Warum ist die Fläche zwischen der Entladungskurve und der Zeitachse ein Maß für die Ladung?

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3 Antworten

Entladung heißt ja, dass sich irgendetwas entläd, also die Elektronen, die sich darauf befanden marschieren brav dorthin wo weniger Elektronen sind.

Je länger der Vorgang dauert bis die Entladung erfolgt, ist desto mehr Elektronen müssen sich dort befunden habe, sprich, desto höher war die Ladung.

Die Formel für die Ladung Q ist I * t

Da sich die Entladung aber während des Entladevorgangs ändert kann man nicht einfach multiplizieren sondern muss das Integral bilden Q = Integral( I * dt) I ist dabei der Strom der durch die Entladung hervorgerufen wird.

Bildlich gesprochen bilden man lauter schmale Rechtecke unterhalb der Entladungskurve und addiert deren Flächeninhalt um dann die Ladung herauszubekommen.

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Eine beliebige rechteckige Fläche im I-t-Diagramm berechnet man bekanntlich mit der Formel  A = a*b. In diesem Diagramm entspricht die Seite a der Stromstärke I und die Seite b der Zeit t. Folglich ist das Produkt 

I*t = Q

Gruß, H. 

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Mathematische Betrachtung der Ladungsmenge Q beim Laden und Entladen eines Kondensators - siehe Bild

 - (Physik, Kondensator, entladungskurve)
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