Ohne Vater aufgewachsen jetzt beziehungsunfähig?

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5 Antworten

Hallo 93Socke! 

Dies ist hier bereits meine zweite Nachricht an Dich. Ich habe Wissensdurst84 etwas auf seine Antwort an Dich geantwortet und poste diese Antwort auch noch hier als Kopie für Dich, weil ich sichergehen möchte, dass Du sie siehst und lesen kannst:

Hallo Wissensdurst84!

War schon echt weit mit einer Antwort an Dich, als mein Smartphone abgestürzt ist, daher (zumindest vorerst, Du kannst ja nachfragen) nur abgekürzte Aussagen:

(wenn sie unhöflich rüberkommen, denk bitte daran, dass es bloss abgekürzte Aussagen sind)

- aufgrund der Aussagen des Fragestellers direkt auf narzisstische Persönlichkeitsstrukturen des Fragestellers zu schliessen (auch wenn Du entsprechende Äusserungen mit "ich denke" einleitest) halte ich für absolut vorschnell

- der Fragesteller kann sehen, dass Du über eine gewisse psychologische (Vor-)Bildung verfügst und Du doch ein paar Jahre älter bist als er (gehe hier von den von von mir angenommenen Jahrgängen 84 bzw. 93 aus)

- Viele Leute neigen dazu, psychologische Ausbildungen zu überschätzen (im Stil von "Drei Jahre Psychologiestudium machen einen zum Psychologen, ein Psychologe ist das gleiche wie ein Psychotherapeut, ein Psychotherapeut ist fast dasselbe wie ein Psychiater.") Dadurch kommen sie auf die Idee, jemanden mit drei Jahren Psychologiestudium (Bachelor) könne ihnen erklären, weshalb genau sich das Nachbarskind die eigenen Haare ausreisst. Und dies mit mindestens 95%iger Trefferquote.

- Ich gehe davon aus, dass Du den Fragesteller nicht kennst und daher ohne ihn jemals persönlich gesprochen zu haben und ohne sonstwie mit ihm ausführlicher im Austausch gestanden zu haben, diese "halbe Verdachtsdiagnose" stellst. Und das geht gar nicht.

- Ich selbst habe ebenfalls das Stichwort "Narzissmus" ins Spiel gebracht. Weshalb ich dies getan habe (und auch auf welche Weise ich dies getan habe), kannst Du in meiner eigenen Antwort an den Fragesteller nachlesen.

- Du schreibst:
"Man kann es sich leicht machen im Leben und immer alles auf die Eltern schieben. Ich denke nicht, dass dein Problem das du ansprichst was damit zu tun hat, dass du ohne Vater aufgewachsen bist. Ich denke eher, dein Problem liegt bei dir selbst. Ich denke, dass du gewisse Narzistische Persönlichkeitsstrukturen hast, die das Problem sind."
Damit widersprichst du dir gewissermassen selbst. Woher sollte er den diese Persönlichkeitsstrukturen haben, falls sie denn überhaupt vorhanden sein sollten? Er wird ja kaum genau so auf die Welt gekommen sein. Es besteht meiner Meinung nach durchaus die Möglichkeit, dass der Fragesteller narzisstische Persönlichkeitsstrukturen vorweist (wobei dies für mich ganz allgemein als Möglichkeit in Frage kommt und ich dies NICHT aufgrund seiner Äusserungen denke). Doch auch diese könnte er sich von einer narzisstischen Mutter "abgeschaut" haben. Genauso wie der Sohn eines extremen Keimphobikers sich aufgrund des Verhalten seines Vaters ein übertriebenes, unverhältnismässiges Hygieneverhalten aneignen kann.

- Ich weiss nicht gut Du Dich mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen auskennst (oder auch nur auszukennen glaubst), doch selbst wenn Du ein Experte sein solltest: Aufgrund der wenigen Angaben, die Du hast, sind auch Aussagen, wie Du sie gemacht hast, zuemlich unverantwortlich.

Und zuletzt noch eine persönliche Bemerkung (im besten Fall eine Erinnerung an ein Wissen, über welches Du verfügen solltest):

- Eltern können einen durchaus stark negativ prägen, auch weit über die Kindheit hinaus. Einem früheren Kind das Recht abzusprechen, auch als Erwachsener noch an der Kindheit leiden zu "dürfen" und sagen zu "dürfen", dass man (unter anderem) aufgrund der eigenen Kindheit leidet und es nicht schafft, das alles inklusive der daraus resultierenden eigenen ungünstigen Verhaltensweisen zu verarbeiten und zu "heilen", ist einfach nur unmenschlich.

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Ich glaube weniger dass es am ohne vater aufwachsen liegt sondern eher dass dir wje du schriebst deine mutter dir die kindheit zur hölle gemacht hatte... naja vergangenheit prägt und wenn du jedes mal wenn du eine beziehung anfangen wollen würdest dir dann vorstellst dass sie so schlimm sein kann wie deine mutter wundert mich nichts aber sieh es mal so wenn du ja eigentlich noch dein leben vor dir hast, dann solltest du otimistisch drauf zugehen und nicht ewig in deiner kindheit rumgrübeln... klar das gehört dazu ;) ... ich bin auch ohne vater aufgewachsen aber ich finde nicht, dass man durch sowas beziehungsunfähig sein kann ... denk ich ...

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Kommentar von FrAnziN
18.01.2016, 01:15

optimistisch*

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Ich weiß es ist einfach gesagt, aber an der Vergangenheit kann man nichts ändern, macht kein Sinn drüber zu grübeln. Haste in der Schule oder so keine Mädchen kennen gelernt oder sonstiges?

