Frage von pinzi, 61

Welches Holz ist für eine Bank in den Außen Bereich am besten geeignet?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von HorstBayerV, 39

Frag mal im Saegewek nach Macore, daraus werden auch Fenster gebaut. U. a. auch, weil es sehr haltbar und einfach zu verarbeiten ist.

Ansonsten natuerlich Harthoelzer, ausser Buche, und harzhaltige Weichhoelzer wie Laerche und Kiefer. Auch Fichte ist geeignet, wenn man an den konstruktiven Holzschutz denkt. Also, ueberall wo Wasser hinkommt, soll es so schnell wie moeglich auch wieder abtrocknen koennen.

Je nachdem wie man dann spaeter dahinter ist, wuerde ich eine diffussionsoffene Duennschichtlasur empfehlen. Bei Dickschichtlasuren bilden sich dann doch immer kleine Risse in denen sich das Wasser haelt, und eher zur schnelleren Verrottung fuehrt, statt die Lebensdauer zu verlaengern.

Kommentar von Karlien ,

Es kommt nicht nur auf die Holzart an, sondern bezüglich Haltbarkeit im Außenbereich auch sehr auf den Zeitpunkt an, wann das Holz geschlagen wurde. Ebenso die mehrjährige Ablagerungszeit (Trocknung).

http://www.mond-holz.de/Downloads/AufDenRichtigenZeitpunktKommtEsAn.pdf
oder http://www.ib-rauch.de/holz/schlagzeit.html geben einen ersten Eindruck davon.

Antwort
von Skinman, 34

Praktisch ohne Oberflächenbehandlung unverrotbar ist Robinie, aber das kann zum einen so hart sein, dass man Schwierigkeiten bei der bearbeitung bekommt und zum anderen neigt der Baum dazu, sich beim Wachsen zu vertwisten, was entsprechende Verwindungsprobleme nach sich ziehen kann (ab davon, dass man nur selten besonders große oder breite Bretter bekommt, weil das Gewächs nun mal nicht besonders groß wird.)

An Tropenhölzern wären Teak und vor allem Bangkirai anzuführen.

Man kann sich aber auch stumpf auf den Standpunkt stellen, dass das mit der Verrottung alles halb so wild ist. Insbesondere der Pflanzkübel ab 2:07:

Allerdings ist das natürlich in Nord-Kalifornien, mit wenig Regen und zwar viel Sonne, aber (ich vermute?) gleichzeitig eher wenig UV-Strahlung "dank" des ganzen Smogs.

Antwort
von HotteLu, 14

Ich tendiere auch zur Lärche. Heimisches Holz und sehr witterungsbeständig. Wenn dann noch zur richtigen Mondphase, im Dunkeln und mit einer Hasenpfote in der Tasche geschnitten, dann kann da eigentlich nichts mehr passieren. Zwinker.

Antwort
von Hegemon, 22

Nicht nur die Holzart sollte witterungsbeständig sein sondern auch die Konstruktion. Deswegen habe ich auf reine Holzbänke mit ihren anfälligen Holzverbindungen verzichtet und schwere Bänke aus Holz und Gußeisen genommen.

Holzarten, die besonders witterungsbeständig sind, sind z.B. Robinie, Teakholz, Kambala, Bongossi, Bangkirai, Eiche (ohne Splint), Eukalyptus. Allerdings sind darunter viele Tropenholzer, bei denen man wenigstens darauf achten sollte, daß sie aus zertifiziertem Anbau kommen.

Weichhölzer wie Kiefer, Fichte usw. würde ich mir hier sparen. Da hast Du nicht lange Freude dran.

Antwort
von sepp333, 21

Nimm Lärche das ist sehr gut geeignet 

Antwort
von Herb3472, 49

Akazie, Eiche, Teak, verschiedene Tropenhölzer

Kommentar von Pforzheimer85 ,

Ja, Tropenhölzer!

Wenn es keine Tropen mehr gibt ist egal, solange mein Stadtwald noch steht :(

Kommentar von JeBec ,

Spätestens wenn es keine Tropenhölzer mehr gibt wirst du begriffen haben, dass du Geld nicht essen kannst.

Kommentar von Herb3472 ,

@Pforzheimer: offensichtlich entzieht es sich Deiner Kenntnis, dass es auch bei Tropenhölzern schon nachhaltige Bewirtschaftung gibt. Außerdem rettest Du keinen Regenwald, indem Du auf eine einzige Bank aus Tropenholz verzichtest.

Antwort
von Skateboardguy, 33

Nicht jedes hartholz aber eiche oder Lärche sind geeignet

Antwort
von sandkarsten007, 9

Lärche

Antwort
von Pforzheimer85, 40

Lärche ist das günstigste Holz für den Außenbereich!

Kiefer, ja aber lackiert!

Eiche sowieso!

Auf keinen Fall Buche, Birke oder Ahorn, das verrottet schneller als Ihnen lieb ist.

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