Was bleibt vom CH-fr. Lohn unterm Strich noch übrig?

2 Antworten

Die wichtigste Info fehlt: Als Grenzgänger mit Wohnsitz in Deutschland oder mit Wohnsitz in der Schweiz?

Eine erste Annäherung bietet:

https://www.lohncomputer.ch

Die Abgaben für NBU, KTG und Pensionskasse können jedoch abweichen.

Die Krankenversicherung musst du selber abschliessen. Prämien haben eine enorme Spannbreite: 230 bis 600 Franken pro Monat.

Falls du Grenzgänger sein willst: Die deutsche Steuerlast kann man nicht pi mal Daumen berechnet, da der Steuersatz progressiv steigt und es diverse Abzüge und Zurechnungen gibt.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung – Seit 2011 Grenzgänger D-CH

Untern Strich auch nicht mehr Netto. Hat auch Nachteile bei Arbeitslosigkeit. Bei der Agentur für Arbeit fällst du sofort in Harz4, da nicht eingezahlt wurde. Außerdem kein Rentenanspruch weil ebenso nichts in die dt. RV eingezahlt wird.

In der Schweiz arbeiten lohnt, wenn der Wohnort bzw. Anmeldung in der Schweiz liegt. Viele Grenzgänger wohnen trotzdem auf der deutschen Seite, da Whg. günstig, viele besitzen sogar Immobilien.

Zudem ist man als Nicht-Schweizer in der Schweiz ein Ausländer mit schlechterer Bezahlung und wird auch gern wie bei uns ein Asylant behandelt.

Das ist alles kompletter Unsinn.

Ich habe meine letzten Arbeitsahre als in D lebender Grenzgänger in der Schweiz gearbeitet.

Untern Strich auch nicht mehr Netto

Unterm Strich habe ich nach Abzug ALLER Steuern, Abgaben als Handwerker annähernd das DOPPELTE verdient als ehedem in Hamburg.

Hat auch Nachteile bei Arbeitslosigkeit. Bei der Agentur für Arbeit fällst du sofort in Harz4, da nicht eingezahlt wurde.

Völliger Unsinn !

Ich habe freiwillig temporär gearbeitet in der Schweiz über viele Jahre, war ich auch nur zwei Tage ohne Vertrag habe ich mich in D arbeitslos gemeldet, die zwei Tage ALG1 in D habe ich mir nie entgehen lassen. Du zahlt Arbeitslosenversicherung in der Schweiz, es gibt bilaterale Verträge so das Du als in D lebender Grenzgänger Dein ALG in D erhältst. Ich habe jedes Jahr 8-9 Monate in der Schweiz gearbeitet und als Temporärer mein Feriengeld auf den Stundenlohn erhalten. 3-4 Monate im Jahr habe ich mich in D arbeitslos gemeldet - über den Winter - das war mein gut dotierter Urlaub, denn mein in der Schweiz generiertes und in D ausgezahltes ALG! war netto höher (!) als mein durch Arbeit erzieltes Nettoeinkommen ehdem in Hamburg.

In der Schweiz arbeiten lohnt, wenn der Wohnort bzw. Anmeldung in der Schweiz liegt.

Ich habe es gut bedacht ob ich in CH Wohnung nehme oder in D. Es lohnte weitaus mehr in D zu wohnen aufgrund der Miet- und Lebenshaltungskosten.

Zudem ist man als Nicht-Schweizer in der Schweiz ein Ausländer mit schlechterer Bezahlung und wird auch gern wie bei uns ein Asylant behandelt.

Und wieder vollkommener Blödsinn !

Ich habe zu Anfang DAS GLEICHE verdient als meine Schweizer Kollegen, später deutlich mehr in meinem Handwerk, da ich von den Kundenfirmen als temporärer Vorarbeiter gebucht wurde, das steigerte sich noch etwas nachdem ich den Schweizer Diplom - Vorarbeiterschein erworben hatte.

Ich wurde auch nicht "wie ein Asylant behandelt" in der Schweiz, im Gegenteil. Ich habe ausschließlich gute Erfahrungen in der Schweiz und mit den Schweizern gemacht. Ich wurde mit dem Respekt behandelt den ich den Schweizern als Ausländer in IHREM Land entgegenbrachte.

Wie kommst Du bloß dazu derartige Unwahrheiten hier einzustellen ?????

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@Yggdrasil3001

Ich wohne direkt an der schweizer Grenze und kenne die Spannungen und Diskrimierungen Deutschen in der Schweiz. Hängt immer von der Tätigkeit ab. Europäer werden gehasst weil sie angeblich Schweizern den Job wegnehmen, obwohl ohne EU Knowhow die Schweiz gar nicht existieren könnte. Als ITler hast du mehr Respekt, als Bauarbeiter oder in niederen Branchen weniger. Schweizer betrachten sind als die Elite, Bevölkerung in der EU eher minderwertig. Ich betrachte das überall in Geschäften, Straßenverkehr .... Ausnahmen bestätigen die Regel.

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@ludpin

Zur Klarstellung :

Ich wohne direkt an der schweizer Grenze

Ich habe 15 jahre, meine letzten Arbeitsjahre ebenfalls direkt an der Schweizer Grenze gelebt, in Sichtweite. Ich konnte einer befreundeten Schweizer Familie auf der anderen Seite des Rheins vom Fenster aus zuwinken.

und kenne die Spannungen und Diskrimierungen Deutschen in der Schweiz.

Und ich habe solche NIE erfahren oder kennengelernt.

Europäer werden gehasst weil sie angeblich Schweizern den Job wegnehmen,

Wieder habe ich das GEGENTEIL erfahren, mein Schweizer (!) Chef sagte mir wörtlich : " Wir brauchen Solche wie Dich, weil die meisten Schweizer mit einem Bürostuhl am Arsch geboren werden. Wer von den Schweizern will denn Handwerker werden und ARBEITEN ?"

Als ITler hast du mehr Respekt, als Bauarbeiter oder in niederen Branchen weniger.

Das ist Die KRÖNUNG Deiner Aussagen ! Kannst Du ALLEN hier mitteilen was denn eine NIEDERE Branche sei, Euer Hochwohlgeboren ???

Ich habe als Bauhandwerker den Respekt bekommen welchen ich mir verdiente. Ich wurde als Temporärer von den Kundenfirmen als temporärer Vorarbeiter gebucht und nachdem ich den Schweizer Dimplom-Vorarbeiter-Titel durch Schulungen erworben hatte als Baustellenleiter eingesetzt und war somit stets auch den festangestellten Schweizern Vorgesetzter, als Temporärer. Ich hatte den Respekt mir gegenüber den ich mir verdiente - und verschaffte. (Wer nicht spurt verläßt die Baustelle, ob Schweizer oder Schwob)

Ausnahmen bestätigen die Regel.

Dem ist so. Unrespektierliches Verhalten mir gegenüber war und blieb die absolute Ausnahme - in all meinen 15 Jahren als Grenzgänger in der Schweiz.

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