Pornosucht folgen?

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3 Antworten

Es ist mittlerweile wissenschaftlich bewiesen, dass das schauen von Pornos nicht gut für das Gehirn ist. 

Diese Berichte lassen sich über Google sehr gut finden. Einfach mal Porno und Gehirn bei Google eingeben. 

Abhärten ist schön gesagt. Der Sex in Pornos ist sehr oft nicht der, den man in realen Betten mit einer realen Person vollzieht. Unter diesen Umständen kann es sehr wohl auch passieren , dass man bei realem Geschlechtsverkehr keine Erektion mehr bekommt. 

Tiefgründiger ist , das man durch die täglichen Erektionen auch sehr viel von seiner "Lebensessenz" eben für diesen Moment verliert. Das spiegelt sich gerne auch wieder in ständiger Müdigkeit,  Lustlosigkeit etc. 

Ich wünsche ein schönes Wochenende. 

kann man dadurch auch minderwertigkeitskomplexe entwickeln und eine verzerrte wahrnehmung ? z.b. wenn man früh oft pornos guckt und sich sozial jsoliert dann das ganze auf reale personen überträgt und sich gehen lässt ??

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@CTape

Ich habe hier einen Link für Sie. 

Da meine Zeit gerade begrenzt ist , bitte ich Sie einfach mal dieses eine Video von vielen anzuschauen. Dort wird zu einem Bruchteil schon beschrieben was die Pornosucht im Gehirn auslöst und welche Nebenwirkungen das Ganze in Ihrem Alltag haben kann. 

https://youtu.be/M7STqu-X9ZE

Lg

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Kp ich würde eher sagen, dass man dadurch "abgehärteter" wird. Vorallem wenn du es jeden Tag machst. Und mit abgehärtet meine ich, dass du im Ernstfall (sex) wahrscheinlich nicht sofort kommen wirst und länger durchhältst

LG

also bei mir ist das so, ich bin auch sozial isoliert seit monaten, dass ich gefühlloser werde also mein dopaminhaushalt glaub ich ins ungleichgewicht kommt.

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ok das mit der sozialen Isolation ist nochmal was anderes...Aber mit dem masturbieren dürfte das nichts zu tun haben. Geh einfach mal des öfteren (auch ungezwungen) raus, mach was mit anderen. Das hat dann eher was mit der Persönlichkeit (vllt schüchterner etc) zu tun...Mehr mit anderen machen (vorallem mit dem anderen geschlecht) und das wird schon besser ;) sei einfach du selbst :D

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"Erst wird er grün, dann ganz wabbelig und dann fällt er ab!" - liebe Mädchens und Jungs, bitte glaubt weder alles, was man euch sagt, noch alles, was man irgenwie googlen kann. Auch ein lediglich kleines kritisches Bewusstsein ist, ist besser als gar keins. Wisst ihr, all die Clips und auch Studien werden von irgendwem in Auftrag gegeben. Manchmal stehen religiöse, politische oder sonstige Interessen dahinter. Wie sollte der "Machtdiskurs" ansonsten funktionieren? Da wird also jenes gefunden und vermeintlich wissenschaftlich belegt, was vorab auch gefunden werden solle. Churchill meinte mal, man solle nur der Statistik glauben, die man selbst gefälscht hat. Damit meinte er auch, dass sich mit der "richtigen" (?!) Technik Statistiken auszulegen (fast) Alles rausholen lässt. Zudem zielt Berichterstattung in den Medien oft auf eure Sorgen und Ängste ab: Sie kitzeln absichtlich, da, wo Ängste liegen. Heute subtiler, früher wie oben in meiner Einleitung :-) 

Das es Berichte gibt, die derartige Quatsch über Selbstbefriedigung und Pornos verzapfen, wundert nicht. Freilich sollten Rolle von Frau und Mann wahrlich stets sozialkritisch überdacht werden. Dass Pornos aber eurem Gehirn schaden ... Warum sollte dies denn so sein? Welches neurologischen / psychologische Modell stützt dies? .... Interessengemeinschaften, die derartiges sich allerdings wünschen gibt es genug. WANN FÄNGT MAL EIN VERNÜNFTIGES GESPRÄCH, BEFREIT VON ÄNGSTEN UND INTERESSEN ZUM THEMA PORO AN? Schaut euch die Persönlichkeiten an, die für eine gewisse Auslegung stehen.

