Wie lässt sich Reaktionsgeschwindigkeit von Enzymen erklären?

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Die Reaktionsgeschwindigkeit von Enzymen ist u.a. von der Geschwindigkeit und der Konzentration der Teilchen abhängig.

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Die Geschwindigkeit der Teilchen, also der Substratmoleküle, ist von der Temperatur bestimmt. Die RGT-Regel sagt aus, dass, je höher die Temperatur, desto schneller die Teilchenbewegung, desto leichter geraten also die Substratmoleküle in Kontakt mit dem aktiven Zentrum des Enzyms. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg der Reaktionsgeschindigkeit. Erst wenn die Temperatur so hoch wird, dass die Enzymproteine denaturiert werden, sinkt die Enzymreaktion auf 0 ab.

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Die Konzentration der Teilchen, also der Substratmoleküle, bestimmt ebenfalls die Reaktionsgeschwindigkeit der Reaktion. Denn je mehr Substratmoleküle da sind, desto leichter reagieren sie mit dem Enzym. Dies geht solange, bis alle Enzyme mit dem Substrat abgesättigt sind. Die Kurve steigt also bis zu einem Plateau an.

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