Emil und die Detektive, wie ist die Handlung im ersten Kapitel?

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Emil war ein Musterknabe, er wollte gerne einer sein. Emil hatte keinen Vater mehr und seine Mutter arbeitete den ganzen Tag. Wenn seine Mutter mal krank war, dann wischte er den Boden und kochte für sich und für sie. Emil war auch in der Schule der Beste, er wollte seiner Mutter damit eine Freude machen. Er half seiner Mutter sehr oft. Emils Mutter bat ihn, den Krug mit dem warmen Wasser zu holen.  Frau Bäckermeister Wirth, die gerade den Kopf gewaschen bekommt, sagt zu ihm: „Du hast`s gut. Du fährst nach Berlin, wie ich höre!“ Emil hatte zwar keine Lust zu verreisen. „Warum  soll der Junge seine Ferien hier verbringen“, antwortete Frau Tischbein, „Emil kennt Berlin ja noch gar nicht und außerdem wollte meine Schwester Martha uns schon immer einladen. Ihr Mann verdient anständig, weil er bei der Post im Innendienst arbeitet. Emil ist auch schon groß genug, um auf sich aufzupassen. Außerdem holt ihn ja seine Oma am Bahnhof Friedrichsstraße ab. Sie treffen sich am Blumenkiosk!“  „Wir waren vor anderthalb Jahren mit dem Kegelclub da. Da gibt`s Straßen, die im Dunkeln genauso wie im Hellen sind. Und es fahren dort viele Autos!“, meinte Frau Wirth. „Sehr viele ausländische Wagen?“,  fragte Emil. „Woher soll ich das wissen, ich kenn mich damit nicht aus!“,  sagte Frau Wirth? „Beeil dich Emil“, drängte die Mutter, „deinen Anzug hab ich im Schlafzimmer zurechtgelegt. Zieh ihn bitte an, dann essen wir. Und wasch dich gründlich. Dalli, dalli!“ Als Frau Wirth gegangen war,  ging Frau Tischbein in das Schlafzimmer und sah wie Emil unglücklich hin und her lief. Er fragte: „Weißt du, wer den blöden Anzug erfunden hat?“ Die Mutter wusste es nicht. „Gib mir die Adresse und ich erschieße den Kerl!“, schimpfte Emil. Die Mutter stöhnte: „Ehe ich`s vergesse, heute Abend lässt du dir von deiner Tante einen Kleiderbügel geben und hängst den Anzug auf!  Dann kannst du anziehen, was du willst. Der Koffer ist gepackt und die Blumen sind eingewickelt und das Geld gebe ich dir später!“ Danach aßen sie Makkaroni mit Schinken und geriebenem Parmesankäse. Emil fraß wie ein Scheunendrescher. „Schreib mir eine Karte, wenn du angekommen bist!“, sagte  Frau Tischbein und holte eine Blechkiste mit Geld. Sie zählte das Geld und überlegte: „Wer war eigentlich gestern da?“ Emil erzählte es ihr und dann stimmte ihre Geldkasse.  Die Mutter holte drei Scheine raus und gab Emil hundertvierzig Mark. Ein Hunderterschein und zwei Zwanzigmarkscheine. „Hundertzwanzig Mark gibst du der Großmutter und den Rest behältst du. Das Geld packst du in einen Briefumschlag und steckst ihn in die Jackentasche!“ Im Brief ihrer Schwester standen die Abfahrts- und Ankunftszeiten. „Wir müssen zum Bahnhof, los schnell!“, rief  die Mutter. „Aber ich trage den Koffer, ist das klar!“, rief Emil.

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