Was mich doch bewegt ist, dass hier offensichtlich so leichtgläubig alles "gefressen" wird, ohne überhaupt kritisch zu fragen, warum das ausgesagt wird? Was ist los, wenn offenbar der Gehalt eines Beitrages im Internet nicht wirklich erfasst wird - so vieles unhinterfragt angenommen wird. Findet doch heraus, was für euch und eure Partner(in) guter Sex ist, erkennt den Stumpfsinn, den es in jeglichen Filmen (meist) gibt (Spielfilm, Krimi, Actionfilm usw..). Aber bitte fangt mir nicht an, nach Anleitung von Dr. XY aus dem Internet zu kränkeln oder gar zu somatisieren, auch wenn jener eine weißes Hemd trägt und viele Fremdworte kennt: Das wäre Verrücktmachen nach Anleitung ---

       

Falls Sie der Ansicht sind , dass es sich bei den Studien in bezug auf die Pornosucht um , ich zitiere "Quatsch " handeln sollte, haben Sie es bisher nicht am eigenen Leibe erfahren. 

Unterhalten Sie sich einmal mit jemanden , der im übertrieben Maße Pornos konsumiert hat, sie werden wohl erstaunt sein wie dieser sein Leben während und nach der Sucht beschreibt.

 Als Beispiel wäre auch Patrick Nuo zu nennen , der es aus dieser misslichen Lage geschafft hat. 

Wenn man Prominenten kein Vertrauen schenkt , dann sollte man sich eventuell einmal einem Stammtisch der Suchttherapie in bezug auf Pornosucht anschließen. Allein aus dem Grund , damit man mal Erfahrungen mit leidenden austauschen kann. 

Wenn man mit dieser Materie bisher nichts am Hut hatte und somit selbst keine Erfahrung in diesem Bereich hat, sollte man diese wilden Verschwörungstheorien sein lassen und aufhören Menschen hinsichtlich dessen zu manipulieren. 

LG 

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@ChrisDeMarco

Aufgrund von eigenen Erfahrungen gleich Theorien aufstellen ist fraglich .. 

Das Phänomen einer Sucht ist tatsächlich ein Problem. Aber nicht der Porno. Psychisch Süchtig-Sein ist ein Phänomen, das nichts mit der Substanz / dem Inhalt zu tun haben muss. Wenn sich etwas "schädlich" auswirkt, könnt es ebenso in Richtung psychische Störung gehen. Vereinfacht: Was du da beschreibst, klingt nach einer ganz normalen, neurotischen Verarbeitung MIT somatischen Folgen. Auch das liegt nicht am Porno an sich, sondern am Menschen.

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@plutonisch

Es werden nicht nur aufgrund von eigenen Erfahrungen Theorien aufgestellt, sondern durch wissenschaftliche Belege.

Die eigenen Erfahrungen sind nur so essentiell, weil diese ganz einfach die wissenschaftlichen Erkenntnisse belegen.

Sie Verallgemeinern das Phänomen der Sucht sehr stark.
Ebenso schreiben Sie selbst, dass die Sucht als solches zwar nichts mit dem Inhalt zu tun haben muss , aber eben auch damit zu tun haben kann!

Ebenso schreiben Sie , dass es in Richtung psychische Störung gehen könnte, aber eben nicht muss.

Ich kann mich nur wiederholen, wenn Sie selbst keine eigene Erfahrung in eben diesem Bereich haben , dann sind Ihre Aussagen diesbezüglich , wie man an Ihrer Wortwahl auch sehen kann, schlichtweg reine Spekulation.

Jeder der selbst Pornos konsumiert, Sie mit eingeschlossen falls Sie dies tun sollten, kann für sich selbst einfach einmal eine 90 Tage Challenge austesten.

90 Tage lang keine pornografischen Inhalte öffnen bzw. konsumieren.
Nach diesen 90 Tagen weiß jeder für sich, in wie weit sich sein momentaner Zustand verändert hat oder eben nicht.

Und dann kann man seine Einstellung hinsichtlich pornografischer Inhalte , je nach Beobachtung der eigenen Zustände, entweder ändern oder eben beibehalten.

Es ist schlichtweg ein sehr einfacher Test , nachdem man natürlich auch wieder in den Pornokonsum einsteigen könnte, wenn man es selbst denn danach noch möchte.

Das Ganze als solches ist keine Frage hinsichtlich dessen, wer denn nun in seinen Aussagen richtig liegt oder nicht. Als viel wichtiger empfinde ich, das Personen welche merken das etwas nicht stimmt, wie in diesem Falle der Fragesteller, für sich selbst herausfinden kann ob der Pornokonsum für seinen momentanen Zustand wirklich verantwortlich ist oder nicht.

Und eben dafür ist beispielsweise die 90 Tage Challenge optimal.

