USB-Stick mit 64 GB gekauft, aber nur 58 GB drauf?

10 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

6gb sind schon ein enormer Unterschied. Ein bisschen Platz von der angegeben Gig anzahlt geht immer für die Konfiguration des Sticks drauf. Was du jetzt machst ist deine Sache entweder damit leben oder ihn zurückgeben

Manchmal hilft eine Formatierung

Lustig ist, dass die Angaben nicht mal bei ein und dem selben Hersteller übereinstimmen! Hab einen USB-Stick und eine SD-Karte gekauft, vom gleichen Hersteller. Der USB-Stick sollte als Backup für die Karte dienen. Aber leider, leider sagt das Backup-Programm: "Dieses Speichermedium ist zu klein"... Gibt es da nicht eine DIN Norm?

Es ist eine vera... von den Hersteller. Es ist aber bis jetzt kein Grund einen Datenträger zurück zu geben! Wir verwenden Kilo = 1000 Aber Rechner Kilo =1024. Dazu geht noch etwas für die Verwaltung drauf. Hier ist ein Auszug aus Wikipedia:

Kapazitätsangaben bei Speichermedien

Die Hersteller von Massenspeichermedien, wie Festplatten, DVD-Rohlingen und USB-Speicher-Sticks, verwenden die Dezimal-Präfixe, wie es bei internationalen Maßeinheiten üblich ist, um die Speicherkapazität ihrer Produkte anzugeben. Daraus ergibt sich beispielsweise das Problem, dass ein mit „4,7 GB“ gekennzeichneter DVD-Rohling von Software, welche entgegen dem o.g. Standard die Dezimalpräfixe zur Bezeichnung von Zweierpotenzen verwendet (wie zum Beispiel der Windows Explorer), mit dem formal unterschiedlichen Wert von „4,38 GB“ angezeigt wird, obwohl in beiden Fällen rund 4,7 Gigabyte (4.700.000.000 Byte) gemeint sind. Ebenso wird in solchen Fällen eine mit „1 TB“ spezifizierte Festplatte mit der scheinbar deutlich kleineren Kapazität von etwa „931 GB“ oder „0,9 TB“ erkannt, obwohl in allen drei Fällen jeweils rund 1,0 Terabyte (1.000.000.000.000 Bytes) gemeint sind. Andererseits enthält ein mit „700 MB“ gekennzeichneter CD-Rohling tatsächlich 700 MiB, also etwa 734 MB.

Das Betriebssystem Mac OS X ab Version 10.6[6] benutzt konsequent Dezimalpräfixe nur in ihrer dezimalen Bedeutung. KDE folgt dem IEC-Standard und lässt dem Anwender die Wahl zwischen binären und dezimalen Angaben. Für Linux-Distributionen mit anderen Desktopumgebungen, wie z.B. Ubuntu ab Version 11.04,[7] gibt es klare Richtlinien, wie Anwendungen Datenmengen angeben sollen; hier findet man beide Angaben, es überwiegen aber die Binärpräfixe.

Moin,

zum einen sind bei Datenträgern mit GB nicht 64 ma l2 hoch 30 Byte gemeint sondern nur 64 mal 10 hoch 9 Byte. Die Hardware Hersteller rechnen mit Dezimal während die Betriebssysteme und der Computer mit Binär rechnen.

Es ergibt sich dadurch ein Unterschied etwas mehr als 73MB pro Gigabyte was bei 64GB ca. 4,6GB ausmacht. Der Rest dürfte noch für das Dateisystem flöten gehen.

Also alles in Ordnung.

siehe Wikipedia Artikel über Byte

Danke

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Du könntest den Stick erst mal formatieren, möglicherweise hilft das...

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