Bewirb dich für einfach ersteinmal für Medizin und schau was passiert. Wenn es dir nicht reicht, kannst du immer noch erst die Ausbildung machen oder zuerst ein FSJ. Beides verbessert deinen NC. Zusätzlich kannst du natürlich noch den medizinertest machen.

Ich würde an deiner Stelle nicht den Umweg über die Ausbildung machen. Das kostet dich auf jedenfall drei Jahre und du bekommst auch nur Ausbildungsgehalt. Stattdessen könntest du deine Wartesemester auch als Rettungssanitäter verbringen. Über ein FSJ wird dir die Ausbildunge gezahlt, die dauert nur drei Monate und als Hauptamtlicher bekommst du je nach Organisation etwa 1.200 Euro. Während dem Studium könntest du auch als RS als Teilzeitkraft oder ehrenamtlich weiter fahren.

So kannst du deinen Schnitt verbessern, medizinische Erfahrung sammeln und ein bisschen was verdienen.

Wenn du die NotSan Ausbildung machen möchtest, hättest du natürlich den Vorteil eine Berufsausbildung zu haben, solltest du das Medizinstudium nicht schaffen. Weitere Vorteile sehe ich darin eigentlich nicht. 

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Theoretisch kannst du die Ausbildung ganz regulär mit 16 beginnen. Praktisch wird dich so jung aber kaum ein Kreisverband nehmen. Du hättest dann bereits mit 19 wirklich viel Verantwortung zu tragen. Dir würde es außerdem an Fahrpraxis und Lebenserfahrung fehlen. Dazu kommt, dass viele Kreisverbände lieber ihre eigenen Leute ausbilden und keine externen nehmen.

Du kannst bzw. solltest vielleicht ersteinmal klein Anfangen mit der Ausbildung zum Rettungshelfer. Das ist zum Beispiel im Rahmen eines FSJ möglich. So kannst du Erfahrungen sammeln und schoneinmal rausfinden wie du mit schweren Schicksalen, 12h Schichten, Patienten tragen und Nachtarbeiten umgehen kannst und ob dir das überhaupt gefällt. 

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Für den Rettungshelfer hast du 4 Wochen Schule und 2 Wochen RTW Praktikum. Für den Rettungssanitäter kommen zusätzliche zwei weitere Wochen RTW Praktikum und 4 Wochen Klinikpraktikum dazu. Außerdem nochmal eine Woche Schule mit drei Prüfungen.

Beide Ausbildungen sind aber keine vollwertigen Berufsausbildungen, lediglich Qualifikationen. Die normale dreijährige Berufsausbildung im Rettungsdienst ist der "Notfallsanitäter"

Diese drei unterschiedlichen Qualifikationen haben im Rettungsdienst unterschiedliche Aufgabenbereiche. Der Rettungshelfer wird als Krankentransportwagen (KTW) Fahrer eingesetzt. Der Rettungssanitäter ist auf dem KTW verantwortlich und auf dem Rettungswagen Fahrer. Und der Notfallsanitäter ist auf dem RTW als Verantwortlicher eingesetzt.

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Die Ausbildung zum Rettungsassistenten wurde 2014 mit inkrafttreten des Notfallsanitätergesetzes durch Ausbildung zum Notfallsanitäter ersetzt.

Die Ausbildung zum NotSan dauert drei Jahre, enthält einen schulischen Teil, einen Teil im Rettungsdienst (anfangs als Praktikant) und einen Teil im Krankenhaus auf verschiedenen Stationen.

Als NotSan bist du medizinisch verantwortlich auf dem Rettungswagen eingesetzt.

Die Ausbildung zum Rettungssanitäter dauert dagenen drei Monate. Einen Monat Schule, einen Monat Rettungsdienstpraktikum und einen Monat im Krankenhaus auf der Instensiv, in der Anästhesie und in der Notaufnahme. Danach hat man noch mal eine Woche Schule in der die Prüfungen sind.

Als Rettungssanitäter bist du hauptsächlich als Verantwortlicher auf dem Krankentransportwagen eingesetzt, aber auch als Fahrer des Rettungswagen.

Den Rettungssanitäter kannst du auch über einen Ortsverein machen oder dir die Ausbildung privat bezahlen

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In welchem Bundesland machst du denn die Prüfung und bei welcher Schule?

Ich war in der DRK Landesschule Baden-Württemberg und muss sagen, die Prüfung war wirklich gut schaffbar.Der schriftliche Teil war ein Multiple-Choice Test. Da war das schwierigste die zum Teil seltsamen Fragestellungen. Frage einfach 3 mal lesen bis man sie verstanden hat und notfalls per Ausschlussverfahren gehen. Die Fragen kamen aus allen Bereichen, waren beantwortbar, wenn man sich die Themen für die mündliche gut angeschaut hatte. 