LG

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@ChrisDeMarco

"Die Menge macht das Gift" - es gibt versuche, dass Menschen sich monatelang nur von MCD ernähren und dann kotzen sie nur noch. Es wäre töricht, jetzt gegen MCD zu "hetzen": Auch bei diesem Konsum an Pizza würden sich Menschen natürlich übergeben. Es sollte geschlossen werden, dass eine ÜBERMENGE an MCD, Pizza, Pornos, Bier usw. das Problem ist. Nicht jene Dinge, sondern die ÜBERMENGE sind das Problem. Bitte fange mir niemand an, gegen Pornos vorzugehen, nur weil jemand wegen der Übermenge daran -oder woran auch immer- Probleme hat.

Ich bin selbst approbierter Psychotherapeut. Meine Arbeit besteht darin, täglich Menschen von ihrem "Aberglaube" wieder "runterzuholen", den sie sich wegen unkritischer Übernahme von Inhalten beispielsweise im Internet "hochgefahren" haben. Zudem behandle ich Süchte und psychische Abhängigkeiten. Immer mehr wünsche ich mir, dass es irgendwann mal ein Schulfach gibt, das SchülerInnen lehrt, mit Ängsten umzugehen. Niemand kann etwas dafür - da leider wird dieses Wissen und Fertigkeiten nicht vermittelt. Die Schule lehrt alles mögliche, aber an keiner Stelle lernt der Mensch, etwas konkret über sich, den Menschen, über die Angst und Umgang damit. Das ist für mich ein Armutszeugnis! Wo sollen es Menschen denn lernen?? Es wird zugesehen, wie immer mehr Menschen durch den historisch bedingten Wegfall von Autorität psychische Entwicklungsräume bekommen -was super ist!- aber beim "Füllen" bekommen sie kaum Unterstützung: Meist "füllt" dies die Angst... Gerade ein ängstlicher Kognitionsstil scheint leider NORMAL geworden zu sein: Jene Menschen werden von "Fischern" im Internet problemlos gefischt und diese Fische in den Netzen fühlen sich sogar stark und verbreiten öffentlich ihre "Angstlehren".. 

Meine letzten Zeilen verstehe ich allgemein, meine damit nicht konkret euch hier. In jedem Fall sollten wir alle an einem Strang ziehen: Kritisch gegenüber jenen, die vorschnell vorgeben zu wissen, was gut und was schlecht ist.   

 

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@plutonisch

Ich muss Ihnen zustimmen , das mit Sicherheit auch die Menge des Konsums für eventuelle nicht authentische Zustände verantwortlich ist. Aber "nur" die Menge als Problem an sich hinzustellen ist nicht minder töricht. 

Sie , als Mann vom Fach, müssten doch selbst wissen , dass das System des Menschen als solches viel komplexer ist. 

Auf einen anderen Text antworteten Sie, das der Zustand nach der Ejakulation nur dadurch ausgelöst wird , das man es selbst als negativ ansieht.  

Natürlich wird das so auch von jedem Fußballer interpretiert, darum ist diesen auch Sex vor dem Spieltag verboten wurden. 

Es liegt natürlich nicht daran das Ihnen nach dem Sex gewisse wichtige und auch spielentscheidende Eigenschaften fehlen könnten wie z.B. Motivation  oder ein Hauch von Agressivität. 

Oder sind Sie der Meinung das sich die Vereine , Trainerstäbe , Ärzte auch nur durch die "Angstmacherei" der allgemeinen Medien im Internet manipulieren lassen? 

Es ist nun mal bewiesen das die Ejakulation und der Sex kurzzeitige Auswirkungen auf den Körper und somit auch auf den Gefühlszustand haben. 

Das heißt nicht , das Sex etwas schlechtes wäre , was man dringends vermeiden sollte. 

Es geht hier auch nicht darum , das es direkte negative Auswirkungen hätte , wenn man sich mal einen Porno ansieht. Wenn Sie selbst einmal die Studien Ihrer neurologischen Kollegen begutachtet hätten , wüssten Sie das es viel mehr grob genannt um die Zustände des Gehirns geht , welche eintreten wenn man im ständigen wechsel Pornos mit verschiedensten Darstellerinnen schaut.  

Natürlich ist die Menge des Konsums mit verantwortlich für das Phänomen und die Sucht als solches. 

Die ganze Studie sehe ich persönlich als Information und nicht als etwas das wirkliche Angst verbreiten würde. 

Angst verbreiten eher Verschwörungstheorien hinsichtlich politischer Hintergründe. 

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@ChrisDeMarco

Da hier aufgrund des Verhaltens von Fußballtrainern auf die Wirkung von Pornos im allgemeinen geschlossen wird, muss ich meinen Hut ziehen und mich verabschieden .. Wenig später wird in dieser Rhetorik gar von "Zuständen des Gehirns" gesprochen. Ich glaube, der engagierte Autor sollte sich selbst noch etwas Zeit nehmen, um sich zumindest etwas in die "Materien" (hier ist er mal eben in die Neuro-Wissenschaften "eingetaucht") zu vertiefen: Wieder hat dieser etwas gar für einen Laien Normales/ Unbedeutendes, wie oben jene Botenstoffe "in diesen "Zuständen des Gehirns" gefunden, stolpert darüber und verkündet stolz seinen Fund, der vielleicht für ihn beeindruckend ist.

