Was waren die negativen Folgen der Rheinbegradigung?

5 Antworten

Also die negativen dinge der rheinbegradigung sind das die die direkt am rhein wohnen beim kleinsten hochwasser absaufen! Ich wohnte ne zeit lang direkt am rhein es is furchtbar gewessen sag ich dir!

Die natürlichen Hochwasserauffanggebiete gingen verloren.

Die Rheinregulierung brachte Vorteile für die Schifffahrt, die nur noch bei extremem Hoch- und Niedrigwasser eingeschränkt ist.

Negativ betroffen von der Regulierung waren jedoch die Fischer.

Der Hochwasserspiegel wurde um rund einen Meter abgesenkt, die Hochwassergefahr und die Gefahr von Eisstauungen wurden verringert. Die Rheinbegradigung brachte auch zum ersten Mal ein durchgehendes Dammsystem. Als Konsequenz des schnelleren Durchflusses durch die begradigten Flussabschnitte wurden die nördlichen Gebiete um so stärker von Hochwassern betroffen.

Der größte Irrtum bestand jedoch darin, dass das Ausmaß der Tiefenerosion völlig unterschätzt wurde. Der Kies bewegte sich rascher stromabwärts und hatte eine Vertiefung des Flussbetts zur Folge. An einigen Stellen grub sich der Fluss bis zu 10 Meter tief in den Grund. Somit lag der Grundwasserspiegel selbst für die landwirtschaftliche Nutzung der Auen zu niedrig. Außerdem starben dadurch einzelne Auwälder ab.

Zudem mussten in vielen Orten vorhandene Brunnen vertieft werden, um weiterhin die Wasserversorgung sicher zu stellen. Da der Wasserspiegel sank, blieben Nebenarme auch bei Hochwasser ohne Wasser. Die Verlandung hatte jedoch einen Flächengewinn zur Folge. Weiterhin wurde die Malaria eingeschränkt.

In den zwischen den Ländern Baden und Bayern geschlossenen Verträgen wurden auch die Hoheitsgrenze und das Eigentumsrecht festgelegt. Die Grenze wurde durch den Talweg bestimmt. Grundstücke, welche auf das jenseitige Ufer kommen, gingen in die Hoheit des jeweiligen Staats über. Grundeigentum blieb bei den bisherigen Besitzern. Altwasser wurden Eigentum des Staates, unter dessen Hoheit sie fielen.....quelle wikipedia

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