Tempo des pferdes regulieren?

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4 Antworten

Erstmal: das schlechteste was du machen kannst wenn das Pferd losrennt ist 1. zu ziehen

2. dich mit den Beinen fest zu klammern und 

3. die Nerven zu verlieren! 

Am besten ist es, wenn du das Pferd jedesmal schon kurz bevor das Pferd losrennt es versuchst zum halten zu bringen und wenn du das dann so schnell wie möglich geschafft hast richtest du es rückwärts. 

Denn es denkt es könnte immer mit dir machen was es will. Aber wenn du vorher schon reagierst hat es irgendwann keine Lust mehr weil dann erst mal stehen zu bleiben und rückwärts zu laufen ist viel zu mühsam für das Pferd. Dann sollte eigentlich nach einer Zeit aufhören. 

(könnte auch sein dass das Pferd einfach zu wenig bewegt wid oder zu viel Essen bekommt)

Also viel Glück und nicht die Nerven verlieren! ;D

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Ich vermute mal, dass das Problem bei deinem Sitz liegt. Gerade bei eher unerfahrenen Reitern ist es so, dass sie bei schnelleren Pferden nach vorne fallen und mit den Knien klemmen. Ganz doof für das Pferd.

Also erstmal gerade hinsetzen und die Knie locker am Sattel, nicht Wegstrecken aber auch auf keinen Fall klemmen. Falls du das bisher benutzt: Sporen und Gerte weglassen. Kann man such vom Reitlehrer immer noch widergeben lassen, wenn es ohne nicht geht.

Die Zügel: schwieriges Thema, wie ich den anderen Antworten entnommen habe. Die Zügel langzulassen, wie ein User das vorgeschlagen hat, ist eine schlechte Idee, weil das Pferd dann nichts mehr zum Anlehnen hat. Wichtig ist, dass der äußere Zügel immer immer immer ansteht. Man sagt auch: "Der äußere Zügel darf platzen." Das ist die Führung für dein Pferd. Der innere Zügel ist für Stellung und Biegung wichtig, aber nicht essentiell. Bei einem flotten Pferd hilft es auch, wenn du den inneren (!) Zügel einfach mal vorgibst, z.B. wenn du mit der inneren Hand über den Hals streichst. Der äußere muss dabei aber unbedingt weiter anstehen.

Zuletzt noch ein Tipp. Pferde sind keine Schmusehäschen. Die testen auch gerne mal aus, wie weit sie gehen können. Ich bin auch eher eine zögerliche und vorsichtige Reiterin. Manchmal musst du einem Pferd aber auch zeigen, dass du der Boss bist. Da darfst du die Zügel auch mal härter anfassen und kräftige Paraden rechts links im Wechsel geben. Danach aber auch wieder nachgeben. Am Ende muss man sich da "einfuddeln". Nicht jedes Pferd ist gleich und manche harmonieren mit einem Reiter besser als andere. Ist ja bei den Menschen nicht anders.

Ich hoffe, ich konnte dir helfen.

LG 

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Kommentar von Luckydanger
31.05.2016, 22:54

Danke für deine Antwort !

ich bin nur was verwirrt...mir wurde es so beigebracht dass der äussere zügel für die regulierung des tempos da ist..

ist dass also falsch ?

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Hi,

den Zügel anzunehmen um langsamer zu werden ist recht unsinnig. Mit dieser Bewegung zieht man sich gleichzeitig im Sattel nach vorne, was dem Pferd dann über den Rücken zu verstehen gibt, sich nach vorne zu bewegen. Von hinten Schub, von vorne der Druck im Maul, an den Seiten die Beine... wo soll es denn da hin? Manche Pferde finden so den Weg nach oben.
Um langsamer zu werden einfach locker werden, Beine lang lassen, nicht irgendwie festklemmen, tief einsitzen. Wenn Du Dich entspannst, dann tut das Pferd das auch, wird also langsamer. Die Zügel brauchst Du dafür nicht.

LG

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Kommentar von Berry24
31.05.2016, 22:35

Du meinst also, dass es dem Pferd hilft, die Führung vorne wegzugeben? Damit das arme Tier keine Anlehnung mehr hat oder wie?

Auch dass man sich automatisch aus dem Sattel zieht, wenn man die Zügel aufnimmt, ist Unsinn. Man kann die Zügel auch aufnehmen und trotzdem im Sattel sitzen. Deswegen sind die Arme ja auch leicht angewinkelt, damit es nicht zum Robo-Style wird.

LG

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Dazu möchte ich noch sagen ,dass ich Englisch reite.

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Kommentar von Urlewas
01.06.2016, 12:23

Immer noch auf dem Springpferd in der Abteilung, wo Du ähnliche Fragen kürzlich gestellt hast? Rennt dein Pferd dann auf den Vordermann drauf, oder wie kann man sich das aktuell vorstellen?

Oder darfst du inzwischen etwas freier reiten?

Viele Tipps, die Du hier bekommst, gehen davon aus, dass man unter optimalen Bedingungen auf einem fein geschulten Pferd reiten lernt.

Für individuelles " Kriesenmanagement " sind aber nun mal leider manchmal andere Mittel nötig... ;-)

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