Frage von ridegirl1, 90

Wie kann ich ein Pferd mit extremen Sattelzwang an den Sattel gewöhnen?

hey ich habe mir ein Pferd aus schlechter Haltung zugelegt, was angeblich schon gefahren und geritten wurde.( nach der Eigewöhnungszeit habe ich mit dem logieren angefangen ) Problem: Als ich den Sattel aufgelegt habe und den Gurt locker befestigt hatte und mit ihm auf den Platz gelaufen war, war noch alles in Ordnung und auch, als ich den Sattelgurt befestigt habe war er noch sehr ruhig. da er ziemlich groß ist oder ich ziemlich klein, wie man es nimmt :D wollte ich bei dem ersten mal aufsteigen jemanden der mir hoch hilft gesagt getan als Adam (So heißt das Pferd) jedoch mein Gewicht minimal gespürt hat, ist er sofort losgebuckelt, da ich noch einer gewissen zeit extremsten Buckelns gefallen bin und leider am Kopf geblutet habe wollte sich nun eine Verwandte von mir ausprobieren (hätte ich nicht grade am Kopf geblutet, hätte ich mich natürlich wieder raufgesetzt) bei ihr war er allerdings nicht losgebuckelt sondern losgesprintet und hat sie regelrecht versucht loszuwerden. er hat sich gar nicht mehr eingekriegt und versuchte sie nun zwischen den Bäumen abzusetzen. Nach einer halben stunde Power Galopp war er dann plötzlich wunderbar zu reiten (er wurde vorher Western geritten und bei uns English,er war allerdings an beide Sättel gewöhnt). Anschließend haben wir noch einmal auf und absteigen mit ihm geübt und da fing dann alles wieder von vorne an. Der Sattel müsste eigentlich passen, dass hat zumindest der Sattler gesagt vorsichtshalber haben wir extra noch ein gel pad untergelegt. kann mir vielleicht jemand helfen?, ich weiß echt nicht weiter. Genug Erfahrung müsste ich eigentlich haben, da ich sehr oft sehr sensible oder schwierige Pferde reite. 1Pferd habe ich vor ihm auch schon angeritten. Das 2. Problem ist, dass ich extrem unter Druck gesetzt werde: wenn das Pferd sich nicht bis Früher an den Sattel gewöhnt hat muss er weg, er ist mir jedoch extrem ans Herz gewachsen... Weiß vielleicht jemand was ich tun könnte??

Antwort
von Annielue, 90

1. wenn der Sattel passt, kein Gelpad drunter, weil dann passt er wieder nicht mehr

2. sicher, dass das Pferd geritten worden ist?

3. ist der durchgecheckt, dass der keine Schmerzen im Rücken hat?

4. klingt, als wenn du den nochmal komplett neu anreiten müsstest... keine Garantie, dass es klappt. Nach deiner kurzen Beschreibung ist jeder Versuch zwecklos, auch nur zu erahnen, was das Pferd für ein Problem hat

Kommentar von ridegirl1 ,

1. Okay ,werde ich versuchen.

2.50% ich habe 2 Bilder gesehen, da sah sein Blick ziemlich narkotisiert aus, was mich im nachhinein stutzig gemacht hat.

3.Ich habe die Untersuchungsunterlagen mitbekommen. diese wurden ein halbes Jahr vor Kauf durchgeführt.

4. wir haben immer mehr das Gefühl als hätte er viel schlimmes erlebt. In bestimmten Situationen verhält er sich völlig anders diese kommen völlig ohne Grund, wo er teilweise sogar gefährlich ist und dann ist er auf einmal wieder der liebe schmusige Wallach, den ich gekauft habe. wenn ich gewusst hätte wie das hier alles mit dem reiten etc. wird, hätte ich niemals so viel Geld ausgegeben!

Kommentar von Annielue ,

Da haben wir es wieder: die AKU immer selber machen, keine Bilder "mitkaufen" und am besten mehrfach Probereiten.

