Mann XY & Frau XX

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auf dem y chromosom befindet sich das sry-gen (sex determining region y) das hauptsächlich für die ausprägung des männlichen geschlechts verantwortlich ist.

ist dieses defekt kann ein XY-genotyp einen weiblichen phänotyp hervorbringen. außerdem kann dies der fall sein bei einer mutation von androgen-rezeptoren (heißt glaub ich swyer-syndrom, wenn ich mich recht erinnere.)

na das hat sie jetzt bestimmt verstanden.

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@Eleana88

ich könnt auch versuchen was von bienchen und blümchen zu erzählen aber so ist es nun mal...

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andersherum ist es aber auch gut möglich da das sry-gen durch rekombination der chromatiden in meiose und mitose (zellteilung) auf ein anderes chromosom übertragen werden kann. meist geschieht dies auf das x-chromosom, da sich das y-chromosom normalerweise mit diesem paarig anordnet, kann aber auch auf andere chromosomen übertragen. werden.

in diesem fall kann ein xx-genotyp einen männlichen phänotyp hervorrufen.

ist sehr selten aber kommt vor.

und von diesen beispielen abgesehen gibt es sicher noch zig andere möglichkeiten.

die entwicklung des geschlechts ist halt relativ kompliziert und auf mehreren ebenenen dieses komplexen vorgangs kann es zu allerlei störungen kommen.

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@mimimimimimimi

"Natur" ich kann Euch schon folgen, es ist sehr interessant was es alles so gibt, Danke allen

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@HeidiLas

jo. ist schon krass.

deswegen erwartet man die ergebnisse bei dieser südafrikanischen sprinter(?)in auch in erst in mehreren wochen weil halt hunderte von möglichen mutationen und manifestationen gecheckt werden müssen.

bin echt gespannt, was da raus kommt, aber ich bin mir eigentlich sehr sicher, dass sie zumindest ein zwitter ist.

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das ist so weil alle eizellen X chromosome haben und bei den samenzellen entscheidet der zufall ob der samen X oder Y auf die reise mitbekommt.. xDD und übrigens ist XY männlich und XX weiblich...

sorry Warum ist dann der Wind um die Sportlerin

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@HeidiLas

die lady gaga hat auch nen zipf und sie is n mädchen... sie hat wahrscheinlich weibliche hormone bekommen um ihren körper weiblich zu machen und dadurch verändern sich die gene allerdings kann ihr zipf sich nicht mehr zurückbilden... oder die ist ne XXY oder XYY

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@Hiasi1

Egal, was du zu dir nimmst (außer vielleicht radiogene Isotope, aber die machen sowieso tot) - die Gene verändern sich niemals. Die sind fest in jeder Zelle deines Körpers.

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@Hirnlos

zb ein krebs is ne mutierte zelle und das mutieren einer zelle beginnt im kern und da liegen die erbanlagen...

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@Hirnlos

das stimmt, die gene können sich nicht verändern nur chr. durch sogenanntes crossing-over zum beispiel.

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@Eleana88

ist leider auch völlig falsch.

selbstverständlich kann jedes gen bei jeder zellteilung mutieren.

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@mimimimimimimi

Dafür gibt es aber auch wieder diese Kontrollmechanismen, die den DNA-Code scannen und reparieren. Nur wenn halt zu viele Zellen außenherum defekt sind, entsteht Krebs.

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@mimimimimimimi

oh^^ du hast natürlich völlig rech mir an den kopf schlag genmutation, genommutation...hast recht.

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@mimimimimimimi

und auch selbstverständlich durch eine unzahl von medikamenten und sonstigen schadstoffen.

die stichworte sind mutagen, kanzerogen und teratogen.

kann man sicher bei wikipedia nachlesen.

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@Hirnlos

oder wenn der reperatur mechanismus defekt ist...

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@Hiasi1

ja das stimmt. durch einschub oder weglassen oder falsch übersetzen.

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@Hirnlos

neh. sorry, hirnlos.

aber das ist alles echt halbwissen.

es braucht nur eine einzige krebszelle die mutiert und sich vermehrt. das ist dann krebs.

allerdings reicht eine einzige mutation meist nicht aus sondern es müssen mehrere defekte vorliegen, damit eine zelle sich unkontrolliert teilt und dann wieder andere damit sie z.b. eine ausreichende gefäßversorgung induziert und die möglichkeit zu metastasierung erhält.

die reparaturmechanismen sind zwar vorhanden aber eben nicht suffizient genug um allen mutationen vorzubeugen, was aber wieder auch im sinne der evolution und daher ein resultat dieser ist.

