gibt es Zecken in Tunesien?^

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich fahr seit 1994 nach Tunesien und kann dir ruhigen Gewissens sagen das es keine gibt...

Also was die meisten hier geschrieben haben ist totaler quatsch. Natürlich gibt es in Tunesien Zecken, ich fahr jedes Jahr nach Tunesien und schon allein beim oberflächen betrachten eines Hundes oder einer Katze sieht man, dass die Tiere mehrere Zecken an sich haben !!!

Na ja, die hilfreichsten Antworten müssen nicht imer nicht immer die besten sein.. Denn es gibt weltweit ca. 800 Zeckenarten die Dutzende verschiedener Krankheiten übertragen können. Wenn ein einzelner noch nie ein Zecke hatte, heißt das noch nicht dass es keine Zecken gibt. Gerade im gesamten Mittelmeerraum ist das Zeckenstichfieber gefürchtet vor dem alle Experten ausdrücklich warnen..

Das Mittelmeer-Zeckenstichfieber ist eine Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Rickettsia conorii hervorgerufen und durch Zecken übertragen wird. Die Erkrankung ist auch unter folgenden Namen bekannt: Altweltzeckenfieber, Mediterranes Zeckenstichfieber, Fièvre Boutonneuse, Mediterranes Fleckfieber, Afrikanischer Zeckentyphus, Afrikanisches Zeckenstichfieber. Da nach dem Zeckenstich bis zu 2 Wochen vergehen können, bis die ersten Symptome auftreten, bringen viele Betroffene die Erkrankung nicht mit dem Zeckenstich in Verbindung. Nur etwa jeder 3. erinnert sich an einen vorhergehenden Zeckenstich. Das Zeckenstichfieber kommt in Ländern des Mittelmeerraumes vor, also in Südeuropa, aber auch in Afrika, im mittleren Osten und bis nach Indien und in Regionen des schwarzen und kaspischen Meeres.

Oder hier eine offizielle Reisewarnung des auswärtigen Amtes für Tunesien:

„Tunesien gilt als malariafrei! Da aber einige andere durch Mücken oder Zecken übertragene Infektionskrankheiten vorkommen (z.B. Leishmaniose, Phlebotomus Fieber, West-Nile-Fieber), sollte Insektenschutz beachtet werden (z. B. Repellentien, Moskitonetz , langärmlige Kleidung).“

Es gibt aber noch einige andere Zeckenerkrankungen in Tunesien und dem gesamten Mittelmeerraum. Wer es aber vorzieht wie ein Strauß den Kopf in den Sand zu stecken, kann das natürlich gerne auf eigenes Risiko machen.

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