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Kommentar von 93Socke
18.01.2016, 01:08

wenige, sie wollten aber nicht mit mir zusammen sein

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Man kann es sich leicht machen im Leben und immer alles auf die Eltern schieben. Ich denke nicht, dass dein Problem das du ansprichst was damit zu tun hat, dass du ohne Vater aufgewachsen bist. Ich denke eher, dein Problem liegt bei dir selbst. Ich denke, dass du gewisse Narzistische Persönlichkeitsstrukturen hast, die das Problem sind. Du solltest dringend an deinem Verhalten Frauen gegenüber arbeiten .

Wissensdurst84

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Kommentar von 93Socke
18.01.2016, 01:32

und wie mache ich das? 

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Kommentar von Freiheit04
18.01.2016, 18:11

Hallo Wissensdurst84!
War schon echt weit mit einer Antwort an Dich, als mein Smartphone abgestürzt ist, daher (zumindest vorerst, Du kannst ja nachfragen) nur abgekürzte Aussagen:

(wenn sie unhöflich rüberkommen, denk bitte daran, dass es bloss abgekürzte Aussagen sind)

- aufgrund der Aussagen des Fragestellers direkt auf narzisstische Persönlichkeitsstrukturen des Fragestellers zu schliessen (auch wenn Du entsprechende Äusserungen mit "ich denke" einleitest) halte ich für absolut vorschnell

- der Fragesteller kann sehen, dass Du über eine gewisse psychologische (Vor-)Bildung verfügst und Du doch ein paar Jahre älter bist als er (gehe hier von den von von mir angenommenen Jahrgängen 84 bzw. 93 aus)

- Viele Leute neigen dazu, psychologische Ausbildungen zu überschätzen (im Stil von "Drei Jahre Psychologiestudium machen einen zum Psychologen, ein Psychologe ist das gleiche wie ein Psychotherapeut, ein Psychotherapeut ist fast dasselbe wie ein Psychiater.") Dadurch kommen sie auf die Idee, jemanden mit drei Jahren Psychologiestudium (Bachelor) könne ihnen erklären, weshalb genau sich das Nachbarskind die eigenen Haare ausreisst. Und dies mit mindestens 95%iger Trefferquote. 

- Ich gehe davon aus, dass Du den Fragesteller nicht kennst und daher ohne ihn jemals persönlich gesprochen zu haben und ohne sonstwie mit ihm ausführlicher im Austausch gestanden zu haben, diese "halbe Verdachtsdiagnose" stellst. Und das geht gar nicht.

- Ich selbst habe ebenfalls das Stichwort "Narzissmus" ins Spiel gebracht. Weshalb ich dies getan habe (und auch auf welche Weise ich dies getan habe), kannst Du in meiner eigenen Antwort an den Fragesteller nachlesen.

- Du schreibst: 

"Man kann es sich leicht machen im Leben und immer alles auf die Eltern schieben. Ich denke nicht, dass dein Problem das du ansprichst was damit zu tun hat, dass du ohne Vater aufgewachsen bist. Ich denke eher, dein Problem liegt bei dir selbst. Ich denke, dass du gewisse Narzistische Persönlichkeitsstrukturen hast, die das Problem sind." 

Damit widersprichst du dir gewissermassen selbst. Woher sollte er den diese Persönlichkeitsstrukturen haben, falls sie denn überhaupt vorhanden sein sollten? Er wird ja kaum genau so auf die Welt gekommen sein. Es besteht meiner Meinung nach durchaus die Möglichkeit, dass der Fragesteller narzisstische Persönlichkeitsstrukturen vorweist (wobei dies für mich ganz allgemein als Möglichkeit in Frage kommt und ich dies NICHT aufgrund seiner Äusserungen denke). Doch auch diese könnte er sich von einer narzisstischen Mutter "abgeschaut" haben. Genauso wie der Sohn eines extremen Keimphobikers sich aufgrund des Verhalten seines Vaters ein übertriebenes, unverhältnismässiges Hygieneverhalten aneignen kann.

- Ich weiss nicht gut Du Dich mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen auskennst (oder auch nur auszukennen glaubst), doch selbst wenn Du ein Experte sein solltest: Aufgrund der wenigen Angaben, die Du hast, sind auch Aussagen, wie Du sie gemacht hast, zuemlich unverantwortlich.

Und zuletzt noch eine persönliche Bemerkung (im besten Fall eine Erinnerung an ein Wissen, über welches Du verfügen solltest):

- Eltern können einen durchaus stark negativ prägen, auch weit über die Kindheit hinaus. Einem früheren Kind das Recht abzusprechen, auch als Erwachsener noch an der Kindheit leiden zu "dürfen" und sagen zu "dürfen", dass man (unter anderem) aufgrund der eigenen Kindheit leidet und es nicht schafft, das alles inklusive der daraus resultierenden eigenen ungünstigen Verhaltensweisen zu verarbeiten und zu "heilen", ist einfach nur unmenschlich.

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zum Thema "Mutter hat mir das Leben zur Hölle gemacht" in Kombination mit "Bin ich beziehungsunfähig?" fallen mir folgende Websiteninhalte ein:

http://www.narzissmus.org (deutsch)

http://www.daughtersofnarcissisticmothers.com (englisch)

Vielleicht hattest Du eine ähnliche Mutter wie sie dort beschrieben wird und weisst es nur noch nicht richtig. Muss überhaupt nicht so sein, wäre aber eine von mehreren Möglichkeiten. Falls ja, könnten Dir die Infos auf den Seiten eine groose Hilfe sein. Die deutsche Website basiert auf der englischen.

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