Dass du so unter Druck stehst, ist natürlich doof, aber wenn du was bewegen willst, musst du den vergessen. Seit wann hast du das Schätzchen denn schon? Ich würde den erstmal gar nicht reiten wollen, sondern ganz viel anderes machen und Vertrauen aufbauen. Eingehend untersuchen lassen. Dann nochmal ganz von vorne und ganz behutsam ihn an ein Gewicht auf dem Rücken gewöhnen und dann erst selber wieder einen Versuch wagen.

Aber das mit dem Frühjahr... uff... das muss raus aus deinem Kopf.

Kann dir aus Erfahrung sagen, dass das die besten Pferde werden, wenn man sie einmal für sich gewonnen hat und wünsche euch von Herzen viel Erfolg!

Kommentar von ridegirl1 ,

also vorweg wir haben 3 diese Anzahl ist eigentlich blöd aber naja;) Ich habe ich seit bitte Juli und habe ihn einen bis Mitte September zeit zum ankommen gegeben :) und ihn immer nur betüdelt das fand er auch eigentlich ganz toll . da ich davon ausgegangen bin, dass  er schon wie versprochen geritten wurde wollte ich natürlich dann auch langsam mal anfangen. Erst mal mit longieren (jagut ich hatte schon Pferde die bessere auf Kommandos gehört haben aber das hab ich relativ schnell hinbekommen. Ich habe mir von Anfang an bei ihm viel zeit gelassen, weil er so ein kleines Sensibelchen ist. aber wenn irgendwas nicht so läuft wie er es gewohnt ist oder wie er es nicht will, kann er auch ganz anders, was ist jedoch nicht glauben wollte, als mir das von anderen erzählt wurde das er bei mir immer total verschmust und lieb war) als ich dann halt mit dem longieren auf einem guten Stand war hab ich mir am nächsten tag alles geschnappt und ihm erst mal gezeigt. soweit so gut.. dann sind wir zu dritt auf den Platz gegangen und ab da hab ich es ja auch geschildert.

Als wir ihn angucken gegangen sind, hatte er einen Narkotisierten Blick von dem ich erst dachte er würde traurig gucken, da die umstände da schon grausam waren. Im nachhinein wurde mir dann auch klar warum er Narkotisiert war. Er war da mega ruhig und ohne hätten die Typen es wahrscheinlich nicht mal geschafft ihn festzuhalten. Da wir aber für ihn 5 stunden hinfahrt hatten und das natürlich nicht so oft geht haben wir uns zusammengesetzt und ganz genau darüber nachgedacht, haben uns dann aber doch für ihn entschieden. Da er der erste war, der ja nur mir gehören sollte, sollte ich ihn verständlicher weise auch selbst bezahlen. Er war für mich als Schüler auch ziemlich teuer da es sich bei ihm nicht nur um ein paar hunderter handelte.

Ich würde ihn ja auch in Beritt geben aber da ich momentan nicht das Geld zur Verfügung habe und nach acht stunden schule noch arbeiten wäre ziemlich hart..zumal ich momentan ziemlich viele Prüfungen habe.

Kommentar von Annielue ,

Äääähm...Schüler? Nakotisierte Blicke beim Anschauen? "Kommandos" beim Longieren?

Das ändert die Sache jetzt etwas. Solche Pferde gehören nicht in Kinderhände, das ist mal Fakt. Hier gehört nicht nur eine ordentliche Portion Pferdeerfahrung dazu (die scheint nicht vorhanden zu sein, wenn du so von dem Kauf berichtest und "ein bisschen longieren" und "auf Kommandos hören"), sondern auch eine sehr gefestigte Persönlichkeit... und Geld für gute Trainer, Tierärzte, Osteopathen usw. Nicht schmusen ist für so ein Pferd wichtig, sondern Sicherheit und Klarheit.

Sorry, wenn mein Tenor sich jetzt ändert, aber ich fürchte, das Pferd wirst du wieder abgeben müssen... notfalls mit Verlust...

