Darf ich das Handy behalten oder muss ich es zurückgeben?

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5 Antworten

Nach §§ 106,107 BGB braucht der Freund wenn er das Handy an Sie schenken will die Genehmigung seiner Mutter.


Fehlt die Genehmigung so ist die Schenkung unwirksam und die Mutter kann das Geschenk zurückfordern.

Hatte die Mutter damals aber das Geschenk genehmigt, so scheidet allerdings jetzt eine Rückforderung aus.

Ggf. können dies Zeugen bestätigen sofern letzteres der Fall sein sollte. Wenn nicht werden Sie das Handy an ihren Ex-Freund rausgeben müssen.

-juristendeutsch-


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Eine Schenkung ist erstmal nicht mehr zum zurückfordern, außer bei einigen wenigen spezifischen Voraussetzungen, das ginge jetzt hier aber zu weit.

Wenn dein Freund unter 18 Jahre alt ist, muss jedoch ein Erziehungsberechtigter diesem zustimmen.

§ 107 BGB
Einwilligung des gesetzlichen Vertreters

Der Minderjährige bedarf zu einer Willenserklärung, durch die er nicht lediglich einen rechtlichen Vorteil erlangt, der Einwilligung seines gesetzlichen Vertreters.

Also: Wenn der Freund unter 19 Jahre alt war zum Zeitpunkt der Schenkung und die Eltern dieser nicht zugestimmt haben, muss das Handy zurückgegeben werden.

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Naja also eigentlich darfst du das behalten, hat dir dein Freund ja geschenkt aber wenn ihr beiden unter 18 seit dann denke ich dass die Mutter vielleicht da noch was sagen kann aber soweit ich weiss könntest du das ja behalten hat dein Freund dir ja geschenkt aber ich denke so kann auch falsch sein

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Wenn ihr beide volljährig ward, kann sie es nicht zurückfordern.

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Kommentar von Milala456
18.01.2016, 21:08

Ne minderjährig

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Nein, laut Gesetzbuch...... Was laberscht du für ein Schublade? Dafür gibts doch keine Regelung))

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Kommentar von Karl37
19.01.2016, 08:20

§ 313

Störung der Geschäftsgrundlage

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(1) Haben sich Umstände, die zur Grundlage des Vertrags geworden sind, nach Vertragsschluss schwerwiegend verändert und hätten die Parteien den Vertrag nicht oder mit anderem Inhalt geschlossen, wenn sie diese Veränderung vorausgesehen hätten, so kann Anpassung des Vertrags verlangt werden, soweit einem Teil unter Berücksichtigung aller Umstände des Einzelfalls, insbesondere der vertraglichen oder gesetzlichen Risikoverteilung, das Festhalten am unveränderten Vertrag nicht zugemutet werden kann.

Eine Schenkung liegt immer ein Vertrag zu Grunde, der auch mündlich angeschlossen sein kann. Eine Störung der Geschäftsgrundlage liegt vor, wenn sich die Beschenkte vom Schenker getrennt hat, denn er würde nach der Trennung nicht nochmals ein Handy schenken.

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