Vom Fahrer zum Disponent

2 Antworten

normalerweise und häufig rekrutieren sich disponenten aus gelernten "speditionskaufleuten" .

aber ich denke, wer selbst gefahren ist, UND eine kaufmännische weiterbildung absolviert hat, hat auch gute chancen als disponent zu arbeiten.

natürlich wäre das spezielle wissen, über "frachten, margen etc..." .. und vor allem über die "ADSP" wichtig.

ich meine , bei einer kleineren spedition, die auch selbst als frachtführer eintreten... hättest du "gute chancen"..

bei einer größeren vielleicht nicht, da dort oft nur speditionskaufleute mit zusätzlichem bwl-studium solche positionen belegen ..

..und reine speditionsbüros, die sich nur mit der vermittlung von frachten beschäftigen, und vom selbsteintrittsrecht eh keinen gebrauch machen .. und evtl. nicht mal subunternehmer haben ... da ist "deine praktische erfahrung" auch nicht sooo sehr gefragt.

kommt sicher allgemein auch darauf an, ob es eine reine lkw-spedition ist, oder ob die sich auch mit luft,-see- und bahnfrachten beschäftigen.

vorteilhaft ist es, wenn der disponent auch eine gewisse erfahrung mit "verzollung" hat... oder zumindest weiß, was verzollt werden muß, und was nicht.

sofern es keinen separaten nahverkehrsdisponenten gibt, solltest du dich auch mit den bestimmungen des güternahverkehrs auskennen.

Danke für deine hilfreiche Antwort kannst Du evt. raten was ich noch machen könnte mit dem von mir genannten Dinge weil den Nahverkehr sowie den Fernverkehr vermittelt die Schule nicht so.

Mit Zoll hatte ich bis vor ca 10 Jahren noch zutun unter anderem mit dem Carnet TIR und dann dem Einfacheren Verfahren wie T2 aber das innere Leben kenne ich auch nicht dieser Sachen Danke nochmal

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@herby1961

ich sehe spontan die möglichkeit, daß du dich in einem industriebetrieb in der logistikabteilung bewirbst. DU hast jedenfalls den Vorteil, daß DIR bei LKW, vor allem, was den praktischen Bereich betrifft .. KEINER was vormachen kann ...es muß ja nicht gleich die stelle des disponenten sein ... oder versandleiters .. hauptsache du wärst mal "drin" .. dann merken die schon nach und nach .. was du "drauf" hast .. und ein kluger chef wird bestrebt sein, Dich so einzusetzen, daß Deine Kenntnisse möglichst effektiv dem Betrieb zugute kommen

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Die Antwort kommt spät, aber du gehörst genau zu der Gruppe Personen, die ich suche: ich soll berufliche Reha machen und weiß nicht, wie sich das auf dem arbeitsmarkt auswirkt (Chancen? Lücke im Lebenslauf!! Übernahmechancen aus Praktikum in ein Arbeitsverhältnis?) Ich muss das wg. psychischer Krankheit machen, beim BTZ. Wurdest du am Ende von einem Praktikumsbetrieb übernommen? Was steht in deinem Lebenslauf während dieser Zeit (ich will auf keinen Fall was über psych. Krankh. oder Reha reinschreiben, da ich erst 26 Jahre alt bin!) Wie groß ist die Chance, sich mit so einem Lebenslauf in einer Frima zu bewerben, die über die berufliche reha nix weiß? Was müsste man da im Bewerbungsgespräch sagen? Wäre SEHR dankbar wenn du mir einen kurzen Erfahrungsbericht geben könntest - muss mich nämlich nächste Woche schon entscheiden, ob ich das mache!

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