Wir würden gerne eine Blumenwiese anlegen, aber wie?

2 Antworten

Hallo... Also, wenn du sagst, dass mehr Unkraut wächst, als sonst was, sollte zuerst dieses bekämpft werden, weil sonst auch die Wiese verunkrautet. Sorry, fals ich jetzt die Stimmung trübe, aber das wird nicht ganz einfach....

Wir versuchen so etwas ähnliches auch gerade und ich kann dir schon einmal die Ergebnisse sagen. Also wir hatten bei Nachbarn gesehen, das diese den Boden abdecken, um das Unkraut zu ersticken. Das ist bei einer so großen Fläche wie bei euch nicht sooo toll. Wir haben unsern Garten gefräst, die Pflanzlichen teile heraus gesammelt (grob) und dann Gründünger über den Winter wachsen lassen. Dies hat mehrere Vorteile. Der Boden wird mit Nährstoffen angereichert (beim zweiten fräsen) und es hat einen ähnlichen efekt wie die Folie. Keine Ahnung warum aber dies ist meine Beobachtung. Also, der Boden muss ein weiteres mal Gefräst werden und dann kann man sich in einem Fachgeschäft für Garten beraten lassen, welche Blumenwiesen Saat gut mit dem Boden übereinstimmen, und diesen dann SEHR DICHT AN EINANDER SAAEN, so kann das Unkraut nicht mehr durch und erstickt.... Also sehr viel auf dem Boden sehr eng verteilen und leicht einarbeiten... so sollte es funktionieren. Es ist viel Arbeit, aber sie hilft.

Hoffe ich konnte dir helfen...

Dass auf der Fläche Unkraut wächst, muss noch lange nicht heißen, dass sie nährstoffarm ist. Wichtig wäre zu wissen, welches "Unkraut" das ist. Viele Pflanzen sind regelrechte Anzeiger von bestimmen Stoffen. Hier kannst Du darüber was nachlesen:

http://www.raumberg-gumpenstein.at/cm4/de/homepage/771-fors-bio-landwirtschaft-und-biodiversit/pflanze/gruenland/zeigerpflanzen/4461-naehrstoffzeiger.html

Wenn ich Dich richtig verstanden habe, wollt ihr keinen grünen Rasen, sondern eine Wiese mit vielen Blumen. Da ihr in einer ländlichen Gegend wohnt, würde ich gar keinen teuren Samen kaufen und ausbringen, sondern einfach mal die Natur machen lassen. Wiesenblumen versamen sich meist recht gut und durch Wind, umherstreifende Tiere etc werden die Samen verbreitet. Ich würde, wäre das meine Fläche, zunächst mal regelmäßig mähen und das Schnittgut entsorgen (ein Jahr lang). So wird dafür gesorgt, dass das vorhandene "Unkraut" sich ein Jahr lang nur unwesentlich vermehrt. Ab dem zweiten Jahr würde ich nur noch einmal mähen, nämlich frühestens Anfang Juli, und auch dieses Schnittgut immer entsorgen. Das ist wichtig, da die meisten Wiesen tatsächlich nährstoffarm sind. Mi der Entsorgung des Schnittgutes werden dem Boden Nährstoffe entzogen. Mit der Zeit werden sich ganz von allein Wiesenkräuter und Blumen ansiedeln. Schaut Euch in Eurer Gegend um, was auf den Wiesen so wächst. Das sind dann die Pflanzen, die mit den Bedingungen am Besten zurecht kommen.

Solltet ihr andere Wiesenblumen bevorzugen, müsstet Ihr die tatsächlich ansäen. Ich rate aber davon ab, der Erfolg ist meist sehr gering.

Vielen Dank erst mal für die hilfreiche Nachricht. Aber seid 4 Jahren machen wir genau das. Und dieses lässt nur Disteln, Löwenzahn und Brennessel wachsen. Nur jetzt kommen langsam die Schneeglöckchen raus. Mehr nicht. Wir hätten gerne eine bunte Blumenwiese. Hier und da wäre es schön, wenn sich Gelbe, Rote und oder Violette Blümchen zeigen würden. Das ohne Samen geht doch glaube ich nicht oder? Soll ich Vertikutieren?

