Soll man Bettlern Geld, Essen oder gar nichts geben?

Das Ergebnis basiert auf 19 Abstimmungen

Essen geben 79%
Nichts geben 16%
Geld geben 5%

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

gegen menschlichkeit ist nichts einzuwenden..und wenn sich ein bettler darüber gefreut hat das du ihm was zu essen gegeben hast und kein geld.

dann kannst du aber sicher davon ausgehen, das es der person wirklich nicht gut geht. deine freundin hat versucht ihr schlechtes gewissen, was durch deine gute tat bei ihr noch größer wurde..wegzudiskutieren..

tu du was DU für richtig hältst!

du musst das mit DIR und DEINEM gewissen vereinbaren. was andere denken, kann dir piepegal sein. es gehen ganz viele leute einfach vorbei und geben nichts..

deshalb schadet es überhaupt nicht ,wenn du was abgeben möchtest. was man allerdings lassen sollte, ist auf die personen herabzublicken und ihnen vorzuschreiben für was sie ihr geld ausgeben. (also nur deshalb brot geben,damit sie keinen alkohol kaufen z.b.) niemand macht sowas ,weil es ihm gut geht..

selbst betrüger sind in einer miserablen situation..

da wohnt keiner in einem schloss..

deshalb, mach was DU für richtig hältst und behalte dir deine menschlichkeit, es gibt sowieso immer weniger davon!

Essen geben

Zuerst fragen was man kaufen darf.

Manche haben leider schlechte Zähne-da sollte man keine harten Brote geben.

Wichtig: Mit dem Obdachlosen in die Bäckerei oder den Dönerladen gehen wo er sich selbst was aussuchen kann

Möglichst etwas was er nicht auch gratis bei der Bahnhofsmission bekommt

Essen geben

Da hier es hier viele Betrüger gibt, würde ich kein Geld, aber Essen geben (abgepackt). Wer wirklich bedürftig ist, freut sich darüber,und man kann sicher sein, dass man nicht die nächste Flasche Schnaps oder die Tankfüllung für den Mercedes bezahlt hat.

Geld geben

Ich wäre für Geld oder Essen geben (wenn man es sich eben selbst erlauben kann). Ich sehe das nicht so, dass sie selbst schuld sind. In Deutschland kann man sehr wohl durch das soziale Netz fallen! Oft kommt das Argument: die kaufen sich dann doch nur Alkohol davon....ist für mich aber kein Argument, denn wenn man sich mal vorstellt, was bei diesen Menschen im leben vorgefallen ist, dass sie in eine solche Situation gekommen sind - und wenn man sich weiter vorstellt, wie das Leben auf der Straße ist....ich denke, da kann man schon in gewissen Teilen nachvollziehen, dass diese Situation nicht ohne Alkohol auszuhalten ist. Was jetzt aber nicht heißen soll, dass alle Obdachlosen trinken =)

Deine Freundin geht offensichtlich davon aus, daß hier eben nicht sein kann, was nicht sein darf. Daß Menschen betteln ist aber bittere Realität. Und sie müssen das nicht nur auf der Straße tun, das sind die schlimmsten Fälle, sondern auch unter Umständen bei den Jobcentern. Und auch der Verkauf von Obdachlosenzeitungen wird von manchen Menschen so gesehen. Mich hat vor einiger Zeit mal jemand angesprochen, ob ich ihm einen Euro geben könnte, damit er seinem Hund, den er bei sich hatte, etwas zu fressen kaufen könnt. Ich hab ihm den gegeben und gesehen, daß er gegenüber in den Laden gegangen ist und für den Hund Futter gekauft hat. Und der Hund sah nicht so aus, als müsste er hungern. Es ist auch falsch, daß niemand auf der Straße leben muß. Sicher ist das in erster Linie eine persönliche Entscheidung. Sie hat aber auch in gewisser Weise etwas mit Stolz zu tun, mit dem Wunsch, weitgehend unabhängig zu sein. Und das zu unterstützen verbietet sich nicht. Und es ist eben doch so: Ohne Wohnung keine Arbeit, aber ohne Arbeit auch keine Wohnung.

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