Ausbildung zum Erzieher mit allgemeine Hochschulreife

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Ich habe den Bildungsgang gemacht bis voriges Jahr. Generell ist daran nichts auszusetzen. Das Tolle daran ist natürlich, dass man nach 4 Jahren Abitur UND Ausbildung abgeschlossen hat. Und selbst wenn man im Anerkennungsjahr merkt, dass Erzieherin doch nicht das richtige ist (so war es bei mir und ich habe es nach 7 Monaten abgebrochen), bleibt einem noch die Allgemeine Hochschulreife, mit der man dann ja quasi studieren kann, was man möchte. Es ist aber so, dass alle Fächer während des schulischen Teils auch recht bezogen auf die Ausbildung sind. Zum Beispiel gab es in Deutsch einen Themenbereich über Kinder- und Jugendliteratur und in Musik wurden hauptsächlich Kinderlieder durchgenommen. Es kam mir aber auch so vor, dass im Gegensatz zum "normalen" Abitur auf Gymnasien auf Fächer wie Mathe weniger Wert gelegt wurde. Das habe ich vor allem im Nachhinein gemerkt, als ich mit meinem Studium begonnen habe. Viele meiner Kommilitonen haben ganz andere und detailliertere Vorkenntnisse in Mathe und auch Physik oder Chemie. Sofern dich das aber nicht stört und du auch Spaß an extra Fächern wie "Spiel" oder "Didaktik" hast, kann ich dir den Bildungsgang auf jeden Fall empfehlen. Besonders die Praktika, die jedes Jahr anstehen, lockern die drei Jahre Schule nämlich nochmal sehr auf und bilden einen schönen Ausgleich dazu. Ich hoffe, ich konnte dir helfen :)

viele dank :)

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