Was sind Vor- bzw. Nachteile von definitven gegenüber befristeten Transaktionen?

1 Antwort

Gegenfrage : Wie definiert man in dem Zusammenhang "definitive" Transaktion ?

Wenn man es als Vergleich sieht, zwischen Ankauf von z.B. Bonds oder deren zeitweise Beleihung im Zuge eines Repogeschäftes , schenkt sich das meiner Meinung nach nicht viel.

Der größte Teil des Zentralbankgeldbedarfes ist recht fix und die Banken stehen quasi in einem "Dauerschuldverhältnis" mit der EZB. HIer spielt es kaum eine Rolle, ob der Bedarf gleich dauerhaft oder eben "stillschweigend verpflichtet" revolvierend bedient wird. Die Zentralbank hat ja jedereit so viele Möglichkeiten, Zentralbankgeld zu generieren oder abzuschöpfen, dass die Fristigkeit keine große Rolle spielt. Viel wichtiger ist das die Frage, ob man z.B. den Überschuss wirklich braucht oder der Entzug überhaupt Sinn macht.

Einen großen Unterschied gibt es wenn man die Ausfallrisiken betrachtet. Kauft die EZB "definitiv" die Aktiva an, ist ihr die Bonität der Bank egal. Beim Repo hat die EZB das Ausfallrisiko der Bank auf dem Buch, und für den Fall der Fälle dann auch noch das Bonitätsrisiko der hinterlegten Sicherheit.

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