Wanderfeldbau Wirtschaftsform

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Der Wanderfeldbau (shifting cultivation) nutzt nur die natürlich Fruchtbarkeit: Ein Stück Wald wird gerodet - die Stubben der Riesenbäume bleiben natürlich im Boden: alles abgeschlagene Holz wird verbrannt - durch die Asche werden die in den Pflanzen befindlichen Mineralien in den Boden eingebracht; das gerodete Feld wird je nach Ertragsfähigkeit des Bodens zwei bis vier Jahre lang für den Anbau genutzt und dann bis zu 20 Jahre lang sich selbst überlassen bis dann der dort entstandene Sekundärwald wiederum gerodet wird.Der Wanderfeldbau ist dem Regenwald deswegen angepasst, weil immer nur kleine Flächen für eine kurze Zeit genutzt werden und diese dann wieder sich regenerieren können.Heute aber stellt es sich etwas anders da: 1. die Fläche, die den Wanderfeldbauern zur Verfügung steht wird kleiner (Rodungen für Kakao- und Kautschukplantagen; 2. die Zahl der von Wanderhackbau lebenden opersonen ist in den letzten jahrzehnten stark gestiegen, so dass die Rotationmszeiten immer kürzer werden: die Wälder können sich nicht mehr in dem Maße wie notwendig erholen, so dass die Fruchtb arkeit zurückgeht und am Ende die Versteppung des ehemaligen Waldbodens einsetzt.

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