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@supershiva

Das Vertikulieren wird die Disteln noch besser wachsen lassen, die Brennesseln auch. Aus jeden Wurzelbruchstück wird eine neue Pflanze heranwachsen.

Wenn Du meinst, dass es so nichts wird, musst Du: Das Unkraut gründlich mit Wurzeln roden, es nicht versamen lassen. Das heißt, gründlich umgraben und alle Wurzelteilchen raussuchen. Dann Wiesengräser säen und Wildkrautsamen (am Besten selbst von Pflanzen aus Deiner Umgebung sammeln) hinein tun. Ich würde mich aber bei der großen Fläche nicht darauf einlassen.

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Wie können wir uns gegen Beleidigungen und körperliche Angriffe von unseren Nachbarn wehren?

Folgendes Problem: Unsere Nachbarn (Mutter 70 J. und Sohn 42 J.) sind im November 2011 in unser Mietshaus eingezogen. Vorher kam die Mutter täglich zu uns und wir unterhielten uns auch ganz nett miteinander. Dabei fragte sie uns auch, wie das mit der Hausordnung etc. geregelt sei. Wir sind nur ein 4-Parteien-Haus, eine Wohnung ist leer. Wir erklärten ihr, dass der Vermieter die große Hausordnung so geregelt hat, dass jede Mietpartei 4 Wochen lang an der Reihe sei (wegen Rasenmähen auf Hof, Mülltonnen rausstellen etc.). Der Vermieter regelte dies aus dem Grunde, dass jede Mietspartei einmal im Monat mit Rasenmähen an der Reihe ist. Das nahm die neue Mietpartei auch so an, ausserdem ist nicht viel zu machen. Seit dem die Mietpartei nun eingezogen ist, nörgeln sie ständig an der Hausordnung herum. Sie seien zu alt und zu krank und sie würden das nicht schaffen und fordern nun einen Hausmeister. Dies sehen wir nicht ein, da wir auch alt und krank sind und keine Kosten für Hausmeister haben möchten, da die Große Hausordnung überhaupt nicht viel Arbeit ist. Diese Mietspartei kann für sich privat einen 400 qm großen Wildwuchergarten umgraben, auf Dächer klettern und und und ...... Dann kam dazu , dass wir der Mietspartei beim Einzug, Möbel schleppen und Malern geholfen haben, ohne Gegenleistung zu fordern. Auch haben wir der älteren Dame einen Kuchen zum Geburtstag gebacken und und und..... Der sohn ging in der Zeit schwarz arbeiten (8-10 Euro Stundenlohn) und war jedes Wochenende nicht da. Bevor die beiden einzogen, wollte die ältere Dame schon von einer Mitbewohnerin Geld schnorren,was sie natürlcih nicht bekam. Dann hängen die beiden jeden Tag in der Spielhalle herum und haben nur Geld vom 1.-10. des Monats, danach wollen sie immer von anderen Zigaretten und Essen schnorren. Das haben wir schnell abgebogen und seit dem sind wir "Abschaum" und "sollen unsere Fressen halten" und "haben Stasimethoden" und und und. Gestern sagte unsere Untermieterin der Dame, dass sie die Große Hausordnung nicht von ihr übernimmt, da sie diese nicht durchgeführt haben. Sie wollen nun mit Macht einen Hausmeister und haben letzten Monat keine Hausordnung gemacht - nur die Tonnen rausgestellt. Daraufhin meinte die ältere Dame, dass wir alle "krank" seien und wir "balla balla" sind und griff meine Lebensgefährtin von hinten an und wollte sie treten. Als sie das nicht schaffte, schlug sie mit dem Schlüsselbund nach ihr. Meine Lebensgefährtin griff sie dann an den Armen und meinte, sie solle nach oben gehen, griff sie aber nicht an. Dann kam der Sohn und griff meine Lebensgefährtin auch noch an und schupste sie. Meine Lebensgefährtin wehrte sich, in dem sie ihn auch wegschupste. Daraufhin wollte der Sohn sich fallen lassen (weil das seine Art so ist wegen Körperverletzung und und und...) und meine Lebensgefährtin griff ihn an der Strickjacke, damit er nicht falle. Die Jacke ging dabei natürlich leider zu Schitt. Was nun? Müssen wir uns das gefallen lassen?

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