Zusammenfassung von : Der Junge mit dem gestreiften Pyjama?

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6 Antworten

Warum kannst du es nicht zusammenfassen? So kompliziert ist die Geschichte doch nicht.

Gerade noch hat der achtjährige Bruno mit seinen Freunden in Berlin gespielt, als er zu Hause erfährt, dass die Familie bereits am nächsten Tag umziehen werde: Sein Vater, SS-Obersturmbannführer Ralf, wurde zum Kommandanten eines Arbeitslagers befördert. Bruno trennt sich nur schwer von seinen Freunden, und auch die Aussicht auf einen eigenen Garten hebt seine Laune nicht. Seine zwölfjährige Schwester Gretel hingegen glaubt, dass sie auch auf dem Land Freunde finden werde. Das neue Heim entpuppt sich als schwer bewachtes düsteres Gebäude, in dem auch Diensträume der SS untergebracht sind. Den Hinterhof des Grundstücks darf Bruno nicht betreten, sieht von seinem Zimmerfenster aus in der Ferne jedoch etwas, das er für einen Bauernhof hält. Er wundert sich, dass die Kinder und „Bauern“ alle gestreifte Schlafanzüge tragen, wie auch er einen hat. Es ist das Lager, und Mutter Elsa stellt Ralf zur Rede, hatte er doch vor dem Umzug erklärt, dass sich das Lager mehrere Kilometer vom Haus entfernt befinde.

Bald lernt Bruno in dem alten Pavel einen der Lagerinsassen kennen. Dieser ist zum Arbeitsdienst in dem Haus des Lagerkommandanten abkommandiert, hilft der Familie in der Küche aus, schält Kartoffeln und kümmert sich um den Garten. Auf Anweisung des SS-Obersturmführers Kotler, der sich durch sein ruppiges Auftreten Pavel gegenüber als nationalsozialistischer Herrenmensch zeigt, baut er für Bruno eine Schaukel aus einem Autoreifen. Nachdem Bruno sich bei einem Sturz von der Schaukel das Knie aufgeschlagen hat, verarztet ihn Pavel. Im Gespräch erfährt Bruno von ihm, dass er früher tatsächlich Arzt war. Der Junge schlussfolgert, dass Pavel seine Sache nicht gut genug gemacht habe, da er jetzt Kartoffeln schält.

Eines Tages gelingt es Bruno, sich unbemerkt in den verbotenen Teil des Gartens zu stehlen. Er entwischt aus einem Schuppenfenster in den Wald hinter dem Grundstück und steht plötzlich vor dem übermannshohen Stacheldrahtzaun des Arbeitslagers. Im Hintergrund arbeiten Männer in „gestreiften Pyjamas“ am Bau einer Baracke. An einer Zaunecke, die durch einen Haufen aus Baumaterial Sichtschutz bietet, macht er durch den Stacheldraht hindurch Bekanntschaft mit dem gleichaltrigen Häftling Schmuel. Bruno kann dessen Lage nicht einordnen, beneidet ihn, weil er mit „Freunden“ zusammen sein könne, und fragt ihn, was für ein Spiel es sei, bei dem alle Teilnehmer Nummern auf dem Schlafanzug tragen müssen. Weil Schmuel angegeben hat, hungrig zu sein, stiehlt Bruno seiner Mutter eine Tafel Schokolade. Er isst sie jedoch selbst auf, als Schmuel am nächsten Tag nicht am Zaun erscheint.

Beide Jungen treffen sich öfter am Zaun und schließen Freundschaft. Schmuel erzählt ihm, dass der Stacheldrahtzaun keineswegs das Lager vor wilden Tieren schützen solle, wie Bruno mutmaßt, sondern dass er die darin eingesperrten Juden an der Flucht hindern solle. Auch er sei Jude. Bruno bringt neben Essen auch seinen Ball mit und wirft ihn über den Lagerzaun, doch reagiert Schmuel ängstlich und reicht ihm den Ball durch den Zaun zurück. Bruno und seine ältere Schwester Gretel haben einen Privatlehrer, sie lesen Texte über die „schlechten Juden“. Als Bruno einwirft, es gebe doch auch „gute Juden“, wird er vom Lehrer und Gretel zurechtgewiesen. Gretel hängt in ihrem Zimmer Hitler-Bilder und BDM-Plakate auf.

Als Schmuel eines Tages in die Villa beordert wird, um hier Gläser abzuwaschen, begrüßt Bruno ihn erfreut und gibt ihm Essen. Obersturmführer Kotler überrascht die beiden und bezichtigt Schmuel des Diebstahls. Dieser gibt an, dass Bruno ihm das Essen gegeben habe, doch leugnet Bruno nun, Schmuel je gesehen zu haben – er hat Angst vor Kotler. Schmuel wird für sein Verhalten bestraft, und Bruno entschuldigt sich später am Zaun bei ihm. Kotler wiederum wird kurz darauf an die Front versetzt, hat sich doch herausgestellt, dass sein Vater als Flüchtling in der Schweiz lebt. Zuvor hat er schon den Unmut des Lagerkommandanten erregt, weil er Elsa gegenüber angedeutet hat, dass die Juden im Lager ermordet und verbrannt werden. Dies galt als Geheiminformation, die nur Ralf bekannt war. Elsa reagiert entsetzt und ist in der Folge desillusioniert. Sie lehnt ihren Mann ab und setzt nach dem Tod seiner Mutter bei einem Bombenangriff durch, dass sie mit ihren Kindern nach Heidelberg zu Verwandten gehen kann. Gretel stimmt zu, aber Bruno möchte bleiben. Er hat jedoch keine Wahl und geht am Vortag der Abreise noch einmal zum Lager. Schmuel ist bedrückt, weil sein Vater verschwunden ist. Da Bruno wegen seines Verrats etwas bei ihm gutzumachen hat, bietet er Schmuel an, ihm beim Suchen zu helfen.

