Welches Fahrrad-Modell ist das?

 - (Fahrrad, Fahrradmodell)

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Mein Beileid. Die Frage ist ob Du es überhaupt verkaufen solltest oder als Kneipen- oder Bahnhofsrad behälst, denn mehr als 60-80 Euro wird das schwere Teil nicht bringen. Das Rad dürfte 16-17 Kilo wiegen, sehr schwer nach heutigen Maßstäben.

Richtig billig war es damals gar nicht, könnte 599.- bis 649.- D-Mark gekostet haben, denn die Schaltungskomponenten ließ sich Shimano teuer bezahlen. Die Schaltung funktioniert auch nach heutigen Maßstäben gut, aber die Bremsen...ohje ohje, wenn es nass ist wird man schneller wenn man bremst...

Diee Shimano Technik die dran verbaut ist war 1992 aktuell, letztlich ist das Rad eine Zeitreise in die Vergangenheit. Die Zahnräder vorn "eiern", sind also leicht oval, was am ehesten auf dem kleinen Zahnrad spürbar ist, was die Effektivität des Tretens verbessern soll. Eine Idee die immer wieder kommt, aktuell von einem deutschen Hersteller, sich aber nie richtig durchsetzt.

Also wenn Du mich fragst, für wäre klar dass ich es behalte. So billig kommst Du nie wieder an ein Kneipenrad was nicht nur technisch total in Ordnung ist, sondern auch noch historisches Flair hat.

Übrigens das ist ganz klar ein 26 Zoll Mountainbike mit Strassenaustattung, kein Trekkingbike. Das war damals nicht ungewöhnlich, man nutzte solche Räder um von A nach B zu kommen bzw. sogar um lange Fahrradtouren durch Südfrankreich mit schweren Packtaschen, Zelt und Schlafsack zu machen. Der Vorteil war einfach dass man über die breiteren Reifen auf schlechten Strassen einen gewissen Komfort hatte.

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Ob man am Problem der bei Nässe kriminellen Bremsen preiswert was machen kann hängt davon ab ob die Schalthebel und die Bremshebel getrennt am Lenker befestigt sind, da müßtest Du mal nachsehen. Ich vermute sie sind getrennt, dnn kan man für keine 50 Euro stärkere Bremsen nachrüsten

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Der Farbe nach dürfte es 1988 sein, später gab es das Grün/Weiß nicht mehr. Die Räder gab es damals bei Quelle? für etwa 299DM. Es ging noch 100DM billiger...

Die Teile wurden derzeit als MTB angeboten. Was sie von der Rahmengeometrie her auch sind.

Schalthebel und Kurbel, Sattel und Stütze sind nicht das Billigste der damaligen Zeit.

Der Rahmen aber schon, man beachte die Anbringung der Hinterbaustreben am Sitzrohr. Besonderes Highlight ist der Flaschenhalter für leere Flaschen ;-).

Das Rad sieht absolut unbenutzt aus, mit viel Glück bekommt man 50€ dafür. Mehr wäre aber auch völlig übertrieben, schon mit diesen Bremsen wurde man damals und wird man heute nicht glücklich.

Woher ich das weiß:Hobby

Mein Beileid.

Leider kann ich nicht erkennen, ob es ein 28er oder nur ein 26er ist.

Als 28er wäre es ein gut erhaltenes Trekkingrad, viel zu schade zum Verschrotten.

Als 26er könnte es weg. Besteht keine Nachfrage.

Welche Marke, welches Modell spielt keine Rolle. Es ist ein stabiles Stahlrad, Trekkingrad hießen die auch damals schon, für das alle eventuell nötigen Ersatz- und Verschleißteile heute noch produziert werden. Von Interesse ist der Zustand der Lackierung und der Verschleiß an den Antriebsteilen Kette, Kassette und Kettenblätter. Von hier aus sieht es gut aus. Dein Vater wird wohl nicht mehr viel gefahren sein. Eventuell muss da erst einmal gar nichts getauscht werden. Der Wert läge dann so um die 100 Euro.

Um es auf den Stand der Technik zu bringen, müsste lediglich die Lichtanlage gewechselt werden, was aber nicht ganz billig ist. Wirtschaftlich lohnt sich das also nicht, solltest du es aber selber fahren wollen, sehr wohl.

Das Rad ist vielen heute angebotenen Rädern aus dem unteren und mittleren Preissegment überlegen. Der ganze Mist, den sich der Kunde heute wünscht, Federzeugs, Scheibenbremsen usw. taugt nur etwas, wenn man einigermaßen tief in die Tasche greift dafür. Und selbst dann bleiben die Teile anfällig und aufwendig zu warten. Wäre das Rad nur 5 weitere Jahre älter, wäre meine Einschätzung eine ganz andere. Die 90er sind bei gebrauchten Fahrrädern sehr zu empfehlen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Erfahrung mit Fahrrädern.
Federzeugs, Scheibenbremsen usw. taugt nur etwas, wenn man einigermaßen tief in die Tasche greift

Eine immer wieder gerne übernommene und weitererzählte Anekdote, die ich überhaupt nicht bestätigen kann.

Räder mit Scheibenbremsen und Federgabel sind nicht sehr viel teurer als mit herkömmlichen Bremsen und ungefederten Gabeln. Mein Rad mit günstiger Suntour Gabel und Scheibenbremsen fährt jetzt seit 3 Jahren und 35.000 km ohne irgendwelche Probleme. Die Suntour ist wartungsfrei und bei den Scheibenbremsen habe ich bisher einmal die Beläge getauscht (5-10 Minuten Arbeitszeit). Die Scheibenbremsen sind bei meinen häufigen Regenfahrten eine einzige Wohltat und wenn ich die Federgabel blockiere, dann fallen die harten Schläge auf die Hände sofort auf.

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Ich befürchte, es ist doch ein 26er. Dann taugt es eher nicht als Nutzrad, schon gar nicht mit den dicken Reifen. Man könnte aber alles abschrauben. Dann wäre es ein schönes Mountainbike für einen 14-jährigen Jungen.

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@FelixLingelbach

Warum soll man an einem Rad etwas abschrauben, das perfekt funktioniert??? Warum bitte taugt ein Rad mit dicken Reifen nicht als Nutzrad, wenn heute Trekkingräder mit Big Apple Bereifung als der letzte Schrei gelten??? Wenn es unbedingt sein muß packt man 1.25er Marathon drauf, und fertig!

Übrigens als Mounttainbike für einen 14-Jährigen völlig ungeeignet wegen der trägen Geometrie, wegen ultra flacher Lenk- und Sitzrohrwinkel,

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Welches Modell es ist kann ich dir leider nicht sagen. Allerdings sind Fischer Fahrräder leider billig Wahre

Es sieht nach eine Trekking-Bike aus.

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