Frage von edelnerd911, 72

War das eine Schlafparalyse/etwas übernatürliches?

Ich hatte grade ein sehr komisches Erlebnis. Was eine Schlafparalyse ist wusste ich schon und hatte so etwas auch schon mal so wie es oft beschrieben wird (Schwarze Gestalt etc.) Nur dieses mal war es komischer. Es kam mir erst vor als würde ich nur mit Augen zu im Bett liegen, ich hörte auch noch meinen Fernseher, plötzlich fühlte und hörte es sich so an als wenn eine Katze oder ähnliches im Kreis über mich drüber rennt. Ich dachte erst das es vielleicht die Nachbars Katze war da diese schon öfters durch mein offenes Fenster eingestiegen ist doch ich wusste ganz sicher dass mein Fenster zu war. Als ich mich versuchte zu bewegen Ging es nicht, da wurde mir bewusst das es wieder eine Art von Schlafparalyse sein muss. In dem Moment wo ich mich wieder bewegen konnte huschte "das etwas" weg und zwar so real das ich es auch noch auf dem Boden hörte. Weil sich das alles so real anfühlte (auch das Gewicht als "es" auf mir rum rannte) wollte ich fragen ob das noch Schlafparalyse genannt wird oder es sich hier um etwas anderes Handelt.

LG edelNERD

Antwort
von Kendall, 46

Wie oft hast Du Schlafparalysen (mit "Gestalten")?
Da Du selbst Übernatürliches ansprichst - hast Du damit Erfahrungen? Gab es Episoden in Deinem Leben, wo Du bsplw. Rituale zelebriert oder daran teilgenommen hast?

Es kann durchaus sein, dass Du Dich noch in einer Art "Traumstatus" befunden hast, in dem Du etwas wahrnahmst, das Du selbst als "Katze" interpretiert hast und daraus im Geiste ein Phänomen erschaffen hast. Wie hörten sich denn die "Schritte" an - waren sie kätzisch? Wie fühltest Du Dich unmittelbar NACH dem Phänomen, als Du wach wurdest, und wie fühlst Du Dich jetzt?

Ach, und eins noch: Meditierst Du?

Kommentar von edelnerd911 ,

Ich habe regelmäßig Schlafparalysen und habe mich damit abgefunden und auch keine angst mehr davor. Es war jetzt nur das echte anfühlen was mich schockiert. Nein an übernatürlichen Ritualen habe ich noch nicht teilgenommen, ich persönlich schließe aber solche Phänomene nicht aus. Die Schritte hörten sich 1:1 so an als wenn ich meine Bettdecke eindrücke oder auf meinem Teppich gehe, halt nur leichter als wären es kleine Pfoten. Nach dem wach werden hatte ich nur ein Unwohlsein das aber eher davon ausging das ich da noch die Möglichkeit eines Tieres in meinem Zimmer in Betracht zog. Meditieren tue ich ab und zu.

Kommentar von Kendall ,

Ok, Du sagst "ab und zu" - hast Du einen Lehrer? Wenn nicht, hast Du mal eigenmächtig versucht, Chakren zu öffnen? Kannst Du einigermaßen "visualisieren" oder ist das ein neues Territorium für Dich?

Kommentar von edelnerd911 ,

Der "Lehrer" war ein Buch von der Mutter meiner besten Freundin. Ja Chakren zu öffnen habe ich versucht und visualisieren kann ich auch. Dazu sollte ich sagen das die Meditation meist in Kombination mit psychoaktiven Substanzen ablief. Dieser Konsum aber nicht auf das erlebte zurückzuführen ist da ich Schlafparalysen weit vor dem erst Konsum erlebte.

Kommentar von Kendall ,

Ok, das macht irgendeine Form von Spirit hinter dem Phänomen eher unwahrscheinlich.

Zum Thema Banishing - da geht mithilfe von Visualisation ja Einiges. Der Klassiker ist der hier:

Mache eine simple Atemübung. Zähle dabei runter. Zähle geistig bis 10 und atme ein; zähle dann geistig bis 11 und atme dabei aus.
Beim nächsten Mal zählst Du bis 9 beim Einatmen, dann bis 10 beim Ausatmen.
Dann 8 und 9.
Dann 7 und 8.
Dann 6 und 7., etc. Bis Du bei Null bist.
Danach solltest Du Dich in einem guten, "neutralen" Zustand befinden.