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@mimimimimimimi

Ahso. Mit Krebs hatte ich mich noch nicht näher beschäftigt.
Also eine einzige Krebszelle reicht für Krebs.
Aber diese allein macht dann doch noch keinen Krebs, weil es dann doch noch weitere Defekte geben muss, damit es zu wuchern beginnt?
Du hast sicher recht.

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@Hirnlos

ja genauso ist es.

im endeffekt sind dann meist alle zellen in diesem tumor genetisch gleich, wenn nicht später noch andere mutationen auftreten.

bestimmte dieser mutationen liegen auch schon von geburt an fest und können bei einigen vererbbaren krebs-dispositions-mutationen sogar weiter vererbt werden.

das bekannteste beispiel ist brustkrebs wo man einen defekt mit BRCA1- oder 2-Gen hat der dann weitervererbt wird.

die töchter haben dann bereits eine von diesen mutationen (zum beispiel ein defekt in einem der schutzmechanismen), die sie nicht erst noch im leben erwerben müssen. die folge ist das es dann bereits früher zu krebs, in diesem fall meist brust- und ovarial-krebs kommt.

dieses anhäufen von mutationen bis es endlich zur ausprägung krebs kommt wird im falle vom darmkrebs zum beispiel als adenom-karzinom-sequenz beschrieben. das ist meistens bildlich sehr anschaulich dargestellt. mußt mal nach googeln.

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@mimimimimimimi

ahneh hab deine aussage noch mal gelesen:

es braucht nur eine einzige zelle, die teilt sich dann unkontrolliert immer weiter.

allerdings müssen damit diese, dieses tut, meist nicht nur eine, sondern mehrere defekte/mutationen in dieser zelle vorliegen.

die restlichen zellen sind eigentlich relativ egal.

aber die krebszelle kann diese beeinflußen, indem sie ihnen zum beispiel wachstumsignale sendet um eine ausreichende gefäßversorgung sicher zu stellen. dann wachsen blutgefäße in den tumor um ihn zu versorgen.

oder sie schüttet botenstoffe aus die das immunsystem daran hindern die krebszellen anzugreifen oder ähnliches.

der defekt kommt dabei aber ursprünglich aus einer einzigen zelle. die teilt sich dann immer weiter in gleiche kopien. das nennt man dann einen klon.

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Die Frau hat zwei X Chromosome und der Mann ein X und ein Y Chromosom. Sollte es zu einem anderen Ergebnis kommen, was durchaus schon vor kam, kann diese Person ein Zwitter sein. An unserer Schule hatten wir mal ein Kind, was bis zur Pupertät als Junge galt (halt mit recht kleinem Geschlechtsteil). Mit 11 Jahren sah man aber deutlich, dass die Geschlechtsteile recht groß waren und die einem Mädchen entsprachen. Schlecht für das Kind, dem man nun mitteilen musste, dass es ein Mädchen und kein Junge ist. Das Kind wechselte den Namen und die Schule und lebt jetzt als Mädchen weiter... Einmal habe ich eine junge Frau kennen gelernt, die keine inneren Geschlechtsorgane hatte und vom Körperbau noch aussah, als sei sie nicht in der Pupertät gewesen. Sie war ein Zwitter. Innen männlich und außen weiblich. Allerdings hatte sie auch keinen Busen. Das sind Launen der Natur. Man hat schon herausgefunden, dass, wenn man eine Eizelle nur mit einer Nadel anpickst, sich diese teilen würde und ein weibliches Wesen entstehen würde ohne Fortpfanzungorgane. Interessant ist das Buch: Männer, ein Fehlgriff der Natur (Autor männlich, mir aber momentan nicht bekannt). Habe ich aber gelesen.

das buch hört sich gut an ^^

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das kann nicht sein. sind die chr. xx ist es eine frau. sind die chr. xy ist es eine frau. es gibt höchstens mutationen wie xxy xyy usw. zum beispiel das klinefelder-syndrom.

ich mein natürlich chr. xy ist ein mann. entschuldige.

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Es gibt genetische Anomalien, die auf 500 männliche Geburten 1x vorkommen - das Klinefelter-Syndrom - http://de.wikipedia.org/wiki/Klinefelter-Syndrom.
Dabei hat ein Mann die Chromosomen-Kombination XXY, wobei ihn das Y zum optischen Mann macht. Manche haben (das ist noch seltener) XXXY oder gar XXXXY.
Das hat mit Evolution nichts zu tun, weil es keine Verbesserung des männlichen Genoms darstellt und zudem die Männer unfruchtbar macht. Sie werden keine Kinder zeugen können. Also keine Evolution sondern Endstation.

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