Emo Musikrichtung?

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7 Antworten

Naja, wenn man mal hart ist: Emocore ist eine Szene die ursprünglich auf Musik basiert. Das das Emotional Hardcore ist, muss man dir zum Glück nicht mehr erzählen. Ergo sind alle Leute die Emocore zum ausreichend hohen Grad hören Emos (wobei es dann natürlich jedem freigestellt ist, ob er sich der Subkultur und deren Ideen zuzuordnen). Tut man das nicht, ist eben kein Emo. Soviel zur grauen Theorie.

Nun gab es natürlich in der alten Emocoreszene kein Hörverbot für fremde Musikstile. Jeder Emocore Punk kann je nach Lust und Laune auch Metalcore, Deathcore, oldschool Hardcore, Rock, ja sogar Pop etc. hören. Allerdings sollte Emocore dann doch schon den Großteil der Hörgewohnheit ausmachen; von dreimal Sleepytime Trio hören wenn der Rest nur Asking Alexandria ist, kann man sich wohl kaum berechtigt Emo nennen.

Da kommen wir auch schon zum zweiten ,,Problem", heutzutage wird ja Metalcorem Post- Hardcore, emotionaler Alternative Rock etc. viel zu oft mit Emocore gleichgesetzt. Die eingeschworene Emoszene (sofern es denn noch eine gibt) legt/e da aber Wert drauf, die anderen Musikstile von Emocore unterscheiden zu können. Wer zuviel Nicht-Emocore hört, wird gerne als Wanabe tituliert. Wenn man das nicht tut, ist alles gut. (Bemerken sollte man dabei: Das Hören fremder Musik ist immer noch in Ordnung. Nur das gleichzeitige Behaupten das man Emo wäre, wird belächelt. Und wer Emo als Style ansieht, der ist sowieso unten durch.)

Wer sich mit den echten Emo Idealen identifiziert, aber eben nicht sonderlich viel Emocore hört (ist erlaubt), sollte zumindest wissen, was die originalen, alten Emocore Bands sind, wie sie sich anhören, wie die Szene entstanden ist, was die Szene aus den 90ern ausmacht und sollte definitiv nicht das Vorurteil haben, das Emo etwas mit schwarzen Klamotten, oder schwarzen Haaren mit schiefen Ponys zu tun hätte.

PS: Ich seh es ja schon kommen, dass bald der erste hierauf antwortet und meint, dass man das hören und tun sollte, was einem gefällt.

Richtig, das bestreite ich auch in dem Post nicht. Jeder kann das hören und tun was man will. Jedoch zeigt die Erfahrung, dass es immer wieder was anderes ist, wenn man etwas ist, und für was man sich (zurecht) ausgibt. Wer Veganer ist, aber pro Woche ein fettes Steak isst, kann sich nicht zurecht Veganer nennen. In dem Fall sollte man sich nicht Veganer nennen. Das stellt ja auch kein großes Problem dar.

Das man sich nicht zwanghaft irgendwo zuordnen muss, ist genauso einfach, wie sich zu einer Idee zuzuordnen für die man brennt. 

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@Vando

Aber es kann doch jeder tun und lassen, was er möchte...

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Wie alle schon sagten: Hör was dir gefällt. Emo war ursprünglich sowieso nur ein Musikstil.

und für die Kleidung gibts ja immer noch "Scene", außerdem wird man dich viel eher mögen und akzeptieren wenn du dir selbst treu bleibst.

Ich finde das es keine Rolle spielt, ob man sich zum Musikstil kleidet oder nicht. Und höre die Musik die dir gefällt und zwing dich nicht, etwas zu hören was dir nicht gefällt, das macht auf Dauer nicht glücklich. Jeder kann es so machen wie er möchte. Es kommt nur darauf an. was dir gefällt. Ich höre auch Metal und ziehe mich so an, wie es mir passt. Von meinem Äußern her würde niemand auf die Idee kommen. Das ich Metal höre. Und mach dir nicht zu viel draus, was andere über dich sagen.

Ich hoffe ich konnte dir ein wenig weiter helfen :D 

Gruß Muckel

Danke..du hast mir echt die Augen geöffnet :)

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