Wie sollte der Bodenaufbau bei einem nachträglich eingebauten "Fundament" sein?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

nun es kommt zuerst mal darauf an wie viel der Fußboden tiefer gelegt werden soll, bist du unter der Fundamentschicht der Tragenden Wände gibt es einiges zu beachten wie auch hier schon erwähnt....das Nachträgliche einbringen eines Beton Fußboden bringt immer das Risiko mit sich,dass die Feuchtigkeit der Erde an der Stoßstelle Wand Betonsohle aufsteigen kann, Kapillar Schicht einbringen, ich würde dazu einen Drainageschlauch einbauen und anschließen,eine Drainierende Schotterschicht einbauen, darüber eine Baufolie einbauen um noch mal die Feuchtigkeit vom Boden gegen aufsteigen zu sichern, dann einen Rohbeton einbauen, am besten einen WU Beton (Wasserundurchlässig)die Stoßstellen am alten Fundament in deinem Fall der Mauer solltest du vorher als aller erstes (noch vor dem Schottereibau)so hoch isoliert haben wie der Fertige Boden später ist. man kann diese Stellen auch mit Brunnenschaum ausschäumen was aber bedeutet du musst ringsherum eine Styropor Platte stellen die später wieder herausgekratzt werden muss um den Schaum einzubringen, ich würde aber darauf verzichten und die Bodenplatte wie gesagt press an die vorher isolierten Mauern anbetonieren. wenn alles ausreichend getrocknet ist, solltest du die Rohbeton Sohle isolieren entweder mit einen anstrich oder mi einer Schweißbahn was ich bevorzuge, die Seiten zur Mauer schön nach oben abkleben und zwar so hoch wie der fertige Estrichbeton wird, dann die Trittschalldämmung und auch zugleich Wärmedämmung nicht vergessen, danach kommt wieder eine Spezielle "Folie" auf die Dämmung, den Randstreifen nicht vergessen wegen der Ausdehnung und der Estrich Beton kann eingebaut werden sei es als Fließbeton oder herkömmlich (Fließbeton ist einfach zu verarbeiten, kaum Nacharbeiten ist nach den Abschwabbeln schon in Waage, Nachteil viel Feuchtigkeit, lange Wartezeit um mit den Belag zu beginnen muss völlig ausgetrocknet sein)Estrich herkömmlich einbauen ist zwar ne Plage, man muss sich Lehren ziehen oder auf Rohren abziehen und ihn Waage abziehen abreiben aber er ist eben nur Erdfeucht, bedeutet viel weniger Feuchtigkeit, schnelleres trocknen für den Endbelag. Es gibt Feuchtigkeits Messgeräte die auch unbedingt eingesetzt werden sollten damit dir später (zB. das Parkett) nicht hochgeht, eine Parkettverlegung ohne ausreichende Trocknung ist tödlich, bitte beachte das du alles gut ausgerechnet hast, Sauberkeitsschicht/Drainageschotterschicht, Rohbeton Höhe, Dämmung, Estrichbeton und den Endbelag (die Höhe) nicht das du am Ende nicht tief genug aus ausgeschachtet hast... ;-)

G.Frank

Du brauchst als Erstes eine kapillarbrechende Schicht um das Aufsteigen von Nässe zu bremsen. danach eine Sauberkeitsschicht aus Magerbeton Folie oder Schweißbahn. Unterbeton und Wärmeisolierung. Zum krönenden Abscluss den Estich und Fussbodenbelag.

Soll das Ganze etwas bringen brauchst Du einen Bautechniker der Dir die entsprechenden Werte nach der DIN 4108 den R-Wert, besser noch nach der EnEV 2002 den U-Wert (Wärmedurchlasskoeffizient) errechnet. Dann weist Du wie dick welche Lage mindestens sein muss.

Die Bodenplatte nicht ohne weitere Absprießung entfernen und nicht einfach in die Tiefe graben! Sonst kann es passieren, daß durch den Erdruck (von außen) die Standsicherheit nicht mehr gewährleistet ist. Im Moment wirkt die betonierte Bodenplatte statisch mit... Auf jeden Fall einen Statiker hinzuziehen und die alten Fundamente ggf. zusätzlich unterfangen. Danach über den Bodenaufbau Gedanken machen ...

Ja, als erstes sollte die Standsicherheit der aufgehenden Wände gegeben sein !

0

Da steht ein Haus seit 80 Jahren und dann wird experimentiert ?? Wegen was denn dieser Aufwand? Lassen Sie das Fundament in Ruhe !

Was möchtest Du wissen?