wettlauf zwischen medizin und bakterien

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baktereien passen sich aufgrund der evolution immerwieder an antibiotika an, wodurch diese nutzlos werden. mediziner müssen nun neue entwickeln um wieder die krankheit bekämpfen zu können und das ganze geht von vorne los.

hat man ein neues antibiotikum entwickelt muss man es, besonders bei gefährlichen tödlichen krankheiten, zeitlich präzise einsetzen. setzt man es zu langsam und bei zu wenig personen ein, passt sich die krankheit an und das antibiotikum ist nutzlos. verwendet man es zu häufig und wendet es auf jede kleine krankheit an, wird diese ebenfalls resistent und das antibiotikum ist nutzlos. deshalb muss man bei großen seuchen das antibiotikum möglichst schnell und großflächig einsetzen, damit die krankheit auf einen schlag bekämpft wird.

Weil zu oft Antibiotika verschrieben werden und auch leider noch viele Hohlköpfe die Antibiotika nicht bis zum Ende nehmen, werden immer mehr Bakterien resistent dagegen, das heißt, die Medikamente sind dann nicht mehr wirksam. Aus diesem Grunde müssen ständig neue Antibiotika auf den Markt geworfen werden, die immer mehr Nebenwirkungen haben und natürlich ebenso schnell wie die alten an Wirkung verlieren, weil die Bakterien ganz fix auch gegen die neuen Medikamente resistent sind.

Dürfte nicht mehr allzu viele Jahre dauern, dann gibt es keine neuen mehr.

es gibt schättzungsweise 10x mehr bakterien allein in unsere körper als die eigenen zellen, die medizin kann garnicht mitkommen...es geht um ca. 100 billionen...

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