Warum löst sich Kochsalz besser als Magnesiumoxid (in Wasser)?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Beim Kochsalz haben wir eine praktisch reine Ionenbindung. In der Lösung umgeben sich die Na(+)-Ionen und die Cl(-)-Ionen mit einer Hydathülle, bei den Natriumionen ist dabei die Sauerstoffseite dem Na(+) zugewandt, beim Cl(-)-Ion die Wasserstoffseite. Diese Bindungskräfte überwinden die Coulobschen Anziehungskräfte zwischen den positiven Kationen und den negativen Anionen: Das Gitter zerfällt, das Salz löst sich auf.

Beim Magnesiumoxid, haben wir nur sehr wenig Oxidionen (immerhin aber doch so viele, dass eine Aufschlämmung von MgO in Wasser auf Grund der extrem hohen Basizität des O(2-) schwach alkalisch reagiert: O(2-) + H2O ---> 2 OH(-) ), überwiegend liegen Atombindungen vor. Diese aber können nicht durch Wasser überwunden werden. MgO löst sich nicht auf.

was meinen sie mit "Aufschlämmung" ???

0
@exellero96

Eine Mischung, bei der ein Feststoff, in der Regel fein verteilt, sich in einer Flüssigkeit befindet (wie aufgewirbelter Sand im Meer), ist eine Aufschlämmung, man spricht auch von Suspension.

Vielen Dank für den Stern!

0

weil Salz Ionen sind also eine Ladung haben und wasser ein Dipol ist, heißt O und H haben auch eine gewisse Landung (aber nicht so stark das es Ionen währen) desshlab verbinden sich die salzatome gerne mit wasser bzw wasser umlagert dann die salzatome :)

Was möchtest Du wissen?