Expertenantwort
von NanaHu, Community-Experte für Pferde, 79

Du solltest am Anfang erst mal nicht zu viel von dem Tier verlangen. Fange ganz ruhig und sinnig an das Tier an den Sattel zu gewöhnen - so wie ein Junges unerfahrerens Pferd. Sattelzwang scheint das Pferd nicht zu haben, sonst würde er schon beim angurten an die Decke gehen. sein Problem scheint ein anderes zu sein.

Hast du ihn mal mit einem Longiergurt oder den Sattel longiert?...... verhält er sich da genauso?....... Was passiert wenn du mit Sattel longierst und die Steigbügel runter hängen lässt?......versuche raus zu finden, was das Problem von dem Tier ist. (Vielleicht hat er ja Rückenprobleme..... du solltest erst mal alle gesundheitlichen Aspekte abklären.)

[Um wirklich sicher zu gehen dass der Sattelpasst, solltest du dir noch mal eine 2 Meinung von einem andern Sattler einholen.]

Wenn das Pferd beim longieren ruhig bleibt, ist das Problem wohl eher nicht der Sattel und wenn gesundheitlich alles überprüft wurde und dort nichts zu finden war - hat er vielleicht ein problem mit dem Reitergewicht oder der erhöhten Position des Reiters. Gewöhne ihn erst mal daran das jemand aus einer Erhöhten Postion an ihm runtüddelt, sprich putze von einer Aufsteighilfe aus, streichel den Rücken und lehne dich von der Aufsteighilfe aus, ganz vorsichtig über das Pferd. Wenn das Problemlos klappt, dann probierst du mal in der Halle dich über das Pferd zu lehnen. Streichel Rücken, Flanken, Bauch ganz vorsichtig. Wenn auch das gut klappt bringst du wechselseitig etwas Gesicht in die Steigbügel. Ist auch das kein Problem legst du dich über den Pferderücken (bitte immer nur kurz). Macht er das auch brav mit dann lässt dich einfach mal einige wenige Schritte über das Pferd gelegt führen (lege dich so über den Sattel dass du jederzeit runter kommst). Akzeptiert er auch das führen gut setzt du dich ganz vorsichtig drauf (Ganz weich und vorsichtig einsitzen). Wenn auch das klappt dann lasse dich langsam führen. du kannst das Trainigspensum dann nach und nach ganz in Ruhe steigern.
[Die Übungen auf keinen Fall alle an einem Tag ausführen. Wenn das Pferd etwas gut macht, sofort aufhören - Du willst es ja nicht überfordern. Klappt etwas nicht, dann mache lieber 1-2 Rückschritte oder fange ganz von vorne an.]

Kommentar von ridegirl1 ,

Wir dachten auch erst, er hätte Rücken Probleme und haben dann den rücken mit druck Bewegungen abgesucht da hat er keine Reaktion gezeigt auch der Tierarzt hat nix gefunden.

ich longiere ihn jeden tag, allerdings ohne Sattel (ich arbeite momentan mit ihm wie mit einem Pferd das garnix kennt.. beim longieren ist uns aufgefallen, dass er die Kommandos gar nicht kennt. das habe ich allerdings zwischenzeitlich in den Griff bekommen. ich wollte ihn schon einmal mit Sattel longieren. Als er gesattelt war, habe ich ihn im Round pan vom strick abgemacht, um zu sehen wie er mit Sattel reagiert und da ist er total ausgerastet er ist durchweg galoppiert und hat dabei mächtig gebuckelt.(Die Steigbügel waren zu diesem Zeitpunkt entfernt worden.)

anlehnen geht , auch wenn ich mich etwas auf den rücken stützen, pad klappt auch wunderbar aber sobald etwas schwerer wird, wird er langsam unruig..habe eine schwere Winterjacke und eine Tasche  auf ihn gelegt und ihn geführt ..also schön fand er es jedenfalls nicht.(Hatte aber auch den rund, dass ich ihn nach der schule gleich von der Koppel geholt habe und es nicht selbst tragen wollte :D und nicht, dass es falsch rüberkommt in der Tasche waren lediglich meine Sport Sachen und die sind eigentlich wirklich nicht allzu schwer .. also insgesamt wäre ein Sattel schwerer gewesen.)

wir haben auch schon an einen Osteopathen gedacht.. 

