negative Rückkopplung?

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Von einer negativen Rückkopplung spricht man, wenn die Folge eines Ereignisses (hier ein produziertes Hormon) das weitere Auftreten dieses Ereignisses (hier die Einleitung der Produktion des Hormons) hemmt oder unterdrückt. Zum Beispiel hemmen die Hormone Östrogen oder Progesteron die Ausschüttung von GnRH durch den Hypothalamus sowie die von FSH (durch Östrogen) und LH (durch Progesteron) in der Hypophyse. Dadurch werden sowohl die Ovulation (durch Hemmung von LH) als auch die weitere Eireifung (durch Hemmung von FSH) verhindert. Die Antibabypille enthält ja meist beide Hormone und verhindert dadurch, dass sie vorzeitig den Zyklus beeinflussen, eine Empfängnis. Ein anderes Beispiel sind die Schilddrüsenhormone (TSH und T3 und T4), welche auf den Hypothalamus hemmend einwirken, weiteres TRH frei zu setzen (das ist das Vorläuferhormon, welches die Sekretion der Schilddrüse stimuliert). Auch Blutzucker- und Calziumspiegel im Blut werden durch negative Rückkopplungsmechanismen reguliert.

Gute Antwort!

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