Mathe Crashkurs von Studyhelp; Erfahrungen?

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3 Antworten

Hallo! Ich kann leider nur von schlechten Erfahrung mit StudyHelp in Köln berichten. Unser Sohn wollte durch den angebotenen Crash-Kurs seine Mathenote im Abi absichern. Leider hatte er und ebenfalls teilnehmende Mitschüler folgende Probleme: Die Örtlichkeit liegt direkt am Hansaring und war so laut, dass an Konzentration kaum zu denken war. Der Dozent, sicherlich jemand der die Mathematik beherrscht, hatte aber leider keinerlei Erfahrung und Fähigkeit, den anwsesenden Schülern sein Wissen zu vermitteln. Trotz vielfacher Fragen wurde auf diesem Gebiet nicht nachgebessert, sondern der Unterrichtsstoff stur verfolgt. Das Fazit war, dass unser Sohn und die ihm bekannten Teilnehmer deutlich verunsichert und nicht gestärkt aus diesem Kurs kamen. Ob diese Tatsachen letztendlich dazu geführt haben, dass er in der Abiklausur von 5,5 Punkten auf 2 herabrutschte sei dahingestellt. Darauf und auf die Mißstände hingewiesen, verhielt sich der Veranstalter aber mehr als zurückhaltend. Für jemanden, der großspurig mit einer Geldzurückgarantie wirbt, mehr als peinlich. Diese tritt zwar laut AGB nur unter der Voraussetzung ein, dass das Abi überhaupt nicht bestanden wird. Heißt, wie bei unserem Sohn: trotz/wegen des Kurses erlitt er ein extreme Verschlechterung der Mathenote im Abi, die er nur durch hervorragende mündliche Leistungen in einem anderen Fach ausgleichen konnte und so das Abi bestanden hat. Meine Meinung: wer mit solchen Bauernfängermethoden arbeitet (ok, wir Bauer sind darauf hereingefallen), ist nicht zu empfehlen. Sicherlich ist jeder selbst für seine Noten verantwortlich, aber diese Art der Werbung ist schon grenzwertig zum unlauteren Wettbewerb!!Finger weg!!!!

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Kommentar von ctb2503
30.06.2017, 07:58

Kurze Ergänzung: nach dem etwas unschönen Beginn der Auseinandersetzung, lenkte der Mitarbeiter dann doch ein und bot eine Teilerstattung an. Wichtig ist die Probleme sofort zu melden (was ja bei meinem Sohn auch erfolgte), dann ist auch eine, für beide Seiten akzeptable Lösung möglich.

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  Crashkurse ( " Steilkurse " ; wir haben das Wort verdeutscht ) sind Mega wichtig; wir hatten das in den Anfangssemestern ja auch. Es muss Einigkeit bestehen, was die wirklich wichtigen Lerninhalte sind. Und innerhalb der Gruppe muss ein gemeinsames Defizit vorherrschen

   " Komplexe Zahlen haben wir in der Schule nie gehabt; da hab ich grad gefehlt. "

   Typisch für einen Crashkurs ist immer, dass Beweise nur so weit behandelt werden, als sie dem Erlernen der Metodik dienen. Der Lehrer will etwas, was im normalen Matheunterricht eher unüblich ist: Ihr sollt unwidersprochen alle Infos  aufsaugen und ansonsten den Ablauf des Kurses möglichst wenig stören.

   " Was eine Determinante ist, kann man sicher definieren. Da müssen Sie aber in eine Vorlesung gehen ... "

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  Ergänzung; ach mir fällt grad noch was ein. Der Crashkurs ist doch eine der leichtesten Übungen. Vorlesung verhält sich zu Crashkurs wie einführendes Lehrbuch ( bzw. Skript 9 zu Formelsammlung.

   Der Crashlehre schreibt einfach die Formeln an die Tafel; und wenn du allzu viel fragst, behandelt er dich als undisziplinierten Störer; hab ich selbst  schon erlebt.

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