Kommentar von NanaHu ,

Wenn der TA den Rücken abgetastet hat und da keine Reaktion kam, dann sollte da auch nichts sein.

Das hört sich eher danach an als würde das Pferd, den Sattel einfach noch nicht kennen. Wenn du ihn die nächste zeit longierst, dann versuche es mal mit Sattel, aber ohne Bügel. Mache ihn nicht los, sondern longiere ganz normal - wenn er bocken will dann lass ihn sich ausbocken - aber er hat in die Richtung zu gehen die du vorgibst. beobachte das Mal über einige Wochen, normalerweise müsste sich sein Verhalten mit dem Sattel druch Gewöhnung bessern (Sattel bitte nur mit dünner Schbracke oder ganz ohne Unterlage verwenden.)

Wenn er den Sattel akzeptiert, dann Bügel dran und gerne schlaggern lassen. So dass er sich auch daran gewöhnen kann.

Und wenn das gut klappt, dann kannst du anfangen dir das über den Sattel legen zu erarbeiten. (Je bessere deine Vorarbeit, desto angenehmer und entspannter die Situation fürs Pferd und vor allem je einfacher wird das erste mal entspannt drauf setzen.).

Kommentar von Annielue ,

Nana, sie ist ein Kind und das Pferd höchstwahrscheinlich traumatisiert... ich finde jeden Ratschlag, wie sie selbständig mit dem Pferd weiterarbeiten könnte mehr als fahrlässig...

Kommentar von NanaHu ,

Annielue, ich bin auch kein Freund davon dass sich unerfahrene Leute ein junges-, nicht- oder schlecht ausgebildetes Pferd kaufen, aber ich gebe ridegirl1 lieber nen sinnvollen Ratschlag mit auf den Weg, als dass sie sich selbst oder das Pferd in akute Gefahr begibt und evtl. noch wirklich schwere Verletzungen von ihren Reit-versuchen davon trägt.

Den Vorwurf bezüglich des Kaufes des Pferdes muss man den Eltern machen.....

Natürlich ist ein erfahrener Bereiter/Ausbilder sinnvoller als den Selbstversuch zu wagen, aber da verzichten die meisten Leute lieber drauf. (Das Ding ist ja, gibst du den Leuten keine Hilfestellung versuchen sie einen eigenen Weg zu finden und machen die Situation ggf. noch viel schlimmer. - außerdem findest du 1000 Videos darüber wie man ein Pferd an den Sattel gewöhnt und einreitet im Internet. Dann lieber konstruktive Hilfe, als dass die Leute sich irgendeinen komischen Zwischenweg suchen und dem Pferd irgendwelchen Müll beibringen.)

Antwort
von sukueh, 31

Ich schätze, du wirst um einen "Profi" vor Ort nicht drumrumkommen. 

Meine Pferde stehen in einem Ausbildungsstall, der Trainer dort arbeitet auch viel mit Pferden, die definitiv nicht von "Lieschen Müller" geritten oder ausgebildet werden sollten, weil zum richtigen Umgang und Ausbildung dieser Tiere einfach sehr viel mehr Erfahrung gehört, die du in deinem Alter haben kannst. 

Den ersten Fehler hast du schon beim Kauf gemacht. Keine ordentliche AKU gemacht und dich auch anscheinend auf die Aussagen des Verkäufers verlassen. Ich schätze mal, das Pferd war auch nicht allzu teuer (gut, für dich als Schüler vielleicht schon, aber grundsätzlich gesehen wohl eher günstig). Denn sonst fährt man keine 500 km und entscheidet dann mehr oder weniger "spontan", das Pferd zu kaufen. 

