Ich habe ein Problem mit meiner Heilerziehungspflegerausbildung. Vielleicht könnt ihr mir weiterhelfen?

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3 Antworten

Hallo Knoedelbloedel,

gibt es keine *Spezialisierungen*, bzw. Praktika?

Ich denke hier auch an Wohnheime für psychisch erkrankte Menschen.
Forensische Psychiatrie, Werkstatt für (gezielt psychisch) behinderte Menschen,.....

Und müsst ihr keine Praktika absolvieren?

Wenn Du bereits Mitte des 2. Lehrjahres bist, dann sollte doch schon absehbar sein, was Du mit Deiner Ausbildung später machen kannst!?

Vielleicht ist es auch möglich, Dich in einer anderen Schule oder Ausbildildungsplatz anzumelden. Vielleicht wird Dir in einer Weise die Ausbildungszeit angerechnet. Gezielt abbrechen ist eher nicht zu empfehlen, weil es negativ ausgelegt werden kann.

Bitte halte durch...

Und Krankenpfleger arbeiten auch weniger in den von mir oben genannten Einrichtungen. Sondern eher Sozialarbeiter (-Pädagogen), Ergotherapeuten, aber wohl auch Heilerziehungspfleger. Natürlich auch Krankenpfleger. Und vielleicht ist es auch von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich. Oder auch innerhalb der Einrichtungen...

Dankeschön für deine Antwort (:

Derzeit befinde ich mich in einen Praktikum in einer Tagesstruktur für Senioren mit Behinderungen. In meine ersten Praktikum war ich im Hospiz, das hat mir sehr gut gefallen. Ich merke eben das ich niemanden erziehen möchte, sondern eher im Pflegerischen Bereich gut bin und mich für die Psyche der Menschen interessiere (ich weiß, das behauptet mittlerweile jeder von sich, ich hoffe du glaubst es mir einfach). Meine Lehrer sagen zwar das ich in solchen Einrichtungen später Arbeiten kann, aber 80% der Ausbildung ist auf die Arbeit mit Behinderten Menschen ausgerichtet. Und wenn ich Stellenanzeigen für psychiatrische Einrichtungen lese (das Thema interessiert mich schön länger), dann sehe ich da keine für einen Heilerziehungspfleger.

Meinst du ich könnte die Ausbildung zum Krankenpfleger beginnnen und mir ein wenig von meiner jetzigen Ausbildung anrechnen lassen. Ich will eigentlich nichts abbrechen, aber ich fühle mich derzeit in meiner Ausbildung sehr unwohl und hinterfrage eben ob sich das Unwohlfühlen letztendlich lohnt.

Sorry das meine Antwort so lang ist, aber ich bin echt wein wenig verzweifelt.

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@Knoedelbloedel

Hast du in deiner Schule, Ausbildungsstätte eine Ansprechperson, wo du tatsächlich auch Vertrauen kannst oder hast?

Weil es kann sein, dass die berufliche Anwendungsgebiete sogar von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich sind. Vielleicht nicht. Kenne mich nicht gut aus, aber als "Patient" bin ich bereits in einigen Einrichtungen gewesen.

Und entweder sie sind Sozialarbeiter gewesen oder ... ja, meistens Ergotherapeuten im beruflichen Arbeitsgebiet (WfbM) Aber ein Praktikant ist hier kommt aus der Heilerziehungspflege.

Wenn ich aber ab das Gespräch mit mit der Lebenshilfe denke, so sind die Heilerzieher eher mit Menschen mit geistigen Handicaps vertraut und die Sozialarbeiter eher bei psychisch erkrankten Menschen. wobei es auch wohl zum Teil vermischt werden kann. Und glaube mir: oft benötigen auch noch psychisch erkrankte Menschen Erziehung ;)

Aaaaber um sicher zu sein, vielleicht magst du dich auch in Einrichtungen selbst erkundigen, die für dich in Betracht kommen könnten. Auch, um vielleicht einen Einblick in die beruflichen Sparten zu finden. ...

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Ich glaube nicht, dass du gegenüber den anderen Ausbildungen eine Nachteil hast. Um sicher zu gehen frag am besten deine Lehrer in der Schule. 

Hallo Knoedelbledel,

Ich bin gelerter Heilerziehungspfleger in baden Würtemberg,

einige meiner damaligen Klassenkameraden arbeiten mittlerweile in der forensischen Psychiatrie, dies stellt gar kein problem da.

Eigentlich ist es sogar gut den HEP zu haben, da in der forensik oft versucht wird ein möglichst Multiprofesionelles Team zu haben,

Also durchhalten^^

LG

Don Baer

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