Visualisiere weißes, helles, reines Licht, am besten in einer Wolke über Dir. Visualisiere, wie das helle Licht bei jedem Atemzug (durch die Nase!) Deinen Körper "hindurchfließt", durch Deine Lunge hinab bis in den Bauch (gute Bauchatmung ist hilfreich). Versuche, das Licht nicht nur zu visualisieren, sondern auch zu "spüren" - unabhängig davon, ob es kalt oder warm ist. Es ist auch hilfreich, Dir Deinen Körper als schwarze Materie vorzustellen, die durch das Licht "aufgehellt" wird. Visualisiere, wie Dein Körper mit jedem Atemzug "voller" wird.

Wenn Dein Körper komplett mit dem Licht "erfüllt" ist, atme durch den Mund (!) aus, stelle Dir dabei dunklen, grauen Nebel vor, der das darstellt, wovon Du Deinen Körper "reinigen" willst. An dem Punkt wird Dein Körper mit jedem Ausatmen "leerer", bis irgendwann das Licht komplett verschwunden ist und den Körper "gereinigt" hat.

Was Du damit tust, ist, Dich selbst aus dem Einfluß irgendwelcher unliebsamen Dinge oder schief gegangener Öffnungen von Chakren zu "befreien". Du kannst das nutzen, wenn Du Bedenken hast, dass Deine Schlafparalysen andere Ursachen haben, oder auch so als "Reinigungsritual" in Deine Praxis integrieren. Das ist nur einer von vielen Vorschlägen.

Du kannst bsplw. auch einen großen "Schutzkreis" rund um Dein Bett visualisieren bevor Du schläfst, der, je nachdem wie gut Du dazu fähig bist, "übernatürliche" Außeneinflüsse abhält.

Das wären so meine Gedanken und Ideen, allerdings (!) glaube ich auch nicht, dass das übernatürliche Ursachen hat. Im Gegensatz zu allen anderen Schilderungen dieser Art hier auf gutefrage.net, halte ich es jedoch für im Rahmen des Möglichen, deshalb kannst Du auf diese Weise sichergehen, wenn es Dich beunruhigt.

Allerdings würde ich aufgrund Deiner Schilderung nach dem Ereignis nicht davon ausgehen, dass es sich per se um einen böswilligen "Spirit" handelt. Manchmal können diverse Katzenentitäten auch einfach so auf sich aufmerksam machen. Katzen haben einen natürlichen Beschützerimpetus - selbst die bisweilen sehr grantige Sekhmet (SIE hat versucht, die Menschheit auszurotten, als sie von Ra abfiel - aber auch das ist nur Gegenstand IHRES liebevollen, loyalen Charakters) hat einen liebenden Kern. Falls also die Ursache als übernatürliches Phänomen zu suchen ist, solltest Du Dir überlegen, ob Du das wirklich bannen WILLST.

Wenn die Schatten allerdings vorher auf Dich eher bedrohlich wirkten, und Du tatsächlich glaubst, dass sie nichts mit der Paralyse zu tun haben, dann würde ich Dir dazu raten und vielleicht auch noch zu anderen Ritualen, aber da will ich an dieser Stelle nicht spezifisch werden, weil Du damit bis dato noch keine Erfahrungen hast.

Alles Gute Dir und auf einen erholsamen Tagschlaf;)

Kommentar von knallpilz ,

Ich frage mal so aus Interesse (du scheinst dich ja auszukennen). Ich habe null Erfahrung mit Meditation oder außerkörperlichen Erfahrungen, weiß aber dass eine bewusst wahrgenommene Schlafparalyse wohl notwendig ist für sowas wie Astralprojektion. 
Mir ist das neulich zum ersten mal passiert, dass ich vor dem Aufwachen meine Paralyse bewusste erlebt habe (ich hatte in dem Moment erstmal übelst Schiss und habe erst nach dem Aufwachen gecheckt, was passiert war). Nun würde mich interessieren, ob man irgendwas besonderes machen kann, wenn sowas nochmal passiert, irgendwas, was man trainieren/üben kann um vielleicht mal so was wie eine außerkörperliche Erfahrung zu haben.
Ist jetzt nicht mein Lebensziel oder so, aber ich fänds spannend. :)

Kommentar von Kendall ,

Also: Bei einer Schlafparalyse mag sich das Gehirn zwar in einem tranceähnlichen Zustand befinden, aber dieser ist für Astralreisen alles Andere als empfehlenswert. Das Gefühl allgemeiner Kontrolle bzw. Kontrollfähigkeit ist für Astralprojektionen essentiell.

