Was ist eure Haltung zur Abtreibung?( Pro & Contra?)

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14 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich bin ganz klar dafür, dass eine Frau das Recht hat, über ihren eigenen Körper zu bestimmen und auch darüber, was darin heranwächst. Dies ist eines der wichtigsten Rechte einer Frau, weil diese Entscheidung ihr komplettes weiteres Leben bestimmt! Wer dieses Recht verweigern möchte, der ist auch ganz schnell dabei, alle anderen Rechte abzuschaffen und einen Unrechtsstaat zu schaffen!

Und auch wenn viele das nicht wahr haben wollen: In den ersten Monaten nach der Befruchtung ist es nun mal nicht mehr als ein Zellhaufen ohne Nervensystem, ohne Schmerzen und ohne Bewußtsein! Von Mord kann keine Rede sein, das ist lediglich Propaganda von fanatischen Abtreibungsgegnern, um hilflose Schwangere unter Druck zu setzen. Keins der Kriterien für Mord trifft auf eine Abtreibung zu!

Und wer meint, dass Frauen diese Möglichkeit ausnutzen um nicht verhüten zu müssen, der irrt gewaltig. Eine Abtreibung ist in jedem Fall eine schlimme Erfahrung, aber manchmal halt die bessere Lösung für alle. Das macht niemand freiwillig oder aus Spaß. Falls das doch jemand einfach so immer wieder macht, hat diejenige mit Sicherheit auch so einen großen Schaden, dass sie auch wirklich kein Kind großziehen sollte!

Sehr gute Antwort. Dem ist eigentlich nichts beizufügen.

Bloss eine kleine Bemerkung: "Zellhaufen" tönt doch etwas sehr geringschätzig. In den ersten Tagen - Wochen, wo noch keine auch im entferntesten menschliche Formen zu sehen sind, würde ich eher von "Zellgebilde" sprechen, so ab der 6. Woche der Entwicklung (8. Schwangerschaftswoche) nimmt der Embryo allmählich menschliche Formen an, da ist es nach meinem Empfinden doch schon mehr als bloss ein Zellgebilde - ein Embryo eben, der zwar weder irgendetwas fühlen kann, noch irgendwelche Rechte hat, aber doch einen zunehmenden "moralischen Wert". Dem vorgeburtlichen Leben kommt mit fortschreitender Entwicklung zunehmender Respekt zu. Es ist nicht dasselbe, ob ein Abbruch sehr frühzeitig oder erst in der fortgeschrittenen Schwangerschaft durchgeführt wird. Letzteres kommt allerdings nur in seltenen - immer dramatischen - Fällen vor.

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Kommentar von Raubkatze45 am 28. Juli 2010 23:11
Und dieser "Zellhaufen" wehrt sich verzweifelt gegen den grausamen Eingriff durch die Zange oder die Saugglocke. Es ist Leben vom ersten Augenblick an und der Wert des Menschen hängt nicht von seiner Größe ab. Eine Frau kann nicht über Leben und Tod eines anderen Geschöpfes entscheiden, ein Gesetz befreit nicht das Gewissen.
http://www.gutefrage.net/frage/was-haltet-ihr-vom-thema-abtreibung#reportcomment6512546

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@Avuva

Ein Embryo kann sich nicht wehren und hat auch keinen Grund dazu, er empfindet nämlich nichts.

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@Avuva

Und jeder Mensch mit Verstand wehrt sich verzweifelt gegen die Bevormundung von Menschen wie dir, denen es nur darum geht, andere Leute für ihr Vergnügen zu bestrafen. Nur weil du dir alles positive dieser Welt versagst, willst du wenigstens andere dafür bestrafen, die das nicht tun.

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Ich denke, daß niemand das Recht hat darüber zu urteilen wenn es nicht um einen selbst geht. Die Entscheidung sollte einzig und allein der Frau vorbehalten bleiben und die Meinungen anderer dazu wären für mich uninteressant.

Es geht ja nicht um mich

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@asdasdf

Das ist allgemein meine Meinung dazu.. auch wenn es nicht um Dich geht.. ok!

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Nichts für ungut, aber das ist immer etwas, was ich nicht verstehen kann.

Würde eine Mutter ihr neugeborenes Baby töten (oder irgendwas anderes Schlimmes machen), dann würde das die ganze Welt schlimm finden und alle wären schockiert.

Tötet man sein Baby aber schon, wenn es noch im Mutterleib ist, dann findet das kaum jemand schlimm, und man bezeichnet das als Recht der Mutter. Und dass es ihre freie Entscheidung wäre.

Da stellt sich bei mir die Frage: Ab wann fängt ein Menschenleben an? Wo ist da die Grenze?

Beginnt es erst ab der Durchtrennung der Nabelschnur? Oder schon früher?

Bis zu welchen Zeitpunkt, ist es ok, sein Kind zu töten? Und ab wann ist es nicht mehr ok?

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@Linzerin83

Von einem "Kind" ist ja sowieso erst ab einigen Lebensjahren die Rede. Im Mutterleib ist es in den ersten Monaten noch nur eine Ansammlung von Zellen. Es gibt kein Nervensystem, daher noch kein Bewußtsein, und im dem Sinne noch nicht wirklich "jemanden", der getötet wird.

Bei einem neugeborenen Baby ist dies dagegen alles schon vorhanden.

Die Grenze zu ziehen ist nicht einfach. In manchen Kulturen gilt oder galt es sogar als normal, das Kind erst mal auszutragen und dann zu entscheiden ob man es in die Gesellschaft aufnimmt oder tötet. So verschieden sind halt die Ansichten. Ich persönlich denke aber, dass die Ausbildung eines Bewußtseins ein wesentlicher Faktor für diese Entscheidung ist. Und in jedem Fall besitzt die Mutter ein Bewußtsein und damit das Recht, über ihren eigenen Körper bestimmen zu dürfen. Dieses Recht darf ihr auch nicht genommen werden, sonst sind wir ganz schnell wieder in einem System, in dem man nicht mehr die Entscheidungen fürs eigene Leben in der Hand hat.

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@Demandanto

Ich dachte ja auch, daß ich meine Meinung dazu geäußert habe und sie sollte dann auch so akzeptiert werden!! Ich erwarte auf keinen Fall, daß nun jeder meiner Meinung zustimmen muß!!

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Das haben wir mal Stundenlang in Bio mit unserer Klasse besprochen (8 Mädchen, 20 Jungen) und es war ca 50/50 aufgeteilt, weil es gute pro und contra argumente gibt. Ich bin eigentlich dagegen, weil man das Kind auch bekommen und dann abgeben kann, damit es eine Chance zum Leben hat. Allerdings ist es auch schlecht, wenn man viel zu Jung ist und dann ein Kind bekommt und dann irgendwie überfordert ist psychisch und physisch...

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