Am nächsten Tag, kurz vor der Abreise, eilt er mit einem Spaten zum Zaun und gräbt ein Loch unter dem Zaun durch. Schmuel hat ihm Sträflingskleidung besorgt, darunter eine Mütze, um zu tarnen, dass Bruno nicht kahlgeschoren ist. Beide Jungen gehen durchs Lager und suchen Schmuels Vater. In der Männerbaracke wollen sie nur kurz nachsehen, als plötzlich eine Selektion beginnt. Mit den Männern werden beide Jungen in eine Sonderbaracke getrieben, wo sie sich ausziehen sollen, um angeblich zu duschen. Beide Jungen wundern sich, gehorchen jedoch wie der Rest der Männer. Man sieht, wie ein Soldat mit Gasmaske eine Giftgasdose von oben durch eine Öffnung in den Raum entleert.

Elsa hat unterdessen das Fehlen von Bruno bemerkt. Sie alarmiert ihren Mann Ralf, als sie feststellt, dass das Tor zum für Bruno verbotenen Hinterhof offen ist. Die Wachmannschaft beginnt mit einem Schäferhunddie Suche, doch im strömenden Regen verliert der Hund die Spur. Auch Elsa und Gretel suchen Bruno, am Lagerzaun finden sie seine Kleidung. Elsa bricht zusammen. Ralf rennt ins Lager, er bleibt schließlich mit versteinertem Gesicht vor den Gaskammern stehen. Die letzte Einstellung zeigt den Umkleideraum, in dem die gestreiften Jacken und Hosen der mittlerweile vergasten Häftlinge, unter ihnen Bruno und Schmuel, hängengeblieben sind.

Quelle Wikipedia, also besser nicht 1 zu 1 übernehmen ;-)



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Warum kannst du das nicht? Woran liegt es?

Vom Vorsagen lernst du nichts. Und das Abschreiben einer Antwort hilft dir auch nicht beim zukünftigen Abfassen von Zusammenfassungen.

Möchtest du anschließend zum Beispiel die Antwort von x1001x als deine eigene ausgeben?

Das ist Mogeln. Oder, Neudeutsch: Guttenbergen.

Gruß, earnest


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Versuch es, so gut du es kannst. Die User auf GF sind nicht dazu da, deine Hausaufgaben zu machen und der Lehrer möchte deine Leistung beurteilen, nicht unsere!

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Hallo,

sollte es daran liegen, dass du grundsätzlich nicht weißt, wie man eine Inhaltsangabe schreibt,

gib bei Google - wie schreibt man eine Inhaltsangabe - ein und folge den Links, z.B. diesem hier:

inhaltsangabe.de/schreiben/tipps/ (Wie schreibt man eine Inhaltsangabe? - Inhaltsangaben schreiben)

Danach werden Inhaltsangaben stets in der Gegenwartsform (Präsens) geschrieben.

- Falsch: „Werther war ein junger Mann …“

- Richtig „Werther ist ein junger Mann …“

Beginne mit der TATZE:

- Titel

- Autor

- Textart

- Zusammenfassender Satz

- Erscheinungsjahr (so bekannt)

Folgendes gehört nicht in eine Inhaltsangabe:

- Nebensächliche Einzelheiten, wie plötzlich, leider, zu guter Letzt ...

- Sprachliche Ausschmückungen

- Beispiele

- Zitate

- Direkte Rede

- Deine persönliche Meinung

- Analysen und Interpretationen

:-) AstridDerPu

PS: Googel doch auch mal nach dem

Klappentext

für das genannte Buch.

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Es geht um einen kleinen jungen, der seine Heimat verlassen muss und in die Nähe des Konzentrationslagers Auschwitz in Polen ziehen muss, da sein Vater dort Oberbefehlshaber (oder wie man das nennt) ist. Für Bruno ist das sehr schwer und er vermisst schon sehr bald seine Heimat, da er dort keine Freunde hat und nicht forschen kann. Doch eines Tages macht er sich auf den Weg und geht an dem Zaun des KZ's lang, obwohl ihm das strengstens verboten ist. Bruno weiß nicht was das ist und wundert sich, dass die Menschen dort alles "gleich" aussehen. Auf seiner Erforschungstour trifft er auf einen Jungen hinter dem Zaun. Er redet mit ihm und findet heraus, dass dieser Schmuel heißt, sie am selben Tag Geburtstag haben und gleich alt sind. Bruno und er werden Freunde. Er bringt ihm immer etwas zu essen mit, da Schmuel schrecklichen Hunger hat. Eines Tages sucht Schmuel seinen Vater, der ohne sein Wissen, schon vergast wurde. Bruno will ihm bei der Suche helfen, kriecht unter dem Zaun hindurch und zieht einen gestreiften Pyjama an, so dass er nicht auffällt. Auf der Suche werden sie in eine Gaskammer mit einer riesigen Menschenmasse getrieben. Sie wissen nicht was passiert, bis das Gas in die Kammer strömt. Beide sind sofort tot.

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