Ist die Ausbildung als Zahnarzthelferin schwer und habt ihr Erfahrungen?

3 Antworten

Hallo

Ich hatte die Ausbildung gemacht und hab mich entschieden niemals mehr in dem Beruf zu arbeiten hatte während der Ausbildung 3 Praxen hinter mir. 

Zahnärzte sind im Grunde mehr Schein als Sein.  Du musst darauf gefasst sein übermäßige Überstunden abzuleisten ( villt hast du Glück und deine Praxis ist nicht so) aber viele aus der klasse und ich miteingeschlossen hatten das Pech. Die Ärzte haben stimmungsschwankungen und das heißt du darfst dir manchmal Geschrei und gemeckere anhören. Hatte sogar einen Chef der mit Instrumenten hinter mir her geschmissen hat. Und du musst auch bedenken du bist permanent mit deinem Chef zusammen und der hat immer was zu bemängeln.  Wenn der heute ne Meinung hat dann hat er morgen ne ganz andere und du bist die Person die das alles falsch versteht. Das war im Grunde in jeder Praxis so. Du musst viel einstecken und echt ein dickes Fell haben. Ich bin definitiv nicht dafür geschaffen. Von 30 Schülern in der Klasse haben haben 7 im ersten und 4 im zweiten Lehrjahr abgebrochen weil es einfach eine scheiß Arbeitssituation ist. Abgesehen davon wirst du auch als ausgelernte entsprechend wenig verdienen dafür dass du auch bei vielen als Putzfrau benutzt wirst. Und ich bin nicht die einzige die aus der Berufsschulklasse soviel Pech hatte da stimmen mir viele zu die meisten sind Garnicht mehr in dem Beruf tätig die mit mir die Ausbildung gemacht haben. Für mich verschwendete Zeit und ich bereue es. Also ich würde wenn du schon sowas in Erwägung ziehst lieber die Ausbildung zur medizinischen Fachangestellten machen

Hoffe ich konnte dir irgendwie behilflich sein. Viel Glück noch

Ich mache zurzeit diese Ausbildung und gebe dir von A bis Z nur Recht ! Kann ich jedem abraten ..

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Hallo,

hab die Ausbildung selbst hinter mit und hab sie mit einem Qualifizierenden Hauptschulabschluss begonnen. Die Ausbildung ist weder leicht noch schwer, es kommt immer auf einen selbst an, allerdings solltest du dir diesen Schritt gut überlegen.

Ich arbeite nun mehr 10 Jahre ausgelernt in diesem Beruf und hab diverse Praxen hinter mir. Man kann Glück haben mit den Chefs und den Kolleginnen, aber leider auch nicht. Die Bezahlung ist meistens grauenvoll und die Verantwortung (wenn man den Beruf ernst nimmt) ist hoch.

Natürlich hat der Beruf auch seine guten Seiten, sonst würd ich ihn nicht so lange machen, aber von dem Geld kannst fast nicht allein leben. (zu mindest im südlichen Bayern)

Ein höherer Schulabschluss bringt aus meiner Erfahrung keinen wirklichen Unterschied in den relevanten Fächern des Berufs. Vielleicht noch in Englisch, Deutsch und ähnliches.

Es kommt mehr darauf an, ob du den Beruf machst, weil du ihn machen möchtest und unbedingt lernen willst oder ob du es halt so machst, weil man halt eine Lehre braucht.

Bevor du den Beruf ergreifst solltest du ein Praktikum unbedingt gemacht haben, um einen Überblick zu haben, was denn alles so dazu gehört.

Natürlich gibt es auch gesundheitliche Risiken z. B. Sitzhaltung, Amalgam (falls du in einer Praxis arbeitest, wo es das noch gibt), etc.

Überstunden sind selbstverständlich, wenn ein Schmerzpatient kommt, auch fünf Minuten vor Schluss, der muss dran genommen werden. Sprich eine Verabredung, direkt nach der Arbeit ... geht nicht.

Eine Freundin von mir macht diese Ausbildung zur Zeit. Sie hat überhaupt keine Probleme und auch einen Notendurchschnitt von 1,1.

Kommt natürlich auch immer auf die Person an.Ein Hauptschulabschluss ist ja Voraussetzung und sie hat ihr Abitur gemacht. Deshalb ist das auch alles so leicht für sie, weil die Anforderungen dort viel geringer sind, als sie es gewohnt ist.

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