Was kann man von einem Trödel-Ankäufer verlangen?

7 Antworten

Ich habe bereits mehrfach einige Kartons Trödel verkauft - an Leute, die sich auf Flohmärkte hinstellen (das schienen keine "hauptberufliche" Verkäufer gewesen zu sein). Meist ist es wohl so, daß die Sachen (Kartons) durchgeschaut werden, was davon realistisch verkäuflich ist. Sind zu viele Sachen dabei, die man praktisch nicht verkaufen kann / zu lange rumliegen, wirst Du die Sachen kaum los.

Ich selber würde es so machen, daß ich die Sachen in Kartons vorsortieren würde. Sachen, die man so um die 50 Cent verkaufen würde, in einen Karton. 1-2 € Sachen in den zweiten Karton und so weiter. Je nach Inhalt des Kartons würde ich pro mittelgroßen Karton ab 3 € nehmen - bis ca. 10-12 Euro pro Karton. Je nach Wert des Inhalts.

Hallo

die Frage ist ja interessant. Wir sind ein Trödler mit 40 Jahren Tradition. Und ich muss sagen von dem was da auf geführt ist würde ich gar nichts ankaufen, denn einiges ist überhaupt nicht wieder zu verkaufen und würde bei uns im Geschäft nur einstauben.

Nehmen wir aber einmal an ich kaufe etwas einem Anbieter ab von dem ich weiß, dass man es weiterverkaufen kann.

Dann geht meine Überlegung (als Kaufmann muss ich Kalkulation dazu sagen): Wo kann ich das verkaufen: Flohmarkt muss ich Standgebühren, Sprit zum Hinfahren und Personal bezahlen.

Auktionshäuser nehmen zwar solche sachen nicht, aber wenn es so etwas wäre einem Auktionshaus anzubieten wäre, dann weiß ich, dass ich Vom Brutto erzielten Preis 19% MwSt abführen muss und an das Auktionshaus zwischen 22% und 30% ( somit blieben bei mir nur die Hälfte des erzielten Auktionspreises. Und ich habe dem Verkäufer noch nichts abgegeben.

Onlineshops und Auktionen: da kriegt man das was du beschreibst nur für maximal 1 Euro los und bleibt auf der Hälfte sitzen. Das bedeutet , dort kann man es nicht verkaufen, weil man mehr Kosten hat als es einbringt.

Ja dann bleibt noch unser Geschäft: das was du beschreibst würden wir als Konvolut für maximal 20 Euro anKaufen, weil vieles davon einfach nicht zu verkaufend ist. Das bedeutet wir sitzen ewig drauf, brauchen dafür Personal. Lagerfläche usw.

Ich denke nicht, dass dir einer das abnimmt. Da bleibt wirklich nur noch sich selbst auf den Flohmarkt zu setzen und ein Buch für 10 cent anzubieten (für Bücher kriegt man heute nicht einmal mehr den Altpapierwert)

Ich will deine Artikel nicht niedermachen, aber ich merke immer wieder, dass viele Leute durch die "Trödlersendungen" im TV meinen sie hätten da Schätze. Und nur sehr selten ist etwas dabei das es wirklich wert ist.

Wenn Du willst kannst du mir gerne ein paar Fotos senden worauf ich erkennen kann was es genau alles ist, ich gebe dir gerne Tipps wie du das an "den Mann" bringst und was davon einfach nur entsorgt werden kann.

Herzlicher Gruß

also für romane,cd,lp usw bekommst du meist so gut wie garnichts.es sei denn du hättest da was außergewöhnliches bei.solche sachen kann man besser über ebay oder so verkaufen.da finden sich öfter leute die bereit sind bissl mehr als die50cent-1euro zu zahlen die dir ein ankauf bietet..kurz und knapp,wenn er überhaupt das ganze zeug nimmt dann bekommst du von deinen geschätzten 700euro ca. 200-300euro.deine schätzung mit den 30% ist schon realistisch.bissl mehr oder weniger ist drin.wenn er weniger bietet ist das fast schon diebstahl..:-)

also, was wir denken oder glauben ist doch letztlich sekundär.

Es gibt auch andere Händler die anreisen und sich die Flohmarktartikel ansehen; ergo bist Du nicht an den Ortshändler gebunden. In den Zeitungen findet man doch genug Angebote

Trödler suchen sich das Beste aus. Die wissen auch was man verkaufen kann und bei welchen Sachen eine gute Nachfrage ist. Schau dir mal die Seite "Alles Trödel" an! Sehr interessant die Seite.

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