Der nächster Fehler, du hast auch nicht ernst genommen, was dir die Leute zu dem Pferd erzählt haben. Auch durch die Beobachtungen in dem Trainingsstall weiß ich, dass "schmusiges und liebes Verhalten" nichts mit dem Verhalten beim Reiten zu tun haben. Wenn du nichts vom Pferd willst, werden die meisten Pferde noch "kooperativ" und lieb sein. Anders schauts aus, wenn du dann plötzlich Mitarbeit vom Pferd verlangst. 

Deinen Schilderungen nach würde ich mal vermuten, dass das Pferd noch überhaupt nicht geritten worden ist. 

Dann so Aussagen wie "der Sattel müsste passen, hat zumindest der Sattler gesagt". Ganz sicher bist du dir aber wohl auch nicht, sonst hättest du ja nicht das Gelpad noch drunter gelegt. Wer hat sich den Rücken des Pferdes angeschaut ? Ihr selber, der Tierarzt ? Sicher, dass der Tierarzt tatsächlich Ahnung von solchen chiropraktischen/ostheopathischen Techniken hat ? 

Aus der Ferne kann dir jedenfalls keiner helfen. Bei so einem Fall muss man vor Ort sein, sehen, was du machst, wie das Pferd darauf reagiert, wie du auf das Pferd reagierst. Pferde reiten und Pferde ausbilden, sind zwei verschiedene Sachen. Ein unbelastetes Pferd ausbilden, ist eine Sache, ein Pferd mit schlechter Vorgeschichte auszubilden, wieder eine andere. 

Wenn du selber daran herumbastelst, besteht die Gefahr, das Pferd noch weiter zu traumatisieren, weil du nicht weißt, wie du richtig reagieren sollst. Du bist bereits einmal verletzt worden. Willst du weitere (schwerere) Verletzungen riskieren, nur weil du die Kohle nicht hast, einen Profi zu Hilfe zu ziehen. 

Solche Geschichten kommen dabei raus, wenn man sich Pferde einfach so kauft.... 

Kommentar von Annielue ,

Beste Antwort!

Antwort
von LyciaKarma, 22
Der Sattel müsste eigentlich passen, dass hat zumindest der Sattler gesagt vorsichtshalber haben wir extra noch ein gel pad untergelegt

..und habt ihn damit unpassend gemacht. Wenn dir Wanderschuhe passen, dann ziehst du nicht auch noch sicherheitshalber 5 Paar Socken an.. Dann passen die nämlich nicht mehr.  

hätte ich nicht grade am Kopf geblutet, hätte ich mich natürlich wieder raufgesetzt

Und warum? Willst du nicht vielleicht erstmal rausfinden, wieso das Pferd so extrem reagiert??  

er wurde vorher Western geritten und bei uns English,er war allerdings an beide Sättel gewöhnt

Es geht nicht nur um die Sättel, sondern auch um die Hilfengebung. Ein Westernpferd steht oft unter Spannung, wenn jemand auf einmal die ganze Zeit die Zügel kurz hält, weil es das einfach nicht kennt.

Das 2. Problem ist, dass ich extrem unter Druck gesetzt werde: wenn das Pferd sich nicht bis Früher an den Sattel gewöhnt hat muss er weg

Ich dachte, das wäre dein Pferd? 

Wenn du so unter Druck stehst - lass es. Ein Pferd, das so extremen Sattelzwang hat, kann man nicht mal eben so nebenbei an den Sattel und ans Reiten gewöhnen.  

War der manuelle Therapeut da? Der Zahnarzt? Wann?  

Habt ihr eine AKU gemacht? Was sagt dein Trainer dazu? Wie war das Pferd beim Probereiten?

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Pferde, 13

Ich glaube nicht, das das Pferd nur auf Sattelzwang reagiert.

Was für Übungen hast du mit ihm gemacht, bevor ihr jemals auf dieses Pferd gestiegen seit. Wenn du wie du schreibst "Ahnung" hast, dann hättest du seit Wochen vom Boden aus schon mit ihm gearbeitet, lange bevor man sich auf ein Pferd "aus schlechter Haltung" jemals drauf setzt.

