Uniwechsel von privat zu staatlich?

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3 Antworten

Das Problem dabei ist, dass du bei einem Wechsel an eine staatliche Hochschule trotzdem durch das Bewerbungsverfahren musst.

Zudem würdest du dich dann nicht mehr für das erste Semester bewerben können, sondern für ein höheres Semester. Dafür gibt es aber oftmals noch weniger Plätze als für Erstesemester-Bewerber, so dass eine Bewerbung oftmals sogar schwieriger ist.

Also, wenn du davon ausgehst, dass du dir die private Uni irgendwann nicht mehr leisten kannst, dann klingt das für mich nach einem riskanten Plan.

Vielleicht ist es günstiger, wenn du erstmal versuchst, ein paar Wartesemester zu sammeln und vielleicht ein FSJ machst - und dir einen Plan B überlegst.

Trotzdem natürlich viel Erfolg!

Erstmal hängt es davon ab, ob die private Uni nach dem gleichen Plan wie die staatlichen Unis unterrichtet. Das ist allerdings meistens der Fall. Wechseln kannst du dann in der Theorie schon. Allerdings muss erstmal ein Platz frei werden und du musst das Glück haben, dass sich nicht zu viele Studenten von Unis im Ausland, etc. auf diesen Platz bewerben. Es kann also sein, dass du schon nach einem Jahr wechseln kannst. Wenn du Pech hast, kann es aber auch passieren, dass du deutlich Länger an der privaten Uni bleiben musst, bzw. dass du sogar deinen Abschluss dort machen musst. 

Überleg mal selbst:
Wenn das "funktionieren" würde und man mit diesem simplen "Trick" die Zulassungsbeschränkungen aushebeln könnte, dann würden das ALLE machen ;-)
Wo sollten denn da auf einmal die freien  Studienplätze herkommen, für all die, die zum 1. Semester am NC gescheitert sind und die dann im 2. Jahr einsteigen wollen?

Auch für höhere Semester muss man sich bewerben und die (wenigen) verfügbaren Studienplätze werden nach den üblichen Verfahren der Reihe nach zugeteilt.

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