Wie analysiere ich ein Kunstlied?

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Was fällt dir spontan im Voraus (ein r und großgeschrieben) auf?

Welche Lied- oder Gedichtsform liegt dem Werk zu Grunde?

Wenn du es dir anhören kannst, an welchen Stellen klingt etwas laut, leise, hart, weich usw.?

Haben die einzelnen Stimmen unterschiedliche Melodieverläufe? Welches könnte die wichtigste Stimme sein bzw. wechselt die wichtigste Stimme an einigen Stellen, z. B., dass sie als einzige forte oder piano bleiben muss, während die anderen gleich sind, oder bis auf eine oder zwei Stimmen spielen alle die ganze Zeit etwas Ähnliches.

Dann kannst du eine Textanalyse machen und dir vorstellen, wie du den Text darstellen würdest, wenn er gesprochen werden soll. Wann würdest du lauter, wann leiser usw. sprechen?

Dann vergleiche, was Schubert musikalisch an den Stellen, die du wichtig findest auffallend anders komponiert hat.

Trau dich auch etwas über das Werk zunächst zu "spinnen"; neben deiner Beobachtungsgabe ist auch deine Phantasie gefragt.

"Mein süßes Lieb, wenn du im Grab" von Heinrich Heine im Hinblick auf die Epoche der Romantik analysieren?

Kann mir dort jemand vielleicht noch ein paar Merkmale geben? Es fällt mir schwer dieses Gedicht zu verstehen. Ein paar Schlüsselwörter/Motive hab ich schon wie z.B: - Sehnsucht - Liebe, Liebende, Jenseits - Fantasie/ Spuk u.s.w nur mir fällt es schwer diese im Zusammenhang mit dem Gedicht zu erklären. Habt ihr noch ein paar weitere Ideen oder Erklärungen? Vielleicht mit Bezug auf die Geschichte oder noch weiteren Merkmalen der Romantik? Hier noch einmal das Gedicht:

Mein süßes Lieb, wenn du im Grab, Im dunkeln Grab wirst liegen, Dann will ich steigen zur dir hinab, Und will mich an dich schmiegen. Ich küsse, umschlinge und presse dich wild, Du Stille, du Kalte, du Bleiche! Ich jauchze, ich zittre, ich weine mild, Ich werde selber zur Leiche.

Die Toten stehn auf, die Mitternacht ruft, Sie tanzen im luftigen Schwarme; Wir beide bleiben in der Gruft, Ich liege in deinem Arme.

Die Toten stehn auf, der Tag des Gerichts Ruft sie zu Qual und Vergnügen; Wir beide bekümmern uns um nichts, Und bleiben umschlungen liegen.

Danke schonmal im vorraus!

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Eduard Mörike „Im frühling“ epochenbezug?

Hallooooo :)

ich muss das gedicht komplett analysieren leider hab ich probleme mit der epoche:( Ich weiss nicht was ich da jetzt genau vorstellen soll :/ deshalb wollte ich hier mal fragen ob mir jemand helfen kann :) Ich weiss bis jetzt das es aus der spät romantik ist und suche motive? Ich dachte das vielleicht eben das motiv der Natur, liebe und sehnsucht drinnen ist aber ich bin mir immernoch nicht sicher wie ich sowas vorstellen soll:( vielen dank im vorraus

hier ist das gedicht:

Im Frühling

Hier lieg' ich auf dem Frühlingshügel:

Die Wolke wird mein Flügel,

Ein Vogel fliegt mir voraus.

Ach, sag' mir, alleinzige Liebe,

Wo d u bleibst, dass ich bei dir bliebe!

Doch du und die Lüfte, ihr habt kein Haus.

Der Sonnenblume gleich steht mein Gemüte offen,

Sehnend,

Sich dehnend

In Liebe und Hoffen.

Frühling, was bist du gewillt?

Wann werd ich gestillt?

Die Wolke seh ich wandeln und den Fluss,

Es dringt der Sonne goldner Kuss

Mir tief bis ins Geblüt hinein;

Die Augen, wunderbar berauschet,

Tun, als schliefen sie ein,

Nur noch das Ohr dem Ton der Biene lauschet.

Ich denke dies und denke das,

Ich sehne mich, und weiß nicht recht, nach was:

Halb ist es Lust, halb ist es Klage;

Mein Herz, o sage,

Was webst du für Erinnerung

In golden grüner Zweige Dämmerung?

- Alte unnennbare Tage!

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