Kann man auch sparen, wenn man wenig verdient?

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Eine Mandantin mit einem Gehalt als Zahnarzthelferin (1100,- € netto) fährt einen 3 Jahre alten Kleinwagen, zahlt hierzu noch die Finanzierung zurück, bewohnt eine kleine, hübsch eingerichtete Wohnung, lässt es sich nicht nehmen mit Freund und Freundinnen regelmässig um die Häuser zu ziehen und spart dennoch jeden Monat 80 € auf ein Tagesgeldkonto, auf dem bereits über 5000 liegen. Die Altersvorsorge ist via bAV und Riester unter Dach und Fach. Es geht also schon, allerdings ist dies natürlich eine andere Herausforderung als mit dem Doppelten an Einkommen. Voraussetzung ist auf jeden Fall ein sehr umsichtiges Umgehen mit dem Geld, wie auch das detaillierte Planen jeder Ausgabe.

Hier mal zum Thema ein spannender Artikel. Schon durch konsequentes Sparen kannst du dir ne Menge aufbauen. Den Rest erfährst du im Artikel: lebensmartermachen.com/vermoegen-aufbauen-bedeutet-sparen-und-intelligent-investieren/

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Die Frage ist eigentlich nie, ob man sparen kann, die Frage ist meistens, ob man sparen will.

Die Einschlägigen Ich-bin-Pleite-bitte-hilf-mir-jemand-Fernsehshows machen es ja vor: Aufschreiben, was man für Einkünfte hat und vor allem, welche Ausgaben man hat (regelmäßig / unregelmäßig).

Und dann identifizieren: Wo kann man sparen? Lohnt sich ein Umzug in eine günstigere Wohnung? Was spare ich, wenn ich nicht rauche? Brauche ich alle Versicherungen? Brauche ich den teuren Handy-Vertrag? ...

Es ist im Endeffekt aber wirklich auch eine Frage der Motivation: Wenn man Freude daran hat, am Ende des Monats etwas übrig zu haben und vielleicht auch ein Ziel vor Augen hat (ein Auto, einen bestimmten Urlaub, die Luxus-Winterjacke, ...), dann schafft man das. Wenn man sich immer nur zwingen muss und keinen Sinn darin sieht, dann ist das Geld immer weg - fast egal, wieviel man verdient... die Ausgaben passen sich quasi von alleine fast an jedes Gehalt an...

Sparen (= Einnahmen nicht ausgeben, sondern für schlechtere Zeiten oder besondere Anschaffungen horten) kann in der Regel jeder, auch der mit geringem Einkommen. Ausnahmsweise ist es da nicht möglich,wo die Ausgaben zum bloßen Überleben die Einnahmen übersteigen bzw. aufbrauchen. Wer wenig Geld verdient und davon insbesondere für Notzeiten noch etwas zurückbehalten will, muss unbedingt auf die Höhe seiner Lebenshaltungkosten achten und darf nur das nötigste ausgeben. Mehr als ein sehr bescheidenes Leben ist dann nicht drin. Darüber sollte man nicht zu unglücklich sein, weil viele Reiche sich durch viel teures Essen krank machen und auch ihre zahlreichen Urlaube in ferne Länder nicht oder nur krank überstehen.Außerdem haben Reiche eine Menge falscher Freunde, die nur auf Kosten anderer leben können, und ziehen eine Menge Verbrecher und Diebe an. Übrigens wer in Deutschland nur wenig Geld verdient, sollte an das Auswandern in die Türkei, Polen und andere Billigländer denken an Statt in Deutschland ein armseliges Leben zu führen. Nicht jeder eignet sich zum überbezahlten Schmarotzer in Politik und Regierungen oder den Banken,. wie Dr. Ackermann.

Eigentlich schon, aber wenn sie echt soooo wenig hat wird das wohl nix.......

Das kommt darauf an, wie stark man sich bereits einschränkt. Bei mir könnte man sicher ein bisschen was wegsparen, wenn man die kleine nutzlosen Ausgaben weglässt und ich finde, dass bereits 50 Euro im Monat schon viel beim Sparen helfen können. Allerdings ist das ja nicht bei allen Menschen so, viele schränken sich bestimmt schon ein und können trotzdem nichts weglegen.

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