Betrug mit MoneyGram?

2 Antworten

Die Frage dient eigentlich als Warnung, daher antworte ich selbst darauf, um andere zu warnen!

Ich wollte mir über autoscout eine Vespa in Frankreich kaufen. Ich war natürlich skeptisch, da sie sehr günstig war und wäre beinahe in die "Falle getappt"

Jetzt die Masche der Betrüger:

- Sie schlagen die Bezahlung über Moneygram vor (was in Ordnung ist)

- man schickt dem Verkäufer nach der Einzahlung des Geldes den Beleg mit den Adressdaten des Empfängers (ohne die Referenznummer!!)

- ein seriöser Verkäufer stimmt zu, ABER der Betrug läuft meist wie folgt.

1. Der Verkäufer schlägt selbst vor, den Beleg OHNE Referenznummer zu senden, was gaanz wichtig ist, um bei Betrug sein Geld zurück zu bekommen!

2. Der Verkäufer schickt eine Internetadresse per email, um zu prüfen, ob das Geld bereits im System verbucht ist. Die Seite sieht aus wie von Moneygram, aber an der Adresse erkennt man das. Diese Seite wird lediglich dazu genutzt, die Daten und die Referenznummer zu erfahren - NIEMALS die Referenznummer vor dem Erhalt der Ware irgendjemandem schicken, oder auf irgendeiner Seite eintragen!

3. Hat man das Formular leider doch ausgefüllt, ist das Geld weg

Fazit: Moneygram ist sehr nützlich, solange man die Referenznummer für sich behält, dann kann man das Geld wieder zurück fordern! Ohne Nummer kann niemand das Geld abholen. Also nie vergessen, die Referenznummer abzudecken und dann zu fotografieren!

Dieser Kauf, den ich beschrieben habe, ist gerade noch "am laufen", also auch niemals eine Kopie vom Ausweis/Pass an jemanden schicken!! Der "Spediteur" will mir die Vespa wohl trotzdem liefern :) Und jetzt braucht er 355 Euro für den "Zoll", den es innerhalb Europas ja nicht gibt...Echt krass, was die Herrschaften versuchen - mal sehen, wer und was da morgen vor meinem Haus steht :)

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