Ich bleibe dabei: Ein paar Fachworte kann jeder aneinanderreihen und hoffe zugleich, dass kritischen LeserInnen gleich auffällt, dass da eben nur Worte aneinandergereiht werden, auch wenn verkündet wird, dass etwas ganz Großes gefunden wurde (Wie wäre es, wenn du jetzt von Transmittern, Übertragung am synaptischen Spalt und gar von Dopamin schreibst? Klingt doch auch gut, besser als Botenstoffe und Zustände und tatsächlich kommt da bei jedem (!) Orgasmus etwas "in Bewegung" - wie übrigens auch bei jeder Fingerbewegung. Aber das brauchst du den Lesern ja nicht zu sagen, sonst wirkt die Rhetorik nicht ;-) 

Ich bin dann also mal weg, vielleicht gelingt es, ein paar "Gläubige" zu linken, ich meine zu gewinnen ..        

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@plutonisch

Vielen Dank das Sie mir zeigen , daß Sie meine Sätze entweder überhaupt nicht komplett gelesen oder in keinster weise verstanden haben. 

Mein Beispiel bezog sich nicht auf die Sucht hinsichtlich Des Konsums von pornografischen Inhalten , sondern lediglich auf die von Ihnen gemachte Aussage, dass die Umstände und das Empfinden nach der Ejakulation nur davon abhängig wären ob man es denn nun als positiv oder negativ betrachtet. 

Und Ejakulation als solches hat nicht nur etwas mit dem Porno Konsum zu tun , sondern dies geschieht ebenso bei normalem Sex oder eben auch durch eigene Fantasien. 

Bezüglich meines Beispiels der Fußballnation, brauche Sie meine Aussage auch nicht klein reden. 

Für dieses "Phänomen" sind nicht nur Trainerstäbe verantwortlich. Und Sie versuchen mir und den eventuellen Lesern hier zu erzählen, das bei einem so wichtigen, nationalem Sport wie dem Fußball keine wissenschaftlichen ,psychologischen bzw. ärztlichen Kenntnisse eingesetzt werden. 

Sie verteufeln alles was gegen Ihre positiv/negative denkenden Grundsätze hinaus geht und das sogar in einem Maße,  als wenn ihr Wissen und Ihre Aussagen das einzig richtige wären. 

Alle Studien und wissenschaftliche Erkenntnisse sind natürlich bedeutungslos, manipulativ  und dienen nur dem Zweck die Angst in der Bevölkerung zu schnüren.

Ich Danke Ihnen dennoch für diese Diskussion und wünsche auch Ihnen noch ein schönes Wochenende.

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pornos und masturbation können schädlich sein, das merke ich an mir selbst. Kritisch sein ist zwar gut aber wenn man alles und jeden hinterfragt dann kann mans auch gleich sein lassen. Allgemein kann alles schädlich sein, aber bei Masturbation werden Botenstoffe ausgestoßen, allein dadurch sollte klar sein dass das schlimme Folgen haben kann

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@CTape

Wer bitte hat die Geschichte mit den Botenstoffen erzählt? Meinst du im Gehirn, in den neuronalen Netzen? Da sind zum Glück immer, in jeder Sekunde Leben, Botenstoffen (?) am "Arbeiten". Das ist natürlich und gut so!  

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Bei der ejakulation werden vermehrt botenstoffe ausgestoßen. willst du das auch noch in frage stellen? dann erzähl mal was da passiert beim ejakulieren. Irgendetwas muss ja im Körper passieren, da man das intensiv fühlt

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@CTape

Freilich "passiert" etwas bei der Ejakulation. Und das ist natürlich und auch gut so. Für niemanden stellt das ein Problem da, es ist bekannt. Nur für jenen, der "Botenstoffe" oder was auch immer mit "negativen Inhalten" verbindet, so wie es einst die Kirche getan hat, der bewertet es folglich negativ. Bei jeglichen Handlungen/ Verhalten passiert etwas im Körper/Synapsen, das ist natürlich. Deine Worte "aber bei Masturbation werden Botenstoffe ausgestoßen, allein dadurch sollte klar sein dass das schlimme Folgen haben kann" sind in sich unlogisch. Wie gesagt sind jene Aktivitäten natürlich. Diese neuronalen Prozesse finden immer statt, sagen noch nicht einmal etwas über Ejakulation aus... 

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