Vielleicht hast du doch nicht ganz so viel Ahnung und holst dir lieber einen gescheiten Pferdemenschen mit dazu.

Antwort
von sukueh, 10

Warum hast du die Frage noch mal eingestellt ? 

Ändert nichts am Sachverhalt: Das Pferd gehört in fachkundige Hände. Alles andere ist gefährlich und schadet sowohl dir als auch dem Pferd....

Antwort
von Gartenzwerg94, 44

Erstmal würde ich dem Zeit auf der Wiese geben und ihn mit Sätteln u.ä. in Ruhe lassen!

Dann mit einem dicken, weichen Pad anfangen. Das kann nicht drücken und quetschen. Damit longieren, spazieren gehen usw.

Dann kann man vorsichtig anfangen mit rüberlehnen usw.

Im Grunde musst du das Pferd komplett neu anreiten.

Aber wenn ich deinen Text lese, bin ich mir sicher, dass du dazu nicht in der Lage bist. Man setzt sich nicht einfach auf ein traumatisiertes Pferd drauf!

Kommentar von ridegirl1 ,

Das war zu diesem Zeitpunkt nicht klar und ich habe mich auch nicht gleich raufgesetzt;)

Kommentar von Gartenzwerg94 ,

Das liest sich aber ganz anders! Und dann noch eine Bekannte raufsetzen. Das arme Pferd!

Kommentar von ridegirl1 ,

Diese bekannte arbeitet in einem Beritt also schadet es dem Pferd nicht im Gegenteil! ich habe das Pferd erst einen Monat ankommen lassen und dann mit Longe angefangen ;) und wenn du mit dieser Technik ein Problem hast ist das deins und du kannst es gern behalten.

Kommentar von Gartenzwerg94 ,

DU hast nach Ratschlägen gefragt! Bereiter kann sich jeder nennen. Deinen Text zu lesen reicht, um zu wissen, dass du keine Ahnung hast. Und das sollte man sich selbst wenigstens eingestehen und dem Pferd nicht noch weiter schaden!
Du kannst mich hier beleidigen, wie du willst. Das Problem hast DU.
Und wenn du keine anderen Meinungen hören willst, sondern nur mit Plüsch umschmeichelt werden willst, dann geh zu deiner tollen Bereiterin, die offensichtlich genauso wenig Ahnung hat wie du und bestätigt euch gegenseitig!

Kommentar von ridegirl1 ,

haha immer diese Leute die sich gleich beleidigt fühlen:D ich habe dich in keinster Weise Beleidigt. Wenn du dieser Meinung bist ,dann ist das so. Es heißt jedoch nicht das es mich auch interessieren bzw. das ich es auch wertschätzen muss .;)

Kommentar von Gartenzwerg94 ,

Deine Antworten zeigen schon, dass du keine Ahnung und auch keinen Verstand hast. Man man man. Und das auf Kosten eines unschuldigen Lebewesens!

Kommentar von ridegirl1 ,

Du weißt also alle Schritte besser und bist Profireiter ?? Dann erkläre doch bitte ganz in ruhe  wie du alles besser gemacht hättest?:) Zu dem Kaufzeitpunkt war übrigens nicht klar, das er ein Trauma hat .

Kommentar von Gartenzwerg94 ,

Sowas kann man nicht einfach übers Internet erklären! Das sollte jeder mit ein wenig Pferdeverstand wissen!
Dazu gehört vor allem Erfahrung (insbesondere mit traumatisierten Pferden) und Feingefühl. Jedes Pferd reagiert anders und benötigt eine andere Herangehensweise.
Tu dem Tier (und dir, das kann nämlich gefährlich werden!) einen Gefallen und gib es für eine Weile in professionelle Hände, die wissen, was sie tun und ihm ein neues Reitgefühl vermitteln und negative Erlebnisse aufarbeiten.

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