalb die Kosten so hoch sind und überhaupt, wie sich der KVA zusammensetzt. Ich denke, dann wird sich das aufklären. Ansonsten mußt du mal eine 2. Meinung einholen und schauen, ob es überall in deiner Nähe so teuer ist. Evtl. findest du einen Kollegen, der es nicht so übertreibt. Viel glück.

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Stellst du diese Frage für die Abrechnung der Leistungen oder für deren Inhalt? Wie dir schon erklärt wurde, ist die VitE die Entfernung des LEBENDEN Nervs aus dem Zahn. Bei der Abrechnung für gesetzl. KK nur bei Vitalität positiv, in der Regel mit I oder L1 und immer pro Anzahl der Wurzelkanäle. Die trep ist vom Inhalt her nur das Trepanieren, also Eröffnen des Zahnes. Im Abrechnungssinne der gesetzl. KK nur bei einem devitalen Zahn(also Vipr neg.) abrechenbar. Die Trep ist im gegensatz zur VitE nur einmal pro Zahn abrechenbar. Dazu kommt dann immer noch die WK und WF, jeweils pro Wurzelkanal.Schau am besten auch mal in den BEMA rein. Da findest du auch die Erklärung für die einzelnen Positionen

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Der Name sagt es schon: DESINFEKTOR, d.h. hier werden die Instrumente gereinigt und desinfiziert. Den Unterschied zwischen Desinfektion und Sterilisation hast du bestimmt schon in der Schule gelernt. bei der Sterilisation wird das Sterilgut keimfrei, bei der Desinfektion nur keimarm. Es bleibt also ein Rest übrig. Ein Steri sollte in jeder Praxis sein. Aber vielleicht kann euer Desinfektor auch sterilisieren? Viele KFO-Praxen haben allerdings nur einen Desinfektor, weil sie nicht so viel infektiöses Material haben, wenig mit Blut usw. zu tun haben und deshalb glauben, damit auskommen zu können.

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Liebe ppttyy, ich finde dein Berwebungsschreiben gar nicht so schlecht. Wenn du hier im Forum suchst, wirst du einigen Fragen/Antworten zu den Bewerbungsschreiben für Zahnmed. FA finden. Lies sie dir unbedingt durch, da wird eigentlich alles gesagt, was du auch für dich wissen mußt. Abgesehen davon solltest du dein Anschreiben nochmal auf Fehler kontrollieren lassen. Also: selbstständig klein schreiben (auch wenn dir wichtig ist, das zu betonen...),...spreche neben Deutsch auch fließend Türkisch..., Einladung groß schreiben usw. Allerdings hast du dich vielleicht auch nur hier im Forum verschrieben, sonst nicht. Ist aber wirklich wichtig, weil es in aller Regel viele Bewerbungen gibt und nach welchen Kriterien soll man da eine Vorauswahl treffen? Also werden solche mit vielen Fehlern gleich mal raussortiert. Betone im Anschreiben alle deine Qualifikationen, also vielleicht hast du noch eine Fortbildung während der Ausbildung gemacht z.B. Computerkurs, Provisorienherstellung, einen speziellen Abrechnungskurs usw. Wenn Du sowas hast, dann schreib es rein. Ich würde auch nicht die Formulierung: "durfte ich assistieren" wählen. Wenn du eine Ausbildung zur ZFA machst, sollte es doch wohl selbstverständlich sein, daß Du assistieren kannst. Schreib z.B eher, daß Du bei allen Behandlungen assistiert hast. Vielleicht gab es in deiner Ausbildungspraxis ein OPG. dann kannst du betonen, daß du das auch kannst. Überhaupt, vielleicht hat die Praxis, in welcher du dich bewerben willst, eine eigene Homepage. Dann schau mal nach, was sie dort als Arbeitsschwerpunkte dargestellt haben. Und genau diese Schwerpunkte mußt du dann in deiner Bewebung betonen, damit sie merken, daß sie GENAU DICH gut gebrauchen können. Ich wünsch dir viel Erfolg! Benny

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Mach Dir nicht so große Sorgen. Das Bonusheft muß 1X jährllich abgestempelt sein. Jugendliche unter 18 sollen 2X jährlich zum Zahnarzt gehen, aber die Erfahrung mit den KK zeigt, daß die Kassen im Falle eines notwendigen Zahnersatzes auch bei unter 18-Jährigen mit einem Stempel zufrieden sind. Nur einmal pro Jahr muß wirklich da sein. In letzter Zeit habe ich sogar öfter schon erlebt, daß auch akzeptiert wurde, wenn ein Patient z.B. im Dezember 2009 da war, in 2010 gar nicht und dann gleich im Januar 2011. Da liegt zwar ein Jahreswechsel dazwischen, aber man hat akzeptiert, daß es jeweils ganz dicht am Jahreswechsel lag. Also keine Panik!

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Das Clindamycin wirkt schon, sonst würde es Dir noch viel schlechter gehen. Das Medikament ist aber nur in der Lage, Deine akuten Beschwerden zu lindern, die Entzündung an der Wurzel bleibt aber bestehen. Du mußt Dir das wie ein Feuer vorstellen. Im Augenblick lodert es hell auf, Du hast also akute Schmerzen. Wenn Du dann scheinbar nichts mehr merkst ist die Entzündung wieder in ein chronisches Stadium zurückgegangen, das Feuer glimmt also nur noch, aber es geht nicht aus. Man kann das nur heilen mit einer guten Wurzelfüllung (manchmal klappt das), einer Wurzelspitzenresektion, wo das möglich ist, und im schlimmsten Fall mit der Entfernung des Zahnes.

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