In der mündlichen mussten wir ein Thema ziehen, einfach frei ein bisschen darüber erzählen und dann wurden Fragen dazu gestellt. Ich hatte Hitzenotfälle und Fragen waren beispielsweise: "Sie werden zu einem Fußballspiel gerufen. Ihr Patient sitzt auf dem Spielfeld und erzählt ihm sei ganz schrecklich schwindlig geworden. Er sieht außerdem ziemlich blass und verschwitzt aus. Wie gehen sie vor?" Dann beschreibt man eben den Ablauf und dann werden vielleicht noch Detailfragen gestellt wie : "warum könnte das EGK bei einer Hitzeerschöpfung wichtig sein". Oder allgemeine Fragen: "Was unterscheidet die Hitzeerschöpfung von einem Hitzschlag?"

In der Praktischen sieht das aus wie in der mündlichen, nur dass man nicht beschreiben muss was man machen würde, sondern alles wirklich machen. Ganz wichtig ist die Patientenbetreuung. Ich weiß es ist super schwer sich in die Situation zu versetzen, weil alles sehr offensichtlich gespielt ist aber auch wenn der/die Mime nicht wirklich verletzt ist muss man so tun als wäre er/sie es. Also nicht einfach angerannt kommen und die Blutdruckmanschette dranklatschen :D Ein echter Patient fühlt sich auch deutlich wohler wenn man ihm die Hand gibt, sich ersteinmal vorstellt und dann ankündigt was man vorhat. 

Im Prinzip musst du überhaupt nicht wissen was dein Patient eigentlich hat. Im Endeffekt bleiben die Maßnahmen die gleichen. Also versteif dich nicht zu früh auf eine Verdachtsdiagnose, so dass du etwas vergessen könntest. Geh einfach nach C-ABCDE vor. Dann übersiehst du wirklich nichts.Wenn dein Patient dir antwortet und erklärt sein Arm tut weh, weil er eben draufgefallen ist, musst du natürlich nicht seinen Mundraum kontrollieren. Aber wenn du kurz fragst, ob er genug Luft bekommt oder sein Brustkorb wehtut, schadet das nicht, du hast den Prüfern gezeigt, dass du das Schema beherrschst und es hilft dir strukturiert zu bleiben.

Wenn du irgendwelche Fragen hast, melde dich.

Viel Erfolg bei der Prüfung wünsche ich dir jedenfalls!

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Erst einmal an meinen Vorgänger: Whaat? :D 

Aber zur eigentlichen Frage: Beim Muskelaufbau nimmst du natürlich zu, da Muskelmasse auch etwas wiegt. Sogar ziemlich viel. Im Vergleich zum Fettgewebe wiegt Muskelgewebe fast doppelt so viel. Man kann jetzt pauschal schlecht sagen wie viel du wiegen würdest, wärst du stark durchtrainiert. Bei deiner Körpergröße aber so ca. 75 - 80 Kilogramm.

Der Aufbau von Muskeln verlangt nicht zwangsläufig den Fettabbau. Das hängt ganz von deiner Ernährung ab. Du könntest zum Beispiel Muskel- sowie Fettmasse zur selben Zeit aufbauen und am Ende übel die Kante werden ;P

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Die Autobahnen sind in der Regel immer frei. Es kann ja nicht sein, dass sie aufgrund von Schneefall plötzlich gesperrt werden. Das wäre höchst-unwahrscheinlich.

Schneeketten solltest du ja sowieso dabei haben. Wenn dies der Fall ist, viel Spaß bei deiner Alpenüberquerung :)

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Finger weg davon!

So etwas gibt es ja. Man nennt es Gewichtsmanchetten oder Gewichtsbandagen. 

Aber mal ganz davon abgesehen, dass Training mit Zusatzgewichten an den Gelenken oder den Knöcheln auf Dauer nichts bringt, ist es obendrauf noch unwahrscheinlich ungesund. Wenn du beispielsweise Gewichtsbandagen an deine Füße klemmst, veränderst du deine Lauftechnik. Dein Körper ist es nicht gewohnt plötzlich mehr zu tragen, zumal das Gewicht nicht gleichmäßig verteilt ist. Man könnte jetzt mit dem Gegenargument kommen, dass man ja bei einer natürlichen Gewichtszunahme(Muskel- oder Fettaufbau) auch laufen gehen könnte. Aber sind wir mal ehrlich, wie wahrscheinlich ist es, dass du über Nacht mehrere Kilogramm zunimmst.. an den Füßen?! Der Körper würde es dir auf Dauer ziemlich übel nehmen. Ich weiss wovon ich rede. Ich bin selbst monatelang mit Gewichten an den Füßen rumgerannt. 

Es gibt natürlich auch Methoden bei denen es durchaus Sinn macht mit Zusatzgewichten zu arbeiten. Aber sicher nicht beim Konditionstraining. Eher kurze Sätze mit Gewichten wie im Fitnessbereich :) Hoffe ich konnte helfen. 

Bei Fragen, einfach fragen :P

Grüße, Sam.

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