Der Theta/Gamma-Sync-Zustand (quasi Trance) allein führt nicht zur Astralreise, ist aber für sich genommen ein recht "kreativer" Zustand (Karl Lagerfeld hat mal vor Jahren in einem Interview gesagt, dass er während eines solchen Zustands eine visuelle "Show" gesehen hat, die er dann auch später so gut wie möglich als Laufshow umgesetzt hat).

Wichtig ist, dass Du bei jedem Schritt der Astralreise GENAU weißt, was zu tun ist, und vor allem wie Du Dich schützen kannst. Genau aus dem Grund ist dieses Thema in Franz Bardons "Der Weg zum wahren Adepten" in die 8. Stufe von 10 aufgenommen worden. (Ich selbst habe Stufe 8 bisher nicht erreicht, bei Weitem nicht, was mich nicht abgehalten hat, aber dafür hatte ich anderes Training im Laufe der Jahre und bin auf dieser Ebene sehr gut "geschützt").

Um es kurz zu machen: Der "Trancezustand" alleine führt selten zur Astralreise, auch wenn das hin und wieder vorkommt, allerdings eher bei Leuten, die schon Vorerfahrung haben. Luzides Träumen sollte für Dich interessanter sein, das kann, je nachdem, wie ernsthaft man das betreibt, eine lustige Spielerei oder auch eine Suche nach dem Selbst sein.

Trotz aller Mahnung an Vorkehrungen - wenn Du wissen willst, wie's geht, google "Astral projection" auf der Seite Wizardforums.com. Das ist ein sehr konzises, kurzes Tutorial, wenngleich es nicht schadet, Bücher zum Thema zu lesen. Allerdings brauchst Du ohnehin sehr viel Meditationspraxis - am besten unter der Anleitung eines fähigen (!) Lehrers. Diese Praxis ist auch hilfreich, mit diversen Problemen fertigzuwerden und Möglichkeiten zur eigenen "Heilung" können auch hilfreich sein, genauso wie Kenntnisse in der rituellen Magie.

Natürlich kannst Du das alles leichtnehmen und es einfach so versuchen. Ich hätte das nie getan, da ich diesen Bereich sehr ernstnehme. Ich habe im Laufe der Jahre einige wenige (zum Glück) Leute erlebt, die buchstäblich den Verstand verloren haben. Alle Übungen des Geistes sollten gewissenhaft, sorgfältig und unter strengster Priorität der eigenen Unversehrtheit stattfinden. Das war zumindest immer meine Priorität, für die mich manch einer schon als "Pussy" bezeichnet hat. Dem ein oder anderen davon geht es heute nicht mehr ganz so gut (wobei einige damit auch gut weggekommen sind - jeder wie er mag und nach seinem Willen).

Antwort
von zahlenguide, 27

dein Körper kann alles künstlich erzeugen, was er will. Ich habe z.B. als Kind fast jeden Tag zwei Jahre lang einen schwarzen riesigen Wolf mit glühenden roten Augen als "Gast" gehabt. Seine Schritte haben kleine Vibrationen am Boden erzeugt und das Bett schien sich zu bewegen, wenn er rauf kletterte. Ich konnte sein Atem hören, wenn ich mich unter meiner Bettdecke versteckte, konnte sein Gewicht auf mir spüren...

All das hat mein Körper erzeugen können - ein Teil von mir wusste immer, dass es nur eine Illusion ist. Aber es hat zwei Jahre gedauert, bis ich den Wolf verjagt habe.

Bei dir sollte allerdings mal ein Schlaflabor genutzt werden. Vielleicht können Ärzte, was feststellen, was dir bisher nicht aufgefallen ist.

Antwort
von RangerRubber, 16

natürlich sah alles zu 100% real aus. das tun klarträume auch. es war nichts übernatürliches sondern dein gehirn was besonders in klarträumen und schlafparalysen eine viel stärkere vorstellungskraft hat als du es erwartest

Antwort
von Mirsatiuzz, 34

Das ist real... Versuch es zu greifen wenn du es siehst;)

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