Wo liegt der Unterschied zwischen einem Praktikum und einer Hospitation?

2 Antworten

nter Hospitationen im Bereich der Lehrerausbildung versteht man in erster Linie Unterrichtsbesuche, wobei ein Fachleiter einem vom Referendar veranstalteten Unterricht beiwohnt und diesen anschließend mit dem Referendar bespricht, analysiert und ggf. bewertet. Der Beratungsaspekt sollte dabei durchgängig im Vordergrund stehen.

Hospitationen sind natürlich auch denkbar in der Form, dass Referendare den Unterricht des Fachleiters besuchen und dieser zum Gegenstand der Analyse und Besprechung wird. Eine weitere Form stellen Gruppenhospitationen dar, wobei der Kreis der Teilnehmer entsprechend erweitert wird (z. B. das gesamte Fachseminar).

Praktika sind grundsätzlich Tätigkeiten zur Ausbildung oder Probe. Im Arbeitsleben kommt es jedoch auch immer häufiger vor, dass Praktikanten aus Kostengründen als Ersatz für reguläre Arbeitnehmer beschäftigt werden: der Begriff "Generation Praktikum" steht zugleich für verschiedenste Praktika hintereinander, ohne dass die (eher) ehrenamtliche Tätigkeit in eine bezahlte mündet. In bestimmten, geistes- und sozialwissenschaftlichen Bereichen ist (und war) ein Berufseinstieg ohne die vorherige Ableistung unbezahlter Praktika kaum noch möglich.

Hallo Gunni , ich habe diesen Link bei wikipedia gefunden .Vielleicht beantwortet es Deine Frage http://de.wikipedia.org/wiki/Hospitation Ebenfalls habe ich dieses bei wikipedia gefunden Als Praktikum wird innerhalb der Personalwirtschaft eine Tätigkeit bezeichnet, die im Rahmen der beruflichen Ausbildung (auch Studium) praktische Erfahrungen im künftigen Beruf vermitteln soll. Ein Praktikum kann im Rahmen eines Betriebspraktikums bei einem Betrieb stattfinden, in Hochschulen kann dies auch im Rahmen eines Kurses der Fall sein. Praktika können auch als Bestandteil einer von der Bundesagentur für Arbeit angebotenen Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW) im Rahmen des SGB III absolviert werden.

Der weit verbreiteten Auffassung, dass Praktikanten unentgeltlich zu arbeiten haben widerspricht die Rechtsprechung. So hat das hessische Landesarbeitsgericht bereits 1999 in einem entsprechenden Verfahren festgestellt, dass Praktikanten gemäß Berufsbildungsgesetz (BerBiFG) grundsätzlich einen Anspruch auf angemessene Bezahlung haben (Link unten). Dies gilt insbesondere dann, wenn der Praktikant Arbeiten verrichtet, die berufstypisch für eine reguläre Fachkraft gelten. Die entsprechende Entlohnung hat sich dann theoretisch an den verkehrsüblichen Gehältern zu orientieren. Oft bemisst sich die Entlohnung nach dem Lebensalter des Praktikanten. Gruß odemtann

Was möchtest Du wissen?