Angem. Finderlohn - Handy

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9 Antworten

Ich denke, dass der Materialwert nicht unbedingt das wichtigste ist in diesem Fall. Es sind ja auch Daten, die nicht in falsche Hände geraten sollten. Ich denke, dass 20 Euro angemessen sind aber die meisten ehrlichen Finder wollen eh kein Geld, denen reicht ein Danke-schön. Zumindest geht es mir so. Ich hoffe dann, dass, sollte mir mal so etwas passieren, auch ein ehrlicher Finder da ist und mir mein Eigentum unbeschadet zurückbringt. Eine Frau würde sich vielleicht auch über einen Blumenstrauss freuen.

ehrliche Finder freuen sich auch über eine materielle Anerkennung. Es geht um den Symbolcharakter. Eine gute Flasche Wein ist für viele auch ein Dankbarkeitsbeweis. Der Wert deines Handys alleine ist es ja nicht. Wenn er es hätte einschalten können und zum Beispiel diverse Mehrwertdienste angerufen hätte, dann würde es dich richtig teuer zu stehen kommen...

Rechtslage in Deutschland

Finderlohn kann nach deutschem Recht (§ 971Vorlage:§/Wartung/juris BGB) verlangen, wer eine verlorene Sache an sich nimmt und sie dem Verlierer oder Eigentümer herausgibt, sofern er seine gesetzlichen Pflichten als Finder erfüllt hat. Der Finderlohn beträgt bei einem Wert der gefundenen Sache bis 500 EUR 5% des Wertes. Bei einem Wert der gefundenen Sache über 500 EUR gibt es einen Finderlohn von 25 EUR (5% von 500 EUR) plus 3 % von dem über 500 EUR hinausgehenden Betrag. Bei gefundenen Tieren ist der Finderlohn auf 3 % festgesetzt. Er ist nach billigem Ermessen festzusetzen, wenn die Sache nur für den Verlierer einen Wert hat. Wird die Sache in einem öffentlichen Verkehrsmittel oder in einer Behörde gefunden, gibt es bis zu einem Wert von 50 EUR keinen Finderlohn; für Werte, die darüber hinaus gehen, nur die Hälfte des normalen Finderlohnes.

Aus Wikipedia

§ 971 BGB Finderlohn

(1) Der Finder kann von dem Empfangsberechtigten einen Finderlohn verlangen. Der Finderlohn beträgt von dem Werte der Sache bis zu 500 Euro fünf vom Hundert, von dem Mehrwert drei vom Hundert, bei Tieren drei vom Hundert. Hat die Sache nur für den Empfangsberechtigten einen Wert, so ist der Finderlohn nach billigem Ermessen zu bestimmen.

(2) Der Anspruch ist ausgeschlossen, wenn der Finder die Anzeigepflicht verletzt oder den Fund auf Nachfrage verheimlicht.

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ich würde 20-30€uro und irgendeine Kleinigkeit geben, Sekt oder einen Blumenstrauß; ehrliche Finder werden ja auch schon immer seltener!

Beweis ein bisschen Fingerspitzengefühl -- je nachdem, um was für eine Person (Geschlecht, Alter, sozialer Status) es sich bei dem Finder handelt.

Wenn Du es materiell (also mit Geld) entlohnen willst, finde ich die o.g. Anhaltspunkte gut.

10% wären sehr Nett...oder eben ein Fläschchen sekt oder einen schönen Blumenstrauß... schau halt ob m oder w...

eine Nacht mit Dir :-)) (Späßle)

20 Euro oder ne falsche Sekt was liebes halt.

DH, 20 Euro und ne Flasche Sekt.

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@Nachtflug

Würde aber erst mal die nächste Rechnung abwarten, kann ja sein, dass der ehrliche Finder noch all seine Verwandten, verteilt auf der ganzen Welt angerufen hat. Oder war handy gesperrt?

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@MissesJones

da schau ich in die anrufliste oder wahlwiederholung dann weiß ich das.

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3-5% sagt man immer
http://www.ra-blog.de/1651-Polizeibericht-Finderlohn-leichtgemacht

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