Sind Reichtum, Zufriedenheit, Freiheit und Hygiene eher instrumentelle oder inhärente Werte?

2 Antworten

Zufriedenheit ist auf jeden Fall inhärent, aber das ist ja auch irgendwie trivial. Zufriendenheit ist ja genau der Zustand, der konstant angestrebt wird, von jedem Menschen, solange er nicht erreicht ist.
Das Konzept von Zufriedenheit ist allem inhärent. Alle Kräfte im Universum streben nach irgendwas, manche nach Gleichgewicht, manche nach was anderem, und sind erst dann "zufrieden", wenn die Arbeit erledigt ist. Sobald das der Fall ist, kehrt Ruhe ein. Wenn du Salz ins kochende Wasser schüttest, verteilt sich das Salz solange bis es gleichmäßig verteilt ist. Sobald dieses Gleichgewicht erreicht ist, passiert diesbezüglich nichts mehr.
Wenn du ein Glas Wasser ins Gefrierfach stellst, wird das Glas und das Wasser solange abgekült, bis es dieselbe Temperatur wie die Umgebung hat. Das wäre dann eine Kombination aus demjenigen, was dem Gefrierfach die Wärme entzieht und demjenigen, was für ein Gleichgewicht an Wärmeenergie sorgt. Diese beiden "Akteure" :D sind erst dann zufrieden wenn das Gefrierfach kopmplett auf eine Temperatur runtergekühlt ist bzw. alles dieselbe Temperatur hat.

Die anderen Dinge sind alles Wege um Zufriedenheit zu erreichen. Viele Menschen glauben, Geld mache glücklich, also streben sie nach Reichtum bis sie rausfinden, dass es doch nicht so ist. Da gibt es sicher Ausnahmen, aber die meisten Menschen interessiert Reichtum entweder gar nicht oder sie haben es ausprobiert und gemerkt, dass es nicht das bringt, was sie sich erhofft haben.

Bei Hygiene funktioniert das schon besser. Hygiene ist dazu da um vor Krankheiten zu schützen und krank sein bringt Unzufriedenheit. Wäre also notwendig um Zufriedenheit zu erreichen.

Freiheit ist so ne Sache. Freiheit wollen auch viele, sind dann aber doch anderer Meinung, wenn sie merken wieviele andere Dinge, die sie gewohnt sich, ihnen dadurch abhanden kommen. Wie zB Sicherheit. Wer absolut frei von allem (Zwänge, Ängste, Komplexe, Gesetze, Konventionen, Vorschriften, Vorurteilen, Sorgen, etc...) ist, würde in einem Zustand kompletter Kontrollosigkeit (gibt's das Wort? :D) leben und wäre damit den Zufällen des Lebens schutzlos ausgeliefert. Manchen bringt das Zufriedenheit, anderen wiederum nicht.
Keine Ahnung wie man das dann nennt.

Zufriedenheit ist intrinsisch wertvoll. Der Rest bloß instrumentell. Man wird nicht reich, um reich zu sein, sondern weil es zufrieden bzw glücklich macht.

Glück/Zufriedenheit ist das einzige was wir in seiner selbst willen verfolgen.

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HI:) also werte sind ja dinge die einem wichtig sind zB treue, freiheit, aufrichtigkeit..u.a.

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Ist nicht eigentlich alles vergänglich? Warum erkennen wir nicht, wie belanglos unsere Existenz ist? Was bleibt eigentlich, wenn man einmal nicht mehr ist?

Hallo.
Die Frage bezieht sich auf folgendes Beispiel, welches sich erst kürzlich bei mir in der Familie ereignet hat.

Meine Oma verstarb leider vor einem Monat durch einen schweren Hirnschlag (im Alter von 89 Jahren).
Die Beerdigung ist natürlich auch schon vorrüber.

Nun, da die Wohnung meiner Oma und der gesamte Inhalt nun niemandem gehören, bzw. unbedingt weg müssen da die Wohnung recht teuer ist, haben mein Vater und seine Geschwister damit begonnen, sämtliche Möbel, Kleinteile, das Auto, etc. zu verkaufen - die Wohnung wird auch weiter vermietet nachdem alles geräumt ist.

Der entscheidende Punkt ist der, dass ich erfahren habe, dass alles mehr oder weniger weggeschmissen werden musste. Meine Oma verfügte beispielsweise über eine enorme Puppensammlung (alles sehr alt, habe keine ahnung davon), die sie über Jahrzehnte pflegte. Tja und diese Puppen, die für einen Menschen eine große Bedeutung haben, müssen für einzelne Euros verscherbelt werden, bzw. finden gar keinen Käufer.

Diese Gegebenheiten riefen mir folgenden Gedanken in den Kopf:
Offenbar ist alles im Leben vergänglich oder ohne Bedeutung.
Alles ist einfach leblos, für niemanden mehr wichtig, wenn man selbst nicht mehr ist (siehe das Beispiel mit der Puppensammlung).  
Diese Erkenntnis beängstigt mich ein wenig - was soll ich genau tun, bzw. welche tätigkeit wird nicht sinnlos in der zukunft?
Wenn ich z.B. Studiere und einen doktortitel erwerbe oder einfach auch eine (für mich) tolle Sammlung anlege - ist das nicht aufgrund der Tatsache dass es irgendwann keinerlei Bedeutung mehr hat, absolut bedeutungslos? Was will man damit überhaupt noch bezwecken?

Hier lässt sich dieser Gedanke des Verlusts und der Bedeutungslosigkeit sicher noch erweitern (allein dadurch dass eine 56 jährige Ehe und eine über jahrzehnte gepflegte wohnung einfach so verschwindet), ...

Vllt weiß irgendjemand was ich meine ^^

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Was will Hegel über den Stoizismus aussagen?

Aus Phänomenologie des Geistes: Die (stoische) Freiheit im Gedanken hat nur den reinen Gedanken zu ihrer Wahrheit, die ohne Erfüllung des Lebens ist, und ist also nur der Begriff der Freiheit, nicht die lebendige Freiheit selbs; (...) die allgemeinen Werte von der Weisheit und der Tugend, bei welchen er (der Stoizismus) stehen bleiben muss, sind daher wohl im Allgemeinen erhebend, aber weil sie in der Tat zu keiner Ausbreitung des Inhalts kommen können, fangen sie bald an Langeweile zu machen.

Will er sagen, dass die Freiheit beschränkt sei? Kann mir jemand das bitte erlätern?

Danke

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